Deutsche und ukrainische Familien - was ist der Unterschied

      Deutsche und ukrainische Familien - was ist der Unterschied

      Freunde, hallllooooooooo.., he-he-he..

      während der Kaffee reift, so sitze ich hier rum und schaue nach draußen auf die verschneiten Straßen, Bäume, alles ist weiß hier...

      Aber gleich zu Sache, Zitat: "Der Manne ist das Familienoberhaupt und der Entscheidungstreffer, das Weibe habe auf Ihn zu hören, Ihm zu gehorchen, Ihm Beistand zu leisten und Ihm zu folgen..."

      Funktioniert dieses Prinzip in deutschen Familien?

      Könnt ihr deutsche und ukrainische Familien so im Durchschnitt vergleichen?
      Welche Unterschiede gibt es?
      Was ist gemeinsam?
      Wie sind eure Erfahrungen?

      Wladimir schrieb:

      Aber gleich zu Sache, Zitat: "Der Manne ist das Familienoberhaupt und der Entscheidungstreffer, das Weibe habe auf Ihn zu hören, Ihm zu gehorchen, Ihm Beistand zu leisten und Ihm zu folgen..."

      kann ich in keiner Weise bestätigen :D . Zumindest werden die Frauen hier immer emanzipierter und eigenständiger. Meist hat eher schon die Frau das Wort im Haus, meist verdient selbst die Frau schon mehr als der Mann und lässt umgekehrt den Mann als "Hausmann" zu Hause arbeiten, also sich um die Kinder kümmern, den Haushalt machen (kochen, putzen) usw..
      Hier kenne ich schon genug solcher Fälle.

      Wladimir schrieb:

      Funktioniert dieses Prinzip in deutschen Familien?

      Könnt ihr deutsche und ukrainische Familien so im Durchschnitt vergleichen?
      Welche Unterschiede gibt es?
      Was ist gemeinsam?
      Wie sind eure Erfahrungen?

      Hier kann ich nur soweit antworten, meine bisher persönliche Erfahrung:
      Der Zusammenhalt in einer ukrainischen Familie ist in meinen Augen meist total anders. Hier ist noch wahrer Zusammenhalt. Hier hilft man sich noch gegenseitig. Selbst unter Nachbarn.
      In ukrainischen Familien leben selbst evtl. noch die Großeltern mit im Haus/Wohnung und nicht wie hier in DE, wo sie meistens ins Altersheim "abgeschoben" werden.
      Das Miteinander untereinander ist irgendwie anders, herzlicher.
      Wladimir, mein Freund, hast Du da irgend etwas nicht mitbekommen bei Dir zu Hause in der Ukraine. Sicher lässt die kluge Frau den Mann nach aussen hin als das Familienoberhaupt auftreten, aber auch nur dann, wenn sie es für richtig hält. Die Abhängigkeit des Mannes von seiner Frau ist hier genauso gegeben wie in Deutschland auch. Der Familienzusammenhalt innerhalb der Generationen und der engeren Verwandtschaft aber ungleich enger ausgeprägt, da der Zusammenhalt eine Voraussetzung zum wirtschaftlichen Erfolg und Überleben darstellt.
      Wladimir, bei Deiner These, die Du ins Forum gestellt hast, wird von Dir übersehen, dass diese "Patriarchen" stets zum Wohle ihrer Familien handeln, aber tunlichst nach Absprache innerhalb der Familie, und da spielt die Frau und Mutter wohl die entschei9dende Rolle.
      Zum Schluss mal die Methode meines Grossvaters, er führte einen landwirtschaftlichen Betrieb mit Rinder- und Pferdezucht von 200 ha im Norden Deutschlands zwischen Elbe und Weser (Familienbesitz). Jeden Tag zwischen 09h00 und 10h00 befanden sich meine Grosseltern allein in der grossen Küche, er schälte die Kartoffeln am Tisch und sie war an dem riesigen Herd beschäftigt, ich war noch klein und durfte in der Küche beim Opa sein, sonst hatte niemand Zutritt. In dieser einen täglichen Stunde sprachen sich meine Grosseltern untereinander ab, dabei diskutierten sie auch die Ansichten der Nachbarn und der Familienmitglieder, sowie die Massnahmen in Bezug auf die Tiere und Flächen. Sie einigten sich immer, ich habe niemals einen Streit gesehen. Am darauf folgenden Tag, ausser Sonntags (Ruhetag bzw. Pferdesport) wurden die Betriebs- und Familienangehörigen vom Grossvater mit der täglichen Arbeitszuweisung versehen. Nach Aussen hin die Entscheidung eines Patriarchen, in Wirklichkeit die weise Lösung einer guten Ehe mit den entsprechenden Auswirkungen auf andere. Er war der Vater meiner Mutter, ebenfalls eine starke Frau! Danke Oldtrotter

      oldtrotter schrieb:

      Wladimir, mein Freund, hast Du da irgend etwas nicht mitbekommen bei Dir zu Hause in der Ukraine. Sicher lässt die kluge Frau den Mann nach aussen hin als das Familienoberhaupt auftreten, aber auch nur dann, wenn sie es für richtig hält.

