Mit dem KFZ in die Ukraine / 6.150 KM Sommertrip

      Das ist ein Kompaktauto mit mittlerweile sage und schreibe 230 PS und ganzen 300 Nm Drehmoment.......:)))
      Mit einem unglaublichen Hubraum von 3 Litern soll es das sogar auch schon geben..:)))
      Mir wird ganz schwindelig wenn ich sowas lese.
      tstststs.....

      Ich kann nur sagen, dass das hier mit Sicherheit nicht grad der Traumwagen für PS-Protze ist....:)))
      Also da hat man hier andere Vorstellungen....:))))
      Wohl auch ein Mentalitätsunterschied.....
      Also ich fahre mit meinem R-Line Passat regelmäßig durch die Ukraine, aber außer einem müden Lächeln ernte ich da nichts. Ab und an sehe ich hier Autos, die man sich in Deutschland nur in Zeitschriften ansehen kann. Meine Felgen habe ich auch alle noch, und ich parke ganz normal auf der Straße mitten in der Stadt in der Zentralukraine. Allerdings habe ich meine Nummernschilder festgenietet.
      Ja, dass sollte man noch erwähnen, wenn man sich hier länger aufhält.
      Das festnieten der Nummernschilder.....
      Dafür hab ich auch schon 1000.- Grn Lehrgeld vor ein paar Jahren bezahlt.
      Zuerst hab ich das für einen Aprilscherz gehalten als mir dieser Kram das erste Mal untergekommen ist...:)))
      Doch.
      Vor ein paar Jahren direkt vorm Büro....:)))
      Als ich den Preis gehört hab dachte ich mich laust der Affe....
      So ein Aufwand wegen den paar Kröten....:))
      Das sind Leute mit dem IQ von 100 Meter Feldweg.
      Zuerst dachte ich, dass ist ein Witz mit versteckter Kamera.
      Lasse ma ihn runna fahre mit seinem GTI. Wenn ihm die männliche slawische Mentalität begegnet ( ich hoffe nicht ) wird er meine mahnenden Worte verstanden haben. Thema Nummerschilder geklaut wurde schon erwähnt. Was macht er, fährt ihm ein Besoffener rein und verschwindet? YT ist voll davon. Allerdings bezogen auf Russland. Mag sein in der Ukraine sind die Männer anders. Was ich nicht glaube und nicht von den Frauen bestätigt bekam.

      Magnitka schrieb:

      asse ma ihn runna fahre mit seinem GTI. Wenn ihm die männliche slawische Mentalität begegnet ( ich hoffe nicht ) wird er meine mahnenden Worte verstanden haben

