WIR WOLLEN ES ENDLICH TUN (HEIRAT) - aber wie?

      Dante schrieb:

      "Viele" sollte man eher durch "wenige" ersetzen. Das ist eine sehr subjektive-negative Ansicht, die ich weder persönlich erfahren habe, noch von Leuten gehört habe, die selbst in der Ukraine waren. Ich glaube diese Ansicht hast du relativ exklusiv. Ich war schon in Staaten mit offener Deutschfeindlichkeit, die Ukraine gehört aber definitiv nicht dazu.
      Schliesse mich dieser Aussage ohne wenn und aber an.

      Dante schrieb:

      Ich war schon in Staaten mit offener Deutschfeindlichkeit, die Ukraine gehört aber definitiv nicht dazu.

      So ist es.
      Man braucht ja nur mal Richtung Frankreich zu tingeln. :whistling:
      mfg
      badossi
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      Wer keine Angst vorm Teufel hat, braucht auch keinen Gott.
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      Siggi schrieb:

      der Trinkspruch kam von einem Ukrainer in der Ukraine

      Ja, ja, . . . . diese Trinksprüche zu allem und jedem. Dass ist ALIBI-GESAUFE !
      Wer´s nicht mag: NIE das Glas ganz austrinken !

      Wenn dann das Thema auf den "vaterländischen Krieg" kommt, kann man sich nicht
      damit herausreden "war nicht meine Generation".
      Zu Besuch war bei ihr die halbe Uni mit Deutschlehrern.
      Da konnte ich mich nicht geistig aus dem Staub machen und musste da durch.
      Und dann habe ich mich gewundert:
      ALLE waren der Meinung dass es nicht die Schuld des deutschen Volkes war, sondern
      nur die des NS-Regimes !
      Und dann kam sofort ein postiver Trinkspruch au
      f das deutsche Volk !!!
      Trotzdem:

      Siggi schrieb:

      Ich habe mich dabei sogar ein wenig unwohl gefühlt

      Genau so ging es mir dabei.

      badossi schrieb:

      Man braucht ja nur mal Richtung Frankreich zu tingeln

      In Dänemark und Norwegen habe ich (heute noch -auch mit der Jugend-)
      ganz schlechte Erfahrungen gemacht. Das sagt wohl im Vergleich einiges aus.
      " in Zweifelsfällen sollte man sich unbedingt für das Richtige entscheiden ! "

      Solocha schrieb:

      Gab es dafür einen bestimmten Grund?

      Das Trinken auf das Wohl von DE wird wohl eher der rechten Szene zugeordnet.

      So wie wir als Nachkriegsgeneration dressiert wurden (schaut Euch nur genau an, was Euer Land/Volk hier angerichtet hat), kann man sich dann nachher wohl kaum mit dem Land identifizieren, geschweige denn darauf trinken.

      Gruß
      Siggi

      Siggi schrieb:

      Das Trinken auf das Wohl von DE wird wohl eher der rechten Szene zugeordnet.

      So wie wir als Nachkriegsgeneration dressiert wurden (schaut Euch nur genau an, was Euer Land/Volk hier angerichtet hat), kann man sich dann nachher wohl kaum mit dem Land identifizieren, geschweige denn darauf trinken.

      Ja, diese gemischten Gefühle kann ich jetzt nachvollziehen.

      Das ist wohl ein speziell deutsches Phänomen, dass wir, die Nachkriegsgenerationen, noch heute (immerhin mehr als 60 Jahre später!) nicht zu einem neutral ausgerichteten Nationalgefühl fähig sind. Oder gibt es das in irgend einem anderen Staat auch? Dabei ist Deutschland ganz bestimmt nicht das einzige Land, das schreckliche Kriegsverbrechen begangen hat.

      Ich finde es bezeichnend, das Angehörige einer Nation, die (nicht nur, aber doch speziell) unter den Deutschen gelitten hat, völlig vorurteilsfrei und objektiv mit diesem Thema umgehen können, wir Deutsche aber nicht. Was ist Schlimmes an einem gesunden Nationalstolz? Vielleicht sind Begegnungen dieser Art eine Chance für den einzelnen Deutschen, hierin freier zu werden?

      Das hat nichts, aber auch gar nichts mit Nazitümelei zu tun, sondern sollte eine ganz natürliche menschliche Eigenschaft sein.

      Viele Grüße
      Reinhard
      =!..

      auch wenn die Disskusion etwas aus dem Ruder gelaufen ist ....

      war es dennoch interessant alles zu lesen :)
      nochmal einen lieben Dank an alle die mir geholfen haben.
      Wir gehen das Thema grad an mit Dokumentenbesorgung usw...
      eine Frage habe ich noch:
      was muss in der Vollmacht stehen, die SIE mir mitgeben muss, damit ich die Heirat in ihrem Namen beantragen kann?
      Gibt es da etwas zu beachten?
      Einverständniserklärung / Vollmacht zur Anmeldung bezgl. Hochzeit

      Hiermit bevollmächtige ich Name Vorname, geb. am xx.xx.xxxx in ?????? (Ukraine) meinen Verlobten, Herrn Name Vorname, geb. am xx.xx.xxxx in ????? (Deutschland) zur Anmeldung unserer Hochzeit, des Heiratsvisums.

      Da ich aus Gründen von bekannten Visabeschränkungen nicht selbst erscheinen kann, erteile ich meinem Verlobten hiermit schon die Vollmacht.

      Ich würde mich über eine schnelle Bearbeitung sehr freuen.

      Mit freundlichem Gruß
      man hat mir hier auch geholfen und jetzt gebe ich es auch mal weiter.

