Vorsorge für die möglichen Versorgungsengpäße im kommenden Winter

      chopper33 schrieb:


      Hab mich noch nie mit so kleinen Anlagen beschäftigt, kann mir aber vorstellen, daß der Leerlaufbetrieb (mehr ist ein Schütz nicht) nicht von jedem Gerät verkraftet wird.

      Ah, dann muß Deiner Vorstellung nach also solch ein Notstromaggregat unter Last zu-/abgeschaltet werden.
      Na ja, jetzt verstehe ich die Bemerkung über Lichtbogen :)

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „jimknopf“ ()

      Ich habe gerade extra noch einmal nachgeschaut. Ich habe hier in Lodz eine Plombe des Energieversorgers am Kasten wo die Hauptsicherungen verbaut sind. Ich wuerde sicherheitshalber meinen Energieversorger verstaendigen, bevor ich die Plombe oeffne, um die Sicherung zu tauschen.
      Ich habe mal was von Karbid-Öfen gehört, die es in Deutschland zu kaufen gibt. Das wäre wohl eine Notheizlösung zum Überbrücken, um nicht den Kältetod zu sterben. Inwiefern es so ein Ding auch in der Ukraine zu kaufen gibt, entzieht sich jedoch meiner Kenntnis.

      ;)

      Jens
      ++ wo unrecht herrscht, wird der widerstand zur pflicht ++
      Die meisten Menschen in Altbauwohnungen behelfen sich erfahrungsgemäß mit dem Gasherd, weil oft die Gaszähler fehlen und man unabhängig vom Verbrauch nur einen monatlichen Festbetrag zahlt. Inzwischen werden aber in vielen Städten massenhaft Gaszähler nachgerüstet, und damit dieses Wärmeschlupfloch auch nach und nach zugemacht.
      Wie seit ihr eigentlich inzwischen über den Winter gekommen, bzw. was habt ihr letztendlich gemacht?

      Bei uns fällt ja auch regelmäßig unregelmäßig der Strom aus.
      Und weil für mich der schlimmste Gedanke ist - kein Strom für Tage im Winter bei -20 zu haben, habe ich mir eine USV Anlage gebaut, die die wichtigsten Dinge (Heizung & Kühl- und Gefrierschrank) für mind. 3 Tage per Batterie versorgen kann.
      Unterstützt wird das ganze noch durch Solarmodule, so das die stromlose Zeit noch sehr weit verlängert werden kann - wenn wenigstens etwas Sonne scheint.
      Das ganze ist komplett Bedien & Wartungsfrei (außer Säurestand der LKW-Batterien alle halbe Jahre mal zu kontrollieren). Auch umschalten muss ich nix - geht alles automatisch.

      Falls Interesse besteht, kann ich ja etwas mehr dazu schreiben.

      Gruß
      Michael
      Also mit Kohle könnte es schlecht aussehen diesen Winter.
      Jazeniuk hat jedenfalls schonmal erklärt, dass die vorhandene Kohle nicht ausreicht.
      Jetzt soll Kohle aus Südafrika geordert werden. Das hatten sie ja letztes Jahr schon versucht. Als den Afrikanern dann allerdings die ukrainische Zahlungsmoral klar wurde, haben sie sich dann doch wieder für andere Kunden entschieden... Gegenwärtig reichen die Kohlevorräte für 1 Monat.
      Die Kohle aus Südafrika ist zwar weitaus teurer als die Kohle aus RU oder Donbass, aber als wirtschaftsstärkstes Land der ehemaligen SU braucht man ja schließlich nicht auf nen Tausi zu gucken... :whistling:

      Яценюк: запасы угля на Украине критические - Новости Политики - Новости Mail.Ru
      Ich habe noch nie verstanden, wie man beim Biathlon Zweiter werden kann.
      Man hat doch ein Gewehr...

