Hilfsprojekt für Kinder

    @Tommi

    Du spielst Tennis ;)

    Nach der Aussage einiger, gibt es wohl SecondHandLäden in der Ukraine wo man für sehr wenig Geld viel besorgen könnte.

    Ich habe jetzt mal meine Liebe damit beauftragt, sich dieser Sache mal anzunehmen.

    Was sie leider auch jetzt schon erleben durfte, dass gewisse Mensche aus Einrichtungen ganz unverblümt sagen, wir wollen nur neue Sachen. Mhhh, weiß noch nicht wie ich damit umgehen soll. Den scheiß bekommt man von unseren neuen Mitbürgern ja auch zu hören. Sei es drum. Wenn ich mit wenig Geld mehr anfangen kann wenn man in der UA einkauft als hier das Zeug zu sammeln und rüber zu karren, dann bin ich auch der Meinung und mache es mir einfach. Aber das ist alles in Klärung. Man muss natürlich auch beachten, dass der €Kurs gerade günstig ist. Geht dies in die andere Richtung, muss man natürlich umdenken.
    Würde gerne die Ukraine Open Anfang August spielen, habe aber leider keinen Urlaub mehr:-( Gibt tolle Tennis-Clubs bzw. Anlagen, mit super Restaurants, Swimming-Pool, Hotel usw. und natürlich guten Trainern, die aber gar nicht so billig sind...

    Naja, ich werde mir die Vorstellungen des Kinderheimes mal anhören und sollte mir das zu fordernd sein, dann eben nicht....

    Ich helfe ja gerne, aber wenn man zu fordernd sein sollte, dann eben nicht...

    Es muss auch keiner aus Dankbarkeit auf die Knie fallen, ein einfaches Danke und gut ist's....

    Tommi999 schrieb:

    Würde gerne die Ukraine Open Anfang August spielen, habe aber leider keinen Urlaub mehr:-( Gibt tolle Tennis-Clubs bzw. Anlagen, mit super Restaurants, Swimming-Pool, Hotel usw. und natürlich guten Trainern, die aber gar nicht so billig sind...

    Naja, ich werde mir die Vorstellungen des Kinderheimes mal anhören und sollte mir das zu fordernd sein, dann eben nicht....

    Ich helfe ja gerne, aber wenn man zu fordernd sein sollte, dann eben nicht...

    Es muss auch keiner aus Dankbarkeit auf die Knie fallen, ein einfaches Danke und gut ist's....



    Woher kommst Du nochmal? Müssten mal ein Treffen mit entsprechendem Spiel ausmachen ;)

    Es gibt mit Sicherheit Einrichtungen und Personen/Kinder/usw. die Dankbar sind. Natürlich gibt es solche und solche. Wer meine Hilfe braucht und ich sie geben kann bekommt sie auch. Natürlich unter Berücksichtigung meiner persönlichen Lage.

    Ich will noch nicht mal ein Danke. Würde aber gerne zum Beispiel Spielsachen gerne persönlich übergeben. Die leuchtenden Augen der Kinder sagt mehr als 1000 Worte!!!
    Meine Bekannte in Kiew hat jetzt mal ein Kinderheim angerufen um einen Termin auszumachen.... Der Direktor wünscht sich also die Reparatur des Hauptkühlschranks....

    Mag ja wichtig sein und wenn ich auch nicht unbedingt die glücklichen Kinderaugen brauche....Kühlschränke möchte ich nun doch nicht reparieren...

    Aber meine Bekannte hat nun doch morgen einen Termion bei Ihm und da will er dann doch noch andere Wünsche äußern....

    Ich gebe 150 Euro und die Studenten 50 Euro und gemeinsame Zeit....Ist sicher nicht gerade viel, aber es soll ja auch nur ein Anfang sein.

    Tommi999 schrieb:

    Ich gebe 150 Euro und die Studenten 50 Euro und gemeinsame Zeit....Ist sicher nicht gerade viel, aber es soll ja auch nur ein Anfang sein.