      Bei der Heirat darauf achten, dass Deine Frau Deinen Namen annimmt. Das ist wichtig!!! Endweder vor oder nach der Heirat gehst Du mit Deiner Frau zum Notar und machst eine Gütertrennung (das komplette Program!!). Das ist wichtig!!!

      Wenn jetzt die ABH kommt und was von Dir oder Deiner Frau etwas will, dann ist es eine unzulässige Vermischung und das ist grundgesetzwidrig!!! :lol:

      Dann zum Anwalt und gleich die Klage einreichen !trio! . Ergo alles was jetzt die ABH von Deiner Frau will müssen Sie zum 100% bezahlen. Und nix da mit Rückerstattung, ABH muss dann komplett bezahlen, da dies dann zusätzlich noch eine Persönlichkeitsverletzung gegenüber Dir ist. Zusätzlich kannst Du dann neben Schadenersatz noch auf Schmerzensgeld klagen :beer:

      Ich hoffe Du weiß jetzt was Du machen wirst. Viel Erfolg. Du bekommst dann ein "R" in Deinen Paß. D.h. "RESPEKT"

      Deiner zuständiger Burgermeister von der CDU ist wird dann vor Freund jubeln. Das nennt man dann ich hab der ABH eine REIN-ge-MERKELT
      Hallo romeo 305,
      Gütertrennung schön und gut, welchen Vorteil hat deine Frau davon? Ich sehe schon Probleme auf sie zukommen, wenn sie nach drei Jahren eine Niederlassungserlaubnis erlangen will. Hat sie da ggf. 5 Jahre eigene Rentenbeiträge nachzuweisen?
      Gruß nobody
      @ nobody

      was Du in der Gütervereinbarung festlegst ist nicht öffentlich und ist dem staatlichen Zugriff verschlossen. Grundsätzlich hat die Frau etwas davon, da Du dich mit dem Grundgesetz vor Sie stellen kannst und die Ehe nach deutschem Recht besonders geschützt ist. Somit kannst Du die Aufteilung auch selbst regeln, bzw. bei einem Todesfall usw. Ergo nicht alle gesetzlichen Regelungen.

      Alles kannst Du nicht regeln, da ein Richter bei einer Scheidung das letzte Wort bei der Aufteilung der Rentenpunkte hat.

      Es gibt aber auch noch eine Grundsicherung, bei der Rentenversicherung.

      Bitte das Thema mit einem Rechtanwalt Deiner Wahl oder mit einem Notar besprechen, da es auf den einzeln abgestimmt sein muß.

      Danke.
      Hallo
      @Wladimir sich nicht mit einer Heirat zu beschäftigen ,war auch lange Zeit mein Motto.Bin inzwischen immerhin schon 54.Aber ich wünsche jedem ,der so denkt,dass er meine Erfahrung macht.
      Denn jetzt,wo ich die richtige gefunden habe(man könnte auch vorsichtig formulieren:glaube,die richtige gefunden zu haben)denke ich darüber ganz anders .Und auf einmal erscheint mir auch die Verantwortung ,die man damit übernimmt,deutlich wertvoller als meine Freiheit zu sein.
      mfG

      nobody schrieb:

      Gütertrennung schön und gut, welchen Vorteil hat deine Frau davon?

      In den hier im Forum üblichen Konstellationen hat die Frau in der Regel nichts davon. Die Vorteile liegen auf der Seite des Mannes. Grundsätzlich empfehlen würde ich diesen Schritt auch nicht, denn es kommt auf die persönlichen Verhältnisse an und bringt i.a. nur bei Besserverdienenden einen Vorteil.

      Meine persönliche Meinung: Regelungen wie 100% für mich, nix für den Partner im Trennungsfall sind selten fair und geben dem Beziehungsstart einen fahlen Beigeschmack.

      Gruß
      Siggi

      SOOOOOOOOOOOOOO...... die letzten Schritte

      Hallo zusammen!

      der aktuelle Stand ....
      im Mai haben wir beide "DA" gesagt in Kiew! :)
      aus verschiedenen Gründen haben wir die Hochzeit dann doch lieber in die Ukraine verlegt ... ich habe einfach viel gelernt und gelesen in den letzten Monaten ... unter anderem "Staatssimulation BRD" usw, aber das gehört nicht zum Thema.
      Jetzt möchten wir aber gern in Deutschland zusammen leben.
      Nun habe ich aber noch 2 Fragen:
      • 1. zu "formlose schriftliche Erklärung des in Deutschland lebenden Partners, dass beabsichtigt ist, die eheliche Lebensgemeinschaft in Deutschland führen zu wollen"meine Frau meint, ich müsste dieses Schreiben vom Notar absegnen lassen in D, stimmt das?
      • 2. zu "Nachweis des gesicherten Lebensunterhaltes (nur für Partner in Deutschland, die keine EU-/EWR-Staatsangehörigkeit besitzen) bedeutet das für mich als Deutschen "Staatsangehörigen", das ich keinen Nachweis bringen muss? (so verstehe ich das)
      Ihr könnt sicher nachvollziehen wie erleichtert man sein wird, wenn man nach über 2 Jahren zickzack-Reise-Beziehung ENDLICH mal in Ruhe zusammenleben kann!!! :)
      Ich danke schon jetzt für die Zeit und Hilfe!

      alles Liebe
      der Gremmlin

      gremmlin schrieb:

      meine Frau meint, ich müsste dieses Schreiben vom Notar absegnen lassen in D, stimmt das?
      Nein!

      gremmlin schrieb:

      bedeutet das für mich als Deutschen "Staatsangehörigen", das ich keinen Nachweis bringen muss? (so verstehe ich das)
      Ja!


      Siehe auch FAQ Nationales Visum