      MrMogilev schrieb:

      USV Anlage gebaut, die die wichtigsten Dinge (Heizung & Kühl- und Gefrierschrank) für mind. 3 Tage per Batterie versorgen kann.


      Was spricht eigentlich gegen einen Generator?
      Betrieben so wie in einigen Filmen über Benzin.
      Benzin gefriert ja auch erst so ab 40 bis 50 Grad C.
      Zu teuer/ aufwendig in Sachen Wartung?
      Oder ist das Problem eher die elektrische Last.. bzw. das man nur ein Verbraucher dranhängen kann?
      Würde mich mal interessieren ;)
      »Die öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten haben bei der Erfüllung ihres Auftrags die Grundsätze der Objektivität und Unparteilichkeit der Berichterstattung, die Meinungsvielfalt sowie die Ausgewogenheit ihrer Angebote zu berücksichtigen.«
      §11 Rundfunkstaatsvertrag

      wenzel schrieb:

      Was spricht eigentlich gegen einen Generator?
      Betrieben so wie in einigen Filmen über Benzin.
      Benzin gefriert ja auch erst so ab 40 bis 50 Grad C.
      Zu teuer/ aufwendig in Sachen Wartung?
      Oder ist das Problem eher die elektrische Last.. bzw. das man nur ein Verbraucher dranhängen kann?
      Würde mich mal interessieren


      Das größte Problem beim Benzin ist, dass es nach einer Zeit zerfällt.
      Man kennt es, wenn man nach dem Winter das erste Mal Rasen mähen will und die Kiste mit dem Sprit vom letzten Jahr einfach nicht starten will. Sobald neues Benzin da ist, läuft er wieder ohne Probleme.
      Du musst also ständig frischen Kraftstoff parat haben. Und wenn der zuende ist...
      Die Pumpen von den Tankstellen laufen auch elektrisch...
      Ich habe noch nie verstanden, wie man beim Biathlon Zweiter werden kann.
      Man hat doch ein Gewehr...

      wenzel schrieb:

      MrMogilev schrieb:

      USV Anlage gebaut, die die wichtigsten Dinge (Heizung & Kühl- und Gefrierschrank) für mind. 3 Tage per Batterie versorgen kann.


      Was spricht eigentlich gegen einen Generator?


      USV ist, wie bereits im Namen enthalten unterbrechungsfrei. Generator muß erst starten und anlaufen. Sicher hat Michael aber eine Kombination von USV samt Generator. Denn für drei Tage bräuchte man schon recht viele Batterien und Solar ist auf Sonne angewiesen, wo sie in den langen Winternächten unserer Breiten auch nicht gerade üppig strahlt.
      Tue nie altruistisch etwas Gutes, denn es wird doppelt und dreifach im Üblen vergolten.

      RumboReload schrieb:

      Also mit Kohle könnte es schlecht aussehen diesen Winter.
      Jazeniuk hat jedenfalls schonmal erklärt, dass die vorhandene Kohle nicht ausreicht.


      Die Helden in Kiev haben es offensichtlich eingesehen, daß ihre Borniertheit einmal mehr nach hinten losgeht. Diese Masochisten genießen es offenbar, regelmäßig mit ihren irrsinnigen Aktionen so richtig auf die Schnauze zu fliegen...

      „Wir müssen die Krim sofort wieder an das Stromnetz anschließen“, sagte der ukrainische Energieminister Wladimir Demtschischin am Freitag. Das sei auf der heutigen Krisensitzung des Kabinetts zum Thema Energieversorgung offiziell beschlossen worden.

      „Wir sollen es nicht bis zum Genozid treiben“, so der ukrainische Minister weiter. „Wir brauchen nur eine 220-MW-Leitung einzuschalten, um den Grundbedarf (der Krim) zu decken und (…) um unsere Probleme mit der Kohle zu lösen.“

      (Rückzieher wegen Kohlemangel: Kiew will Blackout der Krim beenden)
      Tue nie altruistisch etwas Gutes, denn es wird doppelt und dreifach im Üblen vergolten.

      wenzel schrieb:

      Was spricht eigentlich gegen einen Generator?

