Renovieren leicht gemacht

      Renovieren leicht gemacht

      Eine kleine Geschichte…

      (man möge mir mein schlechtes deutsch verzeihen, meine Muttersprache ist leider nicht die Sprache Goethe‘s)

      Die beste aller Ehefrauen, welche mich nun auch schon mehr als 10 Jahre aushält, und ich, haben im Herbst 2013 spontan beschlossen die Wohnung meiner Schwiegermutter in Kharkiv renovieren zu lassen.

      Erstmal zusammen besprochen was den alles gemacht werden soll. Schnell war allen klar: Es muss ALLES gemacht werden!

      Im Winter zog der Wind durch jede Ritze, abgedichtet war irgendwie gar nichts und es wurde vermutlich mehr geheizt für die globale Erderwärmung als für die Wohnung selbst.

      Die Wände waren mit irgend einem „Gipserkarton“ verbaut. Wir vermuten ein ziemlich stark betrunkener Bauarbeiter hatte während der ursprünglichen Bauzeit gerade sehr schlechten Sex zu Hasuse, anderst waren die total krummen Wände nicht zu erklären.

      Das Bad war so klein und unlogisch zusammen geschustert, dass man sich beim täglichen Waschvorgang derart verrenken musste und immer die Gefahr bestand sich dabei den Hals zu brechen.

      Die Toilette war ein eigener Raum. Ok, das wäre irgendwie noch zu verstehen… Nur warum muss man nach dem grossen oder auch kleinen Geschäft erstmal den Raum wechseln um sich die Hände zu waschen?

      An der Decke in der Küche bildete sich langsam aber stetig ein Feuchtbiotob. Nach einem kurzen Check bei den Wohnungsbesitzern über uns war uns schnell klar: Nein, wir wollen trotzdem keinen Pool in unserer Wohnung!

      Ein Balkon, verschlossen mit undichten Fenstern, diente als Abstellkammer. Eine Loggia mit gemütlichen Sitzmöglichkeiten hätte uns besser gefallen. Also ab damit auf die Liste der zu erledigenden Arbeiten.

      Und wenn dann mal was grosses gemacht werden soll, dann doch bitte wirklich alles! Also wird der ganze Plan noch erweitert mit neuen Möbeln, die nicht mehr nur rustikal den wenigen Wohnraum versperren sondern auch noch in das neue Erscheinungsbild der Wohnung passen.

      Na gut was kostet das ganze? Null Ahnung….also erstmal nach Kharkiv jetten (mittlerweile war es ende Dezember 2014) zusammen mit der Schwiegermutter nach einem Baumeister fanden und den dann mal zum Kostenvoranschlag einladen. Die Suche war schnell erfolgreich, zu schnell wie sich später herausstellen sollte, aber dazu später in diesem Text mehr.

      Kurze Zwischenfrage: ist noch jemand am lesen oder sind schon alle eingeschlafen? Tja es geht jetzt erst richtig los….

      Der Kostenvoranschlag für die Renovation wurde mit 15‘000 USD beziffert (ohne Möbel) und einer zu erwartenden Bauzeit von 3 Monaten angegeben. EINVERSTANDEN! Ist doch saubillig und super schnell, ok wir waren jung und naiv.

      Januar 2013, Beginn der Leidenszeit.

      Erste Arbeiten begannen um die Wohnung erstmal Dicht zu bekommen. Neue Türen und Fenster, sowie einige Wände mit Isoliermaterial füllen, damit es in nächsten Winter auch schön gemütlich warm in der Wohnung bleibt.

      Nur kurz erwähnt man darf jetzt nicht denken: „Super der Baumeister kommt dann mit dem benötigten Material“. Ja klar und die Erde ist ne Scheibe.