    Vielleicht gebt Ihr besser eine Sachspende. Mit Geld gegenüber Fremden ist das in der Ukraine so eine Sache.... :(

    Fahrt mit dem guten Mann am besten gemeinsam in ein Fachgeschäft, kauft dem Heim einen neuen Kühlschrank an laßt ihn umgehend anliefern. Dann kannst Du die Spende quittieren lassen und hier auch noch in Deine Steuererklärung einbringen.

    Allen ist so geholfen und niemand kommt so leicht in Versuchung.
    Tue nie altruistisch etwas Gutes, denn es wird doppelt und dreifach im Üblen vergolten.
    Nee nee...den Plan Geld zu geben hatten wir nie...
    Aber Kühlschrank kaufen mit dem guten Mann....also meine Hilfe soll ja schon uneigennützig sein, aber einfach nur einen Kühlschrank kaufen...

    Dann doch lieber Kleidung kaufen, Zahnbürsten, Hygieneartikel usw. un d etwas Spielzeug. Und der Betrag ist ja nun nicht so groß und es soll ja auch nur ein erster Schritt sein.
    Ich finde den Vorschlag von dem Chef eigentlich richtig gut und auch fair euch gegenüber. Man muß auch sehen, dass die Kinderheime in der Nähe von Großstädten besser versorgt werden als in der ukrainischen Provinz. Die Freude in glückliche Kinderaugen zu blicken ist halt nicht nur für Westeuropäer reserviert. Es gibt offensichtlich auch einige ukrainische Geschäftsleute mit Gewissen.
    Ich als Leiter eines Kinderheims würde ich platzen, wenn Hilfe angeboten würde und gesagt wird: "och nee, wir wollen nur was, wo wir die Dankbarbeit in ihren Augen sehen, sonst bekommen wir ja nichts für unser Geld"!
    "Liebe deinen Nächsten wie dich selbst."
    Kurt Cobain
    Hallo Herr Maier,
    so würde ich das nicht sehen. Mir geht es nicht um die glücklichen Kinderaugen, ganz bestimmt nicht....aber ich glaube er redet von einem riesigen "Haupt-Kühlschrank" und der würde wohl auch das Budget sprengen. Und die Kiewer Studenten, die nun die 50 Euro zuzammengekratzt haben, wollen bestimmt auch nicht die Kühlschrankreparatur bezahlen. Also da sollte vom Heimleiter selbst schon etwas ausgehen. Auch dort gibt es große Supermärkte, ev. 2. Wahl Kühlschränke..., wo er mal nachfragen könnte.


    Vielleicht finden wir ja auch etwas außerhalb, eventuell in den Heimatstadt von der einen Studentin....sie sagte mir auch schon immer wieder, dass die Situation dort ganz anders als in Kiew ist.

    Und da mich langsam sowieso mehr die Städte außerhalb interessieren, wäre das vielleicht ein gutes Ziel zum bereisen....

    Herr Mayer schrieb:

    Ich als Leiter eines Kinderheims würde ich platzen, wenn Hilfe angeboten würde und gesagt wird: "och nee, wir wollen nur was, wo wir die Dankbarbeit in ihren Augen sehen, sonst bekommen wir ja nichts für unser Geld"!

    Man merkt immer wieder, dass Du nicht im Kapitalismus aufgewachsen bist. So viele Jahre nach der Wende ist Dir das Konzept von Leistung und Gegenleistung noch immer nicht in Fleisch und Blut übergegangen.

