schon wieder einer .....

      schon wieder einer .....

      .. der sich in eine Ukrainerin verliebt hat ...

      Привет und Hallo Zusammen !!

      Ich lese hier im Forum schon einige Zeit mit und da ich hier neu bin, möchte ich mich kurz vorstellen:

      Habt Ihr Zeit zum lesen ? … es wird lang ;-)))

      Ich komme aus der Schweiz, bin selbstständiger Informatiker mit eigener Firma, 54 Jahre alt und war 2 x mit einer Schweizerin verheiratet. Die 1. Frau ist nach 10 Ehejahren mit dem Nachbarn durchgebrannt und die 2. wollte sich nach 15 Ehejahren selber verwirklichen ;-). Das Ganze hat mich 2 Einfamilienhäuser und Unsummen von Geld gekostet, d.h. nach der 2. Scheidung war ich praktisch pleite und erhole mich finanziell nur langsam wieder. Nun lebe ich seit 5 Jahren alleine, ich hatte die Schnauze gestrichen voll ….. von den Frauen ;-)

      … soooo … nun kommt’s …. Vor ca. 2 Jahre traf ich an einer Party von Kollegen, hier in der Schweiz, eine sehr hübsche und nette Urkainerin. Ihre beiden Schwestern leben seit 12 Jahren hier und Sie war zu Besuch bei ihnen. Ich habe ein paar Worte mit Ihr gewechselt, aber da Sie fast kein Deutsch und ich kein Russisch konnte, war die Kommunikation natürlich sehr beschränkt. Irgendwie ging Sie mir aber nicht mehr zum Kopf raus ;) …. vor ein paar Monaten sagte mir ein Kumpel so beiläufig .. Duuuu … Sie ist dann wieder mal da zu Besuch … Ich … OK .. dann frag mal über Ihre Schwester ob Sie Lust auf einen Kaffee hätte …. OK … SMS an die Schwester … postwendend kam SMS zurück mit der Antwort, ich soll das gefälligst selber machen … mit Ihrer Handynummer hier in der Schweiz …. Phuu und jetzt ??? soll ich oder soll ich nicht ? … OK .. ich mach’s .. aber nur wenn die Schwester hilft zu übersetzen …. Ok gebongt .. Schwester kommt mit … ;)

      Wir haben uns dann in einem Gartenkaffee getroffen und der Anfang war … naja ;) … nach ca. 10min. sagt die Schwester, sorry ich habe noch einen Termin … Tschüss und weg war sie …

      Wir zwei sassen nun da wie 2 begossene Pudel .. und jetzt ??? ich spreche Englisch,Französisch, Italienisch und etwas Japanisch .. aber Russisch … absolut keinen Plan ! .. aber so schnell wollte ich doch nicht aufgeben und es wurde ein sehr vergnüglicher Nachmittag, mit Händen und Füssen und Lexikon schafft man fast alles ;-).

      Wir haben uns wieder verabredet und dann ist es halt passiert, wir haben uns verliebt, obwohl ich das eigentlich überhaupt nicht mehr wollte ;) … da mein Schatz bei Ihrer Schwester Kinderhütedienst hatte, Schwester war während der Woche in der Schule, darum war Sie auch zu Besuch, konnten wir uns nur am Wochenende länger sehen. Die Wochenende verbrachte Sie aber immer bei mir und wir konnten uns besser kennenlernen. Was mich erstaunt hat wie schnell Sie Deutsch gelernt hat, wir sprechen nur deutsch und die Kommunikation ist absolut kein Problem mehr, ok einzelne Wörter muss ich Ihr erklären und die Satzstellungen stimmen nicht immer.

      Nun stellt sich die Frage wie weiter?

      Für uns ist klar, dass wir irgendwie zusammenbleiben möchten und Sie könnte sich vorstellen auch in der Schweiz zu leben. Da gibt es aber einige Bedenken bzw. Hinderungsgründe meinerseits:

      Macht Sie es nur wegem Geld, bzw. in der CH wohnen wie Ihre Schwestern ? Sie kommt aus dem tiefsten Süden der Ukaine direkt am Azovschen Meer, 12 Jahre jünger wie ich, von Beruf pensionierte Krankenschwester (die werden ansch. in der Ukraine mit 40 pensioniert, keine Ahnung ob das stimmt) .. mausarm d.h. Sie bekommt 180€ Rente, arbeitet aber nebenbei noch in einem Supermarkt um sich und die Tochter über Wasser zu halten. Die Tochter ist 22 und studiert noch (in Simferopol) Sie lebt zusammen mit der Mutter in einer 3 Zimmer Eigentumswohnung im 9. Stock, einem Plattenbau. Die Mutter lebt aber mehrheitlich in der grossen Datscha, die sie auch noch haben.

