Frage zu einer Apostilierung

      Im Normalfall immer die übergeordnete Behörde. Frag doch einfach mal auf dem Standesamt nach. Die nennen dir sicher deren Adresse und Arbeitszeiten.
      Das forum-ukraine hier ist auch einer von den "Orten" im www, wo man die verheerende Wirkung der Massenverbödung der letzten 2-3 Jahrzehnte in der brd durch system und mainstreammedien immer wieder eindrucksvoll vorgeführt bekommt.
      Rechtsverordnung zur Regelung der Zuständigkeit für die Erteilung der Apostille
      https://recht.nrw.de/lmi/owa/br_text_anzeigen?v_id=10000000000000000582
      Für Eheurkunden nach § 1 Ziff. 2 ist die jeweilige Bezirksregierung für die Apostille zuständig.

      Für Essen ist Bezirksregierung Düsseldorf:
      Bezirksregierung Düsseldorf: Apostillen/Beglaubigungen
      Gruß
      MaBo
      Da möchte ich gleich mal anschließen.
      Meine Frau lebt jetzt bei mir in D und muß eine Einverständniserklärung abgeben,
      daß ihr Sohn(17 Jahre) sie in Deutschland besuchen kann.
      Im Merkblatt der Botschaft steht:
      Sonderfälle: Die Sorgeberechtigten sind nicht in der Ukraine wohnhaft.
      Die Einverständniserklärung ist abzugeben vor einer Deutschen Behörde.
      Aber welche Behörde???
      @Michael
      Gehe von folgender Situation aus.
      - Du bist der Einladende
      - Frau lebt mit dir in D
      - Sohn soll zu Besuch kommen
      - Vater lebt in UA
      - Deine Frau und der Vater haben das gemeinsame Sorgerecht

      Dann meine ich:
      - Einverständniserklärung Deiner Frau z. B. bei der Ausländerbehörde abgeben.
      - Einverständniserklärung des Vater bei der Visabeantragung mitbringen.
      Notar anscheinend nicht nötig
      Gruß
      MaBo
      @Revilo
      Ich habe vor 3 Wochen eine E-Mail an mein Standesamt geschickt, daß ich eine Eheurkunde und ein Dokument bzgl. der Namensänderung mit Apostille benötige.
      Das Standesamt hat die Dokumente ausgestellt, an das Landratsamt zwecks Apostille geschickt. Nach 2 Wochen bekam ich die Dokumente und eine Rechnung über 40€.
      Die Übersetzung wurde dann im Büro vom Forumskollegen Ahrens gemacht.
      Nur so lange ist uns der Friede sicher, solange wir des Sieges sicher sein können!
      Drei Dinge sind uns aus dem Paradies geblieben,
      - die Sterne der Nacht, - die Blumen des Tages - und die Augen der Kinder

      MaBo schrieb:

      @Michael
      Gehe von folgender Situation aus.
      - Du bist der Einladende
      - Frau lebt mit dir in D
      - Sohn soll zu Besuch kommen
      - Vater lebt in UA
      - Deine Frau und der Vater haben das gemeinsame Sorgerecht

      Dann meine ich:
      - Einverständniserklärung Deiner Frau z. B. bei der Ausländerbehörde abgeben.
      - Einverständniserklärung des Vater bei der Visabeantragung mitbringen.
      Notar anscheinend nicht nötig


      Hallo Mabo,

      danke für Deine Einschätzung!
      Ich war bei der Ausländerbehörde. Diese sagte mir, dort könne meine Frau eine solche Erklärung nicht abgeben. :(
      Aber kein Problem, wir gehen nächste Woche zum Notar, danach Apostille, fertig!
      Dann fragte ich die Botschaft, wie das für die ukrainischen Grenzer ist?
      Dort bekam ich dann die Auskunft, ein übersetztes Dokument zur Sicherheit mitführen, auch kein Problem!
      Weiß jemand von Euch, ob eine Übersetzung bei einer in Deutschland zugelassenen Übersetzerin reicht,
      oder dann auch wieder mit Notar und Apostille?
      Beim letzten Besuch des Sohnes war alles recht einfach, da zu dem Zeitpunkt noch beide Elternteile in UA lebten.
      Da ging man dann gemeinsam in UA zum Notar, Apostille und fertig!

      Gruß Michael

      Tobias schrieb:

      OK Danke, man die kommen auch nicht weiter, dachte die wollen Hürden abbauen...

      Eine Apostille bestätigt die Echtheit von Dokumenten aus anderen Staaten. So etwas wird auch innerhalb der EU verlangt. Wie sonst soll z.B. eine Behörde in Österreich halbwegs sicher sein, dass die von mir vorgelegte Heiratsurkunde aus Dänemark echt ist?

      Beliebigen Text auf eine Seite in hervorragender Qualität aufbringen ist im Zeitalter günstiger Laserdrucker keine Kunst. Ein Stempel ist schnell nachgemacht und die Unterschrift ohnehin unleserlich.

      Gruß
      Siggi

      Siggi schrieb:

      Tobias schrieb:

      OK Danke, man die kommen auch nicht weiter, dachte die wollen Hürden abbauen...

      Eine Apostille bestätigt die Echtheit von Dokumenten aus anderen Staaten. So etwas wird auch innerhalb der EU verlangt. Wie sonst soll z.B. eine Behörde in Österreich halbwegs sicher sein, dass die von mir vorgelegte Heiratsurkunde aus Dänemark echt ist?

      Beliebigen Text auf eine Seite in hervorragender Qualität aufbringen ist im Zeitalter günstiger Laserdrucker keine Kunst. Ein Stempel ist schnell nachgemacht und die Unterschrift ohnehin unleserlich.

      Gruß
      Siggi


      Indem es einfach eine Internationle Ukrunde ist, wo alles drauf steht. Wir brauchten als meine Frau Ihren Namen bei Heirat gewechselt hat, keine Apostille
      bei der Miliz. D Heirat - Ukr Nachnamen geändert. zwei drei Stunden und fertig. Ich mein deswegen gibt es ja von bestimmten Dokumenten ein Internationales
      Pondon.
      Wir haben eine internationale dänische Heiratsurkunde. "International" bedeutet Fünfsprachigkeit. Sie hat damit nicht internationale Gültigkeit. Auch innerhalb der EU verlangen Ämter trotzdem eine Apostille, andere Ämter wiederum akzeptieren die Urkunde so wie sie ist. Gleiches gilt für die internationale Geburtsurkunde.

      Ein Standesamt in DE wollte sogar die Auflösung der Vorehen überprüfen (was irrsinnig aufwändig ist), obwohl wir seit mehr als 15 Jahren verheiratet sind. Soweit geht die Anerkennung von Dokumenten in der EU selbst.

      Gruß
      Siggi

      Siggi schrieb:

      Wir haben eine internationale dänische Heiratsurkunde. "International" bedeutet Fünfsprachigkeit. Sie hat damit nicht internationale Gültigkeit. Auch innerhalb der EU verlangen Ämter trotzdem eine Apostille, andere Ämter wiederum akzeptieren die Urkunde so wie sie ist. Gleiches gilt für die internationale Geburtsurkunde.

      Ein Standesamt in DE wollte sogar die Auflösung der Vorehen überprüfen (was irrsinnig aufwändig ist), obwohl wir seit mehr als 15 Jahren verheiratet sind. Soweit geht die Anerkennung von Dokumenten in der EU selbst.

      Gruß
      Siggi


      Morgen,

      die Erzählungen sprechen aber dafür, das eher Deutsche Beamte den Streß verursachen und nichts anerkennen. Ich hatte in Ukr wie gesagt keine Probleme diverse Ausweise und Erlaubnisse zu tauschen.
      Ich würde sowieso jedem der ins Ausland (nicht EU) reist raten eine Heiratsurkunde mit Apostille dabei zu haben.
      Ich hatte Nachts in Brunei die Religionspolizei im Zimmer stehen, weil die dachten ich hätte eine ukrainische Prostituierte auf dem Zimmer.
      Das war zwar ein Einzelfall, aber es gibt immer noch viele Länder, bzw. es werden wieder mehr Länder, die solche komischen Ideen haben.

      Ahrens schrieb:

      Nabend.
      Dann hast Du glück gehabt. Wenn hier ein Buchstabe vertauscht ist, kann das schon mal zum "gehe zurück auf Los" führen....:)))


      Die Probleme gehen ja schon los wenn man ein Ä,Ö oder Ü im Nachnamen hat.

      NORAD

      Tobias schrieb:

      Siggi schrieb:

      Wir haben eine internationale dänische Heiratsurkunde. "International" bedeutet Fünfsprachigkeit. Sie hat damit nicht internationale Gültigkeit. Auch innerhalb der EU verlangen Ämter trotzdem eine Apostille, andere Ämter wiederum akzeptieren die Urkunde so wie sie ist. Gleiches gilt für die internationale Geburtsurkunde.

      Ein Standesamt in DE wollte sogar die Auflösung der Vorehen überprüfen (was irrsinnig aufwändig ist), obwohl wir seit mehr als 15 Jahren verheiratet sind. Soweit geht die Anerkennung von Dokumenten in der EU selbst.

      Gruß
      Siggi


      Morgen,

      die Erzählungen sprechen aber dafür, das eher Deutsche Beamte den Streß verursachen und nichts anerkennen. Ich hatte in Ukr wie gesagt keine Probleme diverse Ausweise und Erlaubnisse zu tauschen.


      Nein ich glaube die wollten eher die Ehefähigkeit prüfen- haben die bei uns gemacht- geht eine Meldung ans OLG und die prüfen dann. In Dänemark macht
      man des glaub ich über eine Unterschrift, in D gibt`s sowas nicht, deswegen haben die den Vorgang ergänzend gemacht.