Firma Gründung Start Up

      rolsch schrieb:

      List of banks in Ukraine - Wikipedia

      kingkoch schrieb:

      Für eine Firma würde ich es aber nicht machen. Dafür ist mir der staatliche Einfluss zu stark und das es eine rein ukrainische Bank ist.


      Hierfür ist die NBU maßgeblich und deren Einfluss ist nicht als schlecht zu bezeichnen. Ich würde mir nicht anmaßen eine Empfehlung abzugeben. Bis 2020 gilt noch eine Übergangsregelung, aber dann ...


      Ich sehe es aber als schlecht an. Die NBU hat in der neuesten Vergangenheit nicht wirklich immer gut gehandelt. Aber dies sind wie gesagt, meine Ansichten. Einiges hat sogar das Geschäft sehr behindert und verlangsamt. Deswegen würde ich eine Bank, die einen starken Einfluss der NBU jetzt hat, für Geschäftstätigkeiten eben nicht empfehlen.
      Faktisch spielt das doch eher keine Rolle ob eine Bank nun verstaatlicht ist oder nicht.
      Wichtig ist doch wie der Ablauf und der Kundenverkehr geregelt sind.

      Die Privatbank war vor einem Jahr oder etwas mehr noch eine rein private Bank.
      Dann hat man sie verstaatlicht.
      Ich war vorher bis jetzt Kunde und ich sehe jetzt im Betriebsablauf keinen Unterschied.
      Kurz, davon merkt man praktisch nichts.
      Ähnlich ist das ja auch mit ausländischen Banken.
      Die folgen genauso den ukrainischen Vorschriften wie eine Bank mit ukrainischen Eigentümern.
      Praktisch ist das doch für den Kunden kein Unterschied.

      heinzpluto schrieb:

      Wer nicht selbständig, ohne solche Forendiskussionen hier, eine Firma in UA eröffnen kann, sollte überlegen, ob er wirklich dazu geeignet ist, eine Firma in UA zu führen. Ohne über den Löffel barbiert zu werden.
      Sagt einer, der schon vor 20 Jahren in RF eine eröffnet hatte.


      Ich denke, Ausländer, welche hier selbst eine Firma, von vorne bis hinten ohne fremde Hilfe gründen können, sind die absolute Ausnahme.
      Wo sollen Sie das Wissen denn her haben`?
      Etwa aus dem Internet????
      Die meisten können das ja nichtmal in Deutschland.
      Es ist ja auch eine Frage was das vom Aufwand her überhaupt soll.
      Die Steuererklärung machen ja auch die meisten Leute nicht selbst.
      Selbst wenn Sie rudimentäre Kentnisse davon haben.
      Ehrlich gesagt, hab ich solche Leute noch nie gesehen....
      Das Du eine solche Ausnahme bist, ist ja klar....
      Wer sonst?

      kingkoch schrieb:

      Deswegen würde ich eine Bank, die einen starken Einfluss der NBU jetzt hat, für Geschäftstätigkeiten eben nicht empfehlen.


      Die NBU hat auf alle systemrelevanten Banken einen Einfluss. Sie hat auch die Pleite von der Privat Bank verhindert. In der UA sollte mit UAH bezahlt werden und nicht mit USD. Das ist das Hoheitsrecht der UA.

      Alle Banken haben Devisen eingesammelt. Welchen negativen Einfluss hat die NBU ausgeübt?
      Auf diesen Devisenverkehr haben die Banken doch gar keinen Einfluss.
      Das sind gesetl. Regelungen.
      Dabei ist es doch vollkommen egal ob Du nun bei einer "ausländischen" Bank oder der Privatbank bist.
      Die Eigentumsverhältnisse der Bank spielen dabei doch gar keine Rolle.
      Dann wäre die Deutsche Bank ja eine Saudi-Arabische Bank.
      Oder Mercedes ein kuwaitisches Unternehmen...:))

      rolsch schrieb:

      kingkoch schrieb:

      Deswegen würde ich eine Bank, die einen starken Einfluss der NBU jetzt hat, für Geschäftstätigkeiten eben nicht empfehlen.


      Die NBU hat auf alle systemrelevanten Banken einen Einfluss. Sie hat auch die Pleite von der Privat Bank verhindert. In der UA sollte mit UAH bezahlt werden und nicht mit USD. Das ist das Hoheitsrecht der UA.

      Alle Banken haben Devisen eingesammelt. Welchen negativen Einfluss hat die NBU ausgeübt?