      Wie lange willst Du überbrücken und mit welcher Leistung? Schau Dich ruhig mal auf ebay um. Für ein paar Stunden ist das alles kein Problem. Für Tage oder Wochen brauchst Du riesige Tanks oder musst annehmen, dass die Benzinversorgung trotz Stromausfall hervorragend funktioniert. Für Dauerlast brauchst Du auch solide Dinger, da tut es so ein 200 Euro Teil nicht lange.

      Für mich war die entscheidende Frage: Wir soll so etwas eine Frau von 70 Jahren beherrschen? Wie das Benzin ranschaffen? Ist doch alles nicht realistisch. Dann soll sie im schlimmsten Fall besser in BG oder sonst wo überwintern.

      Wir arbeiten gerade an der Idee ihr eine Aufenthaltsgenehmigung im Schengenraum zu verschaffen. Dann ist das alles nicht mehr unser Problem. Die Katze hat schon gestern ein neues zuhause gefunden.

      Gruß
      Siggi

      Siggi schrieb:

      Für Tage oder Wochen brauchst Du riesige Tanks


      Bei einem längeren Stromausfall kommen noch ganz andere Probleme dazu. Trinkwasserpumpen sind auch von der Stromversorgung abhängig. Man sollte jetzt davon ausgehen, dass für diesen Fall Generatoren zur Verfügung stehen, aber verlassen würde ich mich darauf nicht.
      Bei mir in Silberborn wäre ein längerer Stromausfall zwar unschön, aber auch keine Katastrophe. Zumindest das Erdgeschoss kann ich mit Holz heizen. Die alte Trinkwasserquelle von Silberborn ist 160 Meter von meinem Haus entfernt. Die gegenwärtige Trinkwasserquelle 4,6 Km.
      Eine 11Kg Gasflasche habe ich im Keller stehen. Damit kann zur Not auch noch eine warme Mahlzeit bereitet werden. Der Ofen im Erdgeschoss eignet sich auch zum kochen.
      Ich habe noch nie verstanden, wie man beim Biathlon Zweiter werden kann.
      Man hat doch ein Gewehr...
      Also erstmal allgemein bedarf es, bevor man sich solch eine Anlage aufbaut, etwas Planung :)
      Eine universelle Anlage, die alle Bedürfnisse für jeden gleich befriedigt gibt es nicht.
      Deswegen sind auch so allgemeine Aussagen wie 5.5kw reicht nicht etc. wenig zielführend.

      Was will man eigentlich?
      Autark sein? Warum? Und zu wieviel Prozent?
      Für immer oder nur im Notfall?
      Will ich das ganze Haus versorgen und meine Lebensgewohnheiten nicht einschränken wollen, oder soll sie nur für den Notfall sein.
      Muß ich dann alles versorgen oder nur Teilbereiche oder gar nur einzelne Geräte?
      Und für wie lange will ich das können wollen/müssen.

      Darüber muss ich mir erst im Klaren sein.
      Danach geht es darum, welche Geräteschaften es eigentlich gibt, was sie können, und was sie kosten.
      Und damit natürlich, welches Budget habe ich, was will ich ausgeben, was ist es mir wert.

