Theaterfestivals »Wilder Osten. Ereignis Ukraine«

      Theaterfestivals »Wilder Osten. Ereignis Ukraine«

      Liebe Pressevertreterinnen und Pressevertreter,

      hiermit möchte ich Sie herzlich zum Theaterfestival »Wilder Osten. Ereignis Ukraine« vom 19. bis 22. Mai ins Theater Magdeburg einladen.
      Nähere Informationen entnehmen Sie bitte der Pressemeldung anbei. Ihren Bedarf an Pressekarten können Sie mir gerne mitteilen.

      »Wilder Osten. Ereignis Ukraine«
      Theaterfestival vom 19. bis zum 22. Mai 2016

      Vom 19. bis zum 22. Mai bietet das Theater Magdeburg einmalige Einblicke in die gegenwärtige Theater- und Kulturszene der Ukraine während des Theaterfestivals »Wilder Osten. Ereignis Ukraine« im Schauspielhaus.

      Seit der Neuordnung des »Ostblocks« nach 1989 hat sich ganz Europa verändert und auch die Ukraine sucht seitdem nach einer eigenen Identität. Die »Orangene Revolution«, die Bewegung des »Euromaidan«, die Annexion der Krim und die anhaltenden Kämpfe in der Ostukraine sind entscheidende Ereignisse auf dem Weg zur Demokratisierung und Europäisierung.
      Mit diesen gesellschaftlichen Veränderungen bekommt seit langem wieder eine junge künstlerische Generation eine Stimme sowie die Möglichkeit, Geschehenes und Gegenwärtiges kritisch und künstlerisch zu beleuchten. Das Theater Magdeburg lädt ausgesuchte, junge ukrainische Künstler anlässlich des Theaterfestivals »Wilder Osten« vom 19. bis zum 22. Mai ins Schauspielhaus ein und ermöglicht einen »Blick nach außen« auf die außergewöhnliche ukrainische Gegenwartskunst. Durch die Zusammenarbeit von ukrainischen Regisseuren und Ausstattern mit dem Schauspielensemble und den Mitarbeitern des Theaters entsteht ein einmaliger kultureller Austausch.
      Die ukrainischen Regisseure Maksym Golenko, Stas Zhyrkov und Oleksandra Sentschuk werden mit den Schauspielern des Theaters Magdeburg Stücke zeitgenössischer ukrainischer Autoren erarbeiten. In vielfältiger Weise spiegeln sich in der Auswahl dieser Stücke von Natalia Vorozhbyt, Pavlo Arie und Tetjana Kyzenko die aktuellen und historischen Geschehnisse in der Ukraine wider.

      Innerhalb des Festivalprogramms wird es drei Premieren, davon eine Uraufführung und zwei Deutschsprachige Erstaufführungen geben. In der Ukraine lange totgeschwiegene Themen wie die Atomkatastrophe in Tschernobyl finden sich unter anderem in Pavlo Aries »Am Anfang und am Ende aller Zeiten«, Deutschsprachige Erstaufführung am Do. 19. 5., 18.00 Uhr. Gegenwärtige Themen greift das Stück »Die Frauen und der Scharfschütze«, Uraufführung am Do., 19. 5., 20.00 Uhr, von Tetjana Kyzenko auf, indem es den Einbruch der kämpferischen Auseinandersetzungen im Russland-Ukraine Konflikt in den Alltag der Menschen verhandelt. Die Deutschsprachige Erstaufführung von Natalia Vorozhbyts »Der Wij« nach Gogol erzählt den bekannten ukrainischen Mythos über den Wij neu (Deutschsprachige Erstaufführung, Fr. 20. 5., 20.00 Uhr).

      Das Rahmenprogramm des Festivals zeigt noch weitere spannende Tendenzen aktueller künstlerischer Entwicklungen in der Ukraine. So wird zum Beispiel die international bekannte Performance-Band »Dakh Daughters« ein Konzert am Do. 19. 5., 22.00 Uhr geben. Darüber hinaus werden Vorträge, Diskussionen, Lesungen, Gastspiele und Partys veranstaltet. Hierfür wurden unter anderem das dokumentartheater Berlin oder der durch sein Stück »ford escort dunkelblau« bekannt gewordene Dramatiker Dirk Laucke gewonnen.

      Mit einem Festivalpass besteht die Möglichkeit, rund 20 Veranstaltungen vom 19. bis 22. Mai im Schauspielhaus für 59 € (erm.) / 89 € zu besuchen.
      Das Festival »Wilder Osten. Ereignis Ukraine« wird gefördert durch das Auswärtige Amt und die »Kloster Bergesche Stiftung«

      Mit freundlichen Grüßen

      Elisabeth Breitenstein
      Pressereferentin Theater Magdeburg
      Universitätsplatz 9
      39104 Magdeburg
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      Willkommen - Theater Magdeburg
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      Edit by Rumbo:
      Kontaktdaten können bei mir angefragt werden.
      Ich habe noch nie verstanden, wie man beim Biathlon Zweiter werden kann.
      Man hat doch ein Gewehr...