      Alle meine Kollegen sagen natürlich .. du spinnst doch, die will eh nur deine Kohle, spätestens nach 5 Jahren, wenn Sie die Aufenhaltserlaubnis hat, ist die weg !!

      Ich habe aber mit Ihr einige „Test’s“ gemacht und sehr tief gestappelt was meine finanzielle Situation betrifft. Sie hat nur gemeint, egal .. dann gehe Sie halt putzen oder so, wobei Sie möchte sehr gerne wieder arbeiten, am liebsten natürlich in Ihrem Beruf.

      Damit Sie aber bei mir bleiben und vor allem arbeiten kann, müsste ich Sie heiraten und davor habe ich aus oben genannten Gründen, so richtig richtig Angst !!

      Seit 1 Woche ist Sie wieder zu Hause und wir sprechen stundenlang über Skype .. zzzz .. ich alter Esel !!!

      Ende Jahr, d.h. über Silvester, fliege ich für 1 Woche zu Ihr in die Ukraine. Sie holt mich in Donetsk ab und von da brauchen wir noch ca. 2 Std. mit dem Auto. Ich wohne dann auch bei Ihr zu Hause….. Sie möchte mich auch unbedingt Ihrer weiteren Familie und Ihren Freunden vorstellen … ououou .. daaas wird was !!! .. ich und Alohol .. hahahaha

      Was denkt Ihr über die Geschichte ? .. hat das Zukunft ? lohnt sich das weiter zu machen oder trete ich wieder voll in „Sch… „ ???

      PS: ich bin am russisch lernen ;) .. Sie spricht normalerweisezu Hause „nur“ russisch und fast nie ukrainisch

      Grüsse und vielen herzlichen Dank für Eure Kommentare !!
      Pidi
      So ein Schätzchen würde ich festhalten!Bei dem Fachkräftemangel in der Krankenpflege dürfte die Frau auch relativ schnell eine Job in der CH bekommen!
      So arm ist sie übrigens nicht.Ich habe eine junge berufstätige Ärztin im Freundeskreis, die nur knapp über 100 € verdient!

      Ach ja, wenn man sich absolut nicht mehr verlieben will, sollte man sich auf gar keinen Fall mit einer Ukrainerin verabreden... ;)
      Danke ! Du machst mir Mut !! Ja, Sie ist wirklich ein Schätzchen, Sie fragt mich ständig "hast Du jetzt gegessen Suuuupe ? du musst essen Suuupe für gesund !!!" :D
      Es war wirklich echt schwierig mich nicht in Sie zu verlieben :pardon:


      Ich hoffe, dass Ihre Diplome irgendwie anerkannt werden. Sie ist eigentlich "Feldscher", diesen Beruf gibt es hier bei uns gar nicht, das ist etwas zwischen Krankenschwester und Arzt.

      Ich persönlich habe eigentlich ein gutes Gefühl bei der Sache, aber Gefühle können manchmal täuschen ! :rolleyes: Was mich positiv stimmt, ist dass Sie sich bei mir zu Hause wohl gefühlt hat und irgendwie eine Art Vertrautheit aufgekommen ist, wie wenn wir schon ewig zusammen wären. Mittlerweile kenne ich natürlich auch Ihre beiden Schwestern gut und für den Kleinen bin ich eh nur der DjaDja :pardon: und mit Ihrer Tochter unterhalte ich mich auch ab und zu via Skype, sie spricht sehr gut englisch.


      Ich denke ich lass es mal auf mich zu kommen und brech nicht gleich ab, obwohl ich kurz davor war. Mein Schatz hat dies natürlich sogleich bemerkt, so feinfühlig wie Sie ist. Sie meinte nur ... "Ich weiss schon was Deine Kollegen sagen, wir Ukrainerinen wollen nur Geld und sagen dann tschüss tschüss, aber es sind nicht alle so !!! Und ich weiss, dass Du Angst hast zu heiraten, aber ich warte auf Dich bis du keine Angst mehr hast" .... OK ! der hat gesessen :D

      Pidi schrieb:

