Essen+Trinken mit-ohne ukr. Partnerin - welche Änderungen gab's bei euch ?

      Essen+Trinken mit-ohne ukr. Partnerin - welche Änderungen gab's bei euch ?

      Mahlzeit
      Weihnachten in DE ist gerade rum,...ein Thema was mich - schon länger - interessiert (und selbst zu schaffen macht,...da ich Einiges doch sehr ungewöhnlich finde) - wie sieht es mit euren Ernährungsgewohnheiten aus...welche Änderungen gab es durch die Inbesitznahme der ehem. dt. Küche durch den ukr. Partner ?
      Für mich sehr gewöhnungsbedürftig ist das "warme Frühstück"....sei es Suppen aller Art, oder gar ukr. Hauptgerichte ...."Golubci, gefüllte Paprika und Ähnliches.
      Um ein klassisches (regional natürlich unterschiedliches) dt. Frühstück ( Brötchen, Käse, Schinken, Rührei, Konfitüre etc.) muss ich oft kämpfen, oder selbst machen.
      kurz gesagt: was setzt sich bei euch zu Hause durch / überwiegt ...ist es ein kulinarischer Gewinn oder Verlust ?

      ...meine bessere Hälfte hat beim zaubern von Gerichten - leider - noch "Reserven" (so scheint der Gebrauch von Gewürzen doch übersichtlich, - es wird ukr. gekocht !) .....aber ich esse ja tagsüber recht oft "ausser Haus/unterwegs" ...;)))
      - davon abgesehen haben wir - mal wieder - eine riesen Diskussion über die Qualität von Lebensmitteln in UA/DE (was geben wir unserem Nachwuchs ...sind gerade in UA)....sie hält gar nichts von Lebensmitteln in UA - obwohl dort aufgewachsen (alles Verbrecher und Panscher)....ich halte dagegen dasdie ind. Lebensmittelproduktion in DE nicht besser/gesuender ist.

      - würde mich freuen über einen "Blick in eure Küche".
      "wer mich beleidigt, bestimme ich" K.Kinski
      Natürlich Rote-Beete, Kaffe extradünn,wenig oder keine Butter. Aber es gibt auch Einige die meine Frau hier erstmalig gegessen hat. Croissant, Fleisch-Salat Sehr gute deutsche Produkte habe ich in Kiev zu sehr stolzen Preisen in den Supermärkten gesehen ...
      Wer sonst keine Sorgen hat, macht sich selbst welche...

      Was schmeckt, wird gegessen.

      Meine Frau hat sich sehr schnell an die deutsche Zeremonie gewöhnt, ersparte es ihr doch das zweimalige Zubereiten am Tag.
      Außerdem hatte ich ihr von Anfang an gesagt, das ich mit Karoffelpüree oder Borschtsch am Morgen nicht aus dem Bett zu locken bin ...

      Ich habe ganz einfach mein übliches Frühstück bei ihr zelebriert. Resultat siehe oben.

      Qualitätsdiskussionen sind m.M. nach müßig. Wer sich damit das Leben schwer machen will - er wird immer und überall was negatives finden.

      Der Nachwuchs braucht Obst und Gemüse und nicht tafelweise Schokolade, die dort gern von Omi, Opi und den Tanten verteilt werden. Und getrunken wird Mineralwasser oder Tee und nicht die Zuckerwasser aus den Supermärkten.
      Darauf sollte man bei der Ernährung der Kleinen achten, solange man Macht darüber hat.
      Und die Teller leer essen und nicht nach drei Löffeln keine Lust mehr haben und Mami nickt das dann noch ab.
      Und nörgeln, was man alles nicht essen will. Solche Diskussionen habe ich oft erleben müssen - bei uns wurde das von Anfang an vermieden.
      Klappt prächtig.

      Was ich da so bei den Plagen der ukrainischen und russischen Bekannten erleben muss.....

      egonolsen schrieb:

      welche Änderungen gab es durch die Inbesitznahme der ehem. dt. Küche durch den ukr. Partner ?

      Ich denke bei uns gab es keine Inbesitznahme der Küche. Wir benutzen sie beide.

      egonolsen schrieb:

      Um ein klassisches (regional natürlich unterschiedliches) dt. Frühstück ( Brötchen, Käse, Schinken, Rührei, Konfitüre etc.) muss ich oft kämpfen, oder selbst machen.