    Gruß
    Siggi, der denkt, dass die katholische Kirche das Prinzip beim Ablasshandel schon sehr früh erkannt hatte
    Hallo Allerseits, bin nun wieder aus Kiew zurück und möchte von dem Tag in dem Kinderheim berichten. Am Freitag Morgen traf ich mich mit der Studentin, mit der ich das Ganze begonnen hatte und die den Kontakt mit dem Direktor hatte. Er wünschte sich also 4 Lampen für ein renoviertes zimmer mit gelben Wänden...Foto schickte er uns. Wir fuhren also zu einem riesigen Baumarkt mit einer noch größeren Lampenabteilung. Aber er wollte nicht irgendeine Lampe...sondern sie sollte so 2 Arme haben , nach oben leuchten, gut zu dem gelb passen.... Ich bin bald durchgedreht, hatte Hunger und Durst.... Wir schickten ihm Fotos, er wollte andere....
    Letztendlich gab ich Polina 100 Euro und sie soll nun entscheiden, was sie damit macht....

    Wir kauften dann für 50 Euro Stifte, Kreide, Puzzles usw.

    Am Samstag war dann der Termin im Kinderheim und ich wollte mich mit den Studenten dort beim Heim treffen. Ich glaube ich fuhr 30 km Metro....dan wohl falsche Station ausgestiegen....2 km durch den ukrainischen Wald gerannt, klatschnass geschwitzt....wollte ja pünktlich sein. Dann war ich da...ein dicke Pförtnerin lümmelte sich auf einer Couch...und wollte mich nicht reinlassen. Ich dachte meine Freunde wären schon da, waren sie aber nicht....

    Ich dann also doch alleine reingelassen....oh mein Gott, dann sah ich die ganzen geistig und körperlich Behinderten. Es waren keine kleinen Kinder, sondern zwischen 12 und 31 Jahren. Ich wußte das aber schon vorher und ich denke es war richtig, sich um diese Leute zu kümmern, für kleine niedliche Kinder Hilfe finden, wird einfacher sein.

    Es war alles total einfach, baulich in einem chaotischen Zustand... Ich hatte aber nicht das Gefühl das sie hungern oder keine Kleidung haben.

    Dann kamen auch meine 6 Freunde .....und brachten auch noch 2 Clowns mit, die sie organisiert hatten. 500 Griwnas für 1 Stunde für 2 Clowns...wurden dann noch runtergehandelt, weil sie ja zu spät kamen...

    Wir haben dann so Spiele gemacht, auf die Straße gemalt und ständig kamen sie zum streicheln, schmusen, streicheln.... Mir ist das eigentlich sehr unangenehm...die nassgeschwitzten Hände und dann immer wieder das selbe...

    Aber ich muss sagen, es machte mir dieses mal relativ wenig aus....

    Wir hatten alle einen großen Spaß und es war auch sehr anstrengend.

    Dann nach 2 Stunden sind wir gegangen. Der Direktor war nicht gekommen... Wir reinigten erst einmal unsere Hände, jede Ukrainerin hat ja immer Desinfektionstücher dabei....
    Ich finde sowieso, dass dort viel mehr auf Hygiene geachtet wird. Ich habe da noch nie jemanden gesehen, der ohne Händewaschen von der Toilette geht. Dann die Einmalhandschuhe beim Gemüse im Supermarkt...

    Dann waren wir im nächstgelegenem Porter Pub und tranken ein paar Bier. Ich denke es wird keine einmalige Aktion in dieser Form bleiben....muss mir nur mal überlegen, was man besser machen kann. Euere Ideen sind herzlich willkommen!

    Tommi999 schrieb:

    Wir haben dann so Spiele gemacht, auf die Straße gemalt und ständig kamen sie zum streicheln,
    schmusen, streicheln.


    Vielleicht war das sogar für die Behinderten das Schönste an Eurer lobenswerten Aktion-einfach mal direkten Kontakt zu anderen Menschen.

    Tommi999 schrieb:

    Mir ist das eigentlich sehr unangenehm...


    Mir wäre es wahrscheinlich auch unangenehm gewesen-aber immer daran denken das körperliche Nähe gerade für Menschen die sich sprachlich nicht gut ausdrücken können sehr wichtig ist.

    Finde ich gut was Ihr da macht!

    Gruß

    Martini