      Was denkt Ihr über die Geschichte ? .. hat das Zukunft ? lohnt sich das weiter zu machen oder trete ich wieder voll in „Sch… „ ???
      Ach Pidi, diese Frage beantwortet nur das Leben. Was sagt Dein Herz? Die Zweifel hatte ich damals ja auch und es wird wohl keinen hier mit Ukrainerin geben, der sich die Frage "Macht sie das nur wegen dem Aufenthaltstitel?" irgendwann auch stellte. Natürlich kam es bei uns so, dass meine Frau ihre Tochter (fing grad mit Studium an, heiratete schnell, 2 Kinder kamen...) finanziell sehr stark unterstützte und es manchmal deswegen Streit gab. Aber sie hat auch hart dafür gearbeitet, hatte zeitweise 3 Putzstellen... Die Familie hat für Ukrainerinnen einen ganz anderen Stellenwert!

      Das ist normal, darauf musst Du Dich einstellen und das möglichst vorher klären, in welchem Rahmen Du da keine Probleme hast. Mir wurde damals auch von vielen Seiten empfohlen, einen Ehevertrag zu machen. Meine Frau hatte damit keine Probleme und es auch verstanden! Habs dann aber doch nicht gemacht, war aber auch noch ein echter Single. Du bist ein gebranntes Kind, wie man so schön sagt, deshalb wäre zumindest ein Gespräch darüber und die Reaktion darauf noch ein Test.

      Letztendlich wirst Du aber bestimmt eine tolle Frau haben, die Dich auf den Händen trägt, wenn Du sie richtig liebst und Dich wie ein echter Gentleman verhältst. Da stehen die ukrainischen Frauen drauf. ;) Und denke mal an Deinen Lebensabend. Willst Du viel Geld haben - aber alleine sein? Vielleicht den Rest des Lebens dieser Chance nachtrauern? Nur Mut!

      LG,
      Jens
      Pidi - auch ich habe (wie fast alle hier im Forum) mich Hals über Kopf in eine Ukrainerin verliebt .... Und auch ich bin (wie Du) 2 mal geschieden ... habe zwei Frauen gehabt - die Erste hat mich 29 Jahre im Glauben gelassen ich sei Vater einer Tochter ... die zweite hat mich aus dem Haus geworfen, weil ich arbeitslos wurde.

      Du siehst ... normalerweise müsste ich auch die Schn.... voll haben ... aber ich finde es zutreffend, was Jensinski schreibt ....

      Jensinski schrieb:

      Was sagt Dein Herz?
      Mein Herz hat mir gesagt: alle guten Dinge sind 3 .... und ich denke das ich mich diesmal nicht in der Wahl meiner Frau vertan habe.

      wobei meiner Verlobten auch mein Wohl sehr am Herzen liegt ... auch ich muss meine Suppe essen, weil sie gesund ist :D

      Eine Garantie? ... nun, die kann dir niemand geben ...

      ob sie nur hinter deinem Geld her ist? ... wie schon gesagt wurde: eine Gütertrennung würde dies verhindern

      Wer nicht wagt, der nicht gewinnt .... ich von meiner Seite muss sagen: ich habe es gewagt ... und GEWONNEN ....

      und ich meine, Du kannst ... mit der richtigen Absicherung ... doch auch nur gewinnen. Deswegen mein rat ...

      Lass Dein herz sagen, was Du machen sollst ....
      Es spricht ja schon für die Frau, dass sie überhaupt arbeiten will!Selbst wenn ihre Diplome nicht (sofort) anerkannt werden,
      als Pflegerin kann sie allemal arbeiten und die verdienen in der CH auch nicht schlecht.
      Sie wird also ihren Beitrag zum gemeinsamen Leben leisten können und kann ganz nebenbei noch ihre Mutter und Tochter unterstützen,
      denn das steht mit Sicherheit an.

      Pidi schrieb:

      von Beruf pensionierte Krankenschwester (die werden ansch. in der Ukraine mit 40 pensioniert, keine Ahnung ob das stimmt) .. mausarm d.h. Sie bekommt 180€ Rente, arbeitet aber nebenbei noch in einem Supermarkt

      Hallo Pidi, erst einmal willkommen im Club.
      Obige Aussage stimmt so vielleicht nicht. Problem kann sein, dass du etwas nicht korrekt verstanden hast. Du wirst aber noch auf viele Dinge stossen, die du am Anfang gar nicht einordnen kannst. Lass SIE mal machen ! Meine Frau hat mir auch viele Sachen erst erklärt; und ich lerne nach Jahren noch.

