Einreise über Beregsurany - Berehove

      Einreise über Beregsurany - Berehove

      Vorgestern sind wir bei Schneeregen im bayerischen Wald losgefahren und an der Grenze bei Sonnenschein und 18° im Frühling angekommen.
      Wir sind wieder einmal über den kleinen Übergang zwischen Beregsurany und Berehove an der 41 von Ungarn aus in die Ukraine eingereist.
      Wartezeit für die ungarische Abfertigung 36 Minuten (bei 7 Wagen macht das rund 5 Minuten pro Fahrzeug nur für die Passkontrolle)! Man hat (wie immer) den Eindruck, die ungarischen Grenzer machen Dienst nach Vorschrift.
      Wartezeit für die ukrainische Abfertigung 13 Minuten. Wie immer in den letzten Jahren arbeiten sie schneller als ihre Kollegen im Schengenraum.

      In den Karpaten hat die Straße noch Winterschäden. Nicht wirklich schlimm, aber man sollte schon aufpassen.
      Bis Zhitomir ist M06 im guten Zustand, aber zwischen Zhitomir und Kiew gibt es viele Baustellen mit 2 spuriger Verkehrsführung und Überholverbot.
      Aufgrund des hohen Verkehrsaufkommens war das Überholen schwierig, fand man eine Lücke im Gegenverkehr kam man nur einige hundert Meter weiter voran bis zum nächsten LKW.
      Überholen machte dort heute wenig Sinn. Für die gut 100km von Zhitomir bis Kiew betrug die Fahrzeit 2 Std. Durch Kiew nochmals fast 1 Std. (um 15 Uhr), ebenfalls wg. Verkehrsaufkommen und Baustellen.
      Von Kiew nach Kharkov ebenfalls viele Baustellen. Aber hier behinderten diese Baustellen aufgrund des viel niedrigeren Verkehrsaufkommens nicht. Man kam flott voran.

      Gruß
      Siggi
      Nein, ganz brav (wie fast immer) in L'vov übernachtet. Bislang bin ich in all diesen Jahren nur 2 Mal durchgefahren. Das war immer in der anderen Richtung. Nachtfahrten in UA mag ich nicht. Wenn ich mir die letzten 200km nach Sumy anschaue, dann sieht die Straße streckenweise aus wie eine Mondlandschaft. Nachts würde man da einen kapitalen Schaden riskieren.

      Gruß
      Siggi
      #Siggi,

      wie viele Stunden habt ihr gesamt gebraucht? Hast du für die Übernachtung in L'vov eine gute Adresse?

      Von den Strassen in Ungarn braucht man, wenn man auf in der Ukraine unterwegs ist nicht zu sprechen oder?

      Bin schon die ganze Zeit am überlegen, ob ich auch mal die Reise mit dem Auto nach Kharkov wagen soll. Hätte ein paar Kleinigkeiten zum Transportieren :D .

      Hattest du Zoll probleme?

      Gruß Sascha
      Hallo Sascha,

      wie viele Stunden habt ihr gesamt gebraucht?

      Tag #1: 12 Std. von hinterer bayerischer Wald (ca. 100km bis zur Autobahn) bis L'vov inkl. Grenzübertritt und Pausen.
      Tag #2: 10 Std. von L'vov bis Sumy inkl. Pausen. Ohne die Baustellen und das hohe Verkehrsaufkommen könnte man sicher 1-2 Std. sparen.

      Hast du für die Übernachtung in L'vov eine gute Adresse?

      Wir übernachten in den letzten Jahren immer im Volter.
      hotelvolter.com.ua/index.php/en

      Von den Strassen in Ungarn braucht man, wenn man auf in der Ukraine unterwegs ist nicht zu sprechen oder?

      Nur durch Budapest durch kann es zur Rush Hour unangenehm werden. Aber es gibt eine Umgehung. Der Straßenzustand ist 1a. Besser als die deutschen Straßen, da allesamt neu gebaut.

      Hattest du Zoll probleme?

      Hatten wir noch nie. Wir haben aber immer nur persönliche Dinge dabei, nichts ist bei uns zum Verkauf bestimmt. Interesse erweckte ein Kochfeld, da noch im Originalkarton. Alle anderen Mitbringsel waren ohne Originalverpackung in Taschen verstaut, was unverdächtig schien. In die Dachbox (600l) schaute niemand herein (auch schon beim letzten Mal nicht). Vielleicht ein heißer Tipp für Schmuggler. ;)

      Gruß
      Siggi
      Wie im vorherigen Jahr, so war auch bei dieser Fahrt die DAI auf offener Strecke nicht aktiv. Sie stehen nur noch an den festen Posten und in den Städten wie L'vov und Kiew. Das wundert mich umso mehr, als bei den Baustellen Geschwindigkeitsbegrenzungen (50 oder 70) und Überholverbote Standard sind, die systematisch von fast allen Verkehrsteilnehmern ignoriert werden.

      Gruß
      Siggi
      Die Ausreise dieses Jahr war absolut problemlos (wie immer). Die Ukrainer haben noch niemals mehr einen Blick ins Auto geworfen. Es fand praktisch keine ukrainische Zollkontrolle statt. Das ist ja auch nur vernünftig, denn die Ungarn kontrollieren ja ohnehin.

      Die ukrainischen Grenzer benötigten ca. 5 Minuten für die Abfertigung, die Ungarn waren mal wieder die langsamen. Ca. 1 Std, weil ca. 40 Minuten gar nichts passierte (nur 2 Fahrzeuge vor mir). Die Ungarn betreiben systematisch Dienst nach Vorschrift, was niemanden zu stören scheint. Ein tolles Image verpassen sich die Schengen Staaten dort!

      Übernachtet haben wir hier:
      members.chello.hu/zefirusz.kft/
      Die Küche ist empfehlenswert, der Speisesaal recht nett, die Zimmer hatten dagegen schon mal bessere Zeiten gesehen. Bei einer Übernachtung ist das nicht so der wesentliche Punkt für uns. Zumindest war es warm im Zimmer. Das ist für meine Frau extrem wichtig und in DE um diese Jahreszeit oft ein Problem, denn die Räume werden in DE zur Kostenreduktion oft nur schwach beheizt, wenn sie nicht belegt sind. Reist man spät an, bekommt man die Räume nicht mehr warm, bevor die Heizung in die Nachtabsenkung geht.

      Gruß
      Siggi