      Dem Ratsuchenden wurde zu viel Angst gemacht (in Bezug auf die Reise in UA). Klar, es ist keine Tour von Bremen nach Hamburg. In HR, HU und PL fährt man noch ähnlich wie in Zentr. Europa. In UA wird’s wilder. Neben vielen Schlaglöchern sollte man noch darauf achten, dass Ausfahrt auf Schnellstraßen oft über linke Spur geht. Besondere Aufmerksamkeit ist geboten, wenn der Onkel plötzlich mit 60 kmh auf die linke Spur wechselt! Fußgängerüberquerungen auf Schnellstraßen sind auch nicht ohne, v.a. wenn man abends oder nachts unterwegs ist. Rechtsüberholen, Drängeln und dicht auffahren gehört zu Spezialitäten auf ukr. Straßen. Neben Verbandskasten, Feuerlöscher gehört Baseballschläger zu Autoequipment. Nicht vergessen: im Land herrscht immer noch Krieg.
      Meinen 1. Führerschein habe ich in UA gemacht, gefahren bin ich dort genug. Nach ca. 8 Jahren besuchte ich mit PKW meine Heimat und musste oft fluchen während dieser Fahrt.
      Golf mit überarbeitetem DSG und Zahnriemen wird das schon überstehen. In DE ist das irgendwie cool GTI zu fahren, v.a. unter jungen Leuten hat „Stiefel“ Kultstatus; in UA wird keine Sau auf das Auto neidisch sein. MB, Maserati, Range Rover, Lexus, Acura, Infiniti haben noch Prestigestatus, VW nicht. Und wenn das Auto auf priv. Grundstück abgestellt wird, wird da nix passieren. Dashcam könnte man mitnehmen, schadet nicht. Auf StVO achten und nach dem Motto "Eile mit Weile " fahren. Ukr. Freundin kann ja Kommunikation übernehmen.
      FÜr diese Tour würde ich mir einen älteren Ford Tourneo oder Opel Combo kaufen.. mit genügend Platz und ausreichend Bodenfreiheit... Kraftstoffe sind un UA seh günstig (ca. 85 ct. der Diesel, Super 90 ct.) den kannst ja nachher in D wieder verkaufen.
      Ich war so froh.. dass ich endlich auf dem Rückweg in Ternopil gleich auf die guten Straßße fahren wollte... dann war eine Umeleitung (wegen Unfall).. solche Ansammlungen von Schlaglöchern hast du noch nicht gesehen....
      Wenn das AUto zum ersten Mal in die Ukraine fährt, machen die immer einen Riesen-act wegen der Registrierung.. wir haben noch 4USD bezahlt, weil unser Fahrzeug (Ford Transit) für Ukrainier ein LKW ist... (in Deutschland PKW Zulassung). Von / nach Polen ein- bzw. ausgereist... hinzu 3,5 Stunden Wartezeit, rückzu insgesamt 5 Stunden
      Wir fahren immer mit Ladas nach UA. Am Freitag zum ersten Mal mit unserem fast neuen Vesta. Die letzten Jahre hatten wir einen Priora Kombi, der hat so einiges weggesteckt. Man muss halt nur mit dem Mitleid der Ukrainer leben können, wenn diese einen WAS mit deutschem Kennzeichen sehen, dies aber eigentlich nicht glauben wollen...
      =!..

      Alabaimom schrieb:

      FÜr diese Tour würde ich mir einen älteren Ford Tourneo oder Opel Combo kaufen.. mit genügend Platz und ausreichend Bodenfreiheit...

      Aktuell war ich in UA mit dem Auto unterwegs. Bin kein Fan von Autoreisen in die UA. Da unsere schnellste Route nur über Autobahnen führte und in UA blieb ich immer auf E40, wagten wir die Reise. Die Kinder wollten Ihre Fahr- Laufräder mitnehmen, so nahmen wir unseren Bus und nicht Familienkombi in GT-Line Ausführung. Und das war gut so: mehr Bodenfreiheit, robustere Dieseltechnik von Siemens, stabilere Radaufhängung mit Transporter Reifen. Mit dem Kombi ist man zwar schnell unterwegs, Motor hat komplexe Turboaufladung und Direkteinspritzung; der Wagen ist tiefergelegt und hat Niederquerschnittsreifen. Es geht aber mit jedem Auto, man sollte nur vorsichtig fahren und am besten bei Shell tanken. Mit Bekannten waren wir auf dem Land unterwegs. Die Straßen sind u.a. sehr schlecht und gar nicht repariert. Tiefe Löcher lassen sich kaum umfahren, da gilt nur: Augen zu und durch.
      Letztes Jahr wollte ich auch mit dem Auto in die Ukraine fahren - bis Saporischschja - weil ich Angst vorm Fliegen habe. Mir wurde hier im Forum eher davon abgeraten, wegen der schlechten Straßen.
      Ich bin dann doch geflogen und seitdem immer wieder. Nachdem ich die Straßen in Saporischschja und zum Teil in Dnjepro nun gesehen habe, bin ich echt froh, dass ich meinen Wagen zu Hause ließ.
      Mit einem GTI, die, so denke ich, recht sportlich gefedert sind, stelle ich mir das noch schwieriger vor.

      Thomas