      Kann dir schon 2 Beispiele sagen:

      1. Ein Teil des Kapitals der Firmen muss in UAH gewechselt werden. D.h. du kannst keine großen Reserven mehr in Fremdwährung haben. Das würde bei einem weiteren Verfall des UAH weitere Verluste für die Firmen bedeuten.
      2. Währungswechsel über 50k USD. Prozess von mehreren Tagen. Diese Summen werden extra freigeben. Oft hat sich in dieser Zeit schon wieder der Kurs geändert und es muss nachbezahlt werden. Daher stellen die meisten Firmen mehrere Anträge zum Währungsankauf in Höhe von 49.999 USD ;)
      Das wiederum kommt in der Tat jeweils drauf an, was Du für einen Vertrag mit der Bank hast.
      Also welche Wechselgebühren dabei anfallen und wie lange das dauern darf.
      Da gibts erhebliche Unterschiede.

      kingkoch schrieb:

      2. Währungswechsel über 50k USD. Prozess von mehreren Tagen. Diese Summen werden extra freigeben. Oft hat sich in dieser Zeit schon wieder der Kurs geändert und es muss nachbezahlt werden. Daher stellen die meisten Firmen mehrere Anträge zum Währungsankauf in Höhe von 49.999 USD


      Hast du schon mal etwas von einer NBU - Rate und einer Mittagsauktion gehört? Am besten du wechselt deine Bank :)). Die findet jeden Bankarbeitstag statt. Ich glaub du bist ein bisschen über den Tisch gezogen worden.

      kingkoch schrieb:

      1. Ein Teil des Kapitals der Firmen muss in UAH gewechselt werden. D.h. du kannst keine großen Reserven mehr in Fremdwährung haben. Das würde bei einem weiteren Verfall des UAH weitere Verluste für die Firmen bedeuten.


      Naja, das war wohl der Standardvertrag ohne Bankberater. Das ist nicht standesgemäß für Kiev.

      Jungs, ihr verwechselt hier einiges. Ich rede nicht von Bankgebühren.
      Sondern dem Ankauf von Fremdwährungen für ausländische Firmen, welche besonders Waren importieren.
      nd das hat nichts mit der Bank zu tun, sondern das wird durch die NBU geregelt und zwar durch folgendes:

      "Постановление НБУ № 410 «Об урегулировании ситуации на денежно-кредитном и валютном рынках»"

      Hier mal ein Link dazu und dem angesprochenen Ankauf von Währungen ab einem Wert von 50.000 USD. Dann benötigt man nämlich zusätzliche Dokumente:

      Нюансы применения некоторых требований НБУ по покупке инвалюты

      Hier kann man auch das Gesetz nachlesen:
      Про врегулювання ситуації на гро... | від 13.12.2016 № 410

      Natürlich hängt dies auch sehr von der Firma ab und deren Umsätze. Wir hatten zu meiner Zeit alleine im Monat Währungsankäufe im Bereich von 250.000 - 500.000 USD.

      Ahrens schrieb:

      heinzpluto schrieb:

      Wer nicht selbständig, ohne solche Forendiskussionen hier, eine Firma in UA eröffnen kann, sollte überlegen, ob er wirklich dazu geeignet ist, eine Firma in UA zu führen. Ohne über den Löffel barbiert zu werden.
      Sagt einer, der schon vor 20 Jahren in RF eine eröffnet hatte.


      Ich denke, Ausländer, welche hier selbst eine Firma, von vorne bis hinten ohne fremde Hilfe gründen können, sind die absolute Ausnahme.
      Wo sollen Sie das Wissen denn her haben`?
      Etwa aus dem Internet????
      Die meisten können das ja nichtmal in Deutschland.
      Es ist ja auch eine Frage was das vom Aufwand her überhaupt soll.
      Die Steuererklärung machen ja auch die meisten Leute nicht selbst.
      Selbst wenn Sie rudimentäre Kentnisse davon haben.
      Ehrlich gesagt, hab ich solche Leute noch nie gesehen....
      Das Du eine solche Ausnahme bist, ist ja klar....
      Wer sonst?


      Den Neid kann ich verstehen. Denn eine Kollegin von Dir war eben genau so früh dort und hat gute Beziehungen zum dt. Konsulat geknüpft. Was dann ihrer Auftragslage sehr zuträglich war. Und auch meiner. "Der frühe Vogel fängt den Wurm".
      Aber mal davon ab: Weiß gar nicht, was Deine Bemerkungen sollen. Denn an keiner Stelle habe ich etwas von > .... von vorne bis hinten ohne fremde Hilfe gründen können ...< geschrieben.
      Irgendwie redet ihr glaube ich aneinander oder zumindest am Treadhersteller vorbei.

