A4 durch Polen

      Welcher Grenzübergang

      Die Euro-Spur in Korczowa/Krakovets ist nicht zu verfehlen. Ich würde so nach Lutsk fahren. Geht aber auch Rava-Ruska . Ustilug als kleiner Grenzübergang wäre auch noch eine Option. Man muß ja aber erst von Przemysl zu den Grenzübergängen und das ist nicht so prickelnd.

      Diviner
      quod licet iovi non licet bovi
      M6 dann Richtung lutsk. hab ich vor 8 Wochen so gemacht die Straße von Dubno bis lutsk ist ok 80km/h möglich.
      bis nach Krakau brauch ich gemütlich 9 Stunden dann bis zur Grenze 3-4
      Kannst Du ein Hotel nähe Krakau empfehlen. Denke mal du hast dort übernachtet, oder?

      @Diviner habe mal Bekannte in Volodymyr Volynsk besucht. Wir sind mit Freunden im Auto mitgefahren, die Straße von Lutsk dorthin war schon sehr abenteuerlich. Ist aber auch 4 Jahre her.

      Gruß und Dank Aruba

      Hotels gibt es ausreichend

      An der Strecke Krakow gibt es viele Hotels, die alel empfehlenswert sind. Wenn ich allein fahre, nehme ich meist das "MOTELIK" Für das Übernachten reicht das. Liegt an einer Tankstelle hinter Krakow.

      Volodymyr - Volynsky kenne ich wie meine Westentasche und bin auch von dort schon viele Male zum polnischen Konsulat nach Lutsk gefahren, Ich fand in den letzten Jahren die Straße brauchbar.

      Diviner
      quod licet iovi non licet bovi

      Aruba schrieb:

      Muss man das doofe D Schild noch aufkleben für die Ua?

      Ja, muss sein. Ich habe mir eins gekauft, das magnetisch ist und beliebig oft verwendet werden kann. Großer Vorteil: Du kannst es völlig rückstandsfrei abnehmen. Das funktioniert aber natürlich nur, wenn Dein Fahrzeug eine herkömmliche Stahlblechkarosserie hat, nicht bei Fahrzeugen aus Aluminium oder Kunststoff. :rolleyes:

      Gute Fahrt
      Reinhard
      =!..

      Aruba schrieb:

      Muss man das doofe D Schild noch aufkleben für die Ua?

      Solocha schrieb:

      Ja, muss sein.
      ähhhm ??? ?( Hab ich da mal wieder irgendwas nicht mitbekommen ? Wo steht das geschrieben ? Auf so ein dämliches D Schild hat mich noch nie jemand angesprochen, geschweige denn das Fehlen desselben bemängelt. Wofür gibt es denn dann die Eurokennzeichen mit Länderkennung ? Und auch in UA gibt es ja Kennzeichen mit Länderkennung.

      Fasil schrieb:

      Wo steht das geschrieben ?

      Zum Beispiel hier: focus.de/auto/ratgeber/auto-nu…uers-auto_aid_738625.html

      Solange die Ukraine nicht Mitglied der EU ist, muß ein deutsches Auto dort das separate Nationalitätenkennzeichen führen und umgekehrt ein ukrainisches Fahrzeug in Deutschland ebenso.

      Die kleinen Nationalitätenhinweise auf den Nummernschildern gelten offiziell nur innerhalb der EU.

      Für alle Fälle würde ich daher zumindest immer ein D-Schild im Handschuhfach mitführen, wenn es in Länder außerhalb der EU geht. Wenn'smal sein muß ist es dann schnell angebracht.

      Viele Grüße
      Reinhard
      =!..
      Danke für die wertvollen Tips. :hail:

      Mein Schwager will mich unbedingt über Warschau schicken.Denke aber ich verlasse mich auf Eure Vorschläge.

      Dh. Görlitz und dann tout droite bis Grenze nach Lviv. Hotel nach Krakau und dann Przemysl. Ring um Lviv auf M6 bis Dubno und dann Lutsk.

      Schaun wir mal.

      Mal sehen wie mein Franzose das mitmacht.

      Gruß

      Aruba

      Bericht erfolgt im September, wir werden 10 Tage an den See Sviataz fahren

      Aruba schrieb:

      Dh. Görlitz und dann tout droite bis Grenze nach Lviv. Hotel nach Krakau und dann Przemysl.