      Hihi, besser kann man es wohl nicht ausdrücken! Volle Zustimmung!
      =!..

      oldtrotter schrieb:

      wird von Dir übersehen, dass diese "Patriarchen" stets zum Wohle ihrer Familien handeln, aber tunlichst nach Absprache innerhalb der Familie, und da spielt die Frau und Mutter wohl die entschei9dende Rolle.


      oldtrotter, wenn die Frau und die Mutter die entscheidende Rolle in der deutschen Familie spielten, dann ist es schon Matriarchat.., also kein Patriarchat... - du scheinst dir selber dabei zu widersprechen, wo ist die Logik?

      oldtrotter schrieb:

      Familienmitglieder, sowie die Massnahmen in Bezug auf die Tiere und Flächen. Sie einigten sich immer, ich habe niemals einen Streit gesehen. Am darauf folgenden Tag, ausser Sonntags (Ruhetag bzw. Pferdesport) wurden die Betriebs- und Familienangehörigen vom Grossvater mit der täglichen Arbeitszuweisung versehen. Nach Aussen hin die Entscheidung eines Patriarchen, in Wirklichkeit die weise Lösung einer guten Ehe mit den entsprechenden Auswirkungen auf andere.


      also in deiner Familie war der Grossvater am Steuer, er half der Grossmutter und besprach mit ihr alles in punkto Haushalt - das ist auch richtig, denn normalerweise sind Frauen kompetenter in der Haushaltführung...,
      doch die Aufgaben verteilte der Grossvater - er war die Autorität bei euch! - Ein zeichen einer guten Familie...

      Und allgemein? wie sieht es bei deinen Freunden und bekannten aus?

      Sunshine schrieb:

      Zumindest werden die Frauen hier immer emanzipierter und eigenständiger. Meist hat eher schon die Frau das Wort im Haus, meist verdient selbst die Frau schon mehr als der Mann und lässt umgekehrt den Mann als "Hausmann" zu Hause arbeiten, also sich um die Kinder kümmern, den Haushalt machen (kochen, putzen) usw..


      hm... !think! also natürlich ist es nicht.., tja..., es widerspricht der Natur sogar...!

      Sunshine schrieb:

      Der Zusammenhalt in einer ukrainischen Familie ist in meinen Augen meist total anders. Hier ist noch wahrer Zusammenhalt.


      das hat finanzielle Gründe... - je schlechter die Wirtschaft, desto besser kann man überleben, indem man sich zusammenhält...

      In der harten Steinzeit konnte man nicht alleine überleben.., nur in einer Gruppe war man relativ sicher...

      Sunshine schrieb:

      In ukrainischen Familien leben selbst evtl. noch die Großeltern mit im Haus/Wohnung und nicht wie hier in DE, wo sie meistens ins Altersheim "abgeschoben" werden.


      nun, das hat ebenfalls finanzielle Gründe... - Kinder können sich kein eigenes Dach kaufen und bleiben daher schon mit ihren eigene Familien bei Vater unf Mutter wohnen..., sie haben oft keine andere Wahl..

      und, Altersheime...., he-he-he.., komischerweise sind sie auch hier in der Ukraine voll...., ganz schön oft pfeift man auf seine Alten..., kommt echt oft vor..

      oldtrotter schrieb:

      Sicher lässt die kluge Frau den Mann nach aussen hin als das Familienoberhaupt auftreten, aber auch nur dann, wenn sie es für richtig hält.


      oldtrotter, du widersprichst dir selber.., in deiner schilderung liegen nord und süd quasi auf dem selben punkt... - lies dich bitte mal in deinen text selber nochmal rein...
      Wladimir ich erkläre es Dir mal an unseren Altvorderen, den Deinen an Don und Denpr, den meinen an Nord- und Ostsee.
      Wenn sie auf die Jagd oder zum Plündern, Handel treiben, etwas entdecken wollen oder in ein kriegerisches Abenteuer zogen, dann hatten sie das sagen, die Herren der Schöpfung. Wenn sie etwas mitbrachten und sie ihre Familien ernähren konnten, dann hiess man sie bei der Rückkehr willkommen und sie durften gewähren. Während ihrer Abwesenheit wurden alle Angelegenheiten aber von den Müttern und Frauen geregelt und wenn sie als Geschlagene ohne Beute und Ansehen zurückkehrten, dann konnten sie sich glücklich schätzen, wenn sie Dank ihrer starken Frauen überhaupt noch ein Bein an Deck bekamen. Danke Oldtrotter

      oldtrotter schrieb:

