Wie lange habt ihr gebraucht, um Russisch zu lernen und wie ist euer Sprachniveau derzeit?

      schon erstaunlich wie intensiv einige User wert darauf legen wie toll doch englisch und Ukrainisch ist.....und wie wichtig usw.

      ...und immer wenn es um die Vorteile der Russischen Sprache geht findet man alle möglichen und unmöglichen Argumente dagegen. *schmunzel* ein Schelm wer böses denkt.

      dabei handelt es sich doch nur um eine weitere Sprache ....welche ziemlich viele Menschen sprechen....;-)
      Hillary Clinton „können wir diesen Typen nicht einfach drohnen?“
      Jeder kann ja lernen was er will und für richtig hält.Ich habe halt für mich entschieden dass ich die Sprache meiner Frau lernen will.Und meine Frau sagt auch hier in Perejaslav wird überwiegend ukrainisch gesprochen.Sie spricht zwar auch perfekt russisch, aber das spricht sie nur mit Russen aber nicht mit Ukrainer.Und ich habe nicht vor nach Ru zu gehen ;)
      Das Leben als Rentner ist nicht das Schlechteste :D
      Na ja , eins stört schon , als Rentner bekommt man keinen Urlaub mehr
      :hmm:

      plougras schrieb:

      Und ich habe nicht vor nach Ru zu gehen

      Wenn Du nie andere Teile von UA besuchen willst und ihr auch keinen Besuch von dort bekommt, ist das völlig ok. Sonst könnte es Dich dort ggf. einschränken. Dafür gibt es vermutlich in der Heimatstadt Deiner Frau mehr Sympathiepunkte für Dich, gerade in der aktuellen Situation.

      Gruß
      Siggi

      wundermich schrieb:

      Ich habe auch schon gemütliche Abende mit Kollegen aus Russland, der Ukraine, Moldawien ... Deutschland, Frankreich usw. verbracht auf dem sich alle ganz prima auf Englisch verstanden haben. Das wäre für mich aber kein Grund in der Ukraine jemanden abzuraten Ukrainisch zu lernen.


      Da würde ich auch mal ein ? setzen:Die wenigsten älteren Semester aus Russland,Ukraine,Moldawien sprechen aus meiner Erfahrung Englisch aber alle sprechen Russisch . . . . . glaube manchmal das Du "Märchen" erzählst um unbedingt Recht zu behalten.

      Gruß

      Martini

      Siggi schrieb:

      plougras schrieb:

      Und ich habe nicht vor nach Ru zu gehen

      Wenn Du nie andere Teile von UA besuchen willst und ihr auch keinen Besuch von dort bekommt, ist das völlig ok. Sonst könnte es Dich dort ggf. einschränken. Dafür gibt es vermutlich in der Heimatstadt Deiner Frau mehr Sympathiepunkte für Dich, gerade in der aktuellen Situation.

      Gruß
      Siggi


      Verwandtschaft gibt es nur in Kaniv und Kiew ;)
      Das Leben als Rentner ist nicht das Schlechteste :D
      Na ja , eins stört schon , als Rentner bekommt man keinen Urlaub mehr
      :hmm:
      Dann wirst Du die Bedingungen der Verwandtschaft ja kennen und kannst Dich entscheiden.

      Ich bin auch noch nicht so weit (so alt?) mich festzulegen, wo ich den Rest des Lebens verbringen werde. Von daher wäre für mich die Reichweite einer Sprache schon ein Argument.

      Nebenbei: 1994 habe ich mir ein Haus gekauft, was ich nie mehr verkaufen wollte. Ich wollte dort bleiben. Habe es aufwendig renoviert (das meiste Geld beim Verkauf nicht wiedergesehen). Dann habe ich den Fehler gemacht und eine Ukrainerin kennengelernt. Somit waren die Annahmen von 1994 ein großer Irrtum. Vieles kann sich im Leben relativ schnell ändern, das habe ich gelernt.

      Gruß
      Siggi, in dessen persönlichem Umfeld kein Ukrainisch gesprochen wird

      Kuhtreiber schrieb:

      Da würde ich auch mal ein ? setzen:Die wenigsten älteren Semester aus Russland,Ukraine,Moldawien sprechen aus meiner Erfahrung Englisch aber alle sprechen Russisch . . . . . glaube manchmal das Du "Märchen" erzählst um unbedingt Recht zu behalten.