      Ich muss die Anlage deswegen auch nicht so dimensionieren, daß sie seltene Spitzenlasten tragen kann, wenn es ausreicht meine Gewohnheiten zu ändern.
      Also muß ich z.B. den Trockner laufen lassen zusammen mit dem Geschirrspüler, und nebenbei noch Staubsaugen?
      Und für die Anlaufströme von bestimmten Geräten (Kühlschrank, Tischkreissäge oder Hauswasserwerk) gibt es u.U. andere Lösungsmöglichkeiten.
      (z.B. einfach eine Kabeltrommel dazwischen hängen, oder ganz spezielle Anlaufstrombegrenzer)

      Auch kann ich ein dreiphasiges Haus mit nur einer Phase betreiben, in dem ich alle drei Phasen zusammenlege und mit nur einer Phase vom Wechselrichter betreibe.
      Kann(!) - auch das hängt vom Einzelfall ab, und von der Hausinstallation (N-Leiter stark genug? Brauche ich tatsächlich ein Dreiphasen-Netz (z.B. für die Werkstatt))
      Natürlich gibt es aber auch dreiphasige Wechselrichter, die entsprechend mehr kosten...

      Ich stell' mal kurz meine Anlage vor:
      DSC06629.JPG
      IMG_20150428_131952.jpg
      IMG_20150430_140443.jpg
      IMG_20150430_173353.jpg

      Kernstück bei mir ist ein "Multifunktions"-Inverter bzw. Inselwechselrichter (auch Offgrid-Inverter genannt) mit 2.4kW , der 3-4 Funktionen in einem Gerät beinhaltet:
      Den eigentlichen Wechselrichter, der aus 24V Batterieversorgung die 220V bereitstellt.
      Dann ein Netzladegerät, um die Batterie bei Bedarf aus dem Versorgernetz wieder aufzuladen.
      Dann ein Solarlader, der aus den angeschlossenen Solarpanelen sowohl die Batterien laden kann, als auch den Wechselrichter direkt versorgen kann.
      Und eine passende Steuerung dazu.
      Link: MPP Solar Inc » PIP-MS/MSX Series

      Der Wechselrichter ist bei mir als normale Offline USV konfiguriert.
      D.h. im Normalfall bekommen die angeschlossenen Geräte (Gastherme, Umwälzpumpe, Kühl- und Gefrierschrank) ihren Saft vom Netz.
      Fällt das aus, schaltet der Wechselrichter automatisch um auf Batteriebetrieb.
      Gibt es dazu auch noch Sonne, versorgt er sich darüber und lässt die Batterien wieder in Ruhe.

      Angeschlossen habe ich z.Z. 4 LKW-Batterien zu 24V bei 450Ah.
      Das macht eine Energiemenge von ca. 10000Wh.
      Das bedeutet ein Gerät mit 200W kann ich damit z.B. 50Stunden mit betreiben.
      Ich hatte mal ausgerechnet, daß ich für die Gastherme und die Kühlschränke ca 4000Wh pro Tag brauche.
      Also etwas mehr als 2 Tage kann ich damit überbrücken komplett ohne Solar.
      Jetzt mit Solar - und wenns nur bewölkt ist, schaffe ich ca. 3 Tage.
      Scheint richtig die Sonne, reicht ein Tag aus, um alles zu versorgen und die Batterien wieder aufzuladen.
      Einen Benzin-Generator habe ich nicht.
      Der Inverter hat jedoch einen extra Anschluß um einen Generator per Elektrostart anlaufen lassen zu können, wenn die Batterien sich dem Ende nähern.

      Kostenpunkt für alles war so ca. 2000€.
      Die Module habe ich aus Deutschland mitgebracht, den Inverter direkt aus Taiwan über AliExpress bestellt, und die Batterien hier gekauft.

      Mein Anlage habe ich auch noch im Photovoltaikforum vorgestellt.
      Link: USV in Weißrussland• Photovoltaikforum

      Aus diesem Forum habe ich auch alle nötigen Informationen, welches ich dahingehend nur empfehlen kann.

      Gruß

      MrMogilev schrieb:

      Also erstmal allgemein bedarf es, bevor man sich solch eine Anlage aufbaut, etwas Planung :)
      Eine universelle Anlage, die alle Bedürfnisse für jeden gleich befriedigt gibt es nicht.
      Deswegen sind auch so allgemeine Aussagen wie 5.5kw reicht nicht etc. wenig zielführend.