      Also erstmal ein paar hundert Leute anrufen…einige tausend Geschäfte abklappern…das Falsche kaufen…wieder zurück zum Geschäft bringen…dem Baumeister das bringen was er wünscht…wieder zurück in den Laden bringen weil der Baumeister seine Meinung der benötigten Materialien geändert hat…erneut tausend Telefonate mit diversen Geschäften führen weil die ursprünglichen Geschäfte von unserer Unentschlossenheit die Nase voll hatten…und dann endlich waren alle zufrieden. Fenster, Türen und Wände waren endlich dicht. Bis auf unser erstes grösseres Problem:

      Der Balkon! Die Aussenwand, die Fenster und der Boden mussten ersetzt werden. Also ALLES! Armierungseisen war brüchig und durchgerostet. Nach ca 2 Monaten war die Loggia nach Meinung des Baumeisters fertig. Die ca 10 cm breite Lücke am äusseren Ende der Aussenwand wurde damit begründet, dass dies zur Luftzirkulation notwendig sei. Erste Bedenken über den Geisteszustand des Baumeisters kamen auf.

      Unser Baumeister, super nett, super faul und super kreativ beim Erfinden von Ausreden. Unser Kater mochte ihn auch nicht und unterstrich seinen Protest indem er täglich am frühen Morgen die Arbeitsschuhe des Baumeisters vollkackte. Man hätte mal besser auf den Kater gehört.

      Die nächste Baustelle. Mittlerweile hatten wir Juni und nach unseren Berechnungen waren da die 3 Monatige Bauzeit etwas überschritten. Macht nichts, weiter ging es mit dem Bad.

      Badewanne raus, Klo raus, Waschbecken raus, Zwischenwand raus und unser Baumeister schüttete auch gleich noch seinen letzten Funken von Verstand in den Abfall. Einen Monat später war alles toll und fertig. Zwei Monate später stand das Badezimmer zum ersten mal unter Wasser. Unser neuer Baumeister fand das Problem relativ rasch (rasch bedeuted ca 1 Woche suchen und fluchen). Ein paar Dichtungsringe der Duschkabine wurden vom ersten Baumeister kurzerhand abgeschnitten, weil er vermutlich in seiner geistigen Umnachtung dachte es benötigt ganz bestimmt nicht alle gelieferten Teile für die Dusche.

      Unser zweiter Baumeister war super nett, super kreativ im Erfinden von Ausreden und super beschäftigt, leider meistens bei anderen Baustellen als der unsrigen. Trotzdem ging es auch bei uns voran. Der Korridor wurde begradigt, das erste Zimmer wurde begradigt und die Summe des ursprünglichen Kostenvoranschlages wurde auf 25‘000 begradigt.

      Wir beschliessen einen begehbaren Schrank zu bauen. Gute Idee, relativ schnell gebaut. Relativ schnell auseinander gebaut und mit neuen, diesmal passenden Teilen relativ schnell wieder zusammen gebaut, Unser Kater mag den Raum nicht und tut seinem Unmut mit morgendlichen Häufchen kund.

      Der Elektroniker ersetzt einen andern Elektroniker und schwatzt viel, ist aber gut und bis jetzt gabs noch einen Stromschlag.

      Im Oktober wurde das zweite Zimmer begradigt und der zweite Baumeister hatte langsam keinen Bock mehr. Er hatte bereits einen Nachfolgeauftrag, der ihm weit mehr Profit bringen würde. Also haben wir ihm eine Prämie versprochen wenn den die Küche bis zum 10. Dezember fertig sein sollte.

      Am 10. Dezember war die Küche fertig. Am 11. war der zweite Baumeister verschwunden, natürlich mit Prämie. Am 12. stellten wir fest, dass die Schränke maximal eine Tasse tragen, die Wandpaletten nicht halten und der Abzug mehr Deko als Funktion aufwies.

      Mitte Januar 2015 feiern wir! Nein, nicht das Ende der Leidenszeit. Das erste Jahr Renovation. Die längsten drei Monate und bevor ich es vergass, wir waren mittlerweile bei 30‘000.

      Unser dritter Baumeister ist super nett, kann super fluchen und versucht alle Fehler der beiden Vorgänger super zu korrigieren. Vermutlich unser letzter Baumeister. Es leuchted nämlich endlich ein Licht am Ende des Leidens.

      Das momentane Resultat ist der Wahnsinn und wir sind alle Happy. Die neuen Möbel sind auch drin und man fühlt sich super wohl in dieser Wohnung. Mein erster Kaffee in der Loggia schmeckte ausgezeichnet. Man möchte gar nicht mehr raus.

      Wir haben viel gelernt, insbesondere meine Schwiegermutter. Die ist mittlerweile Experte und man kann ihr kaum noch was vorgaukeln. Preislich war es am Schluss um einiges mehr als veranschlagt, aber es war uns jeden Cent wert.

      Hoffe der kurze Bericht hat Euch ein bissel Spass bereitet. Und wer weiss vielleicht hat der eine oder andere auch schon Erfahrungen gesammelt was Renovationen oder Komplettbauten in der Ukraine angeht….bin gespannt
      Wünscht mir nicht Gesundheit, wünscht mir Glück. Auf der Titanic waren auch alle Gesund...
      Nee , in der Ukraine nicht, ich habe nur Erfahrungen in Russland. Dort haben wir 1998 ein Haus auf der Datsche gebaut (ca. 180m²). Ich bin mit dem ganzen Haus mit ca. 10 000 DM damals ausgekommen (Rohbau, inkl. Fenster) Inneneinrichtung war noch mal so 5 000 DM. Aber das war 1998, in der Rubelkrise, da hab ich das Baumaterial sehr preiswert erhalten können. Dauer des Baues damals ca. 2 Monate, nur am Wochenende. Die Baubrigade waren 4 Brüder - das flutschte richtig. Eingespieltes Team, eben.
      Danke für den netten Bericht. Eure Erfahrungen decken sich mehr oder weniger mit unseren. Meine Schwiegereltern, sie wohnen westlich von Shitomir, haben Mitte bis Ende letzten Jahres Bad, WC, Schlafzimmer und Küche incl. neuer Zimmertüren und Zimmerdecken renovieren lassen.

      Wenn meine Frau nicht zweimal hingefahren wäre, wer weiß ob es wirklich fertig geworden wäre.
      =!..

      Nikita71 wrote:

      Die Toilette war ein eigener Raum. Ok, das wäre irgendwie noch zu verstehen… Nur warum muss man nach dem grossen oder auch kleinen Geschäft erstmal den Raum wechseln um sich die Hände zu waschen?


      :hmm: :hmm: :hmm:
      War die Toilette denn nicht wasserführend??? !lamp!
      Ich habe noch nie verstanden, wie man beim Biathlon Zweiter werden kann.
      Man hat doch ein Gewehr...

      Nikita71 wrote:

      Hoffe der kurze Bericht hat Euch ein bissel Spass bereitet. Und wer weiss vielleicht hat der eine oder andere auch schon Erfahrungen gesammelt was Renovationen oder Komplettbauten in der Ukraine angeht….bin gespannt


      Es war bestimmt ganz gut, das du nicht so geschrieben hast, wie es Goethe zu seiner Zeit getan hätte!!! Mir sind nur ein paar Tipfehler aufgefallen, also genauso, wenn "wir" es geschrieben hätten. Also Note 1- setzen ;-)) .
      Mich hätten schon deine verschiedenen Preisangebote von so einem Umbau abgehalten ;)
      Ich mache "immer" wieder die Erfahrung, das die Menschen hier in der Ukraine gerne einen Palast wie Janukowitsch haben würde, aber wenn es geht für wenig, besser noch für sehr wenig Geld!!
      Habe letztens ein kleines "Heizhaus" gebaut 2x2,5m . Natürlich aus Abrißsteinen, kein Problem- ich komme ja aus der ehemaligen DDR. Aber hier mußte ich mit den Steinen mauern, die selbst ich normalerweise liegen lasse. Also, wo man oftmals nur noch am Material feststellen konnte, das es eine Art von Mauerstein ist. Den 5 m hohen Schornstein habe ich aus Ziegeln gemauert, mit denen ich im besten Fall eine nichttragende Wand mauern würde.
      Also wenig bzw. kein Geld für die Baumaterialien, das das aber alles mehr Zeit und Mörtel bedeutet- kein Gedanke daran. Auf das Pultdach kamen fast 30 Jahre alte Wellastbesttafeln. Das Holz für den "Dachstuhl" hatte ich zum Glück selbst von einem Abriß geholt. Außenputz war nicht geplant- die Außenwand war ja "nur" aus Gasbeton, sollte der gegen das Wetter geschützt werden??? Na im Endeffekt versuchte ich doch SO zu bauen, wie ich es auch für mich tun würde. So, das ich trotzdem noch meinen Namen dafür geben kann.
      Das stärkste Stück war für mich die Plötzliche Idee, das man doch eigentlich den Schornstein im Innenbereich mit Fliesen verkleiden könne :patsch: .
      Alles für "ohne" Geld, weil es ist ja doch nur das "Heizhaus" ist und auch nur das für die kleine Firma. Aber den Schornstein fliesen. Ich habe ihn geputzt!!!! Wie sich das gehört!
      Thema Elektrik - in der jetzigen Zeit "neu" verlegen- einfach ohne Worte. Wenn es geht nur zweiadrig und alles schön in Reihe hintereinander geklemmt. Mit Dreiadrig oder vielleicht auch noch mit FI brauche ich hier niemand kommen.
      Zum Glück kann ich vieles selbst und ich weiß auch wo es geschrieben steht. Meine kleine "Werkstatt" hat FI und es funktioniert auch!
      Ich habe es von meinem Vater so gelernt: Erst einmal selbst versuchen, wenn es dann wirklich nicht klappt, kann man sich immer noch Rat holen. Und bis jetzt bin ich ganz gut damit durchs Leben gekommen. Und hier in der Ukraine werde ich an diesem Motto auch nichts ändern. Nur so weiß ich was ich "habe".
      Hier stehen ja sehr viele unfertige Bauruinen zum Verkauf. Würde ich nie kaufen, weil ich einfach nicht weiß, aus welchen Abfallmaterialien das Fundament gefertigt wurde. Ich glaube kaum, das ich hier ein "deutsches" Fundament vorfinden würde.
      gruß noge
      Vielen Dank für die zahlreichen Antworten und Erfahrungen.

      @ highway61:
      Selbstverständlich kann man Wohnung für 30‘000 kaufen, man kann sogar Wohnungen für schlappe 10‘000 kaufen. Diese sehr billigen Wohnungen sind dann aber wirklich Hardcore. Ein Zimmer und damit hat es sich. Also eine Küche oder Bad gibt’s dann nur in der Etage und muss mit den Nachbarn zusammen „benutzt“ werden. (Nein die Dusche darf auch nacheinander benutz werden…zusammen mit den allen Nachbarn stell ich mir irgendwie beengt vor). So ne Box nennt sich Gostinka und kann auch gemietet werden. Mietkosten liegen bei rund 900 Griwnas/Monat, ohne Elektrizätskosten. Also man kann es schon um einiges billiger bekommen. (die Grosseltern von der aller besten Ehefrau haben so ne Schuhschachtel und vermieten das Ding an ne vierköpfige Familie….das ist wie gesagt Hardcore)

      Grundsätzlich wird wohl bei Wohnungspreisen in der Ukraine auf die gleichen Punkte geachtet wie z.B. in Deutschland. Lage, Grösse, Zustand, Alter, Ausstattung.

      Zusätzlich zu den Renovierungskosten kommen dann halt auch noch Dinge wie von „Solocha“ erwähnt. Man muss desöftern auch mal persönlich vorbei schauen, d.h. zusätzliche Flugkosten usw. Wir haben die Erfahrung gemacht, dass ukrainische Männer (besonders Handwerker) grosse Mühe haben einen Befehl von einer Frau (Schwiegermutter) zu akzeptieren. Und da war es halt schon ab und zu angebracht wenn ich anwesend war und ein bisschen gezeigt habe wer hier Chef ist.

      @ RumboReload:
      Natürlich gab es im Toilettenraum einen Wasseranschluss. Nur es war halt schlichtweg kein Platz für ein kleines Waschbecken. Und sind wir mal ehrlich, so toll würden wir es doch beide nicht finden, wenn man die Hände im Klobecken waschen müsste um einen Raumwechsel zu vermeiden.

      Danke auch für die Bilder! Nicht wirklich schockierend, denn bei einigen Bauphasen sah es auch bei uns zwischenzeitlich so aus.

      @noge:
      Die Erfahrung der „plötzlichen Ideen“ machte ich auch. Oftmals kamen diese spontanen Ideen wenn etwas beinahe fertig war… Na ja Versailles wurde auch mehrmals umgebaut.

      Das Thema Elektrik ist Horror pur. Also ich versteh wirklich nichts von dem Thema, aber wenn man dann sieht wie die ukrainischen Elektriker arbeiten bekommt man schon ein bisschen schiss. Die beste aller Ehefrauen musste mich dann schon mal ab und zu beruhigen… So wird’s in der Ukraine gemacht und es Funktioniert, Punkt.
      Wünscht mir nicht Gesundheit, wünscht mir Glück. Auf der Titanic waren auch alle Gesund...
      Nein, eben, pro m2 9000 Griwna im Moment. Neubauten. Ist natürlich jetzt billig für Ausländer, weil die Währung zusammengebrochen ist. Die Preise können auch nicht einfach angepasst werden, will man noch verkaufen. Habe schon solche Werbung gesehen vor 2 Jahren, für 8000 Griwns pro m2, als der Griwna noch bei 8,50 war für einen CHF. Aber auch eben, nachgegangen bin ich dem nicht, Besichtigung oder so. Wäre zwar mal interessant, überlege ich jetzt gerade, nur so zum Schauen.

      highway61 wrote:

      Nein, eben, pro m2 9000 Griwna im Moment. Neubauten. Ist natürlich jetzt billig für Ausländer, weil die Währung zusammengebrochen ist. Die Preise können auch nicht einfach angepasst werden, will man noch verkaufen. Habe schon solche Werbung gesehen vor 2 Jahren, für 8000 Griwns pro m2, als der Griwna noch bei 8,50 war für einen CHF. Aber auch eben, nachgegangen bin ich dem nicht, Besichtigung oder so. Wäre zwar mal interessant, überlege ich jetzt gerade, nur so zum Schauen.


      hallo @highway61
      Hausbauprojekt gecancelt ? , aufgeschoben oder mittendrin ?
      Waere schoen wenn du drueber berichtest.


      - die aktuellen Quadratmeterpreise um 9000 Grivna fuer Neubau/Wohnung kann ich bestaetigen.
      Wir haben uns hier (2 Stunden noerdlich von Kiew) letztes Jahr, als auch vor kurzem, mehrere Projekte angeschaut z.Z. 8500 Grivna/qm).
      Allerdings ist das was hier als Wohnung angeboten wird ohne Alles - ein nackter Rohbau mit Medienanschluss mehr nicht !!!, und bautechnische Standards...na ja, geh' ich besser nicht ins Detail - heisst es sind saemtliche Innenarbeiten erforderlich, dafuer wuerde ich cirka 10.000 Teuronen veranschlagen(bei 65 qm).
      Fuer Leute die sich den "Spass" einer Sanierung (unter bewohnten Bedingungen) oder eines Ausbaus nicht goennen wollen, ist das dann wohl keine Loesung.
      Aber da ich/wir lieber auf's Land wollen kommt fuer mich eine Wohnung eigentlich nicht in Frage (fuer Schwiemu vielleicht) und wenn's denn soweit kommt, muss ich wohl selbst noch mal ran (bisschen juckt es mir ja schon in den Fingern).
      "wer mich beleidigt, bestimme ich" K.Kinski
      Hausbauprojekt? Bin mal dran, die Baubewilligung zu beantragen. Aber wenn ich das von den Handwerkern usw. hier lese - vielleicht sollte ich das Ganze wirklich vergessen :D Na ja, mal weiter schauen im Frühling. Wir ja lustig werden, Handwerker zu finden, die westeuropäischem Standard nach arbeiten. Oder wenigstens einigermassen vernünftig ;)

      Wenn sie Rohbau anbieten ist vielleicht das Geld ausgegangen um weiter zu bauen...

      RumboReload wrote:

      boot_from_cd: Срали-мазали


      Jetzt verstehe ich auch, warum meine Schwiegermutter denkt, meint, das ich zu viel Zeit brauche, um eine kleine Küche zu renovieren. Ungefähr 14 m². Dabei bin ich erst seit vier Wochen dabei. Außer Sonntags. Die Küche, mitsamt dem "Inventar" wäre in Deutschland nicht mal als Kartoffelküche für Schweine durchgegangen. Firmenküche, nicht zu Hause. Was es aber keinen Deut besser macht!!!
      Vom Inventar ausräumen, fettversottenen Ölfarbenwände abwaschen, alte Elektrik rausreißen, neue unter Putz verlegen, Wände glatt spachteln- nicht eben- nur Oberfläche glatt, eine Wand mit Rigips verkleiden, Wasser und Abwasserleitung neu verlegen, Abluft für die Küche neu verlegen, Fliesenspiegel 0,60cm hoch einmal ringsum verlegen, Fußboden mit Beton ausgleichen 0-6cm, Fußbodenfliesen legen, Decke und Wände malern, Türen dito- naja und noch ein paar Kleinigkeiten wie Spültisch bauen, Arbeitstisch reparieren, stabilisieren. Ich denke, das ich Ende der Woche durch bin.

      Aber für mich ist jedesmal unverständlich und sehr primitiv, das bei "neuen" Fenstern und Türen der Bauschaum schon seit Jahren vor sich hingammelt, unabgeschnitten versteht sich. Und die ehemalige Schutzfolie schon seit Jahren wieder einer neuen Schutzfolie bedurft hätte ;-(( . Wenn ich solche einfach durchzuführenden, aber nicht durchgeführten Massnahmen sehe- dann weiß ich schon Bescheid :nono:

      gruß noge
      irgendwie habe ich hier das Gefühl, das die Bauherren nicht nach ihren Bedürfnissen bauen, sondern nach den "Erwartungen" der Nachbarn.

      RumboReload wrote:

      noge wrote:

      Ich denke, das ich Ende der Woche durch bin.


      Ich habe fast fertig. !tanz1!

      Umbau 2013


      Ich hoffe du hast dich mit deinem recht übersichtlichen Büroplatz zwischenzeitlich etwas verbessert :D
      - letztes Foto mit Notebook und offener UA-Forumsseite ...und naja, zu dem "Abruchwerkzeug" sag ich mal lieber nichts :popcorn:
      "wer mich beleidigt, bestimme ich" K.Kinski

      egonolsen wrote:

      Ich hoffe du hast dich mit deinem recht übersichtlichen Büroplatz zwischenzeitlich etwas verbessert


      Büro ist inzwischen ins 1.OG gezogen.
      Man will ja während der Arbeit auch noch Kontakt zur Außenwelt haben. :thumbsup:
      Und Musik will man ja schließlich auch haben... !trio!
      Mein Abbruchswerkzeug...
      Anfänglich hatte ich die Maschine aus der Firma mitgenommen. Die hat allerdings irgendwann die Grätsche gemacht und da musste ich das Teil auch ersetzen. Also das baugleiche Gerät gekauft. Als es im Sommer mal zu heiß war, um oben zu arbeiten, habe ich mir mal die kaputte Maschine genommen, bin damit in den kühlen Keller und habe das Teil zerlegt. Siehe da, nur eine defekte Schleifkohle...
      Repariert, wieder in die Firma geschleppt und ich habe dann die neue behalten. Hat bis heute alles mitgemacht... :thumbsup:
      Ich habe noch nie verstanden, wie man beim Biathlon Zweiter werden kann.
      Man hat doch ein Gewehr...

      noge wrote:

      Aber für mich ist jedesmal unverständlich und sehr primitiv, das bei "neuen" Fenstern und Türen der Bauschaum schon seit Jahren vor sich hingammelt, unabgeschnitten versteht sich.


      Und bei Badewannen erst... :whistling:
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      Ich habe noch nie verstanden, wie man beim Biathlon Zweiter werden kann.
      Man hat doch ein Gewehr...