      Naja wenn du es halt wieder besser weißt, da kann ich dich wohl schlecht überzeugen.

      Was sind bei dir ältere Semester? Ich rede von Leuten die voll im Arbeitsleben stehen. Glaubst du in der Ukraine wurde kein Englisch unterrichtet? Wer was werden wollte und wusste, dass er sich auf internationalem Parkett bewegen will, hat schon vor Jahren angefangen Englisch zu büffeln. Die Zeiten, dass ich für die alten Herren auch mal dolmetschen musste sind lange vorbei. Bei den jungen Leuten aus den ehemaligen Sowjetrepubliken bin ich mir nicht mal mehr sicher, ob die noch alle Russisch können.

      Also den Hype um die russische Sprache finde ich nicht überzeugend.

      wundermich schrieb:

      Naja wenn du es halt wieder besser weißt


      Ich rede überhaupt nicht von "Wissen"-es sind ganz schlicht und einfach meine Erfahrungen.Habe von 1993-2001 insgesamt fast sechs Jahre in Russland als Bauleiter gearbeitet und gelebt.Dort hatten wir wirklich Mitarbeiter aus allen Ländern der ehemaligen UDSSR auf den Baustellen und man hatte eine gemeinsame Sprache-was ich völlig genial fand.Die meisten Männer/Frauen auf den Baustellen waren zwischen Anfang Dreißig bis Mitte Vierzig und es sprach kaum einer Englisch.
      Das mag heute anders aussehen bzw. im akademischen Bereich auch damals anders gewesen sein-ich kann halt immer nur von meinen Erfahrungen berichten . . . .

      Gruß

      Martini
      @wundermich
      kannst du bitte wenigstens einmal in einem Thread NICHT Off topic kommen. Das Thema hier ist die Frage "wie lange Ihr gebraucht habt um russisch zu lernen." und nicht " wunderlich muss seine Atlantiker Propaganda absetzten."

      Die Frage ist einfach und verständlich. Die Diskussion war freundlich und Sachlich...bis wiedermal....

      Du bist off topic und ich bin es echt leid das andauern zu verschieben und zu bearbeiten. Wenn du nichts zu dem Thema zu sagen hast darfst du auch gerne mal nichts schreiben.
      Hillary Clinton „können wir diesen Typen nicht einfach drohnen?“

      wundermich schrieb:

      chopper33 schrieb:

      Was ich sehr schön fand, war, daß sich alle im Umgang mit den anderen auf Russisch verständigen konnten. Russisch war die Sprache, die von jeder Volksgruppe gesprochen und verstanden wurde.
      Die gemeinsame Sprache hatte etwas Verbindendes.

      Ich habe auch schon gemütliche Abende mit Kollegen aus Russland, der Ukraine, Moldawien ... Deutschland, Frankreich usw. verbracht auf dem sich alle ganz prima auf Englisch verstanden haben. Das wäre für mich aber kein Grund in der Ukraine jemanden abzuraten Ukrainisch zu lernen.


      Ich denke nicht das der chopper33 hier jemanden dazu überreden will NICHT Ukrainisch zu lernen. Ukrainisch ist es scharmante Nostalgie Sprache. Ich denke was der chopper33 sagen wollte ist das es schade und dumm ist das die Ukraine gegen die russische Sprache vorgeht.

      Stellt dir mal vor du lebst in Polen, Tschechien und deine Kinder lernen in der Schule portugiesisch. Es ist ja ne schöne Sprache gar keine Frage aber in Europa würde dein Kind englisch oder deutsch viel weiter bringen. Genau wie in der Ukraine die russische Sprache einen viel weiter bringt als Englisch.

      Denn russisch ist der ukrainischen Sprache sehr ähnlich, die Eltern und Verwandte der Kinder sprechen alle russisch. So könnte dein Kind 1) eine Sprache erlernen die viel mehr in der Ukraine gebraucht wird als Englisch 2) Eine zweite Sprache ohne Akzent und kein bisschen schlechter kennen als ein Russe es in Russland lernt. Wen ein ukrainisches Kind (sagen wir mal wie früher der Fall war) auch russisch lernt, so kommt es ihm ja gar nicht vor als lerne er eine zweite Sprache. Das Kind muss da eigentlich gar nicht viel lernen.