      Beim Frühstück außerhalb von Hotels sehe ich wenig Probleme: Den Cappuccino mache ich ohnehin (ich lasse niemanden an meine Jura). (Es dauerte einige Zeit, bis sie mal meinen Cappuccino (aromatisiert mit Baileys oder anderen Leckereien) probierte, da sie reine Teetrinkerin war. Nun mag sie ihn, aber fast jeden anderen Kaffee außer Haus nicht. Den deutschen Filterkaffee hassen wir beide und trinken ihn nicht. Ich als Kaffeetrinker ziehe dann sogar Tee vor.) Sie isst, was immer sie will und gleiches gilt für mich. Einen Semmel mit Marmelade oder Ananaskäse zu bestreichen schaffe ich selbst morgens, ohne das ich es als Arbeit empfinde. Sie isst öfter aufgewärmte Reste vom warmen Abendessen des Vortags.
      In einem Hotel tun sich indes Gräben auf. Sind wir in Osteuropa, dann frühstückt sie allein, denn für mich gibt es dort nichts, was ich morgens mag. In Westeuropa muss sie eben mit dem Vorlieb nehmen, was dort angeboten wird. Wenn eben möglich, wählen wir daher eine FeWo und als Selbstversorger bekommt jeder, was er mag und nicht zu faul ist, sich selbst zuzubereiten.

      Es kann durchaus sein, dass bei uns 3 Personen, 3 verschiedene Gerichte essen. Ich sehe da kein Problem. Wenn sie meint, dass der Kleine etwas spezielles braucht und dies auch selbst kocht, dann soll sie es tun. Solange sie das von mir nicht verlangt, ist doch alles in Ordnung.

      Beispielsweise bekommen wir morgen deutsche Gäste. Das Hauptgericht (Rinderfilet) bereite ich zu, da sie das Kurzbraten und nicht wirklich gut beherrscht. Indes macht sie die ukrainischen Salate, die es als Vorspeise gibt. Mit dieser Synthese sind wir beide sehr zufrieden. Die Gäste hoffentlich auch. Wenn nicht, haben sie halt Pech gehabt. Aber i.a. mögen es die Gäste, überleben unsere Küche und kommen sogar wieder!

      Gruß
      Siggi
      Ich behaupte mal ganz dreist, dass meine Umstellung auf UA Ernaehrung fuer mich ein Gewinn war.

      Eigentlich kann man mich gluecklich machen, wenn man beim Schnitzel mit Kartoffeln und Gemuese die letzteren beiden durch ein Steak und ein Filet ersetzt. Aber mir ist auch klar, dass das aus keiner Sicht gesund ist.

      Von daher sind die diversen Suppen und Salate sicher besser. In meiner fruehen Zeit in UA habe ich gemerkt, dass mein Organismus weniger Fleisch, mit deutlich weniger Zirkus bei meinen diversen Allergien und Ueberempfindlichkeiten belohnt. Auch besser ist, dass man saisonal isst, also das jeweilige dann, wenn es natuerlich gereift ist.

      Von Vorteil sind sicher saemtliche Produkte, die ich hier im Dorf bekomme, Kartoffeln, Gemuese, Eier, Fleisch (Huhn/ Hahn, Ente, Gans, Pute, Kaninchen, Schwein), Hauswein, Sonnenblumenoel, Honig usw. duerften jeden deutschen Biomarkt in den Schatten stellen.

      Bier gibts aus einer regionalen Brauerei, Butter/ Kaese aus einem regionalen Milchwerk.

      Wenn man nicht zu Hause isst, ab einem gewissen Level sind Restaurants in UA denen in DE um Klassen ueberlegen, da wird alles aus den jeweiligen Ausgangsstoffen selber in der Kueche gemacht. Das gibts in DE vielleicht noch in der Heide oder irgendwo in einem bayrischen Landgasthof. Restaurant in DE ist zu 90 Prozent industriell gefertigter Fraß, geliefert in Plastikfolie und Tetrapack.