      Was will man eigentlich?
      Autark sein? Warum? Und zu wieviel Prozent?
      Für immer oder nur im Notfall?
      Will ich das ganze Haus versorgen und meine Lebensgewohnheiten nicht einschränken wollen, oder soll sie nur für den Notfall sein.
      Muß ich dann alles versorgen oder nur Teilbereiche oder gar nur einzelne Geräte?
      Und für wie lange will ich das können wollen/müssen.

      Darüber muss ich mir erst im Klaren sein.
      Danach geht es darum, welche Geräteschaften es eigentlich gibt, was sie können, und was sie kosten.
      Und damit natürlich, welches Budget habe ich, was will ich ausgeben, was ist es mir wert.

      Ich muss die Anlage deswegen auch nicht so dimensionieren, daß sie seltene Spitzenlasten tragen kann, wenn es ausreicht meine Gewohnheiten zu ändern.
      Also muß ich z.B. den Trockner laufen lassen zusammen mit dem Geschirrspüler, und nebenbei noch Staubsaugen?
      Und für die Anlaufströme von bestimmten Geräten (Kühlschrank, Tischkreissäge oder Hauswasserwerk) gibt es u.U. andere Lösungsmöglichkeiten.
      (z.B. einfach eine Kabeltrommel dazwischen hängen, oder ganz spezielle Anlaufstrombegrenzer)

      Auch kann ich ein dreiphasiges Haus mit nur einer Phase betreiben, in dem ich alle drei Phasen zusammenlege und mit nur einer Phase vom Wechselrichter betreibe.
      Kann(!) - auch das hängt vom Einzelfall ab, und von der Hausinstallation (N-Leiter stark genug? Brauche ich tatsächlich ein Dreiphasen-Netz (z.B. für die Werkstatt))
      Natürlich gibt es aber auch dreiphasige Wechselrichter, die entsprechend mehr kosten...

      Ich stell' mal kurz meine Anlage vor:
      forum-ukraine.de/index.php/Att…6b42520ddcccaeafa30abaad0
      forum-ukraine.de/index.php/Att…6b42520ddcccaeafa30abaad0
      forum-ukraine.de/index.php/Att…6b42520ddcccaeafa30abaad0
      forum-ukraine.de/index.php/Att…6b42520ddcccaeafa30abaad0

      Kernstück bei mir ist ein "Multifunktions"-Inverter bzw. Inselwechselrichter (auch Offgrid-Inverter genannt) mit 2.4kW , der 3-4 Funktionen in einem Gerät beinhaltet:
      Den eigentlichen Wechselrichter, der aus 24V Batterieversorgung die 220V bereitstellt.
      Dann ein Netzladegerät, um die Batterie bei Bedarf aus dem Versorgernetz wieder aufzuladen.
      Dann ein Solarlader, der aus den angeschlossenen Solarpanelen sowohl die Batterien laden kann, als auch den Wechselrichter direkt versorgen kann.
      Und eine passende Steuerung dazu.
      Link: MPP Solar Inc » PIP-MS/MSX Series

      Der Wechselrichter ist bei mir als normale Offline USV konfiguriert.
      D.h. im Normalfall bekommen die angeschlossenen Geräte (Gastherme, Umwälzpumpe, Kühl- und Gefrierschrank) ihren Saft vom Netz.
      Fällt das aus, schaltet der Wechselrichter automatisch um auf Batteriebetrieb.
      Gibt es dazu auch noch Sonne, versorgt er sich darüber und lässt die Batterien wieder in Ruhe.

      Angeschlossen habe ich z.Z. 4 LKW-Batterien zu 24V bei 450Ah.
      Das macht eine Energiemenge von ca. 10000Wh.
      Das bedeutet ein Gerät mit 200W kann ich damit z.B. 50Stunden mit betreiben.
      Ich hatte mal ausgerechnet, daß ich für die Gastherme und die Kühlschränke ca 4000Wh pro Tag brauche.
      Also etwas mehr als 2 Tage kann ich damit überbrücken komplett ohne Solar.
      Jetzt mit Solar - und wenns nur bewölkt ist, schaffe ich ca. 3 Tage.
      Scheint richtig die Sonne, reicht ein Tag aus, um alles zu versorgen und die Batterien wieder aufzuladen.
      Einen Benzin-Generator habe ich nicht.
      Der Inverter hat jedoch einen extra Anschluß um einen Generator per Elektrostart anlaufen lassen zu können, wenn die Batterien sich dem Ende nähern.

      Kostenpunkt für alles war so ca. 2000€.
      Die Module habe ich aus Deutschland mitgebracht, den Inverter direkt aus Taiwan über AliExpress bestellt, und die Batterien hier gekauft.

      Mein Anlage habe ich auch noch im Photovoltaikforum vorgestellt.
      Link: USV in Weißrussland• Photovoltaikforum

      Aus diesem Forum habe ich auch alle nötigen Informationen, welches ich dahingehend nur empfehlen kann.

      Gruß


      Du scheinst dich ja damit auszukennen und sagst das du für all das nur 2000 Euro bezahlt hast.

      Mich würde mal interessieren was es kosten würde, sich komplett selber mit Strom zu versorgen.
      3-4 Personenhaushalt ohne Durchlauferhitzer und ohne elektrische Heizung.
      Wenigstens so in etwa...

      Übrigens Respekt. Ich kann so etwas nicht, denn sonst würde ich es genau so machen. Wir haben so ca. 10-20 mal im Jahr Stromausfall. Von 5 Minuten bis ganzen Tag. Dieses Jahr hatten wir sogar einmal mehr als 24 Stunden keinen Strom.

      Mischka232 schrieb:

      Du scheinst dich ja damit auszukennen und sagst das du für all das nur 2000 Euro bezahlt hast.


      Also so grob waren es:
      400€ der Inverter inkl. Versand (aliexpress.com/store/product/M…er/629424_1437967431.html)
      800€ die Batterien (4x200€)
      540€ die 4 Solarmodule (4x240W)
      + Installationsmaterial & Kleinkram



      Mischka232 schrieb:


      Mich würde mal interessieren was es kosten würde, sich komplett selber mit Strom zu versorgen.
      3-4 Personenhaushalt ohne Durchlauferhitzer und ohne elektrische Heizung.
      Wenigstens so in etwa...


      Da musst Du schon etwas konkreter werden.
      Nur so als USV mit Überbrückungszeit von ca. 24Std?
      Oder autark für immer?
      Das Problem mit den Solaranlagen und Autarkie ist der Winter.
      Dann wenn man am meisten Strom braucht scheint am wenigsten die Sonne.
      Außerdem musst Du genauer den tatsächlichen Strombedarf ermitteln und darstellen.
      Wieviel kwH pro Tag und welche möglichen Spitzenlasten.
      Alleine 2 Computer & die Playstation machen da viel aus... oder das Aquarium... oder der 500W-Strahler draußen am Haus.

      Mischka232 schrieb:


      Übrigens Respekt. Ich kann so etwas nicht, denn sonst würde ich es genau so machen. Wir haben so ca. 10-20 mal im Jahr Stromausfall. Von 5 Minuten bis ganzen Tag. Dieses Jahr hatten wir sogar einmal mehr als 24 Stunden keinen Strom.


      Danke :)
      Ist aber vieles "nur" angelesen - wochenlanges Lesen im obengenannten PV-Forum.
      Ok, Elektrotechnische Ausbildung hatte ich vor 25Jahren mal genossen...

      Diese Art der Stromausfälle sind bei mir auch üblich - und das nervt.
      Wenn dann im Winter das Haus anfängt auszukühlen oder im Sommer der Gefrierschrank beginnt aufzutauen...