      Die Kinder haben ja sowieso immer Englisch dazu gelernt, das eine stört das andere überhaupt nicht und ist für die Kinder keine extra Belastung.
      Deswegen ist es nicht nur schade das Ukraine solche Gesetze macht, sondern auch Sau dumm, anders kann man das ja nicht ausdrücken

      wundermich schrieb:

      Das wäre für mich aber kein Grund in der Ukraine jemanden abzuraten Ukrainisch zu lernen.

      @wundermich
      Wenn Du aus meinem Beitrag herausgelesen hast, daß ich jemandem empfehle kein Ukrainisch zu lernen, dann hast Du meinen Beitrag leider missverstanden.
      Und wenn Du bei Deinen gemütlichen Abenden den Franzosen nicht dabei gehabt hättest, dann hätte man sich noch effektiver auf Russisch unterhalten können.

      Der Sohn meiner Freundin hat eine Freundin die in Dnepropetroswk Elektrotechmik studiert, unter anderem hat sie als Fach auch Englisch. Das Niveau ist unterirdisch, eine vernünftige Konversation ist nur auf einfachster Ebene möglich. Das liegt aber nicht an den Studierenden, sondern an der mangelhaften Ausbildung der Professoren.
      Ich habe hier in Deutschland zur Zeit eine Praktikantin aus Kazan, deren Deutsch wesentlich besser ist, als ihr Englisch.

      Kuhtreiber schrieb:

      Die wenigsten älteren Semester aus Russland,Ukraine,Moldawien sprechen aus meiner Erfahrung Englisch aber alle sprechen Russisch

      Oder es geht auf Deutsch, in den früheren Jahren wurde in der Sowjetunion Deutsch gelehrt, wie bei uns Englisch. Es dauert zwar ein wenig, aber dann kommt die Erinnerung an das Gelernte zurück.
      Nur so lange ist uns der Friede sicher, solange wir des Sieges sicher sein können!
      Drei Dinge sind uns aus dem Paradies geblieben,
      - die Sterne der Nacht, - die Blumen des Tages - und die Augen der Kinder
      @chopper33
      Der Sohn meiner Freundin hat eine Freundin die in Dnepropetroswk Elektrotechmik studiert, unter anderem hat sie als Fach auch Englisch. Das Niveau ist unterirdisch, eine vernünftige Konversation ist nur auf einfachster Ebene möglich. Das liegt aber nicht an den Studierenden, sondern an der mangelhaften Ausbildung der Professoren.


      Ich war gestern in Kiev und habe meinen Reisepass übersetzen lassen.In der Agentur sitzen lauter junge Mädels Anfang 20.Die sprechen das beste englisch das ich bisher in der Ukraine gehört habe.Auch bei mir in der Verwandschaft sind ein paar junge leute aus kiew die super englisch sprechen.Aber wie meine Frau schon sagte,dass viele junge Leute schlecht Russisch sprechen.Auf jeden Fall bei ihr in der Firma und die junge Verwandtschaft aus Kiew.
      Das Leben als Rentner ist nicht das Schlechteste :D
      Na ja , eins stört schon , als Rentner bekommt man keinen Urlaub mehr
      :hmm:

      wundermich schrieb:

      Und welche Motivation sollte man schon haben in Moskau nicht Russisch zu sprechen wenn es alle Anwesenden beherrschen?



      Wie kommst Du darauf das es alle Anwesenden beherschten?Ich sprach zu Anfang kein Wort Russisch und habe wirklich alle auf Englisch und Deutsch angequatscht in der abwegigen Hoffnung jemanden zu finden der mich versteht-Fehlanzeige-bis auf wenige Ausnahmen wurde ausschließlich Russisch gesprochen.

      Gruß

      Martini
      Es gibt im Netz ja alles. Auch einen Sprachtester, auf welchem Niveau in einer wählbaren Sprache seine Kenntnisse sind. Ich hatte das zweimal ausprobiert und kam auf die Stufe B1. Für B2 hatte es nicht ganz gereicht.

      Angefangen Russisch zu lernen hatte ich vor 20 (zwanzig) Jahren. Man kann sagen, nach cirka 3 bis 4 Monaten war ich damals auf Stufe A1 gewesen.
      Allerdings kann ich nur sprechen, verstehen und langsam lesen. Schreiben in Russisch -- ya tolko mogu pishat s latinskami bukvami.
      Habe eben auch son Sprachtest im www gemacht. Deutsch habe ich B2, Russisch C1. Wenn das mal kein Hinweis zum Auswandern ist...
      Vermute mal das ist das Resultat konsequenter Abwendung vom Konsum verlogener deutscher Massenmedien bei gleichzeitiger Hinwendung zu den russischen im Laufe der letzten 10 Jahre.

      Mein Ukrainisch ist dagegen aber noch stark verbesserungsbedürftig, nur ist die Sprache für mich leider seit dem nazistischen Putsch in Kiew zunehmend negativ besetzt und ich mache deshalb kaum noch Fortschritte.

      (P.S.: Hab jetzt nochmal spasseshalber die Tests für die Sprachen unserer nato-eu-Freunde Französisch und Englisch gemacht, die ich jeweils 7 Jahre in der Schule gelernt habe + 1 Jahr an der Uni in Grenoble. Resultat beides Mal B1, Italienisch was ich mir mal n paar Monate selbst beigebracht habe während ich dort eine Freundin hatte: A2)

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von „Opelfan“ ()

      Ich muss mich doch manchmal sehr wundern ... ^^

      :thumbsup:
      es gibt da ein paar worte die aus der Ursprache stammen
      wo oder was ist zum Beispiel Galina oder daraus abgewandelte Worte

      In Italienisch, Spanisch, Portigiesisch - also Latainischen Grundwortschatz
      Galina das Huhn
      Galinchen = das Kosewort für Kleines Mädchen

      Also wo ist die Abstammung wenn in westeuropa Ur-Zeit-Worte aus der Völkerwanderung aus dem Osten ... kommen

      Es ist zwar relativ einfach weltweit Englisch zu reden
      es ist aber auch leider die Dümmste Sprache !!! ?(

      Ein Perfektes Geschäftsenglisch mit Note 1 wird für einen Vertrag Aufgesetzt / benützt ...
      der Vertrag muss von einen Rechtsanwalt in Wirtschafts u. Vertragsenglisch Korrigiert und genehmigt werden ..
      danach bekommt die Gegenpartei Abschrift zur Genehmigung und Korrektur durch einen Fachanwalt in Wirtschaftsenglisch
      Und das beste ist dann dass diese Verträge zwischen 3 bis 10% der Vertrags- Summen Kosten
      ;( ..... !happy!

      was ist aber an dem Englischen so besonderes ??
      es ist eine Wortarme Degenerierte Harte Sprache gegen jede Vernunft ..
      die Besten Beispiele sind (YouTube) Wie Stars per Film und Musik zur Manipulation genutzt werden neu.

      Ein Zipfelchen vom Ru-Urvolk abschneiden ... das nennt sich dann Ukraine.
      (( wo war Ukraine vor 400 Jahren ))
      Добрый вечер,

      ich hole den Thread nach oben und möchte von meinen Lernfortschritten berichten. Vielleicht machen sie ja einigen von euch Mut, weiter Russisch zu lernen bzw. damit anzufangen.

      Mittlerweile lerne ich seit Februar 2015 Russisch im Eigenstudium zuhause. Zunächst kaufte ich mir die Software von Rosetta Stone. Um sie durchzuarbeiten benötigte ich ca. 1,5 Jahre. Parallel dazu schrieb ich mir wichtige Vokabeln und Redewendungen auf und lernte sie zwischendurch weiter.

      Im Frühjahr 2015 war ich für zwei Monate in Russland gewesen. Dort musste ich feststellen, dass nach ich mir mit dem Russisch lernen noch schwer tue. Auch wurde mir klar, dass einige Wörter bzw. Redewendungen von Rosetta Stone veraltet bzw. theoretischer Natur sind und nichts mit der Alltagssprache zu tun haben. Hinzu kam noch, dass ich während des Aufenthalts mehr Englisch als Russisch sprach. Wieder zurück zuhause, lernte ich aber weiter. Und noch ca. einen halben Jahr ging es langsam aber sicher bergauf. Wie weiter oben bereits geschrieben, war ich nach 1,5 Jahren mit der Lernsoftware fertig gewesen.

      Einerseits fand ich sie gut, weil man mit allen Sinnen die Sprache lernt und die Belohnungen mit Signalton motivierend wirken. Andererseits sind einige Wörter eben veraltet. Auch fehlt mir in der Software oftmals der konkrete Bezug zum Alltag. Sicherlich ist es spannend Redewendungen zur Industrie und Wirtschaft zu lernen, aber als Sprachneuling braucht man solches Vokabular erst einmal nicht. Auch empfinde ich den Preis als viel zu hoch (Original 399 Euro!).

      Anschließend lernte ich noch eine zeitlang die Vokabeln und Wendungen fleißig weiter, um sie zu festigen. Nach und nach traute ich mich auch ans russische Internet und schrieb mir immer mal wieder interessante Sachen heraus, um sie zu lernen und später zu wiederholen. Auch hörte ich mir langsam (Kurz-) Filme bzw. Videos an.

      Jedoch überlegte ich, wie es konkret weiter gehen soll. Ich war Ende 2015 und im Sommer 2016 für einige Monate im russischsprachigen Raum unterwegs und bekam Anerkenntnis wegen meines Fortschrittes. Dennoch war noch viel Luft nach oben und (einfache) Fehler mussten noch abgestellt werden.

      Anfang dieses Jahr stieß ich nach intensiver Recherche und Vergleiche, auf das Buch "Russisch lernen mit System" von Langenscheidt. Das Buch ist an dem Europäischen Referenzrahmen angelegt mit der Niveaustufe A1 - B1. Man hat auch eine CD dabei, mit der man sich Dialoge anhören und die Aussprache trainieren kann.

      Das Buch ist sehr gut gemacht: Man bekommt alltagsnahe Dialoge und Szenen präsentiert und auch einiges an wichtigen Informationen zu der Sprache, der Kultur und Geschichte mit. Auch lernt man die russische Schreibschrift, mit der man die einzelnen Übungen bewältigen soll. Das Niveau hat es aber in sich und man sollte erste Russisch-Kenntnisse mitbringen, um nicht gleich Probleme zu bekommen.

      Ich stellte fest, dass ich schon vieles gekonnt habe und so war erst einmal viel Wiederholung dabei. Dennoch entdeckte ich auch einige Stolpersteine, die mir bis jetzt verborgen geblieben sind. Dazu zählt insbesondere die Grammatik. Sie wird auch im Buch gut erklärt. Allerdings mit wenigen Übungen. Nach ca. 6 Monaten war ich mit dem Buch auch fertig gewesen. Parallel zu der Paukerei wurden natürlich wieder wichtige Wendungen und Wörter niedergeschrieben und ständig wiederholt.

      Mittlerweile habe ich mit dem Russisch lernen eine kurze Pause eingelegt, um mein Englisch wieder aufzufrischen. Jedoch ist das nächste Russisch-Buch schon bestellt: "дорога в россию". Der Schwerpunkt dort liegt auf Textarbeit. Den ersten Teil des Buches kaufte ich in der Version "Englisch - Russisch". Den zweiten Teil werde ich komplett auf Russisch kaufen. Ich bin gespannt und werde mit der Zeit darüber berichten.
      ICH habe ebenso wie Du mit Rosetta Stone (wieder) angefangen. Dadurch daß ICH Russisch bereits in der Schule hatte (wie habe ICH das wegen des Lernzwangs damals gehaßt), bin ICH recht schnell wieder in die Sprache reingekommen. Wie Du habe ICH mir Vokabellisten zusammengestellt und intensiv gelernt, so daß ICH über einen brauchbaren Grundwortschatz verfügte, als ICH meine Holde kennenlernte. Seither sprechen wir jeden einzelnen Tag Russisch. Das geht so weit, daß ICH inzwischen mehr Russisch als Deutsch spreche. Problem habe ICH nun jedoch mit dem Englischen, das ICH auch flüssig beherrsche: Immer wenn ICH mit jemanden auf englisch reden will, falle ICH nach wenigen Worten ins Russische. ICH bräuchte wohl mal eine Woche nur mit Englisch, damit dies nicht weiter passiert...
      Tue nie altruistisch etwas Gutes, denn es wird doppelt und dreifach im Üblen vergolten.