      Wenn ich nach DE oder AT fahre, packe ich als erstes meine Allergietabletten ein....
      Anzhelika war ja nun ganze 3 Monate am Stück bei mir. Natürlich gab es auch Küchendienst sowohl für sie als auch für mich.
      Warmes Essen zum Frühstück mag für den einen oder anderen gewöhnungsbedürftig sein. Ich habe damit nicht sonderlich viele Probleme wenn man bedenkt, dass es bei mir Zeiten gab, in denen es zum Frühstück nen Cola-Weinbrand gab... :whistling:
      Das Zubereitungsspektrum hielt sich bei ihr in Grenzen. Wareniki, Pelmeni, Plow, Borschtsch und Hühnersuppe - Eben das übliche, was man aus UA so kennt.
      Nicht viel, aber was sie gekocht hat, war einwandfrei. Bei ihr finden auch Gewürze Verwendung, die ich noch nie gebraucht habe, zum Beispiel Kurkuma oder Kardamom. Zwiebeln und Knoblauch darf bei ihr in der Küche nicht fehlen, was mich sehr positiv gestimmt hat. Vitaminkost gibt es ebenfalls. So raspelt sie zum Beispiel Möhren und Äpfel, vermischt dieses und garniert das mit Bananen und Mandarinen. Damit hat sie mir fast mein Skorbut ruiniert... 8o
      Erdnüsse... Die kann sie den ganzen Tag futtern. Mein Komposthaufen sieht derzeit aus, als wenn er nur aus Erdnussschalen besteht...
      Granatäpfel und Advokado standen öfters auf dem Einkaufszettel. Was mich irritiert hat, dass sie sich zum Frühstück immer mal wieder ein paar Gewürznelken in den Rachen geworfen hat. Ja, Gewürznelken... Nun gut, ich muss das ja nicht nachmachen... :rolleyes:
      Als bei mir Adventsfenster öffnen war, hatte sie die Aufgabe, 60 Brötchenhälften zu belegen. Geschockt war ich, als ich gesehen habe, dass das Wurstbrötchen noch zusätzlich mit einer Scheibe Käse belegt wurde. Ok, meine Schuld. Ich hätte es wissen müssen... :rolleyes:
      Auf der anderen Seite ist sie völlig begeistert von meinen Künsten in der Küche. Wenn ich gekocht habe, hat sie ohne Ende in sich reingeschaufelt. Als sie dann gemerkt hat, dass einfach alles schmeckt, was ich ihr hingestellt habe, fing sie an, mich in der Küche zu begleiten und alles aufzuschreiben. Die Familienportion Tiramisu hat genau bis zum Abend gehalten. Ich hatte schon Bedenken, dass sie die leere Schüssel noch ausleckt.
      Als meine Schwester aus Amerika noch bei mir war, hatten wir auch Besuch von meinem Neffen nebst seiner Frau. Sie hatten entschieden, dass es Geschnetzeltes Mit Reis geben soll. Ich dachte noch "3 Frauen werden wohl Geschnetzeltes hinkriegen"...
      Weit gefehlt. Bei einem kurzen Aufenthalt in der Küche sah ich schon die Tüten mit Fix für Geschnetzeltes... :puke:
      Nun gut, der Hunger hats dann schließlich reingetrieben. Am Tag bevor meine Schwester wieder in die USA geflogen ist, sollte ich Pizza bestellen und sie wollte bezahlen. Dumm nur, dass die Pizzeria Ruhetag hatte. Enttäuscht sagte sie, dass wir dann wohl Brot essen müssen... Ich habe in den Gefrierschrank geguckt und Schnitzel gefunden. "Ok" dachte ich mir, jetzt zeige ich mal, wie Geschnetzeltes ohne Fix schmecken kann. Als ich am kochen war, sagte Anzhelika noch, dass das doch viel zu viel wäre und wer das denn alles essen soll. Was nachher übrig blieb, hat gerade noch für Anzhelika am nächsten Tag gereicht. Es ist nicht untertrieben, wenn ich sage, dass sie gefressen haben, wie eine 10-köpfige Raupe. Ein paar Tage später kriege ich eine Mitteilung von meiner Schwester. Ich habe die Unterhaltung mal angehängt... :whistling:
      In der Zukunft wird es wohl so sein, dass meine Küche dominant ist und zwischendurch gibt es auch ukrainische/russische Kost...
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      Ich habe noch nie verstanden, wie man beim Biathlon Zweiter werden kann.
      Man hat doch ein Gewehr...
      Die großen "Frühstücker" sind wir frühmorgens nicht,weil wir auch unterschiedliche Aufstehzeiten haben - Kaffee genügt meistens (auch wenn die Gewöhnung an die Kaffeemaschine erst erlernt und akzeptiert werden mußte - wie so manches andere halt auch).
      Und Kind ist mittlerweile so fit,daß sie sich ihr Frühstück selbst zubereiten kann. Auswahl ist genug vorhanden...
      Die Mittagsküche bleibt größtenteils bei mir - ist aber auch so gewollt und wird auch gern in Anspruch genommen. Spezielle ukrainische Gerichte (Pelmeni,Borschtsch usw.) übernimmt die Frau und gemeinsam mit der Tochter - das gilt auch für Salate. Kartoffelsalat und Soljanka fallen aber eindeutig in meinen Ressort...
      Kurz gesagt,kümmern wir uns eigentlich alle ein bißchen ums Essen und besprechen auch,wer was wann macht...
      Einkäufe werden auch gemeinsam erledigt - und natürlich gehts dann auch ins "Russengeschäft" - schließlich ist nicht alles deutsche auch immer super (Nee,eigentlich suchen wir uns immer irgendwie ein paar Spezialitäten von irgendwo).
      Im Prinzip essen wir,worauf wir Lust haben,und das bedeutet nicht,daß wir alle das gleiche essen müssen...
      Вежливый мужчина спросит: 'можно я приеду?', 'можно я встречу?', 'тебе помочь?'. Хороший мужчина скажет: 'я приеду', 'я встречу', 'я помогу'. Настоящий мужчина: приедет, встретит, поможет!

