The Chernobyl Diaries - Monster und Mutanten aus der Ukraine

      The Chernobyl Diaries - Monster und Mutanten aus der Ukraine



      In CHERNOBYL DIARIES strandet eine Gruppe von Touristen in der Stadt
      Prybat. Ein weltbekannter und erschreckender Ort nahe dem Kraftwerk, der
      bei dessen Super-GAU evakuiert werden musste. Die Bewohner kehrten nie
      zurück. Doch unsere Gruppe Touris muss schnell herausfinden, dass eben
      nicht alle Bewohner die Stadt verlassen haben…



      Ein Horror-Szenario, wie es realer nicht sein könnte. Produzent und Filmemacher Oren Peli (Paranormal Activity) entführt uns mit seinem neuen Kreativprojekt in die radioaktiv verstrahlte Stadt Tschernobyl. Die von ihm erdachte Story, genannt The Chernobyl Diaries, kommt über Warner Bros und Alcon Entertainment auf die Leinwand. Heute gab es nun einen ersten Blick auf den Film, der mit einem auch hierzulande bestens bekannten Plattenbau aufwartet. Jonathan Sadowski (Freitag der 13.), Devin Kelley, Jesse McCartney, Olivia Taylor Dudley (Chillerama), Nathan Phillips (Snakes on a Plane), Ingrid Bolso Berdal (der Star aus Cold Prey) und Dimitri Diatchenko nehmen die Hauptrollen in The Chernobyl Diaries ein und begeben sich auf eine schaurige Reise durch eine scheinbar menschenleere Stadt. Im Film strandet eine Gruppe von Freunden in einer unheimlichen Ortschaft.

      Jahre zuvor kam es genau hier zu einem nuklearen Desaster, welches dazu führte, dass die Natur das eroberte, was ursprünglich ihr gehörte. Nach dem Untergang der Sonne gellen plötzlich unmenschliche Schreie durch die radioaktive Geisterstadt, in der die Freunde doch nicht ganz allein zu sein scheinen.

      Bericht: The Chernobyl Diaries - Monster und Mutanten aus der Ukraine
      Bericht: The Chernobyl Diaries – Erstes Bild zum atomaren Horror

      Tschernobyl 25 Jahe danach

      Das lief heute um 12.15 Uhr auf Phoenix

      Tschernobyl ist unser Schmerz. Tschernobyl ist unsere Seele. Mehr als
      alles auf der Welt fürchte ich, daß Tschernobyl langsam in Vergessenheit
      gerät.“ Alexander Novikow weiß, wovon er spricht. Seit fast 25 Jahren
      fährt er täglich in die radioaktiv verseuchte und entvölkerte
      „Sperrzone“ zur Arbeit. Er kontrolliert die Sicherheitsbestimmungen im
      berühmtesten und doch längst abgeschalteten Kernkraftwerk der Welt,
      damit sich eine solche Katastrophe nicht wiederholt.



      1986, genau vor 25 Jahren explodiert Block 4, die Graphitbrennstäbe
      brennen durch, rund 50 Menschen sterben an Verstrahlung, eine
      radioaktive Wolke erschreckt Europa. Hunderttausend Menschen werden
      umgesiedelt, eine 30-km-Zone rund um den Atommeiler wird abgesperrt.

      Tschernobyl im Frühjahr 2011. Die „Sperrzone“ ist ein verbotener,
      aber kein einsamer Ort. Die Russland –Korrespondenten Anne Gellinek und
      Roland Strumpf treffen überraschend viele Menschen, für die Tschernobyl
      eine besondere Anziehungskraft besitzt. So wie die deutschen Touristen,
      die das ukrainische Katastrophenschutzministerium nach Tschernobyl
      karrt, um mit dem Gruselfaktor Strahlung ein paar Dollar einzunehmen.
      Oder der Ingenieur von der deutschen Gesellschaft für Reaktorsicherheit,
      der an der neuen Jahrhundert-Schutzhülle für Block 4 mitbaut. Oder die
      Videokids, die Tschernobyl nur aus dem Videospiel „Stalker“ kennen und
      nun selbst aus Abenteuerlust die futuristisch-verlassene Zone
      durchstreifen.

      Wie gefährlich ist der Reaktor heute noch, für die Menschen, die dort
      arbeiten und für die, die zum Leben in die Todeszone zurückgekehrt
      sind?

      Kann eine solche Katastrophe nocheinmal passieren? Wie lange wird die
      Ukraine noch die Hilfe Europas bei der Sicherung des Atommeilers
      brauchen?

      Hier ein Ausschnitt des Films


      Ich empfand die 85 Minuten als ein 0815 B-Movie Popcorn Kino.

      Die Zone hat Ihren Meilenstein in der Filmgeschichte mit Andrei Tarkowski’s „Stalker“ bereits vor dem Unfall erhalten. Schade, hat sich seither kein Filmteam um das Remake von „Stalker“ gekümmert.

      Der Film weckt oder lässt die Zuschauer jedenfalls für kurze Zeit Chernobyl nicht vergessen, was auch so sein soll. Leider für mich auf eine sehr unberührte, unüberlegte und oberflächliche Art.

      Dieser Beitrag wurde bereits 5 mal editiert, zuletzt von „Larentina“ ()

      Der Film war in meinen Augen okay.

      Er reiht sich ein in die Riege "Wrong Turn", "Texas Chainsaw Massaker" oder "The Hills have eyes".
      Wer diese Filme mag, wird auch hier seine Unterhaltung finden. Einen Sinn muss man hier nicht suchen.

      Was ich persönlich schade fand, dass der Film nicht in der Ukraine gedreht wurde. Ich habe immer krampfhaft versucht Orte oder Plätze (z.B. in Kiev) in dem Film zu finden, an denen ich bereits war. Im Nachhinein hat mich Google dann eines Besseren belehrt. Der Film wurde in Serbien und Ungarn gedreht. :(