      Wladimir ich erkläre es Dir mal an unseren Altvorderen, den Deinen an Don und Denpr, den meinen an Nord- und Ostsee.
      Wenn sie auf die Jagd oder zum Plündern, Handel treiben, etwas entdecken wollen oder in ein kriegerisches Abenteuer zogen, dann hatten sie das sagen, die Herren der Schöpfung. Wenn sie etwas mitbrachten und sie ihre Familien ernähren konnten, dann hiess man sie bei der Rückkehr willkommen und sie durften gewähren. Während ihrer Abwesenheit wurden alle Angelegenheiten aber von den Müttern und Frauen geregelt und wenn sie als Geschlagene ohne Beute und Ansehen zurückkehrten, dann konnten sie sich glücklich schätzen, wenn sie Dank ihrer starken Frauen überhaupt noch ein Bein an Deck bekamen. Danke Oldtrotter


      aber das war damals, und heute?

      Find ich sehr zutreffend ....

      oldtrotter schrieb:

      Wenn sie etwas mitbrachten und sie ihre Familien ernähren konnten, dann hiess man sie bei der Rückkehr willkommen und sie durften gewähren. ....
      und wenn sie als Geschlagene ohne Beute und Ansehen zurückkehrten, dann konnten sie sich glücklich schätzen, wenn sie Dank ihrer starken Frauen überhaupt noch ein Bein an Deck bekamen.
      Das erklärt auch, warum zur Steinzeit derjenige die "beste" Frau bekam, welcher den größten Mammut von der Jagd mitbrachte.
      Ist heute kaum anders, besonders in UA.
      Sieht man nicht nur an bestimmten "Einheimischen", sondern auch oder ganz besonders an den ausländischen Residenten in UA.

      Dies ist ein gewisser Unterschied zu D, wobei wir wieder beim Thema sind, Wladimir. Denn in D sind die Frauen unabhängiger, sodaß dieser Aspekt weniger wichtig ist.

      jimknopf schrieb:

      Dies ist ein gewisser Unterschied zu D, wobei wir wieder beim Thema sind, Wladimir. Denn in D sind die Frauen unabhängiger, sodaß dieser Aspekt weniger wichtig ist.



      jimknopf, Frauen können von ihrer Natur und Instinkten heraus nicht bloss unabhängig sein, sie werden dominieren, das ist schon Matriarchat bzw. der Untergang des Soziums.

      Sind die Geburtenraten bei euch nicht deswegen so niedrig, weil Frauen immer mehr sich in die Sachen von Männern einmischen und "Karriere machen wollen" ? - Wenn sie die Karriere gemacht haben, sind sie schon alt - welche Kinder können sie dann zur Welt bringen...??????

      Frauen wollen das Niveau halten - so ein Unsinn ist das.
      In Asien findeste sowas nicht, schau, wie arg Asien wächst und bald nahezu die ganze Welt blockieren wird.
      Und ihr...? Gut, ihr seid ein entwickeltes Land, doch nehmen wir das einfache - das menschliche Material...!
      Es wird immer einen Unterschied geben, rechtlich hat die frau die Nase vorn, in Punkto Aussenkompetenzen, überlebenswichtige Kompetenzen wird der Mann von der Natur heraus immer vorne sein.

      Von der Natur her haben Frauen die Reproduktive Funktion, sie haben sich um den Nachwuchs zu kümmern und den Manne, der als der Kompetentere in Aussenangelegenheiten und der Stärkere, der Geschicktere seine Famiilie zu versorgen und zu beschützen hat. Das natürliche Fachgebiet von der Frau, unabhängig von ihren Kenntnisse, ist der Mann, dann als Folge die Kinder.

      Wenn man sich mit Instinkten beschäftigt, wird man feststellen, dass es so war und ist in der Natur, nur in manch einem fehlerhaften Sozium ist dies anders..
      Wladimir, wer will denn als intelligente Frau von heute noch einem Mann von gestern (Deinem gestern) Kinder in diese Welt setzen wo ihr die Männer von heute (Deine Männer) keinerlei Unterstützung gewähren. Dies Männer erwarten natürlich von den von Ihnen gezeugten Kindern eine Altersversorgung, dieses aber möglichst ohne den erforderlichen Einsatz als Förderer und Schützer gerade dieser Kinder, der sogenannten Zukunft eines Staates. Was in der Familie schon nicht mehr klappt, dieses lässt sich im Staat erst recht nicht mehr regeln. Besonders wenn es zu falschen Auslegungen kommt bei der Familienführung. In der Ukraine gibt es kein gemeinsames Eigentum, auch kein gemeinsames Konto, also hat hier derjenige die Macht der sie nicht teilen will, andere erteilen ihrem Partner eine Vollmacht, auch eine Möglichkeit zur Selbstbestimmung und Verantwortung in der Ehe. Danke Oldtrotter