      AlexanderUA schrieb:

      Und die Teller leer essen und nicht nach drei Löffeln keine Lust mehr haben und Mami nickt das dann noch ab.


      Sowas kommt bei mir auch vor. Allerdings wird bei mir niemand zum essen gezwungen.
      Meine Ex-Frau hat meinen Sohn soweit erzogen, dass er keine Zwiebeln und keinen Knoblauch mag. Nun gut, man kann auch so kochen, dass Zwiebeln und Knoblauch nahezu unsichtbar sind. Wenn ich nach dem Essen gefragt habe, ob es geschmeckt hat, bekam ich zur Antwort, dass es bei mir immer besser schmeckt als bei Mama. Dann musste ich einfach die Bemerkung fallen lassen, dass da jetzt Zwiebeln und Knoblauch im Essen war. Seitdem habe ich nie wieder gehört, dass er Zwiebeln und Knoblauch nicht mag. Wenn er den Kohlrabi nicht essen will, sage ich ihm, dass er nicht essen muss, aber wenn er den Kohlrabi nicht essen will, will ich nach dem Essen auch nicht mit ihm Fahrrad fahren... Dann isst er den Kohlrabi ganz freiwillig.
      Gegenwärtig gibt es nur noch das Problem mit Champignons, die er nicht mag. Aber dazu fällt mir sicherlich auch noch eine Lösung ein...
      Ich habe noch nie verstanden, wie man beim Biathlon Zweiter werden kann.
      Man hat doch ein Gewehr...

      RumboReload schrieb:

      AlexanderUA schrieb:

      Und die Teller leer essen und nicht nach drei Löffeln keine Lust mehr haben und Mami nickt das dann noch ab.

      Gegenwärtig gibt es nur noch das Problem mit Champignons, die er nicht mag. Aber dazu fällt mir sicherlich auch noch eine Lösung ein...


      Knollenblätterpilze?
      Вежливый мужчина спросит: 'можно я приеду?', 'можно я встречу?', 'тебе помочь?'. Хороший мужчина скажет: 'я приеду', 'я встречу', 'я помогу'. Настоящий мужчина: приедет, встретит, поможет!

      plougras schrieb:

      Meine Frau hat sich komplett auf die deutsche Küche umgestellt

      Magst Du keine UA Küche? Oder konnte sie nicht kochen?

      Jeden Tag, jede Mahlzeit UA Küche würde ich als langweilig empfinden. Ebenso wie jeden Tag deutsche Küche.
      Die Mischung diverser internationaler Küchen macht es doch! Heute gab es z.B. Quiche Lorraine. (Wenn ich es mir recht überlege, koche ich eigentlich fast nie typische deutsche Gerichte.) Geschnetzeltes heißt bei uns Boeuf Stroganoff und wird dann mit Rinder-Filetspitzen, frischen Champignons und Schalotten zubereitet. Sogar die Schwiegermutter kann das recht passabel, wobei in UA aufgrund der schlechten Verfügbarkeit von Rinderfilet i.a. Putenfleisch verwendet wird.