      Der wollte doch "nur" eine Firma, die relativ einfach strukturiert ist und ein fest definiertes Produkt verkaufen möchte.
      Lt. Kommentaren fehlten wohl die wesentlichen Kenntnisse wie das zu bewerkstelligen ist.

      Der einfachste Ansatz wäre doch erstmal bei einer beratenden Institution sich ein "paar" allgemeine Beratungsstunden "einzukaufen". und dann mit dem erworbenen Fachwissen zu entscheiden welchen Weg der Gründung man beschreitet. Oder stehe ich hier auf dem Schlauch?

      heinzpluto schrieb:

      Aber mal davon ab: Weiß gar nicht, was Deine Bemerkungen sollen. Denn an keiner Stelle habe ich etwas von > .... von vorne bis hinten ohne fremde Hilfe gründen können ...< geschrieben.

      Ich sehe das auch so und glaube kaum, dass irgendein wirklich erfolgreiches Unternehmen nach einer Forumsdiskussion gegründet wurde. Berater hinzuzuziehen ist sogar im Heimatland üblich und teilweise sogar unausweichlich (Notarzwang).

      Gruß
      Siggi
      In der UA sollte mit UAH bezahlt werden und nicht mit USD. Das ist das Hoheitsrecht der UA.


      Sind inzwischen alle Steuern, Abgaben, Zoelle, Strafen usw. in UAH festgelegt?

      Das war lange nicht so, es gab ein buntes Gemisch mit UAH, USD und EUR.

      BTW: In DE/ PL / UK darf man z.B. Rechnungen in beliebigen Waehrungen stellen, einzig die Umsatzsteuer muss per Gesetz in EUR/ PLN/ GBP ausgewiesen werden. Der Staat will "seine" Waehrung oder anders gesagt: Waehrung ist das womit man seine Steuern zahlen kann ;)
      Jetzt wurde viel geschrieben, aber im Endeffekt ist der Fragesteller wohl immer noch nicht weiter gekommen. Das man in der Ukraine für läppische 1000 Euro eine voll funktionsfähige Firma aufziehen kann glaube ich beim besten Willen nicht. An dem Angebot ist wohl ein Haken. Und der besteht wahrscheinlich aus Folgekosten die der Gründer noch gar nicht absehen kann. Oder der offizielle "Geschäftsführer" wird sich mit der Firma aus dem Staub machen wenn diese wirklich laufen sollte. Natürlich mit Hilfe des vorher beratenden Anwalts. Wäre ja nicht der erste Fall dieser Art das einer ausländischen Firma die eigene Ukraine-Tochter plötzlich gar nicht mehr gehörte.

      Die meisten Ukrainer melden doch das "kleine Gewerbe" erst gar nicht an. Im Notfall werden halt Polizisten oder Angestellte der Aufsichtsbehörde bestochen. Oder man kennt einen Onkel der einen Freund hat der einem weiterhelfen kann. Alle kneifen dann beide Augen zu. Was in jeder Hinsicht günstiger zu sein scheint als die offizielle Firmengründung. Bekannte von mir haben vor zwei Jahren in Lviv eine Hot-Dog Bude aufgemacht. Natürlich "illegal". Ohne Anmeldung und den ganzen Kram. Nebenan verkauft ein älterer Herr seit Jahren in einer anderen Bude Zigaretten. Ist natürlich auch nicht angemeldet und steht sowieso unter Strafe wenn man das macht. Der Laden läuft aber. Mitte des letzten Jahres kam noch eine Imbiss an einer anderen Stelle in Lviv hinzu. Echte Probleme gab es noch nie. Und genau so läuft es mit den meisten Geschäften auf dem Bazaar, den Buden im Supermarkt und und und... Oder man sehe sich mal die Vielzahl der Shops an die früher in der Metro standen und fast alle platt gemacht wurden. 2000 waren das glaube ich...? Alle illegal errichtet. Keine Anmeldung. Keine Genehmigung. Nie. Über 20 Jahre lang. Steuern...? Da träumt nur der Staat von...

      christianskas schrieb:

      Jetzt wurde viel geschrieben, aber im Endeffekt ist der Fragesteller wohl immer noch nicht weiter gekommen. Das man in der Ukraine für läppische 1000 Euro eine voll funktionsfähige Firma aufziehen kann glaube ich beim besten Willen nicht. An dem Angebot ist wohl ein Haken. Und der besteht wahrscheinlich aus Folgekosten die der Gründer noch gar nicht absehen kann. Oder der offizielle "Geschäftsführer" wird sich mit der Firma aus dem Staub machen wenn diese wirklich laufen sollte. Natürlich mit Hilfe des vorher beratenden Anwalts. Wäre ja nicht der erste Fall dieser Art das einer ausländischen Firma die eigene Ukraine-Tochter plötzlich gar nicht mehr gehörte.

