Schenkung

      Hallo liebe Forumianer,
      lese schon längere Zeit hier im Forum mit und habe mich heute angemeldet.
      Bin seit 34 Jahren mit einer Ukrainerin verheiratet und leben derzeit in Deutschland. Wir sind jedes Jahr min. 1 bis 2 mal in der Westukraine, genauer in Lviv (Lemberg) und unser Plan ist es, als Pensionäre überwiegend dort zu leben. Da gibt es viel Dinge vorzubereiten und da hätte ich gleich meine erste Frage in die Runde.

      Meine Frau, in der Ukraine geboren (dt.Pass), hat in der Ukraine vor 14 Jahren die Wohnung ihrer Eltern geschenkt bekommen. Es wurden alle Behördengänge ( Finanzamt, Wohnungsverwaltung usw.) erledigt. Die Schenkung wurde von einem Notar begleitet und er stellte auch die ganzen offiziellen Papiere aus. Die Wohnung wird von ihrer Mutter ( 86 J.) bewohnt. Bekannte vor Ort, haben uns dringend empfohlen, im Fall ihres Ablebens nochmals einen Notar bzw. einen Anwalt zu konsoltieren, da die Schenkung wohl noch nicht die entgültige Übertragung darstellt.
      Ist mir nicht so richtig schlüssig, da die notariellen Papiere eindeutig meine Frau als Eigentümer der Wohnung ausweisen.
      Hat jemand Erfahrung in so einem Fall ?

      LG lev
      Ein dringender Rat von mir. Es dürften hier einige Schritte nötig sein und ohne Anwalt und anerkannten Übersetzer geht mal gar nichts. Also es gibt einen Anwalt im Forum und da kommst du halt nicht ohne Kosten davon.

      Einfach den Rat annehmen und es so machen wie er vorschlägt .... weiter möchte ich nicht ins Detail gehen
      Hallo liebe Forumianer,
      lese schon längere Zeit hier im Forum mit und habe mich heute angemeldet.
      Bin seit 34 Jahren mit einer Ukrainerin verheiratet und leben derzeit in Deutschland. Wir sind jedes Jahr min. 1 bis 2 mal in der Westukraine, genauer in Lviv (Lemberg) und unser Plan ist es, als Pensionäre überwiegend dort zu leben. Da gibt es viel Dinge vorzubereiten und da hätte ich gleich meine erste Frage in die Runde.


      So,wie ich das sehe,bist du tatsächlich in einschlägigen (Ukraine)foren unterwegs... (Ist reine Unterstellung!)
      Meine Frau hat in etwa das gleiche Problem - ich nicht...
      ...was bedeudet: Wofür ist das gut? , Wer braucht das?

      Wende dich bitte an @Ahrends!
      Ich würde es machen,wenn ich deiner Situation bin.
      In meiner Situation checke ich erstmal die hiesigen Möglichkeiten,die Kontakte nach dem haben,was ich gerade brauche...;-)
      Вежливый мужчина спросит: 'можно я приеду?', 'можно я встречу?', 'тебе помочь?'. Хороший мужчина скажет: 'я приеду', 'я встречу', 'я помогу'. Настоящий мужчина: приедет, встретит, поможет!

      lev schrieb:

      Hallo liebe Forumianer,
      lese schon längere Zeit hier im Forum mit und habe mich heute angemeldet.
      Bin seit 34 Jahren mit einer Ukrainerin verheiratet und leben derzeit in Deutschland. Wir sind jedes Jahr min. 1 bis 2 mal in der Westukraine, genauer in Lviv (Lemberg) und unser Plan ist es, als Pensionäre überwiegend dort zu leben. Da gibt es viel Dinge vorzubereiten und da hätte ich gleich meine erste Frage in die Runde.

      Meine Frau, in der Ukraine geboren (dt.Pass), hat in der Ukraine vor 14 Jahren die Wohnung ihrer Eltern geschenkt bekommen. Es wurden alle Behördengänge ( Finanzamt, Wohnungsverwaltung usw.) erledigt. Die Schenkung wurde von einem Notar begleitet und er stellte auch die ganzen offiziellen Papiere aus. Die Wohnung wird von ihrer Mutter ( 86 J.) bewohnt. Bekannte vor Ort, haben uns dringend empfohlen, im Fall ihres Ablebens nochmals einen Notar bzw. einen Anwalt zu konsoltieren, da die Schenkung wohl noch nicht die entgültige Übertragung darstellt.
      Ist mir nicht so richtig schlüssig, da die notariellen Papiere eindeutig meine Frau als Eigentümer der Wohnung ausweisen.
      Hat jemand Erfahrung in so einem Fall ?

      LG lev


      Ich kann dir nur folgendes raten. Wenn ihr einfach nächstes Mal vor Ort seid, kurz zu einem Anwalt gehen (ich denke deine Frau oder Bekannte haben bestimmt jemanden), diesem die Situation schildern, Dokumente zeigen, welche ihr habt und dann wird dieser euch schon sagen, was zu tun ist. Dazu vielleicht noch der eine oder andere Behördengang, um auch mit denen die Situation zu klären.
      Da werdet ihr so oder so nicht drum herum kommen. Da hilft euch auch kein "Anwalt" in einem Forum oder sonst wo. Das würde ich nur persönlich vor Ort machen.
      Ja kingkoch, dein Rat ist in unserem Sinne. Dieser Weg ist wohl der richtige und mit relativ geringem Aufwand.
      Ich dachte nur, dass es im Forum jemanden gibt , der genau die Situation schon hatte und sagt alles gut so wie ihr es gemacht habt und das reicht aus oder nein, es muss noch dies und das erledigt werden.
      Ich mag die ukr. Behördengänge rein garnicht, nach dem Motto nur was unbedingt nötig.
      Naja, das ist sozusagen die Hauptsache.
      Es ist ja nicht klar, was alles gemacht werden muss oder was gemacht wurde.
      Haben wir nur eine Schenkungserklärung, ist die Privatisierung durchgeführt? Kommen da noch Erbsachen mit rein?
      Das kann man so gar nicht beantworten.
      Man müsste die kompletten Unterlagen sehen.
      Wenn man dabei anfängt ist es oftmals so, dass da noch unzählige Dinge hinzukommen, welche noch erledigt werden müssen.
      Eintragungen so nicht stimmen, dazu müssen häufig noch Gerichtsentscheidungen herbeigeführt werden usw.
      Das kann sich auch zeitlich ziemlich in die Länge ziehen.
      Naja und manche Leute kommen eben machmal zu dem Schluss, dass das den ganzen Aufwand nicht lohnt.
      Wenn das irgendwo auf dem Dorf ist, würde ich auch einen örtlichen Notar oder Juristen aufsuchen.
      Die Wohnung ist im Stadtzentrum von Lviv und wir möchten später in ihr wohnen. Ein Verkauf ist nicht beabsichtigt.
      Der Aufwand würde sich aber lohnen, da der Marktwert bei derzeit ca. 60.000 USD liegt. Selbst ich, der Behördengänge hasst, würde dies dann durchziehen.
      Die Privatisierung der Wohnung wurde vor ca. 20 Jahren von meinen Schwiegereltern durchgeführt und der Eigentumsübertrag in Form einer Schenkung im Jahr 2004. Erbsachen gibts auch keine, da meine Frau einzige Tochter ist.
      In diesem Fall sollte man sich natürlich damit beschäftigen.

      Einen Notar braucht ihr dazu in der Regel ohnehin und der Muss natürlich die Unterlagen sehen.
      Und der findet mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit noch etwas, was zusätzlich veranlasst werden muss.
      Dann kann man da was genaueres sagen.
      Was nötig ist um die Sachen umzuregistrieren.
      Das ist ja wohl das was hier vorgenommen werden soll.
      Das ist hier also im Prinzip nicht erschöpfend zu beantworten.