      Gruß
      Siggi

      Siggi schrieb:

      Geschnetzeltes heißt bei uns Boeuf Stroganoff und wird dann mit Rinder-Filetspitzen, frischen Champignons


      Pilze gehören aber nicht in das original Boeuf Stroganoff.
      Der alte Graf Stroganoff hatte ziemliche Probleme mit seinen Zähnen und hatte Mühe, Fleisch zu essen. Sein Koch hatte dann das Boeuf Stroganoff erfunden und Opa Stroganoff war very impressed, dass er wieder nach Herzenslust essen kann.
      Das Rezept hatte sich recht schnell verbreitet und als es irgendwann in Frankreich angekommen ist, sind dort die Pilze dazugekommen.
      So kann man also recht schnell erkennen, ob es sich um ein russisches oder französisches Boeuf Stroganoff handelt. !lamp!
      Ich habe noch nie verstanden, wie man beim Biathlon Zweiter werden kann.
      Man hat doch ein Gewehr...
      Früher aß ich für gewöhnlich Nutella-Brote und Cornflakes mit Milch zum Frühstück. Seiner Zeit, war ich auch nicht sonderlich gesundheitsbewusst. Nach meinen ersten Aufenthalt in UA habe ich каша lieben gelernt. Sicherlich kommt es auch auf die richtige Zubereitung an. Ich süße immer noch mit Xylit und garniere mit Nüssen. Das hebt dann noch einmal den Gesundheitswert.

      Generell empfinde ich die ukrainische Küche als sehr schmackhaft. Einzig das "Hering unter dem Pelz", kann ich gar nicht leiden. Mittlerweile koche ich fast jeden Tag Buchweizen mit gebratenen Gemüse und/oder Falafel. Im Herbst und Winter gehört Borschtsch fest zum Speiseplan.

      вареники с картошкой kaufe ich gelegentlich im örtlichen Russen-Markt und verfeineres es mit gebratenen Gemüse (vornehmlich Zwiebeln und Knoblauch).

      пирожки с капустой habe ich einige Mal selber versucht, leider gelingt mir der Teig nie.

      Jetzt höre ich aber auf mit dem Schreiben, sonst kriege ich noch Hunge. :D

      Maria'sMedwed schrieb:

      Wie tötet man eine Kirsche?


      Wenn im Frühjahr die neuen Ferkel da sind, gehst Du mit ner Tupperdose zum Gottesdienst und füllst dir einen Schluck Weihwasser ab.
      Dann rennst Du in den Schweinestall und taufst einen von den kleinen Rackern "Kirsche".
      Im Nächsten Dezember holst Du dann den fetten Vorschlaghammer aus der Werkstatt und dann hat es sich mit Kirsche erledigt... !lamp!
      Ich habe noch nie verstanden, wie man beim Biathlon Zweiter werden kann.
      Man hat doch ein Gewehr...
      Nur schnelle Anmerkungen zu Merkwürdigkeiten die schon mehr oder weniger erwähnt wurden:
      - an Käse auf dem Wurstbrot habe ich mich zumindest soweit gewöhnt, daß ich das nicht mehr kommentiere. (mich würde die Herkunft dieses Verhaltens wirklich interessieren!)
      - meine Espressomaschine bediene nur ich, wir wollen morgens Kaffee, kein Abenteuer
      - der Kartoffelanteil wurde in gemeinsamen Interesse drastisch beschnitten, Nudeln und vor allem Reis haben gewonnen
      - Grütze am Morgen führt konsequent zu der Bemerkung von mir ob das Hundefutter zu Ende ist und gegenseitiger Verstimmung
      - ich habe zu Weihnachten Gewürze geschenkt bekommen, ?( , das dürfte schon fast einer erfolgreichen Gehirnwäsche bei Madame gleich kommen, diese Wundermittel a) entdecken zu wollen und b) dann auch noch zu kaufen und zu verschenken, gleicht doch schon ausreichendes Salzen dem Griff in den Giftsschrank :help:

      eetarga schrieb:

      an Käse auf dem Wurstbrot habe ich mich zumindest soweit gewöhnt, daß ich das nicht mehr kommentiere. (mich würde die Herkunft dieses Verhaltens wirklich interessieren!)


      Das könnte eine rein amerikanische Idee sein.
      Jedenfalls konnte ich sowas ähnliches auch bei meiner Schwester beobachten.
      Die hat sich irgendein Tortilla-Lappen auf den Teller geworfen. Dann hat sie Eier in die Pfanne geschlagen und Rührei gemacht. Dazu noch irgendwelche Ekelhaftigkeiten, die ich aus ästetischen Gründen nicht weiter verfolgt habe. Um das ganze dann wieder irgendwie halbwegs genießbar zu machen, kam zum Schluss noch eine großzügige Handvoll geriebener Käse da drauf.
      Sie hat damit aufgehört, als ich ihr versprochen habe, dass sie im Schweinestall frühstückt, wenn sie das nicht sofort unterlässt.
      Ich habe noch nie verstanden, wie man beim Biathlon Zweiter werden kann.
      Man hat doch ein Gewehr...