Posts by lev

    Das Forum, hat sich leider in ein extrem Anti Ukraine Forum entwickelt.

    Man kann sicher immer verschiedener Meinung sein, auch bei dem Angriff der Russen auf die Ukraine. Hier wird aber ausschließlich das abscheuliche Handeln der Russen hofiert und dem Kreml Sprecher Peskow nachgeplappert.

    Das finde ich sehr Schade.

    War ein sehr konstruktives Interview und es ist beruhigend, dass es hier noch einen Politiker einer Weltmacht gibt, der ganz klar tickt.

    Man stelle sich vor, die russische Staatsführung würde ähnlich religiös-faschistisch agieren wie die westlichen. Dann hätte die Menschheit wohl eine recht kurze Lebenszeit.

    Ich hoffe, dass dieses Interview seine Wirkung über den Globus verbreitet und die westliche Hemisphäre möglichst schnell an Einfluss verliert.

    Danke W.P. für dieses Interview und mögest du noch lange regieren!

    Seit Kriegsbeginn, bin ich immer mit dem Bus in Ukraine gefahren. Stress pur, einmal fast 30 h.

    Plane jetzt, wieder selber mit meinem PKW zu fahren.

    Die LKW Blockaden, sollen wohl nicht den übrigen Verkehr behindern. Hat da kürzlich jemand Erfahrung gemacht ?

    Was ich gelesen habe ist, dass die Stecke auf der A4 Breslau - Gliwice (160 km), seit Sommer mautfrei ist.

    Ich war seit Februar letzten Jahres nicht mehr in Lemberg, aber meine Gute mehrmals, da die Wohnung auch in Spannungszeiten betreut werden will.

    Hast dir so mehrere Drohnen und einen Kalibr Einschlag in der Nähe eurer Wohnung persönlich erspart.

    Ich war zu Kriegszeiten mehrmals in Lemberg und auch bei den nächtlichen Angriffen. Wohnen ja auch unweit von den Einschlägen in der Witovskoho und der Stryska mit vielen Toten.

    Kann meine Holde, nicht allein nach Lemberg schicken, da nicht ganz fit. Fahren derzeit nur mit dem Bus direkt. Hin OK, aber die Rückfahrt extrem.

    Heute in Krakovets wieder 10 Busse vor uns. 21 Uhr angekommen und vier Uhr waren wir durch. Auch hinter uns dann wieder acht Busse zu sehen auch Flix dabei.

    Vier Stunden, sind derzeit nicht drin.

    Kann jemand hier sagen, wie die Wartezeiten aktuell bei Grenzquerung PL-UA mit Kfz sind?

    Bin heute zurück aus Lviv und bei der Einreise nach PL ( dauerte 7 h), waren vor der Einfahrt bei den Polen, keine PKW zu sehen.

    Die schon innerhalb, verursachen in der Regel Zeiten von ca. 1 max 2 h

    Grenze war Korczowa/Krakovets.

    Das sie keinen Stempel wollen, liegt daran, dass sie sich beim Amt abmelden müssen für die Fahrt in UA. Es ist wohl nicht möglich, diese mehrmals im Jahr zu unternehmen. Kein Stempel im Pass, heißt für das Amt, keine Reise in UA nachweisbar. War eben Mal zu Besuch in einer anderen Stadt, wenn sie gefragt werden wo sie waren.

    Keiner möchte seinen Status und seine mtl. Bezüge gefährden.

    Gestern so von einer Freundin meiner Frau so gehört.

    Bin in Lviv, Bus war doch voll, aber relativ pünktlich.

    Es gibt trotz des Raketentreffers vom Samstag Strom, Heizung und Warmwasser. Für Strom, gibt es eine offizielle Tabelle, wo Zeiten der Rationierung ersichtlich ist.

    Preise, sind extrem gestiegen. Z.B. Eier 10er 70 UAH.

    Der Kurs € zur Hrywnia, heute 1€ = 42,70 UAH.

    Für die Leute vor Ort, uninteressant, sei denn man verfügt über €.

    Es gibt aber absolut alles und die Leute untereinander super drauf, trotz der extremen Situation. Bin zwei Tage hier und hatte schon sehr viele herzliche Momente, auch Danke an Deutschland für die sehr große Hilfe, wurde bekundet.

    Auch das man als Deutscher in dieser Situation hierher kommt, wird sehr geschätzt.

    Fahre jetzt am Samstag wieder nach Lviv und habe nur den Bus gebucht. Keine größeren Vorbereitungen notwendig. Bus ist nicht übervoll (war schon anders) und es ist eine Nachtfahrt. Kleine Flasche Konjak rein, ein Nickerchen und Früh um sieben in Lviv. Taxi zur Wohnung und alles easy.

    Wie hier schon mehrfach erwähnt wurde, ist das Bargeld wohl im extrem Fall, das wichtigste.

    War schon immer so, dass man fast jede Leistung für eine entsprechende Summe bekommt. Die kann dann zwar unverschämt hoch sein, löst aber das Problem.

