aktuelle Informationen von Usern aus erster Hand bezüglich Situation vor Ort/ Ausschliesslich von Menschen die vor Ort sind/ keinePropaganda , keine Schuldzuweisungen.

  • Der siebzigjährige Vater einer Freundin meiner Frau berichtet, daß sie in Nikolaev bei der Flucht über den Fluchtkorridor von ukrainischem Militär beschossen wurden.

    Babuschka berichtet, daß die Jugendlichen in Marhanets fleißig Molotowcocktails gebastelt haben, in Ermangelung von anderen Zielen probieren sie die Dinger jetzt im Wald bzw. im Schilfgras aus, was zu Bränden führt und die Vogelkolonien gefährdet.

    Nur so lange ist uns der Friede sicher, solange wir des Sieges sicher sein können!
    Drei Dinge sind uns aus dem Paradies geblieben,
    - die Sterne der Nacht, - die Blumen des Tages - und die Augen der Kinder

  • Noch zur Info: Der siebzigjährige Vater und seine Frau sind gestern gut hier in Franken angekommen.

    Nur so lange ist uns der Friede sicher, solange wir des Sieges sicher sein können!
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  • 41 jährige Frau aus Mariupol mit 20 jähriger Tochter für einen Tag (auf der Durchreise nach Bregenz zur Schwester) bei mir aufgenommen gehabt. Ihr Bericht :

    2 Wochen lange vom 1. bis 15. März nichts mehr zum Essen gehabt, Wasser : aufgetauter Schnee.

    Ausreise war nicht möglich : Belagerungsring innen Azow, außen russisches Militär. Wer also die Ausreise verhindert hat, kann ich nicht genau sagen.

    Am 15. März dann die Flucht : Freundin rief an, sagte, sie haben eine Minute um die Koffer und sich selbst ins Auto zu bringen.

    Zwischen Bombenkrater und unter Beschuß filmreif aus der Stadt geflüchtet.

    War froh, dass sie alle unversehrt geblieben sind.

  • hallo,die schwester meiner frau haben wir am samstag abgeholt an der polnisch/ukrainischen grenze,sie hat es mit auto,bahn und am ende mit buss geschafft aus mariupol raus zu kommen,

    als es zu beginn noch ungefährlicher war hat die ukrainische armee keine leute weggelassen,dann kam der dauernde beschuss und sie waren drei wochen wirklich ohne strom,heizung und telefon.

    essen und wasser gab es ab und zu weil sie mehrere leute waren und alle zusammen gehalten haben.als sie weggefahren sind mit privatauto war auch noch einzelner beschuss aber sie haben es eben trotzdem riskiert.

    ihre mama hatte aber zu dem zeitpunkt zu viel angst den keller zu verlassen und sitzt dort immer noch fest,leider haben wir seit drei tagen keinen kontakt mehr auch nach milenika und berdanzk nicht ,die funknetze scheinen nicht zu gehen.wir harren und hoffen das sie alle überleben.

  • Südlich von Zapporoschsche, seit zwei Wochen in russischer Hand. Schwager meinte am Telefon: am ersten Tag war noch Slava Ukraine zu hören, mittlerweile grüßen sich alle freundlich. ATB, Selbro und Konsorten sind geschlossen. Markt arbeitet wieder, mit täglich mehr Ständen. Schwiegermutter hat heute brav die Nebenkosten für die Latifundien bezahlt :dash:

    • Wir müssen einräumen, dass der Mensch mit allen seinen hohen Eigenschaften noch immer in seinem Körper den unauslöschlichen Stempel seines niederen Ursprungs trägt.
    • Charles Darwin
  • Gestern Abend noch Henitschesk in der Leitung gehabt.(schon ab ersten Tag der Spezialoperation !think! in russischer Hand).Dort Internet sehr schlecht jetzt,Geldautomaten spucken keine Griwna aus.Sie bekam zwar ihr Gehalt überwiesen(Ist städtische Angestellte),aber nutzt ja nichts wenn Geldautomat nichts ausspuckt.Das Stadtzentrum ist gesperrt,dort militärische Technik.Die Geschäfte werden immer leerer,die Apotheken sind es schon.Ihre Tante(über 70)braucht Blutdruck Senker.Haben jetzt Nachbarn ihr besorgt(wie und woher,keine Ahnung).Sonst alles ruhig,kein Schlachtlärm zu hören,die Leute genießen die Sonne beim Spazieren gehen und besuchen sich gegenseitig.Die Stände auf dem Rinok haben zwar auch nicht mehr die gewohnte Auswahl,dafür die Preise aber erheblich angezogen.Die Händler nehmen zwar auch noch Griwna,aber nicht so gerne 8)

