Sehr gute Website über Kiew

      Fasil wrote:

      Wat denn , von Big Boss etwa ?

      Na von wem denn sonst. Nicht das uns noch das Lachen vergehen wird. !happy!
      mfg
      badossi
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      Wer keine Angst vorm Teufel hat, braucht auch keinen Gott.
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      badossi wrote:

      basel wrote:

      freundliche Menschen gibt es in der Ukraine eigentlich nicht wirklich viele.

      Na da habe ich aber ein wenig andere Erfahrung. Entscheidend ist für mich wie man den Leuten hier selber gegenübertritt.

      Ich meine damit das in der Ukraine eine unfreundliche Grundstimmung ist.
      Der Ukrainer lächelt selten höchstens mal über einen Witz. Und hat ständig ein 7 Tage Regenwetter Gesicht aufgesetzt.
      Wenn man in der Ukraine einen Laden betritt, wird man nicht gerade herzlich empfangen, man hat eher das Gefühl unerwünscht zu sein. Im Supermarkt an einer Verkaufstheke, auch wenn die Verkäuferin nur 10m entfernt steht, selbst nach einer Minute kommt sie nicht auf die Idee das wir gerne etwas kaufen wollen. Erst wenn meine Frau sie anspricht bewegt sie sich, um uns zu bedienen. In der Ukraine gilt: “der Kunde soll froh sein das er etwas kaufen darf“, und nicht “der Kunde ist König“. Oder dieses ständige gerempelt auf der Strasse, andere Länder haben auch enge Bazare und Gehwege mit wenig Platz, trotzdem wird man nicht ständig angerempelt. In den Restaurants könnte man auch manchmal meinen es ist Eiszeit, und der Kellner hat sein lächeln verschluckt. Es sind viele banale Dinge die einem Regelmässig passieren , wo man dann denkt, Menscheskinder sind das unfreundliche Menschen hier. Es ist halt diese ruppige Art die einem immer wieder Nervt. Wenn ihr mal nach Norwegen, Schweden, Australien, Singapore oder in die Schweiz kommt, vertseht ihr was ich unter freundliche Menschen verstehe. Der Ukrainer an sich, gehört nicht in diese Kategorie.

      basel wrote:

      Wenn man in der Ukraine einen Laden betritt, wird man nicht gerade herzlich empfangen, man hat eher das Gefühl unerwünscht zu sein. Im Supermarkt an einer Verkaufstheke, auch wenn die Verkäuferin nur 10m entfernt steht, selbst nach einer Minute kommt sie nicht auf die Idee das wir gerne etwas kaufen wollen. Erst wenn meine Frau sie anspricht bewegt sie sich, um uns zu bedienen. In der Ukraine gilt: “der Kunde soll froh sein das er etwas kaufen darf“, und nicht “der Kunde ist König“. Oder dieses ständige gerempelt auf der Strasse, andere Länder haben auch enge Bazare und Gehwege mit wenig Platz, trotzdem wird man nicht ständig angerempelt. In den Restaurants könnte man auch manchmal meinen es ist Eiszeit, und der Kellner hat sein lächeln verschluckt. Es sind viele banale Dinge die einem Regelmässig passieren
      Bei den Stundenlöhnen, die die Verkäuferinnen im Supermarkt oder auch Kellnerinnen im Restaurant bezahlt bekommen, ist es doch kein Wunder das man nicht angelächelt und freundlich empfangen wird. Die Leute sind froh, wenn sie für das wenige Geld nicht auch noch arbeiten müssen. ;)

      Die Menschen, die ich in meinen Jahren in der Ukraine persönlich kennen gelernt habe (meine Kollegen+Familie, Freunde und die Familie meiner Frau) waren immer nett, sehr gastfreundlich und offen. Das habe ich so in Deutschland und auch in anderen Ländern bisher noch nicht erlebt!

      Donnervögelchen, wieviele Ukrainer triffst Du regelmäßig ???

      Grundsätzlich kann man wohl nicht alleMenschen eines Landes über einen Kamm scheren. Ich würde die Grundstimmung nicht als unfreundlich bezeichnen.

      Allerdings basel möchte ich vollinhaltlich zustimmen. Die Frage, wer ist wer und wer ist für wem da ist wirklich so. Auch bei meinem letzten Besuch vor um Weihnachten/Neujahr bestätigte wiederdiese Erfahrung. Nicht die Verkäuferin im Supermarkt möchte verkaufen, sonder die Kunden werden eher als Störenfriede der Ruhe und Ordnung gesehen.
      Die Gesichter zweier Verkäuferinnen, die ich beim trauten Privatgespräch an der Fleischtheke störte, waren alles andere als freundlich. Auch meine im voraus angebrachte entschuldigende Frage, ob sie mir etwas Fleich verkaufen würden, fand keineswegs absoluten Beifall. Schade nur, dass ich nicht das ganze Gespräch der beiden gehört habe. Mit Fleisch hatte es nichts zu tun...

      Habe innerhalb von 10 Jahren bei vielen Fahrten und auch längeren Aufenthalten sehr viele Leute kennengelernt, auch in sehr unterschiedlichen Regionen. Meine Erfahrungen sind halt so.
      Wieviele Ukrainer hast Du schon kennengelernt, Donnervögelchen, obwohl Du noch nicht einmal in der Ukraine warst ???
      Das Auftreten von Ausländern in Deutschland ist in der Regel nicht mit dem Auftreten in der Heimat konform. Insofern muss ich den Aussagewert Deine Begegnungen in Frage stellen, zumal statistisch gesehen, signifikante Aussagen nur bei größeren Zahlen relevant sind.

      Diviner
      quod licet iovi non licet bovi

      Marcusha wrote:

      basel wrote:

      Wenn man in der Ukraine einen Laden betritt, wird man nicht gerade herzlich empfangen, man hat eher das Gefühl unerwünscht zu sein. Im Supermarkt an einer Verkaufstheke, auch wenn die Verkäuferin nur 10m entfernt steht, selbst nach einer Minute kommt sie nicht auf die Idee das wir gerne etwas kaufen wollen. Erst wenn meine Frau sie anspricht bewegt sie sich, um uns zu bedienen. In der Ukraine gilt: “der Kunde soll froh sein das er etwas kaufen darf“, und nicht “der Kunde ist König“. Oder dieses ständige gerempelt auf der Strasse, andere Länder haben auch enge Bazare und Gehwege mit wenig Platz, trotzdem wird man nicht ständig angerempelt. In den Restaurants könnte man auch manchmal meinen es ist Eiszeit, und der Kellner hat sein lächeln verschluckt. Es sind viele banale Dinge die einem Regelmässig passieren
      Bei den Stundenlöhnen, die die Verkäuferinnen im Supermarkt oder auch Kellnerinnen im Restaurant bezahlt bekommen, ist es doch kein Wunder das man nicht angelächelt und freundlich empfangen wird. Die Leute sind froh, wenn sie für das wenige Geld nicht auch noch arbeiten müssen. ;)


      Naja, die schlechten Löhne halten die Menschen in anderen Bereichen durchaus nicht davon ab, freundlich zu sein. Das hier beschriebene scheint mir auch nicht typisch für das Land allgemein zu sein. Tatsächlich ist dieser Habitus gerade im Dienstleistungsbereich noch etwas verbreiteter bei der Generation der über-40-jährigen (habe ich selber auch manches mal beobachten können), und ich kann mich an diese Atmosphäre noch gut aus den Zeiten des real existierenden Sozialismus erinnern.
      ja, @ diviner, du hast natürlich recht! ich habe keine 1000 ukrainer getroffen! (zu hause, damals als dir "russen", hauptsächlich ukrainer, kaukasier und greogier, waren es sicher lich mehr wie 700!)
      ich weiss, das die "russen" (die moskauer und die st. petersburger) fast nie lächeln. die ukrainer sind sehrAUFgekratzt, sie lachen oft!
      ich natürlich NOCH NIE in der ukraine, aber ich weiss, wie hier die ukrainer sind. "wybatschte but laska" oder aber russisch "izwinitje pashalusta" wird hier oft gesagt!
      logisch werde ich das eben erst richtig sagen können, wenn ich EINMAL in odessa war!
      solange ... bleibe ich bei meiner aussage, dass die ukrainer nett und höflich sind!
      ?( ^^
      Ich kann hier nur von meinen eigenen Erfahrungen sprechen.

      Die Kassiererin im Supermarkt hat mir mein Handy aufgeladen da ich nicht wusste wie es geht und kein Russisch spreche. In den Restaurants in Donezk werde ich immer hoeflich gefragt in welcher Sprache ich die Karte benoetige. 17:00 Uhr. Rush Hour in der Kiewer Metro. Zwei Touris mit Gepaeck wissen nicht wohin. Etliche Pendler versuchen zu helfen.
      Ich habe bisher keine negativen Erfahrungen machen koennen.

      Ich moechte hier natuerlich niemandem Unfreundlichkeit unterstellen aber ich denke so wie man in den Wald ruft....... Bisher habe ich die Erfahrung gemacht das wenn man nett zu ihnen ist sind sie nett und freundlich zu dir.

      Rene wrote:


      Die Kassiererin im Supermarkt hat mir mein Handy aufgeladen da ich nicht wusste wie es geht und kein Russisch spreche. In den Restaurants in Donezk werde ich immer hoeflich gefragt in welcher Sprache ich die Karte benoetige. 17:00 Uhr. Rush Hour in der Kiewer Metro. Zwei Touris mit Gepaeck wissen nicht wohin. Etliche Pendler versuchen zu helfen.
      Ich habe bisher keine negativen Erfahrungen machen koennen.


      Generell habe ich das Gefühl, dass es allmählich besser wird. Aber zu Deinen Erfahrungen möchte ich anmerken, dass Du Dir bewusst sein musst, dass Du als Ausländer einen gewissen Bonus hast. Ich selber bin auch nie unfreundlich behandelt worden, habe aber z.T. aus nächster Nähe ganz schön derbe Szenen miterlebt.

      Diviner wrote:

      Auch meine im voraus angebrachte entschuldigende Frage, ob sie mir etwas Fleich verkaufen würden, fand keineswegs absoluten Beifall

      Du hast dich ja auch total falsch benommen :D Du hättest zehn Meter weggehen müssen und ihnen dann mit zwei Worten deine Frage zurufen müssen. Sie hätte somit die Gelegenheit gehabt dir zu antworten ohne sich umdrehen oder gar ihr Gespräch wesentlich unterbrechen zu müssen. :D
      Ich finde, die Verkaufskultur in der UA hat sich mit den Jahren schon wesentlich verbessert.

      Rumborak wrote:

      Ich habe mal einen Vertreter direkt gefragt, ob er noch seinen Dildo im Ar*ch stecken hat, weil er so am grinsen war...


      Auch wer f.... will muß freundlich sein! ;)
      Ich finde Freundlichkeit ist das mindeste was man beim Umgang mit anderen Menschen erwarten kann. Ich gehe doch lieber zu einem freundlichen fröhlichen Verkäufer, wie ich selber einer bin.
      Das gehört doch zum Leben, beim Bäcker noch mit dem Namen angesprochen zu werden und einen schönen Tag gewünscht zu bekommen. Oder beim Fleischer bekommt mein Kleiner noch ein Würstchen in die Faust gedrückt oder man probiert was und hält ein kleines Schwätzchen.
      Und wen die mir einen schönen Tag wünschen meinen die das auch so, weil wen es dem Jecko und seiner Familie gut geht kommt er auch wieder.
      Aber was schreibe ich, die Deutschen fahren lieber 20 km mit dem Auto zu Aldi und Co und fressen was ihnen ins Regal gelegt wird weil es ein paar Cent billiger ist, als was der Nachbar produziert. Und sind lieber Konsumenten als Kunden.
      Und wen Unfreundlichkeit als Ehrlichkeit ausgelegt wird werde ich doch lieber belogen! :P
      Gruß Jecko

      Rumborak wrote:

      Wer in UA an eine schlecht gelaunte Verkäuferin gerät, muss doch da nicht zwangsläufig etwas kaufen. 20 Meter weiter ist der nächste Magasin.


      Naja mit dem einkaufen in den Einzelhandelsgeschäften, wo "Natascha und Co" sich noch hinterm Tresen verbarikadieren und ihre Machtposition ausspielen können ist das halt so eine Sache. Da bezweifle ich auch ganz stark ob es 20 Meter weiter wirklich besser funktioniert. Hier überwiegen bei mir leider die Negativerfahrungen. Aber ein deutliches Wort hat bisher meistens zum Erfolg geführt und den Vorgang des "mühseligen" herbeischaffens der gewünschten Produkte durch Natascha, Olga und Co, zeitlich extrem beschleunigt. Und irgendwie erinnert mich das dann auch immer ein bischen an eine Zeit hier bei uns, wo es kaum anders zur Sache ging. Da kann man dann nur sagen - etwas Nostalgie von Zeit zu Zeit ist doch auch mal ganz schön. Wenns dann garnicht mehr geht, muss man halt zum nächsten Supermarkt oder in die Metro fahren. Davon gibts ja mittlerweile auch in UA ausreichend und es kauft sich dort genausogut ein wie sonst irgendwo in (West)europa.

      Diviner wrote:

      Allerdings basel möchte ich vollinhaltlich zustimmen. Die Frage, wer ist wer und wer ist für wem da ist wirklich so. Auch bei meinem letzten Besuch vor um Weihnachten/Neujahr bestätigte wiederdiese Erfahrung. Nicht die Verkäuferin im Supermarkt möchte verkaufen, sonder die Kunden werden eher als Störenfriede der Ruhe und Ordnung gesehen.
      Die Gesichter zweier Verkäuferinnen, die ich beim trauten Privatgespräch an der Fleischtheke störte, waren alles andere als freundlich. Auch meine im voraus angebrachte entschuldigende Frage, ob sie mir etwas Fleich verkaufen würden, fand keineswegs absoluten Beifall. Schade nur, dass ich nicht das ganze Gespräch der beiden gehört habe. Mit Fleisch hatte es nichts zu tun...

      Naja, so wie das Diviner erlebt hat, kenn ich das eigentlich auch standardmäßig! Speziell an der Fleisch- und Wursttheke! :D
      Ich kann das auch irgendwie nachvollziehen. Die Verkäuferinnen in den "Produkti" arbeiten 12 Std. am Tag und meist 6 Tage die Woche. Mal abgesehen von den "Produkti" die 24 Std. offen haben, und das ist jednfalls hier in Zporizhzhya keine Seltenheit! Und wenn ich mir dann den Verdienst anschaue, und ic denke nicht daß die groß über 1300 griwen drüberkommen!
      Anlegen sollte man sich mt so ner Verkäuferin allerdings auch nicht, die haben Haare auf den Zähnen ;( Ich hab mal erlebt, wie so eine Verkäuferin, so nem jungen angetrunkenen Burschen gezeigt hat, "wo der Bartl den Most herholt" Das war kein Spass, jedenfalls für den armen Kerl nicht :D
      Erwähnenswert sind auch die Babuschki, die sich gerne an der Theke, Kasse oder und vor allem in der Trambahn vordrängeln. Ich nehm das meist mit einem Lächeln hin, ausserdem hab ich vor den Babushki Angst. ;( Meine Frau sagt immer: "Die wissen genau mit wem sie es machen können" und ich sollte durchaus mal was sagen. Ich denk mir aber ich bin zu jung zum Sterben 8)

      Rumborak wrote:

      Vielleicht sollte neben den hervorragenden Eigenschaften des Deutschen in der Kontaktanzeige irgendwo im Kleingedruckten noch stehen "Ich bin ein notorischer Lügner". Dann wäre der Deutsche zur Abwechslung auch mal offen und ehrlich



      Nun ja, mit Kontaktanzeigen hatte ich es noch nie so wirklich. Lehne das ganze Zeug schon aus Prinzip ab. Hatte bisher immer das Glück Menschen direkt kennelernen zu dürfen und musste keine Hilfsmittel oder Umwege nutzen. Sicherlich gibt es aber auch viele Menschen die froh darüber sind das derartige Hilfsmittel wie Kontaktanzeigen bestehen. Deshalb allen gleich zu unterstellen sie wären notorische Lügner halte ich persönlich für etwas strong.

      Und das von mir beschriebene "Einkaufserlebnis" ist eigentlich mehr in der ironischen Ecke angesiedelt. Solange wie die Ukrainer selber mit dieser Einkaufs- und Service(wüsten)kultur zufrieden sind und dies über sich ergehen lassen, müssen sie halt damit klarkommen. Die Zeit welche ich in UA verbringe möchte ich halt aber nicht sinnlos vor irgendeinem Verkaufstresen vertrödeln. Und bisher konnte ich das Problem "zu stören weil ich etwas kaufen wollte", mittels meiner "Überzeugunhgskraft" verbunden mit etwas Stimmgewalt auch immer ganz gut lösen. Wie andere dann damit umgehen, oder was sie darüber denken ist mir ehrlich gesagt ziemlich "latte" ;)

      Fasil wrote:

      derartige Hilfsmittel wie Kontaktanzeigen bestehen. Deshalb allen gleich zu unterstellen sie wären notorische Lügner halte ich persönlich für etwas strong


      Wen ich aber überlege was ich über mich in einer Kontaktanzeige schreiben würde...fallen mir zuerst auch nur Lügen ein !happy!
      Und so ne gut platzierte Lüge erhöht mit Sicherheit die Trefferquote! !tanz1!
      Gruß Jecko, der sich gebessert hat :P