      Zwar kenne ich den GÜ Przemysl bisher nicht aus eigener Erfahrung, trotzdem empfehle ich dir, lieber den in Krakowets zu benutzen, da du sowieso über Lemberg fahren willst. Ich habe Krakowets immer als recht unkompliziert und relativ zügig erlebt.

      Vielleicht gibt es jemanden im Forum, der beide Stellen kennt und besser vergleichen kann?
      =!..

      GÜ Korczowa-Krakovets-

      Der Svitjaz'-See ist sehr zu empfehel, War schon mehrfach dort. Die Wasserqualität ist nach meiner Meinung sehr gut. Im letzten Jahr habe ich mir einen geräucherten Wels mitgebracht.
      Eine Fahrt um den See hat schon etwas "Abenteuerliches" an sich. Wer etwas mehr Trubel mag, sollte rechts abbiegen und wer es etwas ruhiger mag links.

      Der Switjaz'-See (ukrainisch Світязь) in der Ukraine ist ein durchschnittlich 6,3 m tiefer See in Wolhynien. Mit einer Länge von 7,8 km und einer Breite von bis zu 4,1 km beträgt die Fläche ca 27 km². Der See ist an seiner tiefsten Stelle 58,4 m tief und damit der tiefste See in der Ukraine. Er ist der Haupsee der aus 24 Seen bestehenden Schazk Gruppe.


      Ich würde auch Korczowa-Krakovets als Grenzübergang wählen.

      Diviner
      quod licet iovi non licet bovi

      Diviner schrieb:

      Zitat Der Switjaz'-See (ukrainisch Світязь) in der Ukraine ist ein durchschnittlich 6,3 m tiefer See in Wolhynien. Mit einer Länge von 7,8 km und einer Breite von bis zu 4,1 km beträgt die Fläche ca 27 km². Der See ist an seiner tiefsten Stelle 58,4 m tief und damit der tiefste See in der Ukraine. Er ist der Haupsee der aus 24 Seen bestehenden Schazk Gruppe.

      Hmm ich dacht Aal wäre das Beste dort.

      Die Seen sind wirklich schön. Haben ein Häuschen bei Freunden dort. Mal sehen.

      Noch 4 Tage

      gruß
      Aruba
      Sorry für die Verspätung. Hat doch länger gedauert als erwartet.Ist es wirklich das Alter oder wird die Zeit mit zunehmenden Jahren schneller?Gerade ist es ein Monat her als ich die Community noch über die besten Reisewege fragte und arbeite ich schon wieder eine Woche.Bevor ich mit meinem Bericht starte möchte ich noch ein paar Gedanken loswerden. Wer diese nicht mag kann ja das beiseite lassen und zum Reisebericht übergehen. Mit Erschrecken stellte ich fest, dass dies meine 25’zigste Reise nach Ua war in 16 jahren. Aufgrund der hohen Zahl an Besuchen glaube ich schon zu wissen wie „das Leben“ in der UA abläuft.Als ich das erste mal nach Ua kam 1996 nach Kiew und Tschernigow gab es noch Cupon als Währung. Irgendwie war alles noch Sowjetunion, fast nur Ladas, Volga auf den Straßen. Fast noch keine Supermärkte. Frauen verkauften ihre Anteilscheine aus der Privatisierung auf der Straße. Wasser gab es in Tschernigow zu dieser Zeit nur Stundenweise. Schaschlik wurde gegessen, zuviel getrunken und irgendwie mit einer Sozialromantik im Herzen wurde wieder heimgefahren.Bedingt durch die folgende erste Ehe bin ich in der Regel zweimal pro jahr in die Ua gefahren. Sah wie die Westauto’s immer mehr und mehr auf den Straßen anzutreffen waren.Hatte unendliche Diskussionen mit Bekannten über: „Warum es in Deutschland soviel besser ist.“ Wobei die meisten noch nie in Deutschland (West) waren. Angeblich solltes hier Freibier geben - überall.In Tschernigow wurden nach 2000 etwa die ersten Elitehäuser in den alten Datschenbezirken gebaut. Wobei diese noch relativ bescheiden aussahen.Die S-Klassendichte in Kiew erhöhte sich sprunghaft und auch in der Provinz wurden diese gesichtet.Wahlen kamen und Wahlen gingen. Hoffnungen mit Julia fesselten einen großen teil eines Landes um enttäuscht zu werden. Die Diskussion um Westanbindung füllt Bände und keiner weiß eigentlich so recht wo es hingeht.Immerhin die Visafreiheit für die EU’ler hat mir sehr viel Mühen abgenommen.Seit 2006 geht es für mich nicht mehr nach Tschernigow, sondern nach Lutzk. Unterbrochen von einer kurzen, schmerzlichen Episode in Cherkassy.Die Westukraine ist für mich deutlich ärmer anzusehen, als Zentralukraine. Auch wurde ich hier das erste mal mit dem verbitterten Nationalismus bekannt. Eine Babushka weigerte sich mit mir russisch zu sprechen und beschimpfte mich sogar. 2007-2012 bei meinen Besuchen in Lutzk und Kiew sah ich die ausufernden neuen Vorstadtbezirke. Analog den späten 70’zigern und den 80’zigern zieht es die „Elite“raus aus aus der Stadt. Dort werden in osteuropäischer Manier Häuser gebaut. Eines größer als das andere. Jeder versucht sich zu überbieten. Dazu das passende Auto (Jeep, S-Klasse oder E-Klasse). Diesmal sind es nicht die großen Geldbosse, sondern die Ebene 2 und 3 darunter.Generell scheint es mir, dass Ua immer mehr und mehr ein zweites Griechenland wird. Keiner gibt einen Pfifferling auf den Staat. Die Hoffnung auf was Neues ist vorbei. Jugend will studieren im Ausland und dann weg.Auch ich habe die Ua aufgegeben. Sie wird sich durchwursteln, irgendwie ging es immer weiter.Ok, that is it. Der Bericht folgt.....