      Wladimir schrieb:

      jimknopf schrieb:

      Dies ist ein gewisser Unterschied zu D, wobei wir wieder beim Thema sind, Wladimir. Denn in D sind die Frauen unabhängiger, sodaß dieser Aspekt weniger wichtig ist.



      jimknopf, Frauen können von ihrer Natur und Instinkten heraus nicht bloss unabhängig sein, sie werden dominieren, das ist schon Matriarchat bzw. der Untergang des Soziums.

      Sind die Geburtenraten bei euch nicht deswegen so niedrig, weil Frauen immer mehr sich in die Sachen von Männern einmischen und "Karriere machen wollen" ? - Wenn sie die Karriere gemacht haben, sind sie schon alt - welche Kinder können sie dann zur Welt bringen...??????

      Frauen wollen das Niveau halten - so ein Unsinn ist das.
      In Asien findeste sowas nicht, schau, wie arg Asien wächst und bald nahezu die ganze Welt blockieren wird.
      Und ihr...? Gut, ihr seid ein entwickeltes Land, doch nehmen wir das einfache - das menschliche Material...!
      Es wird immer einen Unterschied geben, rechtlich hat die frau die Nase vorn, in Punkto Aussenkompetenzen, überlebenswichtige Kompetenzen wird der Mann von der Natur heraus immer vorne sein.

      Von der Natur her haben Frauen die Reproduktive Funktion, sie haben sich um den Nachwuchs zu kümmern und den Manne, der als der Kompetentere in Aussenangelegenheiten und der Stärkere, der Geschicktere seine Famiilie zu versorgen und zu beschützen hat. Das natürliche Fachgebiet von der Frau, unabhängig von ihren Kenntnisse, ist der Mann, dann als Folge die Kinder.

      Wenn man sich mit Instinkten beschäftigt, wird man feststellen, dass es so war und ist in der Natur, nur in manch einem fehlerhaften Sozium ist dies anders..

      Falsch, in anderen Ländern, wie z. B. Skandinavien, Frankreich, USA sind die Frauen ebenfalls unabhängig, eigenständig, voll beruftstätig, und trotzdem gibt es dort höhere Geburtenraten.

      Familie und Kinder ist immer ein Zeichen von Vertrauen (dem Partner gegenüber) und Selbstvertrauen (sich selber gegenüber), und diesbezüglich scheint es hierzulande doch ein wenig zu fehlen. Dazu kommt der Deutsche als solcher und seine Mentalität. Er, der Deutsche, ist ja geradezu verschrieen, alles möglichst perfekt und gründlich zu machen. In der Mentalität steckt im grunde genommen auch ein gewisser Hang zum Extremismus mit drinnen, und dementsprechend Verhalten sich auch unsere Frauen. Will heissen, entweder sie emanzipieren sich, oder sie interessieren sich für Familie und Kinder. Beides zusammen halten sie nur bedingt für möglich.

      Wladimir schrieb:

      und den Manne, der als der Kompetentere in Aussenangelegenheiten und der Stärkere, der Geschicktere seine Famiilie zu versorgen und zu beschützen hat.

      Wladimir schrieb:

      nur in manch einem fehlerhaften Sozium ist dies anders

      ... wieder erwarten, blond und blauäugig haben erkannt, das Leben als Untertan in der männlichen Welt ist durch hohe Unvollkommenheit geprägt :thumbdown: , die Männer jagen nicht mehr, sie sammeln (Bierdeckel), es entstand ein fehlerhaftes Sozium, nun wird korrigiert durch Eingriff.... der Blonden und Blauäugigen bis die Männer wieder jagen und die Frauen sammeln (Geld). :thumbup:

      Andreas und Lena schrieb:

      Falsch, in anderen Ländern, wie z. B. Skandinawien, Frankreich, USA sind die Frauen ebenfalls unabhängig, eigenständig, voll beruftstätig, und trotzdem gibt es dort höhere Geburtenraten.


      nicht durch Franzosen..., sondern hauptsächlich durch hochprimative Einwanderer..

      Die USA nehmen wir nicht - das ist ne völlig andere Welt..
      wegen Skandinawien - das sind nördliche Völker, die Familien und deren Zusammenhalt sind dort viel stabiler... - das ist auch ne andere Welt.., die Finnen zum Beispiel haben einen anderen Genofond als ihr oder wir.., das sind eisernde Menschen von der Natur aus..., sie ticken anders..

      wollen wir Gottes Gabe nicht mit Spiegelei vergleichen..!


      :smoker: