Hochzeit in Deutschland.

      Ahrens schrieb:

      Ein Ehefaehigkeitszeugnis gabs in der Ukraine noch nie. Wird auch von keinem Standesamt verlangt.

      Ich meine schon das Ehefähigkeitszeugnis, was von deutschen Behörden ausgestellt wird und für das viele Dokumente aus UA beigebracht werden müssen. Wir haben doch die Laufzettel übersetzt, wo die ganzen Dokumente aufgeführt waren, die die "armen Schweine" dann für die Hochzeit vorlegen mussten. Da verlangten die deutschen Behörden z.B. eine Anerkennung des ukrainischen Scheidungsurteils und wollten Anhörungsbögen dafür ausgefüllt haben!?! Ich habe es selbst nicht geglaubt, als ich das beim ersten Mal gesehen habe. Ganz zu schweigen vom Interview bei der Botschaft um den Standardverdacht der Scheinehe zu entkräften. Eine Unverschämtheit!

      Fakt ist: Von allen Bekannten, die nicht in DK geheiratet haben (und durch das Forum kenne ich nun wirklich schon eine stattliche Anzahl von Fällen), war auch nicht ein einziger Fall innerhalb von 5 Wochen (unsere Zeit + die von Dir genannten 2-3 Wochen) nach der Entscheidung zu heiraten in DE verheiratet und sie hatten die Aufenthaltsgenehmigung.

      Bleiben wir doch bei der Wahrheit: Heirat in DK ist im Normalfall heutzutage problematisch, da die deutsche Behörden diesen Weg systematisch verbauen. Ihnen ist die Einfachheit des Vorgangs in DK ein Dorn im Auge. Daher kann man in der Mehrzahl der Fälle diesen Weg nicht mehr empfehlen.

      Gruß
      Siggi
      Hier werfen wir ein paar Sachen durcheinander.
      Bin jetzt von Heirat in Dt. ausgegangen. Da benoetigen Ukrainer kein Ehefaehigkeitszeugnis.
      Du vergleichst jetzt die Heirat in der Ukr. Mit Daenemark. Ok.
      Zur Botschaft musst du auch wenn du in Daenemark geheiratet hast. Dann wirst du aber noch viel daemlichere Sachen gefragt als wenn du in Deutschland geheiratet haettest. Meist kommst du auch nicht mit einer Befragung aus oder wirst sogar zeitgleich mit der Ehefrau vorgeladen.
      Mit der Annerkennung des Scheidungsurteils hast du nichts zu tun. Du fuellst einen recht simplenAntrag aus und den Rest machen OLG und Standesamt. Das ist eine Formalie.
      Die Regel sind in Deutschland heute 4 bis 8 Wochen für die Visabearbeitung und die Damen sind in Deutschland. Das ist genau das gleiche ob du in Dt., Daenemark oder der Ukraine geheiratet hast. Die Dokumentensammlung dauert einige Tage bis 2 Wochen. Hierbei ist es auch egal ob du in Daenemark oder Deutschland heiratest. Ukraine dauert laenger weil du alles 2 mal machst. Der Unterschied ist die zustimmung vom OLG und die dauert meist 2 bis 3 Wochen. Von daher komme ich wieder nur auf einen Unterschied von 2 bis 3 Wochen im Vergleich Daenemark, Deutschland egal wie ich das drehe, sonst vergleiche ich Aepfel mit Birnen.
      Grundsaetzlich ist es so das die Damen meist in 2 bis 3 Monaten ab Abholung des Laufzettels in Deutschland sind. Das haengt im wesentlichen von Botschaft und Auslaenderamt sowie auch etwas vom OLG ab.

      Was ich hier jetzt geschrieben habe basiert wirklich auf einer Erfahrung in der Sache von jetzt etwa 10 Jahren. Wir haben in Deutschland und der Ukraine mehrere tausend Leute "verheiratet". Mehr als dieses Forum mitglieder hat.
      Auch Mandanten welche in Daenemark heiraten, haben wir natuerlich hin und wieder. Besonders im Zusammenhang mit Visaablehnungen. Aber auch mit Dokumentenvorbereitung.
      Deshalb finde ich dieses ganze Phaenomen heiraten in Daenemark wirklich kurios.
      Das ist nur mit Logik nicht mehr zu erklaeren.
      Deinem letzten Satz kann ich voll zustimmen.

      Nacht fuer Heute.
      Das ukrainische Standesamt hier verlangt von mir ein deutsches EFZ, welches dann ins Ukrainische übersetzt werden muss und dann Apostiliert werden muss. Wo in der Ukraine wird nochmal eine Apostille vergeben? In einem anderen Fred hatten Sie das doch nochmal beschrieben?!

      Welche Unterlagen die deutschen für dieses EFZ aus der Ukraine dann haben wollen, natürlich in D übersetzt und mit Apostille versehen!

      Alleine an diesem Punkt für dieses ach so schnöde Dokument, welches man ihrer Beschreibung nach im vorbeirennen noch schnell aus dem Automaten zieht, bedarf es dann in der Praxis doch mehrerer Wochen!!

      RomanL schrieb:

      Das ukrainische Standesamt hier verlangt von mir ein deutsches EFZ, welches dann ins Ukrainische übersetzt werden muss und dann Apostiliert werden muss. Wo in der Ukraine wird nochmal eine Apostille vergeben? In einem anderen Fred hatten Sie das doch nochmal beschrieben?!

      Welche Unterlagen die deutschen für dieses EFZ aus der Ukraine dann haben wollen, natürlich in D übersetzt und mit Apostille versehen!

      Alleine an diesem Punkt für dieses ach so schnöde Dokument, welches man ihrer Beschreibung nach im vorbeirennen noch schnell aus dem Automaten zieht, bedarf es dann in der Praxis doch mehrerer Wochen!!


      mal aufgezählt, was bei mir nötig war:

      von meiner Zukünftigen
      1. Geburtsurkunde im Original mit Apostille
      2. Beglaubigte Kopie des ukrainischen Inlandspasses, alle Seiten
      3. Familienstandserklärung, abgegeben vor einem Notar, mit Apostille
      4. Heiratsurkunde im Original, mit Apostille
      5. Scheidungsurteil mit Rechtskraftvermerk, mit Apostille (wichtig sind der Rechtskraftvermerk und der Vermerk, wo das Scheidungsurteil lagert, sonst keine Apostille)
      6. Aufenthaltsbescheinigung der Meldebehörde, mit Apostille (das war der größte Aufwand, denn dafür fühlte sich erst keiner zuständig)
      7. Verdienstbescheinigung
      8. beglaubigte Reisepasskopie
      Das muss dann alles fein in Deutschland, von einem vereidigten Übersetzer übersetzt werden

      von mir
      1. beglaubigte Abschrift aus dem Geburtenregister meines Geburtsorts (in dem Fall Berlin)
      2. Aufenthaltsbescheinigung der Meldebehörde
      3. Perso oder Reisepass

      Ahrens schrieb:

      Das ist nur mit Logik nicht mehr zu erklaeren

      Nun die Logik war ganz einfach: Meine Freundin war in DE und ich wollte nicht mehr, dass sie ausreisen muss und ich von ihr für mehrere Monate getrennt bin. Also haben wir uns einfach spontan entschlossen, zu heiraten. Das ging (zumindest damals vor 12 Jahren) in DE niemals innerhalb von 2-3 Wochen. Mehr Zeit hatten wir nicht. Also blieb nur DK. So blieb ihr auch ein Interview bei der Botschaft/beim ABH erspart. Das Ganze machte schon durchaus Sinn.

      So eine ähnliche Geschichte kenne ich von einem anderen Residenten auch. Er ist seinerzeit mit dem Bürgermeister zusammen zur ABH der kleinen Gemeinde in Norddeutschland gegangen und die ABH hat ihn dann praktisch nach DK geschickt, damit seine Freundin bei ihm bleiben konnte. In kleinen Gemeinden sind die Ämter oft nicht so paranoid, wie in den Großstädten.

      Ein anderer Fall: Er versucht in UA zu heiraten. Das deutsche Standesamt verlangt für das Ehefähigkeitszeugnis zur Anerkennung des Scheidungsurteil eine Stellungnahme ihres ukrainischen Ex-Mannes zur Scheidung. Dieser ist nicht auffindbar. Nach einiger Zeit gibt er auf und heiratet in Dänemark.

      Gruß
      Siggi
      Morgen Siggi,

      das das bei dir in deiner Situation vor vielen Jahren vernünftig war ziehe ich nicht in Zweifel. Aber das sind doch Recht seltene Ausnahmen.

      Siggi schrieb:

      Ein anderer Fall: Er versucht in UA zu heiraten. Das deutsche Standesamt verlangt für das Ehefähigkeitszeugnis zur Anerkennung des Scheidungsurteil eine Stellungnahme ihres ukrainischen Ex-Mannes zur Scheidung. Dieser ist nicht auffindbar. Nach einiger Zeit gibt er auf und heiratet in Dänemark.


      das sind angesichts von geschätzt ca. 4-5000 Eheschliessungen mit ukrainischen und deutschen Beteiligten pro Jahr absolute Ausnahmen, selbst wenn du 50 Bekannte hast denen sowas passiert ist.
      Bei Heirat in Dänemark wird gerade sowas nachträglich oft gefordert.
      Dann tritt genau das ein, was Leute durch die Heirat in Dänemark verhindern wollten.
      Lösen müsste man das Problem dort wo es entsteht. Weise dem Standesamt in einem vernünftigen Gespräch die Unmöglichkeit nach. Ich mache sowas regelmässig per Telefon. 95 % der Ämter sind einsichtig.
      Nichts anderes würdest du doch auch machen, wenn du Probleme mit dem Strassenverkehrsamt oder dem Finanzamt hast.

      Wenn man diese Einzelheiten verallgemeinert umd dann derartig verbreitet wird das Ergebnis vollkommen Chaotisch.
      Bei mir rufen tatsächlich Leute an welche glauben, man könnte überhaupt nur in Dänemark heiraten.
      Die haben wirklich Angst vor Standes- und Ausländerämtern.
      Was die in der Regel eint, ist das sie sich immer nur bei Bekannten und im Internet schlau gemacht haben, aber nie bei den zuständigen Behörden waren.
      Das ist ungefähr das gleiche, als wenn man wegrennt wenn man die Polizei sieht.
      Was dann passiert kannst du dir ja vorstellen.... :)

      Grüsse,

      Peter.

      Ahrens schrieb:

      das sind angesichts von geschätzt ca. 4-5000 Eheschliessungen mit ukrainischen und deutschen Beteiligten pro Jahr absolute Ausnahmen, selbst wenn du 50 Bekannte hast denen sowas passiert ist.

      Vermutlich unterscheiden sich unsere Wahrnehmungen so sehr, da ich über das Forum fast ausschließlich mit den Problemfällen in Kontakt komme.

      Gruß
      Siggi
      Ja kann sein.
      Ich glaube auch dass es auf diesem Gebiet wirklich Wahrnehmungsschwierigkeiten gibt. Darum habe ich in den vorherigen Posts ja auch geschrieben, dass die Entscheidung für eine Heirat in Dänemark oft nicht unter rationalen Gesichtspunkten erfolgt sein kann.
      Meine damit aber nun nicht gerade deinen Fall.
      Davon abgesehen haben wir hier natürlich auch ständig Problemfälle, das ist ja sozusagen unser Tätigkeitsfeld.
      Das kann verschiedene Ursachen haben.
      Oft ist es aber so, das Antragsteller oder Behörden einfach Fehler gemacht haben und diese muss man dann irgendwie bereinigen.
      Das geht gerichtlich, aber meist aussergerichtlich.
      Mit Standesämtern OLGs und in der Dokumentenbeschaffung gibt es doch meist eine Reihe von Handlungsmöglichkeiten, welche viele Leute einfach nicht kennen oder nicht nutzen.
      Die Heirat in Dänemark ist nach meiner Erfahrung mit derart erheblichen Risiken behaftet und meistens nicht nötig, sodass ich sie wirklich in fast keinem Fall empfehlen kann, selbst wenn es hier einige Leute gibt, welche damit positive Erfahrungen gemacht haben. Das ist im Verhältnis zu allen Antragstellern in jedem Fall eine Minderheit.

      Grüsse,

      Peter.
      Wirksamkeit einer im Ausland geschlossenen Ehe:

      "Nach dem deutschen Internationalen Privatrecht ist eine im Ausland geschlossene Ehe nur dann als wirksam anzusehen, wenn
      - die Form der Eheschließung entweder dem für den Heiratsort maßgebenden Recht (Ortsstatut) oder dem für jeden Verlobten geltenden Heimatrecht entsprach, d. h. dem Recht des Staates, dessen Staatsangehörigkeit der bzw. die Verlobte zur Zeit der Heirat besaß (Geschäftsstatut) (Art. 11 Abs. 1 EGBGB)
      und
      - jeder Verlobte im Zeitpunkt der Eheschließung die materiellen Voraussetzungen des Heimatrechts (Ehefähigkeit und Nichtvorliegen von Eheverboten) erfüllte (Art. 13 Abs. 1 EGBGB).
      Fehlt eine dieser Voraussetzungen, ist u. U. deutsches Recht maßgebend (Art. 13 Abs. 2 EGBGB)."


      Die Frage ist m. E. nach nicht "Heirat in DK ja oder nein", sondern "Heiraten in D oder/und DK mit Schengenvisum sinnvoll?" Hinsichtlich dieser Frage gehe ich mit Hr. Ahrens konform. Dies auch schon allein aus emotionalen Gründen. Wenn es soweit ist, möchte man seine Hochzeit doch genießen und nicht immer daran denken müssen, dass es bei der anschließdenen Visabeantragung deswegen (Heirat mit Schengenvisum) hoffentlich zu keinen Problemen kommt.
      Gruß
      MaBo

      MaBo schrieb:

      Hinsichtlich dieser Frage gehe ich mit Hr. Ahrens konform. Dies auch schon allein aus emotionalen Gründen. Wenn es soweit ist, möchte man seine Hochzeit doch genießen und nicht immer daran denken müssen, dass es bei der anschließdenen Visabeantragung deswegen (Heirat mit Schengenvisum) hoffentlich zu keinen Problemen kommt.


      :) Tja, diesen Aspekt hab ich vorsichtshalber mal ganz ausgeklammert...
      Ansonsten geht das dann hier in den emotionalen Bereich.

      MaBo schrieb:

      "Heiraten in D oder/und DK mit Schengenvisum sinnvoll?"

      Für mich ist das eine Frage, ob eine direkt anschließende Wohnsitznahme in DE geplant ist.
      Wir haben hier im Forum Confusion als Beispiel: Seine Frau musste noch ihre Ausbildung in UA abschließen. Daher haben sie ganz offen ein Schengenvisum zum Zwecke der Eheschließung in DE beantragt und dies auch genehmigt bekommen.
      Ein anderer Fall im Bekanntenkreis: Sie hatte bereits eine Aufenthaltsgenehmigung für DE, um die Kindessorge ausüben zu können. Es wurde in DK geheiratet, da die Dokumente schneller und einfacher für das Paar beschaffbar waren.
      Oft sind die Paare auch nicht so flexibel, was den Ort der Heirat angeht. Sie wünschen z.B. eine Heirat in UA, damit ihre Verwandten und Bekannten anwesend sein können.
      Man sollte immer auf die Bedingungen des Einzelfalls schauen und nach Möglichkeit den Wünschen des Paares bzgl. des Orts der Heirat nachkommen.

      Gruß
      Siggi

      Siggi schrieb:

      Für mich ist das eine Frage, ob eine direkt anschließende Wohnsitznahme in DE geplant ist.


      Stimmt.

      Siggi schrieb:

      Man sollte immer auf die Bedingungen des Einzelfalls schauen und nach Möglichkeit den Wünschen des Paares bzgl. des Orts der Heirat nachkommen.


      Genau.
      Man sollte dabei aber herausstellen, was die Ausnahme und was die Regel ist. Wieviele dt. Residenten gibts denn in der Ukraine?
      Wieviele Paare leben nach der Heirat in der Ukraine?
      Glaube das sind deutlich unter 100, davon sind 80 % hier im Forum registriert glaube ich. Könnte ja mal versuchen sie namentlich zu benennen.(Witz)

      Zum Vergleich dazu. Wieviele leben nach der Heirat in Deutschland ?
      Doch fast alle Forenmitglieder und Leser oder?
      Das kann man doch schon anhand der Mitgliederliste sehen.

      Die von dir angeführten Beispiele treffen doch nicht auf die Masse der hier lesenden und schreibenden zu. Denke das sollte man hier wirklich staerker herausstellen.

      MfG.
      Herzlichen Dank für all eure Posts,

      Siggi danke, dass du meine Neugier gestillt hast ;)
      aber keine Sorge diesen Weg werde ich ja eh nicht bestreiten, da die Hochzeit schon in Deutschland geplant ist und ich das O.K. vom Standesamt schon bekommen habe.



      Mir wurde allerdings von vielen gesagt das eine Hochzeit in Dänemark viel leichter sein soll als hier in Deutschland.

      Es ist wirklich interessant zu lesen, dass dem nicht so ist. Da kann ich ja froh sein, den "schwierigen" aber richtigen Weg gewählt zu haben. :thumbsup:
      Ich melde mich auch mal zu Wort.

      In diesem Jahr werde ich meine ukrainische Freundin heiraten.

      Die Unterlagen vom Oberlandesgericht kamen nach 8 Wochen (endlich) zurück zum Standesamt. Nächste Woche geht es zur Botschaft nach Kiew, um das Hochzeitsvisum zu beantragen.
      Sorge im Herzen betrübt den Menschen,
      aber ein freundliches Wort erfreut ihn.
      Natürlich werde ich euch auf dem laufenden halten, wie alles von statten geht.
      Ich hoffe mal das es jetzt weniger Probleme gibt.

      als ich die ganzen Unterlagen eingereicht habe, habe ich diese 3 mal zurückerhalten, weil es angeblich irgendwelche Fehler gab...

      das kam mir schon sehr seltsam vor, vorallem weil später Fehler in Dokumenten festgestellt wurden, die bei der ersten sowie 2ten Prüfung ohne Fehl und Tadel waren...
      Habt ihr da auch solche Geschichten erlebt?

      oder war ich zur falschen Zeit am falschen Ort ? ;)


      @stefan2702

      Das freut mich sehr für dich, wir sind dann ja zur Zeit Brüder im geiste ;)
      Ich würde mich sehr freuen, wenn du deine Erfahrungen die du schon gemacht hast und noch machen wirst bei den ganzen Ämtern hier ebenfalls schilderst.

      Gruß André
      Wahrscheinlich eine Agentur eingeschaltet....
      Wie bereits oft beschrieben fangen damit die Probleme meistens an.
      Das ist eben das Ergebnis, wenn man Behoerdengaenge an Leute delegiert, welche weder ein Standesamt noch eine Auslaenderbehoerde jemals von innen gesehen haben....
      Eine Faustregel:
      Menschen, welche nicht in der Lage sind, dir auf Hochdeutsch das Visaverfahren zu erlaeutern (die Angaben der Internetseite der Botschaft) oder zu reziperen, koennen dir kaum weiterhelfen. Auch wenn deine Verlobte anderer Ansicht ist.
      ohja Ehefähigkeitszeugnis. Die Lauferei kenne Ich. ;(

      Trotzdem ging es ohne. Da das Ding so in der Ukraine nicht gibt, bekam Ich auch nicht mein Ehefähigkeitszeugnis.

      Trotzdem konnten Wir Heiraten. Es lagen in Simferpol folgende Dokumente von Mir vor:

      Erweitere Meldebescheinigung mit Familienstand mit Apostilie

      Passkopie mit Aspostilie

      Geburtsurkunde mit Aspostilie.

      Das selbe von Ihr mit Aspostilie. Verheiratet war Sie noch nicht. Trotzdem in ein Ordner? rein und den Stempel drauf. Ab zum Standesamt in Evpatorija und geheiratet.

      Stempel und Heiratsurkunde. Und schon kann Ich meine Haft antreten :thumbsup: .

      Ausserdem war das Wetter schöner. :beer: