Frage zu meiner Freundin...

      Ich glaube man sollte allerdings auch so fair sein und einen Schnitt machen können zwischen der Ausbildung in der Sowjetunion und dem heutigen System. In der heutigen Ukraine ist es möglich auch seinem geistig behindertem Kind einen Uniabschluß zu verschaffen, soweit man die materiellen Möglichkeiten hat. Leider begegnet man den Leuten, welche ihren Abschluss mit 'Speck' gekauft haben immer häufiger.
      Auch ist die Finanzierung von 'Zuwendungen' an die Professoren usw. ein nicht unerheblicher Teil der Planung zur Ausbildungsfinanzierung.
      Also soll man sich nicht wundern wenn in einer materialistischen Welt Materialisten aufwachsen.
      Gruß Herr Mayer, der daran erinnert, dass eine Ausbidung ohne Bildung nur zu Wissen ohne Gewissen führt.
      "Liebe deinen Nächsten wie dich selbst."
      Kurt Cobain
      Vielleicht off Topic, aber ich denke mal die universitäre Ausbildung in der Soffjetunion dürfte qualitativ um Welten besser gewesen sein, als die jetzige Mischmaschwirtschaft aus Bologna-System und postsowjetischem Frontaluntericht mit exorbitantem Korruptionseinfluss.
      Meiner Meinung nach nimmt die Qualität der Universitätsausbildung hier durch die Reihe seit Jahren ab.
      Genau in dem Massse, wie auch die staatliche Ausbildung immer teurer wird.
      Viele Leute hier haben immer Angst vor irgendwelchen Krankheiten mit Operationen, welche sie Finanzieren müssen.
      Das ist aber in der Regel ein Klaks, gegen die Ausbildung an einer halbwegs normalen Universität mit gutem Ruf (Wichtig).
      Das schlimmste was einem hier passieren kann (jedenfalls aus wirtschaftlicher Sicht) ist nicht etwa der Herzinfarkt der Schwiegermutter, welcher sich inklusive Intensivmedizin in die Länge zieht, sondern wenn man 3 Kinder hat, die studieren müssen. :))))
      @Ahrens
      Natürlich freue mich darüber dass ich mir keine großen Gedanken machen muss und günstig auch wegkomme!
      Ich habe meine Erfahrung in der Hoffnung geschildert , dass dadurch vielleicht die Ablehnung der Halskette oder des Mantels erklärt werden könnte !
      Da ich nicht in Europa geboren bin sehe ich quasi beide Teile etwas von "außen " , daher erlaube ich mir den Unterschied machen zu dürfen, dass Ukrainerinnen meistens zu hohe Meinung von sich selbst haben , und dieses subjektives Selbstbewusstsein ist es , dass es den westlichen Partner beeindruckt !
      In Westen sind die Menschen viel kritischer mit sich selbst!
      Daher wirken sie oft für die Menschen aus anderen Kulturen nicht so überzeugend !
      Frage ich eine deutsche Frau ob sie von Stoffen Ahnung hat, gibt sie bescheiden zurück : etwas! Im weiteren Gespräch Stelle ich fest, dass sie doch mehr weiß! Als sie zuerst angab !
      Frage ich eine Ukrainerin dieselbe Frage, wird dies oft mit Ja beantwortet !
      Geht man aber zur Probe, stellt man sehr schnell fest, dass dieses Ja, ohne echtes Wissen herkommt!

      Pheraulas schrieb:

      In Westen sind die Menschen viel kritischer mit sich selbst!
      Daher wirken sie oft für die Menschen aus anderen Kulturen nicht so überzeugend !
      Frage ich eine deutsche Frau ob sie von Stoffen Ahnung hat, gibt sie bescheiden zurück : etwas! Im weiteren Gespräch Stelle ich fest, dass sie doch mehr weiß! Als sie zuerst angab !
      Frage ich eine Ukrainerin dieselbe Frage, wird dies oft mit Ja beantwortet !
      Geht man aber zur Probe, stellt man sehr schnell fest, dass dieses Ja, ohne echtes Wissen herkommt!


      da muss ich jetzt mal zustimmen, ging mir mit russischen Freundinnen einige Male so. Da wo ich sage "ein bisschen, vielleicht" wird von ihnen geantwortet "ja, klar, ich kann das ganz toll"
      *neidisch auf deren Selbstbewusstsein guckt*
      Die reinste Form des Wahnsinns ist es, alles beim Alten zu belassen und zu hoffen, dass sich etwas ändert.
      (A. Einstein)

      DasMutti schrieb:

      *neidisch auf deren Selbstbewusstsein guckt

      Kommt immer auf das soziale Umfeld an.
      Es gibt auch in DE Leute die sagen: Ich bin Spezialist für XYZ. Fragt man nach, haben sie letzte Woche eine Schulung über das Thema absolviert. Das ist die perfekte Vorlage für eine bodenlose Blamage.

      Da pflege ich lieber das Understatement, wenn ich nach meinen Kenntnissen befragt werde und kann im Zweifelsfall dann die Probleme des Kunden lösen. Immer noch viel besser, als mit angeblichen Kenntnissen prahlen, aber im Problemfall versagen.

      Gruß
      Siggi
      Mal ein Wort zum Bildungsgrad mancher UA Frauen!Vor 1,5 jahren besuchte ich meine Freundin in Süd-Ost UA.Nicht die Krim,kurz davor.Sie schlug vor das wir gemeinsam eine Bekannte von ihr besuchen-wohnt 2 Dörfer weiter!Sie(Bekannte)hatte gerade,vor einen halben Jahr ihren Deutsch Lehrerin Abschluß gemacht und arbeitete jetzt im Heimatdor als Deutschlehrerin(8 Stunden in der Woche).Toll.wir hin,ich dachte das wird interessant,mit dieser Frau kann man sich gut unterhalten.Konnte ich auch:auf Russisch!!!!! X( Stellt euch das mal vor Leute:Diese Lehrerin konnte keine 50 Wörter deutsch!!!!Ich fragte Sie wie Sie ihren Abschluß gemacht hat.Antwort:1000 Griwna,Sie brauchte nicht zur Prüfung!Soviel nur mal so nebenbei zum Bildungslevel,ich hoffe sehr,nicht aller UA Frauen-und wohl auch Männer!Und diese Frau gibt Deutschunterricht!!!! :dash: Arme Kinder!
      Morgen,
      ich kann dich beruhigen.
      Sowas gibts nicht nur bei Deutschlehrern und Philologen, sondern in fast allen Berufsgruppen.
      (Bei Dolmetschern oder Philologen fällt das einfach nur besonders auf.)
      Wirklich interessant wird das, wenn man sich mal mit Juristen unterhält. :)))
      Da kann man sich bei Vorstellungsgesprächen usw. manchmal das Lachen nicht verkneifen.
      Ich hab mich schon oft gefragt ob es sowas auch bei Ärzten oder Piloten etc gibt ?!?

      Meiner Meinung nach liegt das daran, dass beim Studium praktisch niemand durch Klausuren/Leistungsnachweise durchfällt und man das irgendwie regeln kann.
      Wenn man in Dt. 2-3 Mal, in popeligen Klausuren (Davon gibts Dutzende) je nach Prüfungsordnung, weniger als 50% schafft, wars das mit dem Studium in diesem Fach.
      Würde man das hier genauso restriktiv handhaben, hätte über die Hälfte aller Uni Absolventen keinen Abschluss.
      Ein 2. Problem ist die Tatsache, dass es sich bei dem ukrainischen Hochschulsystem meiner Meinung nach, nicht um eine mit Deutschland vergleichbare Institution handelt. Die Schule geht hier nur bis zur 11 Klasse und danach gehts direkt an die Uni.
      ca. ein 1/3 des ganzen Unterrichtsstoffs ist Allgemeinbildung und hat nichts mit dem Studienfach zu tun.
      Vergleichbar vielleicht mit dem Gymnasium.
      Tja und dann ist die Universitätsausbildung hier extrem verschult. In weiten Teilen handelt es sich um Frontalunterricht, wie man das in Deutschland von der Realschule kennt.

      Ahrens schrieb:

      Ich hab mich schon oft gefragt ob es sowas auch bei Ärzten oder Piloten etc gibt ?!?


      bei Ärzten kann ich dich beruhigen, da sind die Ukrainer m.E.n. weiter als wir in Deutschland. In der Ukraine muss alle fünf Jahre die Prüfung gemacht werden.
      Und das Studium ist absolut gleichwertig, es wird zumindest als gleichwertig von Deutschland anerkannt.



      was mir hier aber in den letzten Beiträgen auffällt: Aufgrund einiger negativer Beispiele wird hier im Forum das Bildungssystem in der Ukraine teilweise echt schlecht geredet. Natürlich gibt es diese negativen Beispiele, z.b. mit gekauften Abschlüssen, sollte man aber nicht verallgemeinern. gibt es hier doch auch. wieviele Minister sind in letzter Zeit wegen irgendwelcher Doktortitel zurückgetreten???? Diese Diskussion gab es nach der Wiedervereinigung ja schon mal, nur da waren wir Ostdeutschen diejenigen, deren Abschlüsse nichts wert sein sollten. Zwischenzeitlich sollte das ja aber geklärt sein.

      Ahrens schrieb:

      Ein 2. Problem ist die Tatsache, dass es sich bei dem ukrainischen Hochschulsystem meiner Meinung nach, nicht um eine mit Deutschland vergleichbare Institution handelt. Die Schule geht hier nur bis zur 11 Klasse und danach gehts direkt an die Uni.
      ca. ein 1/3 des ganzen Unterrichtsstoffs ist Allgemeinbildung und hat nichts mit dem Studienfach zu tun.
      Vergleichbar vielleicht mit dem Gymnasium.


      bin ich absolut nicht deiner Meinung. der Abschluss der 11. Klasse, der eigentlich der der 10. ist (es gibt kein 4. Klasse, von der 3. wechseln die Kinder in den meisten Fällen gleich in die 5.), ist das Reifezeugniss. Das berechtigt zur Aufnahme eines Hochschulstudiums. Die Verkürzung um 2-3 Jahre gegenüber Deutschland erfolgt durch die Konzentration auf das Wesentliche (mathe, Physik...), ohne zu viele Stunden an nebensächliches (Religion, Ethik, Kunst ...) zu verschwenden. Dadurch spart man sich Zeit. Das Wissens - Niveau ist zumindest gleichwertig.
      Und durch den von Dir angesprochenen Frontalunterricht nach einem einheitlichen Lehrplan (auch auf der Uni / Hochschule) erreicht man ein einheitliches, vergleichbares Bildungsniveau, anders als in Deutschland. Ich finde dieses (das sowjetische) System wesentlich besser. Ja, stimmt, im 1. Kurs an der Uni, im Grundstudium hatten wir viel Stoff auf dem Niveau Abitur, aber das hat den Stoff gefestigt und eine 1-A Basis für die anspruchsvolleren Aufgaben in den höheren Studienjahren gelegt.
      Dazu könnte ich jetzt eine Menge schreiben.
      Also ich war hier schon ein paarmal beim Arzt. :)))))
      Manchmal wars echt gut und manchmal hab ich meinen Augen nicht getraut und dachte echt ich bin im falschen Film. :)))
      Einmal ist mir erinnerlich, wie mir ein zumindest leicht alkoholisierter Arzt eine Schnittwunde am Arm ohne Narkose genäht hat, nachdem er von seinen Kollegen geweckt wurde. Auf dem Tisch befand sich noch jede Menge benütztes Verbandszeug usw. Also die hygienischen Umstände beschreibe ich lieber nicht. Ich hab genau aufgepasst und ich glaube beim nächsten mal kriege ich das dann selbst hin. :)))
      (War eigendlich nicht so schlimm wie ich dachte) Das wär so aber wohl nicht in Deutschland passiert.
      Ein anderes mal haben wir die Notaufnahme in der Nacht nicht gefunden. Es war niemand bereit uns weiterzuhelfen, sodass wir den Krankenwagen dann direkt vors Krankenhaus bestellt haben.
      Dann hatte ich vor einigen Jahren mal eine Allergie. Im selben Behandlungsraum war noch ein Opa mit Verdacht auf Herzinfarkt.
      Also das könnte ich jetzt noch ellenlang so weiterführen.

      Zum Studium allgemein, kann ich mir glaube ich, schon ein Bild machen, welches über Erfahrungen im Bekanntenkreis hinausgeht, da ich speziell damit viel zu tun habe.
      Von daher ist es so, dass man diese Ausbildung mit einer deutschen nicht vergleichen kann.
      Es gibt natürlich auch sehr gute Absolventen. Das will ich nicht bestreiten. Aber diese absolut zahlreichen Uniabsolventen, welche von ihrem Fach schlichtweg keinen blassen Schimmer haben, sind dann doch eher selten in Deutschland. Das sind keine Einzelfälle und ausnahmen, sondern es handelt sich um eine quantitativ sehr hohe Zahl.
      Das liegt meines Erachten nach vor allem am Ausbildungssystem. Natürlich auch, aber nicht nur an Korruption.
      @kvsriu,
      ja, das hat alles vor und Nachteile, aber wenn mans vom Resultat her betrachtet, sehe ich es einfach eher negativ.
      Diese ganzen allgemeinbildenden Fächer, welche in Deutschland auf der gymnasialen Oberstufe gelehrt werden, hat man hier einfach in das Studium verlagert. Das macht bis zu einem Drittel des ganzen Stoffes aus. Das heisst es wird einfach weniger fachspezifischer Stoff in der Grössenordnung von etwa einem Drittel durchgenommen als in Deutschland.
      Tja und dann ist eine Universitätsausbildung ja gerade etwas anderes als Schulausbildung.
      Meiner Meinung nach muss das wissenschaftlich-selbstständige Arbeiten auch erstmal gelernt werden.
      Und das findet eben nicht im entsprechenden Umfang statt. und wird ersetzt durch Schulunterricht.
      Aber gerade das ist der Unterschied eines Universitätsstudiums und z.B. einer Lehre.
      Meiner Meinung nach erklärt das die zu beobachtenden verbreiteten Defizite vieler Uni-Absolventen noch eher als Korruption.
      Man lernt eben für die nächste Klausur alles auswendig und hats dann in 4 Wochen wieder vergessen. Das ist dann eben eine kurzfristige Anhäufung von theoretischem Wissen, welches man umgehend wieder vergisst und schon gar keinen Praxisbezug damit herstellen kann. Was bringt es denn, wenn ich alle möglichen mathematischen Formeln auswendig gerlernt habe, aber einfach nicht weiss, wie das Ganze zur Problemstellung passt. Das ist das Ergebnis von Frontalunterricht. Wie gesagt für eine Mittelschulbildung oder gewisse Tätigkeiten mit Anlernphase reicht das aus. Aber nicht zur Erlangung eines überblickes über den Gegenstand der Disziplin, geschweige denn zu einer Befähigung zu selbstständigem Arbeiten im Fach.
      Aus meiner Erfahrung mit Kollegen aus Ukraine / Russland kann ich sagen , dass das Niveau sehr unterschiedlich sein kann von gar nichts bis professionell , was dazu geführt hat , dass hier eine Gleichwertigkeitsprüfung nach einem Jahr verlangt wird.
      Eben.
      Von einer pauschalen Gleichwertigkeit des Studiums und der Ausbildung kann und wird nicht ausgegangen.
      Soviel Vertrauen in das ukrainische Hochschulsystem wäre in der Tat auch nicht angebracht.
      Nebenbei halten die meisten Ukrainer auch nichts davon und die müsstens eigendlich am Besten wissen.
      Einen schönen Sonntagmorgen in die entspannte Runde der Frauenversteher hier!
      :D
      Ich mache mir nicht mehr die Mühe, Frauen verstehen zu wollen. Entweder es passt, oder es passt eben nicht. Und wenn es nicht passt, dann ist der "Pferdewechsel" angesagt. Hinterherlaufen, Geschenke nachtragen, Geld einwerfen ... sorry, I am not the walking ATM here!
      :thumbdown:
      Wer von denen läuft mir nach? Wer schleppt mir Geschenke hinterher? Oder wirft mit Kohle nach mir? Bestenfalls mit Tusche und teuerstem Parfüm will sie mich da beeindrucken ... je teurer, um so teurer wird's für mich wohl dann im Falle eines späteren gemeinsamen Zusammenlebens, hahaha! Holzauge, sei wachsam!
      :hmm:
      Den Frauenverstehern empfehle ich das Männermagazin von meinem guten Freund Detlef Bräunig alias Leutnant Dino, übrigens auch ein Ossi, sozusagen, wenn auch mit mittlerweile bester internationaler Geschäftserfahrung. Leicht zu ergugeln! Da hat jeder Mann echt Spaß beim Lesen! Und es bildet.
      :sekt:
      Meine Geschenke wurden bei meinem ersten Besuch in Charkow vor gut 5 Wochen bestens von so einer Prinzessin angenommen. Ich bekam auch etwas von ihr, was sich mein Mund allerdings nur von einer sauberen sympathischen Frau bieten lässt. Und jetzt bin ich zum Valentinstag eingeladen und will da natürlich wieder hinfliegen, weil sie dann auch nicht mehr so schüchtern sein will, - hmmm!
      :pleasantry:
      Ich bin natürlich ganz besonders schüchtern.
      !happy!
      Zu Anfang!!! Nur zu Anfang!!!
      ;)
      Mit Geld ist bei mir nicht. Ich mache jeder Dame schnell klar, dass ich für mein Urlaubsvergnügen hart schuften muss. Ich habe genug Grosskotze aus deutschen Landen im Ausland erlebt, die ihr ausländisches Subjekt der Begierde samt ihrem Clan erst mal richtig gelderwartungsgierig machten und dann fürcherlichst über den Undank der Welt zu jaulen begannen, weil nur die nicht vorhandene Kohle statt des vorhandenen hormongesteuerten Mannes gefragt war. Merke: Vom Aufschneider zum Aufreisser mag ja noch angehen, aber auf Dauer geht's schief! Erich währt am längsten, also besser ganz solide bei der Wahrheit bleiben.
      :blackeye:
      Es gibt genug Hühner im Stall! Kennt jemand einen Hahn, der nur auf eines der Hühner springt? Na, also.
      :sekt:
      Klar, weiss ich schon, dass hier jeder von uns "ganz anders" ist ... und natürlich hat auch jeder von uns eine Frau, die "ganz anders" ist ... hahaha! Wenn jemand damit glücklich ist, dann ist das doch auch okay.
      !trio!
      Jens
      ++ wo unrecht herrscht, wird der widerstand zur pflicht ++