      Die meisten Ukrainer melden doch das "kleine Gewerbe" erst gar nicht an. Im Notfall werden halt Polizisten oder Angestellte der Aufsichtsbehörde bestochen. Oder man kennt einen Onkel der einen Freund hat der einem weiterhelfen kann. Alle kneifen dann beide Augen zu. Was in jeder Hinsicht günstiger zu sein scheint als die offizielle Firmengründung. Bekannte von mir haben vor zwei Jahren in Lviv eine Hot-Dog Bude aufgemacht. Natürlich "illegal". Ohne Anmeldung und den ganzen Kram. Nebenan verkauft ein älterer Herr seit Jahren in einer anderen Bude Zigaretten. Ist natürlich auch nicht angemeldet und steht sowieso unter Strafe wenn man das macht. Der Laden läuft aber. Mitte des letzten Jahres kam noch eine Imbiss an einer anderen Stelle in Lviv hinzu. Echte Probleme gab es noch nie. Und genau so läuft es mit den meisten Geschäften auf dem Bazaar, den Buden im Supermarkt und und und... Oder man sehe sich mal die Vielzahl der Shops an die früher in der Metro standen und fast alle platt gemacht wurden. 2000 waren das glaube ich...? Alle illegal errichtet. Keine Anmeldung. Keine Genehmigung. Nie. Über 20 Jahre lang. Steuern...? Da träumt nur der Staat von...


      Sorry, aber jetzt vergleichst du hier Birnen mit Äpfeln.
      Es geht hier nicht um eine Hot Dog oder Döner Bude auf dem Marktplatz in Lviv, sondern um eine Firma, welche Dienstleistungen anbieten will und sogar noch Waren importieren wird. Da kommst du natürlich gar nicht um eine richtige Anmeldung der Firma drumherum. Und dabei ging es hier auch.

      Wenn es rein um die Firmengründung geht, d.h. alle notwendigen Dokumente, Registrierungen usw. das bekommt man schon ab 1.000 Euro. Natürlich sollte man von "Zusatz"-Angeboten wie Fake-Geschäftsführer natürlich absehen. Ich denke, dass ist in dem Fall des Threaderstellers auch gar nicht der Sinn der Sache. Es soll eine voll aktive Firma gegründet werden, d.h. auch mit Personal und Geschäftsführung.
      Tipps wurden schon gegeben. Er soll sich bei den Dienstleistern umschauen, Angebote einholen und dann für sich am Ende entscheiden, welches das Beste ist.
      Die restlichen Diskussionen hier, waren Nebenschauplätze, welche aber auch irgendwann nach der formalen Firmengründung von Interesse sein werden.

      kingkoch schrieb:


      Sorry, aber jetzt vergleichst du hier Birnen mit Äpfeln.
      Es geht hier nicht um eine Hot Dog oder Döner Bude auf dem Marktplatz in Lviv, sondern um eine Firma, welche Dienstleistungen anbieten will und sogar noch Waren importieren wird. Da kommst du natürlich gar nicht um eine richtige Anmeldung der Firma drumherum. Und dabei ging es hier auch.


      Ist schon klar. Aber wer eine "richtige" Firma in der Ukraine gründen möchte (also ohne Kummelei und so) der sollte im Notfall auch 1000 Euro zum "Verbrennen" übrig haben. Wenn man da schon so kleinlich anfängt, dann möchte ich mal die Größe des Projekts in Frage stellen.

      Der Ersteller des ersten Beitrags - oder habe ich da etwas übersehen - arbeitet im Online Marketing und im direkten Vertrieb. Handelt es sich denn dabei überhaupt um reale Güter oder vielleicht nur um Software, Verträge etc. die vertrieben werden sollen...? Oder um Pissel-Kram (reproduzierte Kunstwerke, Bücher) der eigentlich keinen Wert hat mit geplantem Absatz zu Höchstpreisen im Strukturvertrieb...? Sonstige Güter aus Nischensparten (exklusive und limitierte Produkte) gibt es doch in der Ukraine auf jedem Bazar zu kaufen (steht Gucci, Armani und Boss vorne drauf). Und andere Dinge lassen sich besser über selbstständige Partner mit langjähriger Markterfahrung in der Ukraine vertreiben. So das man erst gar nicht in die Bedrängnis gerät überhaupt in der Ukraine eine Firma zu gründen (wenn dafür ohnehin nicht genug Kapital zur Verfügung steht).