    Ein Plan B, ist auch gut. Bei mir wäre dass, ein auch längerer Aufenthalt tief in den Karpaten, bei einem sehr guten Freund, der dort eine Ferienanlage besitzt.

    Gepäck, brauche ich nicht viel, da meine Wohnung in Lviv, voll ausgestattet ist, auch mit Klamotten jeglicher Art. Gewisse Notfalldinge, wie Powerbank, Top Taschenlampe zwei Smartphones und diverse Dokumente habe ich aber schon dabei.

    Pendle derzeit nur mit Bus nach Lviv, mit Rucksack und Trolley. Pass was zu futtern und eine größere Menge Bargeld (€&$).

    Wenn es vor Ort echt unsicher werden sollte und Busse nicht mehr fahren, komme ich für einen entsprechenden Betrag die 80 km bis zu PL Grenze.

    Ne, heute gibt's Essen vom feinsten bei unseren Trauzeugen. Sie ist Ausbilderin an der Gastroschule und verwöhnt uns des öfteren mit prachtvoll gedeckten Tisch.

    Morgen, geht's dann zur Tanja in der Parkova auch mit Freunden. Werden zwei tolle Tage, hoffentlich macht die Leber mit. Wenn man bei Tanja Tisch bestellst, steht beim kommen obligatorische eine Flasche Horilka auf dem Tisch.

    https://t.me/swodki/122615


    Gab auch Angriffe auf Militärlager in der Region Lemberg und Kiew. Der Westen liefert massiv und die Russen versuchen was geht zu zerstören. Das rettet Blut und auch Menschenleben. Zur Offensive bei Cherson gab es schon gestern einen Vorortbericht von der schönen Marina Lisenko.


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    Ja, über unseren Köpfen, sind heute früh 6 Raketen geflogen. Vier haben wohl ihr Ziel Javoriv erreicht. War zuvor ein langer Sirenen Arlam. Gestern drei Mal und der heute in der Früh.

    Ist schon ein seltsames Gefühl, da es einem ja auch treffen kann. Wohne in Lviv zwar Abseits von militärischen Einrichtungen, aber es gibt auch Irrläufer.

    Heute Abend, sind wir bei Freunden, die unweit der Militärakademie wohnen. Ein großer Komplex, an der byl. Stryska. Muss da wohl paar Horilka mehr trinken um ruhig zu bleiben, wenn es wieder Arlam gibt.

    Warum? weil in Kiew die Nerven blank liegen. Die Satellitenfotos vom angeblich 19.März haben wir gestern Abend zur Kenntnis genommen. Die Westpresse wertet sie sofort und ungeprüft aus gegen die Russen. Aber nun der Hammer, heute in der Pressekonferenz des Pentagon konnten die vom Pressesprecher John Kirby nicht durch eigene Erkenntnisse bestätigt werden. Stinkt also alles zum Himmel oder solange nicht russische und amerikanische Gerichtsmediziner gemeinsam den Fall untersuchen. Bei einem ukrainischen Kollegen hätte ich starkes Misstrauen, denn da hatte doch einer vor wenigen Wochen medienwirksam geäußert russische Gefangene zu kastrieren. Anbei nochmal der jetzt bei YT zu findende Film mit dem ukrainischen Bürgermeister von Butscha Anatoli Fedoruk vom Tag der Befreiung, dem 31.März. Die Orks und Okkupanten wie er sagt, seien seit gestern weg, aber er berichtete nichts über ein Massaker auf den Straßen seiner Stadt..


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    Man sollte aber auch weiterlesen !

    Zitat:

    Erklärungen des Bürgermeisters

    Dafür, dass die Russen die Gräuel gar nicht begangen hätten, wird vielfach ein Video des Bürgermeisters von Butscha, Anatoly Fedoruk, als "Beleg" angeführt, das dieser unmittelbar nach dem Abzug der russischen Einheiten aus der Stadt veröffentlicht hatte. Tatsächlich feiert Fedoruk in dem 42 Sekunden langen Clip in - zugegeben - martialischen Worten die "Befreiung" von den "russischen Orks", ohne dabei auf das Massaker in seiner Stadt einzugehen. Dass er dies in seiner kurzen, erleichterten Jubelrede nicht tut, beweist jedoch gar nichts.

    Vielmehr lässt sich ebenso festhalten, dass er in etwa zur selben Zeit auch ein Video eines Bewohners auf seiner Facebook-Seite postete, in dem unter anderem auch bereits von verminten Leichen die Rede war. In einem Interview mit ihm, das die Deutsche Welle am 3. April veröffentlichte, spricht er zudem folgende Sätze: "Die Leichen hingerichteter Menschen säumen noch immer die Jablunska-Straße in Butscha. Ihre Hände sind mit weißen 'zivilen' Fetzen auf dem Rücken gefesselt, man hat ihnen in den Hinterkopf geschossen." Er wolle jetzt aber eigentlich gar nicht über die Aufarbeitung der Verbrechen sprechen, betont er. "Sie werden verstehen, was für eine Erleichterung wir jetzt empfinden", stellt er stattdessen in den Fokus - ganz so wie in seiner ersten Reaktion nach dem russischen Abzug.