      Was ich sagen will: Prüfe zuerst dich. Wie soll die Partnerschaft aussehen ? Fair ? Oder brauchst du ein Vorzeigepüppchen und eine Wärmflasche ? Ist das nicht der Fall, dann kannst du auf so'n Zeug wie Ehevertrag glatt verzichten. Sie kommt eh komplett ohne Absicherung in die Schweiz. Du bist verantwortlich.

      Sie begibt sich in deine Hand. Als gestandene Frau. Ihr müsst genau absprechen, wie weit und wie lange sie einen Mentor ertragen kann, welchen du unweigerlich spielen musst. Und du solltest dich fragen: will ich das für eine Zeit von vielleicht zwei, drei Jahren übernehmen ? Denn das kommt neben der Arbeit an einer Partnerschaft noch oben drauf. Eine gute Partnerschaft ist diesen Einsatz wert.

      Jetzt fahre hin, schaue unvoreingenommen und frage - nehme ein Laptop mit und Übersetzungssoftware drauf - lasse dich einfach von deinem Gefühl treiben. Viel Glück.
      Gruß nobody

      Jensinski schrieb:

      Mir wurde damals auch von vielen Seiten empfohlen, einen Ehevertrag zu machen.

      Ein Ehevertrag muss natürlich gut verkauft werden. ;) Aber wer seiner Freundin (noch) nicht 100% traut, der sollte mit der Trauung einfach (noch) warten oder es ganz lassen!!

      Ein Ehevertrag muss ja nicht unbedingt nur gemacht werden, um sein Hab und Gut im Falle einer Scheidung zu schützen, sondern kann bei Selbständigen durchaus sinnvoll sein. Im Falle einer Insolvenz kann man das durch den Ehevertrag und die Gütertrennung separierte Privatvermögen, wie z.B. Haus, kurzfristig auf die Frau umparken/umschreiben. So bleibt es unantastbar. (Vertrauen zur ukrainischen Frau setze ich an dieser Stelle voraus!)

      Ich denke, es empfiehlt sich auf jeden Fall, sich vor einer Eheschließung ausgiebig mit dem Thema zu beschäftigen und sich ggf. den Rat einen Juristen einzuholen. Das Anwaltshonorar kann sich bezahlt machen. Meine Meinung!

      Gruß
      За Украинy!

      Richard-Willi schrieb:

      ... auch nicht gekannt?

      Hallo Richard-Willi, nicht nur das mit den Schulnoten ... meine Frau hat mich regelrecht vergewaltigt ;)
      Und da erzähle mir noch einer was von wegen prüden ukrainischen Frauen !
      Nein, Spass beiseite ... wir waren dermaßen ineinander verschossen, dass der Entschluss zur Heirat binnen weniger Tage fiel. Auch die Frage nach dem Lebensmittelpunkt wurde binnen Tagen entschieden. Wir haben das Gehirn einfach ausgeschaltet - und ich wäre ebensogut in die Ukraine verzogen.
      Völlig verwirrt zurück in D, da musste ich erst einmal die Dinge ordnen und Tatsachen schaffen. Ich könnte einen Thriller über die folgenden Monate schreiben, und kein Mensch würde es glauben !wsmile!

      Aber, die richtige Frau an der Seite ... und es geht.

      Darum auch mein Versuch hier im Forum Mut zu machen. Es gibt hier doch genügend Beispiele, dass Frauen aus der Ukraine eine ganz besondere Spezies sind.
      Gruß nobody
      Herzlichen Dank für Eure zahlreichen Antworten !

      @jesinski: mein Herz sagt natürlich "greif zu, auf was wartest Du noch ? Bist Du blöd oder was ?" Die Vernunft hindert mich aber zur Zeit noch etwas :pardon: aber jeweils nach so 4-5 stündigen Skype-Sessions (wie heute Abend) ist es schon schwierig die Vernunft walten zu lassen ;)


      Es ist ja nicht so, dass wir aktiv einen neuen Partner gesucht hätten, wir sind uns einfach so über den Weg gelaufen ! ;)


      @Mark: nö ... aber fast, es ist Berdjansk


      @Nobody: Danke für die Willkommensgrüsse!


      Ne ein Vorzeigepüppchen brauche ich nicht, einfach eine Partnerin die mit einem durch Dick und Dünn geht, wie's so schön heisst "in guten und in schlechten Zeiten", klar werde ich Sie in der Zeit unterstützen in der Sie nicht arbeiten kann, das ist gar kein Problem und wenn Sie ein paar Euro für die Mutter oder Tochter braucht, soll mich das auch weiter nicht belasten.


      das mit dem Ehevertrag ist aber schon so eine Sache, den hatte ich vor allem in der 2. Ehe nicht ... Und dies hätte mich beinahe ruiniert, da bei der Scheidung ein rein fiktiver Wert der Firma angenommen wurde und ich die Hälfte auszahlen musste ! Wir reden da von hohen 6stelligen Summen, ich musste das Haus verkaufen und Kredite aufnehmen um die Summe aufzubringen. Resultat war, meine Ex hat alles und ich nix ! Ok .. Ich hätte die Firma pleite gehen lassen können, aber das wollte ich nicht, da ich sehr viele Kunden habe und in der Region fest verankert bin (jeder kennt jeden) .... Ich habe mit weit unter Null wieder angefangen und bin jetzt wieder leicht im grünen Bereich.


      Darum, wenn Heirat ... Nur mit Ehevertrag !!!


      aber soweit sind wir ja noch nicht, erstmal fliege ich in die Ukraine und freue mich auf darauf neue Leute, neue Kultur, neue Umgebung kennen zu lernen. Sie hat mir schon "angedroht" dass wir dann zuerst bei diesen Freunden zum Essen eingeladen sind und dann bei dennen und und und .. Nur Silvester möchte Sie mit mir alleine zu Hause verbringen, so ganz in Ruhe .. Etwas kochen und je nach Wetter noch an den Strand Feuerwerk schauen !trio!


      Anschliessend machen wir ne 3 monatige Visum bedingte Ehe-Probezeit, wenn Sie im Februar wieder zu mir kommt. Dann wird Sie voll bei mir sein und nicht mehr bei der Schwester wohnen, so hoffe ich wird es auch für mich klar sein, ob ich mich wieder binden will oder nicht. Wenn ja wird die Rennerei nach den nötigen Papieren losgehen :D


      Grüsse Pidi

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „Pidi“ ()

      nobody schrieb:

      Sie begibt sich in deine Hand. Als gestandene Frau.
      Ein nicht zu unterschätzender Umstand, da ja ukrainische Frauen in den meisten Fällen voll berufstätig sind und bis dato in ihrer Heimat das Finanzielle oft komplett alleine regeln mussten.

      nobody schrieb:

      Sie kommt eh komplett ohne Absicherung in die Schweiz. Du bist verantwortlich.
      Über die Verantwortung / Verpflichtung die man da übernimmt, sollte an sichim Voraus im Klaren sein.

      Pidi schrieb:

      und wenn Sie ein paar Euro für die Mutter oder Tochter braucht, soll mich das auch weiter nicht belasten.
      Das ist schon mal eine sehr gute Grundeinstellung, denn es gibt in einer funktionierenden ukrainischen Familie nur entweder - oder.
      Entweder Du gehörst dazu, dann auch mit allen angenehmen und eventuell manchmal auch nicht so angenehmen Konsequenzen, oder Du gehörst nicht dazu. Entscheiden muss das jeder selbst und obwohl ich persönlich keinen Ehevertrag in erster Ehe hatte, was auch mich ein ansehnliches € Sümmchen gekostet hat, habe ich bei meiner jetzigen Frau auch darauf verzichtet auf soetwas zu bestehen. Die (Ehe)Jahre haben mir zum Glück bisher Recht gegeben.
      Obwohl

      olivenbäumchen schrieb:

      Im Falle einer Insolvenz kann man das durch den Ehevertrag und die Gütertrennung separierte Privatvermögen, wie z.B. Haus, kurzfristig auf die Frau umparken/umschreiben. So bleibt es unantastbar.
      Dieser Aspekt auch aus meiner Sicht durchaus für einen Ehevertrag sprechen könnte und die Überlegungen hierzu rechtfertigen könnte. Hängt halt immer von der konkreten Situation ab. Und über die eventuellen Erben und gegebenenfalls Erbschleicher, sollte man auch rechtzeitig nachdenken. ;)
      Hallo, unser Pidi aus der Schweiz hat sicher ähnliche Regelungen wie in D. Hier wäre der Normalfall die Zugewinngemeinschaft bei der Heirat. Bei Scheidung kann meist ganz genau rekonstruiert werden, was an Werten von jedem Partner eingebracht wurde. Das wird erst schwieriger, wenn Firma dazukommt. Noch schwieriger, wenn von vorher bestandenen Werten später eine Immobilie gekauft wird und beide Partner eingetragen werden. Da hilft eventuell nur "Zähne zeigen" bei der Scheidung. Leider sind die Männer dann manchmal so entnervt, dass sie klein beigeben. Andererseits werden auch Frauen massenhaft über den Tisch gezogen.

      "§ 1373 BGB definiert den Zugewinn wie folgt: "der Betrag, um den das Endvermögen eines Ehegatten das Anfangsvermögen übersteigt". ...

      Im Falle einer Scheidung wird eine "Vorher/Nachherbetrachtung" angestellt: Dabei wird das Vermögen jedes Ehegatten zu Beginn der Ehe mit dem Vermögen zum Zeitpunkt der Scheidung verglichen. Dabei wird festgestellt, was für ein Vermögen jeder Ehegatte im Laufe der Ehe dazu gewonnen hat (Zugewinn)." anwaltseiten24.de/rechtstipps/eherecht.html
      Meist stehen aber hinter dem Wunsch nach Ehevertrag und Gütertrennung ganz andere Dinge. Z.B. Kinder aus erster Ehe. Der Mann will diesen das Erbe erhalten. Da soll die ausländische Frau der zweiten Ehe (womöglich noch mitsamt Kind) dann schlechter gestellt werden als bei einer ersten Ehe mit deutscher Frau ?
      Gruß nobody
      Nochmal was zu Firma und Scheidung. Selbst eine GmbH-Form schützt nicht vor Zugewinnausgleich. Auch dort, wenn Gewinne reinvestiert wurden, wird anhand der Bilanzen die Wersteigerung der GmbH nachvollzogen. Zugewinn ist ermittelt und wird herausverlangt. Bei gestiegenem Geschäftsaufkommen (ich nenne das einmal so blass) kann das Herausziehen von Geldern den sofortigen Ruin bedeuten.

      Allerdings wäre das für mich noch kein Grund für Ehevertrag. Wert der Firma ist ja auch während der Ehe gesteigert worden. Und wenn die Frau in diesen Jahren den Haushalt machte und sich um Kinder kümmerte, so ist das auch Arbeit.

      Die Wertigkeit der Arbeit liegt immer im Auge des Betrachters.
      Ich würde bei aller Liebe keine Unternehmerin heiraten, wenn ein Ehevertrag Bedingung wäre. Niemals. NEIN. Das kannst du mit mir nicht machen.

      Aber ich mit dir !?
      Gruß nobody
      Hallo
      Zum Thema Vertrauen und Ehevertrag wollte ich schon mal
      schreiben. Mein Mann sagte mir dass ich das lieber lassen soll, ich
      werde nicht verstanden. Jetzt ist es aber höchste Zeit.
      Erstmal meine Geschichte.
      Als
      ich nach D. kam war ich 27 jahre alt. Wir haben eine Familie
      gegründet.In den nächsten 4 Jahren bekamen wir zwei Kinder und zogen in
      unser Haus ein. Erst dann habe ich zum ersten mal das Wort Ehevertrag
      gehört. Nicht von meinem Mann (!), sondern vom Notar, und zwar weil ich
      ukrainische Staatsbürgerin bin, und im Fall.... was weiss ich was. Ich
      habe den Vertrag ungelesen unterschrieben, weil ich meinem Mann
      VERTRAUE. Jetzt mittlerweile bin ich 40, zwischendurch habe ich eine
      Ausbildung abgeschlossen, aber richtig (35 Stunden in der Woche)
      arbeiten zu gehen um eine Rente zu verdienen, lohnt sich nicht mehr. Was
      mache ich - ich VERTRAUE meinem Mann weiter und hoffe mit ihm zusammen
      alt zu werden. Was kann mir passieren wenn mein lieber KWB mir morgen
      sagt dass er geht. Fiasko für uns vier.
      Deswegen es ist egal ob das
      eine Deutsche Frau, Chinesin oder Ukrainerin ist, wir wollen
      STABILITÄT, wir heiraten euch weil wir euch VERTRAUEN. Es gibt im Leben
      verschiedene Situationen, aber die Frauen bleiben meistens sitzen und
      man wird nicht jünger. Deswegen berühren mich wirklich herzlich die
      Geschichten die hier im Forum berichtet werden, aber nur bis zu dem
      Punkt wo es um eine oder auch zwei "böse" Ex-Frauen geht. Ihr alle habt
      auch eure Ex-Frauen geliebt, einen Heiratantrag gemacht, Kinder
      bekommen. Männer, bleibt Männer und belugt euch nicht selbst, eine
      ukrainische Frau will genau das gleich wie alle Frauen der Welt -
      Stabilität in der Familie und im Umfeld.
      Gruß. Lm.B