  • So eben wieder Henitschesk in der Leitung gehabt,also Viber:Mein Bekannter aus Henitschesk, der 6 Wochen in Kriwoi Rog arbeitete ist wieder zu Hause.

    Fahrtweg wie folgt:Kriwoi Rog-Sapporosche-Melitopol.

    Auf der Fahrt mit Kleinbus(6 Insassen,alles Kollegen aus Henitschesk und Umgebung)) viele Blockposten.Brauchten für die 400 km 2 Tage =O Die Ukrainer kontrollierten sehr genau?Auf Waffen,Sprengstoff.....

    Auch immer sehr gründliche Ausweis,Papiere Kontrollen

    Einen seiner Mitfahrer klauten die Blockpost Helden bei der Gelegenheit auch noch das Smartphone. War Apple :huh: .

    Er,und die anderen durften ihre Smartphones behalten (Made in China bzw Uralt).

    Dann bei Melitopol Blockpost und Kontrolle durch die Russen.

    Alle raus aus dem Auto,ausziehen und absuchen nach Tätowierungen (Russen sagten Sie suchen Asow Leute aus Mariupol).

    Die 6 Insassen keine Asow oder ähnliche Tätowierungen, also angenehme Weiterfahrt.

    Vorher auch noch Dokumente Kontrolle. Und natürlich nach Waffen.

    Und frage nach dem Wohin(Henitschesk).

    Die Russen ließen die Insassen mit ihren Familien telefonieren, hörten aber ganz genau mit.

    Nach ungefähr einer Stunde konnten Sie die Weiterfahrt fortsetzen.

    Ein Insasse fragte noch ob Sie vielleicht schon Asow Leute bekommen haben.

    Einer der Wach oder Blockposten bejahte dieses.

    Auf die Frage was mit denen geschehen ist?

    Antwort.Die wurden erschossen. Waren 2 Mann,kamen mit Auto,wollten Sich wohl den Weg freischießen,dachten die 3 Mann an der Sperre sind alles.Am Strassenrand im Gebüsch links und rechts der Straße lagen aber noch Sicherungsposten.Konnte man nicht so leicht sehen.Diese eröffneten voll das Feuer und retteten ihren Kollegen an der Sperre vielleicht sogar das Leben.Die zerschossene Karre schoben die Russen dann ins Gebüsch und schmissen etwas Sand rüber.Wo die beiden vom Asow liegen,fragte allerdings niemand(wohl Angst).

    Also,mein Bekannter wieder glücklich, gesund und heil bei seiner Familie. Familie freut sich auch.

    Ansonsten hat mein Bekannter von den Verhältnissen in der Ukraine einfach nur die Schnauze voll.

  • Sie sagten den Blockpost Leuten Wahrheits gemäß das Sie als Sie in Kriwoi Rog mit der Arbeit begannen, noch tiefer Friede war.

    Sie begangen mit der Arbeit am 18.Februar.

    Wollten eigentlich nach 2 Wochen zurück.

    Ging aber nicht.Ein anderer Trupp, 4 Mann sind paar Tage vorher aufgebrochen. Haben ihre Kollegen danach am Telefon beraten. Vor allen Verhaltens Ratschläge.

    Die Blockpost Leute akzeptierten das die Leute nach 6 Wochen nach Hause wollten.

    Übrigens Geld mussten Sie nicht bezahlen.

    Nicht bei den Ukrainern,nicht bei den Russen.

    Nur ein Apple Handy wurde eingezogen,also geklaut.

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