Wie lange habt ihr gebraucht, um Russisch zu lernen und wie ist euer Sprachniveau derzeit?

      ICH schrieb:

      ICH habe ebenso wie Du mit Rosetta Stone (wieder) angefangen.


      Wie fandest Du die Software? Und wie lange sprichst Du jetzt schon Russisch? Wie schätzt Du deine Sprachkenntnisse ein?

      ICH schrieb:

      Seither sprechen wir jeden einzelnen Tag Russisch.


      Genau diese Sprachpraxis fehlt mir sehr. Sie ist, neben der Grammatik, mein Hauptschwachpunkt

      ICH schrieb:

      Immer wenn ICH mit jemanden auf englisch reden will, falle ICH nach wenigen Worten ins Russische.


      Kann ich gerade auch so bestätigen. Mit dem Englischen habe ich auch noch einmal bei (fast) 0 angefangen, um insbesondere die Grammatik noch einmal zu wiederholen und gerade die ersten Tage hatte ich das selbe Problem wie Du.

      Ich habe es jetzt so gemacht: Montags - freitags Englisch lernen. Samstags und Sonntags Russisch mit Wiederholungen aus dem Vokabelheft, gelegentliches Schreiben und einmal am Tag ein Video.

      Das werde ich jetzt so beibehalten bis ich mit dem Langenscheidt-Buch "Englisch mit System" fertig bin. Dann wird wieder der Schwerpunkt auf Russisch gesetzt. Wenn es gut läuft, könnte ich Ende 2018 B2-Niveau haben. Allerdings wird sich zeigen, wie schwer jetzt die (russischsprachigen) Bücher sind und inwiefern ich meine Englisch-Kenntnisse ebenfalls auf B2-Niveau anheben möchte.
      Ich versuchs seit 10 Jahren, aber ein Wechsel von Russisch auf Ukrainisch ist sehr schwer :( Ergebnis ist ein Kauderwelsch den meine Umgebung aber ganz gut versteht. Es gibt halt etliche Worte die ich gleich auf Ukrainisch gelernt habe und die sind dann nur zufaellig im Russischen identisch. Und mit ukrainischer Grammatik... ganz schwer.
      ich habs mir leicht gemacht. Kurze Sätze kann man sich ja ins russische übersetzen lassen.
      So habe ich schon einige Lorbeeren eingeheimst.
      Nun kann man sich ja im Internet eine russisch- deutsche Tastatur aufrufen und damit auch Texte schreiben.
      Versuch macht kluch
      also habe ich mit russischen Lettern einen deutschen Text geschrieben.
      Imeiner Einfalt dachte ich, daß dieser Text auch verstanden wird, zumindest dann, wenn man die kyrillischen Buchstaben laut vorließt. Ist aber offenbar nicht so
      Wer findet meinen Denkfehler, denn ich stehe auf dem Schlauch
      wir wollen mehr Bürokratie wagen das sagte Willy Brand- oder so ähnlich
      Netter Versuch :)

      Allerdings ein guter Punkt um auf die Tastatur "Russisch fuer Deutsche" hinzuweisen, die gibts bei der Uni Leipzig*.

      унд дамит счжреибе ичж руссисчж ничжт лангсамер алс деутсчж.
      und damit schreibe ich russisch nicht langsamer als deutsch.

      *das ist ein Tastaturlayout fuer Windows das man sich auf dem Computer installieren kann

      Maria schrieb:


      Vielleicht ist das für diese Frage das falsche Forum?


      ne das glaube ich nicht. Das Thema ist
      >>Wie lange habt ihr gebraucht, um Russisch zu lernen und wie ist euer Sprachniveau derzeit? <<

      nun wollte ich wissen warum das, was ich in deutscher Sprache in kyrillischen Buchstaben geschrieben habe nicht gelesen werden kann .
      Also für das Wort "Oktoberfest" habe ich auf der Tastatur die entsprchenden kyrillischen Buchstabeb geschrieben und habe erwartet daß wenn das ein russigsprachiger lat liest,
      щлещиукауые
      er dann Oktoberfest sagt ohne vermutlich die Bedeutung des Wortes zu kennen
      wir wollen mehr Bürokratie wagen das sagte Willy Brand- oder so ähnlich
      Die original russische Tastaturbelegung ist selbst fuer Russisch nicht optimal, damit musste ich
      mich vor Jahren rumschlagen. Die ist vermutlich zu Zeiten der Schreibmaschine entwickelt
      worden, und da war es wohl wichtiger, dass alle Buchstaben in einer Hebelreihe in Summe halbwegs
      gleich breit waren ;)

      Sprachwechsel bei der Tastatur, Uebersetzungsfunktion, Transliteration usw. gibts erst auf Wunsch
      mit den Computern, muss man nur einschalten. Das ist am Ende der einzige Grund, der mich mal
      zu einem Telefon mit Touchscreen schieben konnte. Ich schreibe aber trotzdem am liebsten mit
      dem Computer.

      Ман канн мит кыриллишен бухштабен деутш шрейбен.
      Ili s latinskij bukvy po russkij.

      Oder man schreibt mit der Tastastur Russisch fuer Deutsche еинфачж веитер ожне цу
      меркен дассн ман дие Тастатурспрачже гевечжселт жат (wenn ich das kyrillisch geschrieben
      in den Google Translater werfe, macht der das sogar wieder halbwegs gerade und ist der Meinung
      dass es serbisch war). :-o

      Aber nun reichts mit Beispielen, der NSA Computer schwitzt schon ;)
      Um zum eigentlichen Thema zurückzukommen:

      19Tobi91 schrieb:

      ICH schrieb:

      ICH habe ebenso wie Du mit Rosetta Stone (wieder) angefangen.


      Wie fandest Du die Software? Und wie lange sprichst Du jetzt schon Russisch? Wie schätzt Du deine Sprachkenntnisse ein?


      Rosetta Stone ist sehr gut, um in die Sprache reinzukommen. Problemübungen erkennt das Programm und schiebt sie immer wieder von Neuem mit ein, so daß man durch zwangsweise Wiederholung die Fehler auszumerzen in der Lage ist. Die Spracherkennung ist nicht so das Wahre, weswegen ICH sie schnell deaktivierte.

      Vor etwas mehr als fünfeinhalb Jahren hatte ICH mit Rosetta Stone angefangen, Russisch praktisch komplett neu zu lernen. Aus meiner Schul- und Unizeit war abgesehen von vereinzelten Vokabeln und (überraschendeweise) der Konjugation von Verben nichts mehr übrig. Nach einem Jahr reichte mein neu erworbenes Wissen, um mich auf Russich zu verständigen. Seither spreche ICH mit meiner Holden täglich russisch. Meine Sprachkenntnisse mag ICH jedoch nicht in irgendeinen Referenzrahmen für Sprachen quetschen. Einfach aus dem Grund, daß ICH vieles weiß, was in keinem Referenzrahmen zu finden ist und ICH sicher auch einiges von den Voraussetzungen der Referenzierung nicht erfülle, da nicht wirklich brauche. Mit dem Schreiben haperts, doch dafür kann ICH u.a. verdammt gut fluchen... ;)
      Tue nie altruistisch etwas Gutes, denn es wird doppelt und dreifach im Üblen vergolten.

      ICH schrieb:

      eine Sprachkenntnisse mag ICH jedoch nicht in irgendeinen Referenzrahmen für Sprachen quetschen. Einfach aus dem Grund, daß ICH vieles weiß, was in keinem Referenzrahmen zu finden ist und ICH sicher auch einiges von den Voraussetzungen der Referenzierung nicht erfülle, da nicht wirklich brauche.


      Du hast nicht unrecht damit. Ein sturres festhalten an irgendeinen Rahmenplan, ist nicht zielführend für das Erlernen einer Sprache.

      Dennoch finde ich beispielsweise den "Europäischen Referenzrahmenplan für Sprachen" auch nicht schlecht. So hat man eine gewisse Orientierung und kann sich besser einschätzen.

      19Tobi91 schrieb:

      Dennoch finde ich beispielsweise den "Europäischen Referenzrahmenplan für Sprachen" auch nicht schlecht. So hat man eine gewisse Orientierung und kann sich besser einschätzen.


      Zweifellos wird ein Referenzrahmen benötigt. Wie sonst sollten standardisierte Massenausbildungen erfolgen und anschließend die Ergebnisse vergleichbar bewertet werden. Für zu verwertende Schafherden ist die Standardisierung des Einzelnen schließlich soooo wichtig - da stört Individualität nur... Oder wichtig auch auch für den Aufenthaltsstatus von Ausländern, zumindest so lange sie nicht zu Herr Schulzens "Goldstücken", Frau Merkels "Fachkräften" zählen.

      Aber Vergleich oder das Hineinpassen in irgendwelche Schubladen interessiert mich schon lange nicht mehr. Für mich ist Russisch Mittel zum Zweck und nicht der Weg der das Ziel sein soll. ICH muß mich verständigen (und fluchen ;) ) können und es bringt mir rein gar nichts, im Osten mit irgendeinem Sprachniveau zu kommen, von dem dort ohnehin kaum jemand je hörte. Und was bringt es mit in der €U, wenn ICH komme und erzähle, ICH hätte russisches Sprachniveau Cx? Mit Blicken der Unverständlichkeit: 'Das ist schön für Dich - aber sag, wovon redest Du da überhaupt? Kannst Du nun Russisch oder nicht?' ;) Ist im Privaten also wie ein Schwanzlängenvergleich... =O
      Tue nie altruistisch etwas Gutes, denn es wird doppelt und dreifach im Üblen vergolten.
      Diese Programme sind ja alle schön und gut, aber die helfen einen keinen Meter weiter um reden zu lernen.
      Habe 1,5 Jahre jede Woche 2 mal geübt und die Wörter so gut wie es geht nachgesprochen.
      Als ich meine Frau kennen gelernt hatte und wir die ersten 3 Wochen zusammen verbracht haben, so habe ich verstanden das die ganzen Programme nur gut sind um zu verstehen, aber rein gar nichts bringen um selber zu reden.

      Dafür braucht man jemanden mit dem man russisch reden kann und seine (eventuelles Schamgefühl) dort hin zu stecken, wo die Sone niemals hin scheint und einfach drauf los zu reden.

      In denn 3 Wochen habe ich mehr gelernt als in 1,5 Jahren mit all diesen Programmen