Wird die Ukraine “Kornkammer” für gentechnisch veränderten Getreideanbau?

      Privatisierung über alles? Wie Agrarmultis den fruchtbaren Boden der Ukraine aufkaufen

      Die Ukraine einst Kornkammer der Sowjetunion steht vor einem massiven Umbau ihrer Agrarstruktur. Multinationale Agrarkonzernen, gefördert mit EU-Subventionen, haben bereits einen Großteil des fruchtbaren Landes aufgekauft und kontrollieren bereits 17 Millionen Hektar. Dies ergab eine parlamentarische Anfrage der Linksfraktion an die Bundesregierung. Das EU-Assoziierungsabkommens macht zudem den Weg frei für gentechnisch verändertes Saatgut. Monsanto freut sich.​


      Privatisierung über alles? Wie Agrarmultis den fruchtbaren Boden der Ukraine aufkaufen | RT Deutsch
      Natürlich wird die UA es!Kommt ja Kohle für die Oligarchen rein!Das muß schon sein!Wenn das ganze allerdings die Richtung nimmt wie in manchen Gegenden Afrikas,dort wurden und werden Bauern von ihren Land,ähm,wegrationalisiert,nur noch Produkte für den Weltmarkt produziert werden(also an den Bedürfnissen des Erzeugerlandes vorbei),und dann Lebensmittel importiert werden müssen(zu hohen Preisen),dann geht das ganze meißt nach hinten los!Da wird wohl noch so mancher Westukrainischer Slava Ukraine Brüller ganz dumm gucken wenn er von seinen Land,welches er bis jetzt zum Wohle seiner Familie bestellt hat,weg muß!Also zumindest in Afrika,waren die Agrarkonzerne in dieser Frage nicht sehr zimperlich!Da wurde schon mal scharf geschossen!Dürfte bei den ganzen Privatarmeen in der UA wohl nicht anders kommen!
      Blackwater/Academi: Monsantos Privatarmee und die Ukraine

      Es bedarf nicht mehr als simpler Mathematik um zu verstehen, weshalb die Söldner von Academi (früher Blackwater) in der Ukraine fleißig mitmischen. Eigentümer Monsanto hat mit dem fruchtbaren Schwarzerdeboden eigene Pläne, denen die Rebellen im Osten eben im Weg stehen. Zwei und Zwei macht eben Vier.​


      contra-magazin.com/2015/03/bla…vatarmee-und-die-ukraine/

      19Tobi91 schrieb:

      Blackwater/Academi: Monsantos Privatarmee und die Ukraine

      Es bedarf nicht mehr als simpler Mathematik um zu verstehen, weshalb die Söldner von Academi (früher Blackwater) in der Ukraine fleißig mitmischen. Eigentümer Monsanto hat mit dem fruchtbaren Schwarzerdeboden eigene Pläne, denen die Rebellen im Osten eben im Weg stehen. Zwei und Zwei macht eben Vier.​


      contra-magazin.com/2015/03/bla…vatarmee-und-die-ukraine/

      Manchmal gibt es ja gute Beitraege , aber wenn ich lese das Monsanto 100 000USD jaehrlich in Soeldner fuer eine Privatarmee investiert.....???
      Bei Akademie bzw. Blackwater bekommt ein Profi 500-1000USD am Tag. Da reicht es gerade mal fuer einen Monsanto-Soeldner halbtags fuer ein Jahr.
      Das Rechnen und logische Denken sollten die Jungs von Contra noch lernen.
      Ukraine: Grüne Gentechnik durch die Hintertür?

      Die neue Führung sucht Investoren. Mit Krediten aus dem Westen könnte aber auch eine agropolitische Wende in Richtung Agro-Gentechnik stattfindenMit mehr als 30 Millionen Hektar Agrarfläche und fruchtbarem Schwarzboden ist die Ukraine höchst attraktiv für das Agro-Business. Ukrainische und internationale Agrar-Holdings pachten seit etlichen Jahren Land zu niedrigen Preisen. NGOs sprechen von Landgrabbing.​


      Ukraine: Grüne Gentechnik durch die Hintertür? | Telepolis
      Landraub in der Ukraine – Monsantos Hintertür in die EU | Footprints of war

      ...Innerhalb von zwei bis drei Jahren, nachdem die einschlägigen Bestimmungen des Assoziierungsabkommens zwischen der Ukraine und die EU in Kraft treten, wird Monsantos Lobbyarbeit den ukrainischen Agrar-Markt in einen Oligopol, bestehend aus amerikanischen Unternehmen, verwandeln.
      ...Nach dem Putsch der Janukowitsch-Regierung und der Machtübernahme durch die prowestliche Regierung leitete der IWF als Vorbedingung für die Kreditvergabe ein Reformprogramm ein, das vor allem die Förderung von Privatinvestitionen im Lande fordert. Die Vorgaben des IWF beinhalten auch die Reform der öffentlichen Wasser- und Stromversorgung und die Beseitigung der hohen Kosten für Unternehmen, die in der Ukraine Geschäfte machen.
      Amerikanische Standards in der Agrarwirtschaft der Ukraine
      Innerhalb weniger Jahre werden die Agrarkonzerne den Einsatz der Biotechnologie, welche in den USA lizenziert wurde, in der Ukraine erweitern. Das geschieht auf der Basis des Artikels 404 des Assoziierungsabkommens mit der EU, welcher diese Praktiken als “bewährtes Verfahren … für die Agrarpolitik” empfiehlt!

      ...Aufgrund der Haushaltsdefizite und der Abhängigkeit der Ukraine vom IWF, sind die ukrainischen Banken fest an die Fremdfinanzierung gebunden. IWF-Kredite und die Hilfe von der Weltbank sowie finanzielle Unterstützung anderer supranationaler Organisationen werden durch die “schwarze Erde” der Ukraine im praktischen und rechtlichen Sinne abgesichert. Lokale Banken bieten nur günstige Kreditbedingungen für Agrar-Betriebe, die der Verwendung zertifizierter Herbizide zustimmen.

      Hersteller dieser Herbizide ist: MONSANTO

      ...Aber die europäischen Landwirte werden viel früher zu Grunde gehen.Ihre Waren können aufgrund der höheren Arbeitslöhne in der EU nicht mit den GMO-Erzeugnissen aus der Ukraine (als zukünftiges Billig-Lohn-Land Nr.1 in Europa) konkurrieren.
      Polnische Bauern wissen sehr wohl wo das alles hinführt. ....u.s.w.



      "wer mich beleidigt, bestimme ich" K.Kinski
      So ein Schwachsinn!!! Ukraine erhöht seit diesen Jahr um fast das 10fache an Steuern für fast alle Landwirtschaftsmachienen. Es ist viel schwerer geworden überhaupt Knowhow für die Landwirtschaft z.b aus der EU zu exportieren bis fast unmöglich weil die beim ukrainischen Zoll selber in denn neuen Gesetzen nicht mehr durchblicken. Man weiß nicht mal ob es in paar Monaten noch Gas gibt und wen ja wie viel Gas kosten wird. Seit einem Jahr hat Ukraine alles gegen die eigene Landwirtschaft gemacht wo es nur geht. Jetzt heißt es das Ukraine für die Investoren (in die Landwirtschaft) das Paradies schlecht hin werden soll. Mein Gott also so etwas dämliches schon lange nicht mehr gelesen ))

      Fragt doch mal jemanden der in der Landwirtschaft hier zu tun hat was sie von Poroschenko denken.Ein Deutscher Investor hat gesagt das der Poroschenko für die Ukrainische Landwirtschaft so ist wie Hitler für die Juden war. Klingt ziemlich hart ich weiß aber man muss ja auch die Menschen verstehen die trotz allem in die ukrainische Landwirtschaft investiert haben, Arbeitsplätze geschaffen, Steuern gezahlt und der Poroschenko absolut alles in seiner Macht tut um das zu verhindern.
      also ich habe wieder sehr interessante Gespräche mit Leuten aus der Ukrainischen Wirtschaft geführt. Ganz leise, hinter vorgehaltener Hand wird gesagt das in der Ukrainischen Geschäftswelt zustände herrschen wie nach dem Zerfall der Sowjetunion. ALLE Märkte werden neu aufgeteilt. Die Leute bringen sich gegenseitig um bzw. räumen Ihre Konkurrenten durch gezielte Tötungen aus dem Weg.

      Im Grossen Stil wird dann einfach der Markt erstmal total kaputt gemacht...damit es dann einfacher ist für den EINEN der alles unter seine Kontrolle bringen will.
      Das ist in der Landwirtschaft genauso wie in der Glückspielindustrie oder bei den Banken.

      Einzig eine neue Komponente ist hinzugekommen. Die Leute begreifen langsam das es zu sozialen Unruhen kommen kann. Die Situation beginnt sich zu verschärfen. Zu viele hungrige Leute auf einem Haufen verursachen die üblichen Probleme.

      PS. Die Metro in Kiew platzt aus allen Nähten.
      Hillary Clinton „können wir diesen Typen nicht einfach drohnen?“
      Warum in die Ferne schweifen...

      "EU-Kommission: 17 Zulassungen für genetisch veränderte Organismen

      Im Hintergrund tobt der Streit um die Auffassung der Kommission von "demokratischeren Zulassungsprozessen"

      Monsanto kann sich freuen: 11 der 17 gentechnisch
      veränderten Organismen (GVO), für welche die EU-Kommission heute eine
      Neuzulassung bzw. eine Erneuerung der Zulassung erteilt hat, sind
      Produkte des US-Konzerns, der eine monopolähnliche Stellung auf dem
      Markt hat.

      Wie im offiziellen Schreiben
      mitgeteilt wird, handelt es sich um Futtermittel, in der Hauptsache
      Mais- und Sojabohnensorten, sowie um Baumwollsorten, die allesamt für
      den Handel, nicht für den Anbau, zugelassen werden. Dazu wurde noch die
      Einfuhr von zwei gentechnisch veränderten Schnittblumensorten genehmigt."
      EU-Kommission: 17 Zulassungen für genetisch veränderte Organismen | Telepolis

      sumsibrum schrieb:

      also ich habe wieder sehr interessante Gespräche mit Leuten aus der Ukrainischen Wirtschaft geführt. Ganz leise, hinter vorgehaltener Hand wird gesagt das in der Ukrainischen Geschäftswelt zustände herrschen wie nach dem Zerfall der Sowjetunion. ALLE Märkte werden neu aufgeteilt. Die Leute bringen sich gegenseitig um bzw. räumen Ihre Konkurrenten durch gezielte Tötungen aus dem Weg.

      Im Grossen Stil wird dann einfach der Markt erstmal total kaputt gemacht...damit es dann einfacher ist für den EINEN der alles unter seine Kontrolle bringen will.
      Das ist in der Landwirtschaft genauso wie in der Glückspielindustrie oder bei den Banken.

      Einzig eine neue Komponente ist hinzugekommen. Die Leute begreifen langsam das es zu sozialen Unruhen kommen kann. Die Situation beginnt sich zu verschärfen. Zu viele hungrige Leute auf einem Haufen verursachen die üblichen Probleme.

      PS. Die Metro in Kiew platzt aus allen Nähten.


      Unterschreibe ich zu 100 %! Nur eine kleine Ergänzung. Es geht vornehmlich um die Privatisierung von staatlichen Unternehmen. Und natürlich muss hierfür erstmal der Preis für das "fertige Business" fallen und hierfür wird im besten Falle das Unternehmen unwirtschftlich/konkurs, absichtlich gefahren und dann zu einem Spottpreis an den privaten Investor über Offshorebanken verkauft. Gab es zu Yanukovichzeiten auch, aber jetzt, wie schon oben gesagt, ist Investitionsgeld da und die "neuen Ukrainer" kaufen alles auf.

      Gruß,
      Dmitri Topolnizki
      Naja, das war früher ja dasselbe...
      Warum sollte das heute andere Ergebnisse zeitigen?

      Staatliche Unternehmen sind ja Heute überwiegend öffentliche Versorger. Privatisiert man die, und dann noch zu einem Spottpreis, werden zwangsläufig
      die Preise für öffentliche Dienstleistungen wie Strom, Gas, Kommunalgebühren, Infrastruktur ÖPV und Wasser etc. steigen. Das ist die andere Seite der Medaillie.
      Das die Leistungen dadurch tatsächlich besser werden ist eher unwahrscheinlich. Jedenfalls sprechen die Erfahrungen in fast allen europäischen Ländern dagegen.
      Das Ergebnis wäre wohl wieder eine Wirtschaftsblase, wenns denn überhaupt zu so einen Run kommt. Denn ohne entsprechende Gewinnerwartungen gibts auch keine privaten Investitionen.
      Ja sicher. Das ist ja der Sinn der ganzen EU-Annäherung. Privatisierung. Schon mal den Vertrag von Lissabon (EU- Ersatzverfassung) gelesen? Öffnung für ausländische Investoen, Börsengang und anschliessende Gewinnmaximierung. Früher ging sowas in die Taschen von Oligarchen und nun eben zu den sattsam bekannten Investmentfonds.
      Vorgemacht in allen EU-Ländern....:)))
      Das Ergebnis ist ausnahmslos das Gleiche in allen EU-Staaten. Sich in wenigen Jahren vervielfachende Kosten, bei ständig sinkender Qualität und Leistung. Ausserdem zu geringe Investitionen in der Regel wird die Sustanz verwertet. Wenn alles vollkommen im Eimer ist, wird es dann wieder verstaatlicht und der Staat kann für die Gewinne der privaten aufkommen.
      Beispiele: Krankenversicherung, Rentenversicherung, ÖPNV, Bahn, Post, Kommunale Dienstleister usw.usf.....
      Das führt zu solchen absurden Entwicklungen, dass das deutsche Bahnnetz verrottet, während die Deutsche Bahn in China investiert oder am Kapitalmarkt spekuliert.....:)))
      Deshalb ist die EU so beliebt bei EU-Bürgern....:)))
      OT
      ...und hier ist gleich die nächste Sau.... !wsmile!
      3 % statt 1 % Zinsen: Versicherungen bieten 40 Milliarden Wucherkredit für Autobahnbau


      - aber in einer Zeit in der der Staat mit seinen eigenen Schulden Geld verdient (1,5 Mrd. € im 1. Halbjahr 2016) ist alles möglich.



      ...ich brauche mehr Schulden :hmm:
      "wer mich beleidigt, bestimme ich" K.Kinski