      Autobahn A4 Krakow - Krakowez

      Hallo,

      im Dezember steht wieder meine nächste Reise in die Ukraine an. Ich nutze aus Sachsen immer die A4 bis Krakowez, wobei kurz hinter Krakow bis zur Grenze noch immer die ausgebaute Landstraße genommen werden muß , Stand Sommer 2012 (auch oft sehr viel Verkehr). Im Internet findet man Infos, dass ab Dezember 2012 das Autobahnteilstück Jaroslaw - Krakowez freigegeben wird. Im Januar dann weitere Strecken. Endgültig durchgehend fertig ist sie erst 2014.

      Gibt es genauere Infos ? In der Nähe von Przemysl sieht man riesige Baustellen. Die Webcamera an der GÜST Krakowez zeigt im Hintergrund jede Menge umgepflügten Acker an.

      Gibt es einen Liveticker zum Autobahnbau A4 bis Krakowez ? :D

      Viele Grüße

      der Sachse
      Bin letzten Dienstag über Korcowa in die UA - auch von Sachsen her kommend. Mitternacht über die Grenze. 1,5 Stunden Wartezeit obwohl mit Kleinkindern und "vorgefahren". So ein ukrainischer Spinner/Zöllner rennt mit Blitz umher und fotografiert den Kofferraum. Musste mich schon zusammenreißen, wie auch andere mit Babys oder Schwangeren. Ich weiß nicht, was das sollte. Der Typ hat jedenfalls bei mir verloren! (Vielleicht nützt ihm das was!)

      Verkehr durch LKWs war schon relativ viel. Tagsüber muss es aber unerträglich sein.
      Vor Przemysl sind Baustellen mit Behelfsumfahrungen mit max. 40km/h. Viel mehr geht auch kaum.

      Tanken lohnt sich in der UA gleich hinter der Grenze, z.B. bei Ukr Nafta. Bis Kiew gab es nix günstigeres. Erst Ende Borispil wieder.

      Jetzt überlege ich mir noch die Rückreise, worüber die gehen könnte und ob ich mir nicht wieder so paar Windelmännlein für die Grenze zulegen sollte...
      и нечистые духи, выйдя из человека, вошли в свиней ... тут же ринулось с обрыва в озеро и утонуло в нём. 8o
      i кинулося стадо з кручi в озеро та й потонуло. :thumbsup:
      Der erste Trunk aus dem Becher der Naturwissenschaft macht atheistisch. Aber auf dem Grund des Bechers wartet Gott. (Werner Heisenberg, Atomphysiker)
      Ich nutze meistens den Grenzübergang Korcowa / Krakowez in die Ukraine, weil es vor der polnischen Kontrolle eine EU Spur gibt. Außerdem ist die Straße von dort bis Lviv in einem Top Zustand. Die Baustellen der A4 zur Grenze bei Korcowa verlaufen südlicher, deshalb sieht man Baustellen, wenn man nach oder von Przemysl unterwegs ist. Zumindest erscheint es mir so.

      Nach der Autobahnbahnabfahrt hinter Krakow ist oft Stau. Meistens braucht man von dort fünf Stunden bis zur Grenze mit einmal Pause. Wobei das letzte Stück gut zu fahren ist.

      Viele Grüße

      der Sachse

      Diviner schrieb:

      Ustilug als kleiner Grenzübergang wäre auch noch eine Option

      Nur spät nachts! Schon vor Ustilug wird angestaut - ca. 20 PKW die dann in einem Ruck an die Grenze dürfen. Durch die kleine Brücke geht erst die Eurospur kurz vor der Passkontrollstelle los. PKW mit Kleinstkindern werden über die Gegenfahrbahn gelotst.

      Wer Kilometer und Maut sparen will fährt nach Ustilug/Hrubieshow gerade durch Polen bis Wroclaw. Obwohl kleiner Straßen sind die recht gut, teilweise ganz neu, kaum Blitzer, so dass man auch schneller fahren kann. Macht jedenfalls viel Spaß und es fahren so keinerlei Touristen/TIR-LKWs, sondern nur Polen.
      и нечистые духи, выйдя из человека, вошли в свиней ... тут же ринулось с обрыва в озеро и утонуло в нём. 8o
      i кинулося стадо з кручi в озеро та й потонуло. :thumbsup:
      Der erste Trunk aus dem Becher der Naturwissenschaft macht atheistisch. Aber auf dem Grund des Bechers wartet Gott. (Werner Heisenberg, Atomphysiker)
      Wenn man dann schon an einen nördlicheren Grenzübergang ausweicht,
      dann würde ich sogar die Grenze zwischen Chelm und Kovel empfehlen.
      Die Wegstrecker bis Berdyszcze ist nicht viel weiter, auch auf guten Straßen, aber die Strecke nach Kiev ist in der Ukraine SUPER Ausgebaut.
      Zwar nur 2 spurig dafür komplett neu, wenig Verkehr und sehr wenige Dörfer und nur ein paar Städte.
      Dai auch nicht zu häufig.

      Ich schlafe in Chelm und fahre Früh morgens zeitig über die Grenze, gibt eine LKW Standspur, man kann mit dem PKW bis vor fahren.

      Welches Grenze noch empfehlenswert ist, das ist Kroszienko, aber da ist leider nur die Grenze empfehlenswert. Die Straßen in der Ukraine , bis Sambir, das schlechteste was jemals erlebt habe
      Man braucht für 25Km bis Sambir über eine Stunde ;(
      In Polen, wenn die Autobahn zu Ende ist gehe ich dem Verkehr über die südlicher Landstraße aus dem Weg. Sie ist in einem Durchweg guten Zustand.
      In Bochnia fahre ich dann in südliche Richtung, über Muchowka, Czchow, Gmina Gromnik, Jaslo, Krosno, Sanok, Ustrzyki Dolne, dort wird Übernachtet.
      15 Euro die Nacht, die Pizzeria gegenüber Pizza, Bier, Cola 6 Euro)) Dann auch zeitig wieder los und zügig über die Grenze.

      Es gibt NEUIGKEITEN zur A4

      Ich habe gerade main Hotelzimmer in Przmysl bezogen. 5km vor Medyka
      Die Fahrerei in DE war Grotten schlecht wegen dem Schnee in O-Deutschland

      aber

      in Polen die A4 hinter Krakau, ist offen bis hinter Tarnow !tanz1!
      Sie ist zwar noch nicht fertig, also teilweise noch 2 spurig, aber für LKW's verboten :-))

      Der Rest der Strecke ist ja größten teils ausgebaut und somit bin ich sogar auf einen Freitag die A4 bis "ins Hotel" gefahren.
      Es gab auf der Gesamten Strecke vielleicht 8 Ampeln, hat alles gut geklappt.

      Nur morgen früh nehme ich sicherheitshalber den kleinen Grenzübergang.