Grenzwartezeiten Polen - Ukraine , Granica Webseite + App

      Geld:
      Beim Tanken mit Kreditkarte in Polen sage ich dem Kassierer bei der Übergabe derselbigen "Transaktion Zloty". Sonst wird automatisch der Preis in Euro nach dem
      ungünstigen Wechselkurs der Tankstelle gebucht.
      Das gilt auch beim Abheben am Automaten. Dort wird einem ein fester ( ungünstiger ) Wechselkurs garantiert. Alternativ wird der Bankenkurs angewand und der war
      bisher immer besser.
      In der Ukraine ist das noch nicht notwendig.

      Wartezeite Grenze:
      Meine persönliche Erfahrungen bei der Ausreise aus Ukraine ( aus Richtung L'viv) nach Polen:

      Budomiers/ Hruschiv: Kürzeste Wartezeiten, gemeinsame Abfertigungsstelle UA/PL auf poln. Gebiet, EU Spur (nicht wirklich ein Vorteil), kleiner Umweg im Vergleich,
      sehr schlechte Straße in UA mit der Gefahr des falsche Abbiegens (fehlende Hinweise), nachts nur von Insidern mit SUV oder Geländewagen zu befahren,

      Krakovets: Lange Wartezeiten (mein Rekord 12 h), gute Straße und Infrastruktur, nach der Grenzkontrolle ist man sofort auf der neuen Autobahn A4 in Polen.

      Medyka: vertretbare Wartezeiten im Vergleich, kürzester Weg, gute Straßen, gute Infrastruktur, ich musste dort an der polnischen Kontrolle schon zweimal in die große Halle fahren
      zum Auspacken, obwohl ich kein Schmuggelgut hatte. Dort machen die Polen Dienst nach Vorschrift.


      Den Polen fällt immer auf, wenn das Auto scheinbar zu schwer ist. Sie fragen dann immer wieviel Liter Benzin im Tank.
      Ich habe mich jetzt am Freitagabend nicht entschließen können meine Freundin in Lviv in den Bus zu setzen und alleine zur Grenze zu fahren und bin anstatt dessen mit ihr in der Nacht über zumeist schnee- und eisglatte Straße (nur in der Oblast Lviv war einwandfrei durchgesalzen bei Temperaturen um 0 Grad und ich habe mindestens 5 Salzwagen überholt) zu ihrer Wohnung nach Zhitomir gefahren. Inzwischen hat es ziemlich eingewintert und allein gestern und heute fast 20cm Neuschnee und die nächsten Tage soll es weitergehen. So werde ich jetzt wohl noch ein paar Tage hier sitzen bis das Winterwetter etwas nachlässt und dann wieder Richtung Grenze aufbrechen.

      okusz wrote:

      in Zhytomir bin ich morgen da scheint es zu gehen mit den Strassen

      In den letzten Tage haben die hier alle Straßen und Gehwege kräftig durchgesalzen und jetzt sind gestern die Temperaturen unter -20°C gefallen, so dass die ganze Salzbrühe einfach gefroren ist. An den Stellen wo einfach gefroren Salzbrühe auf Asphalt in der Sonne glänzt ist es so arschglatt wie ich es noch nie erlebt habe. An den Stellen wo darüber noch eine zumeist gelbbraune Schneedecke liegt haben Schuhe und Reifen aber guten Griff. Also am Besten vorausschauend und nicht zu schnell fahren.
      Die Prognosen auf der webseite granica.gov.pl für die Richtung UA nach PL kann man getrost in die Tonne treten. Die Polen haben offensichtlich keine Ahnung was auf der UA-Seite abgeht und es geht denen sicher auch am Ar... vorbei.

      Die hatten für Sonntagabend 23.00h 1h Wartezeit angekündigt und später in der Nacht um 2.00h dann keine Wartezeit mehr. Ich bin kurz nach 2 Uhr nachts angekommen und es stand etwa 1km Schlange. Ich hab mir das vielleicht ne halbe Stunde lang angeschaut, wobei sich in der Zeit genau 2 Ukrainer hinter mich eingereiht haben, alle anderen haben sich einfach zwischen Pkw- und Lkw-Schlange vorbeigedrängelt, da wäre ich auch in 3 Tagen nicht über die Grenze gekommen. Ich bin dann also wieder zurück über Jaworiw nach Gruschiw gefahren, was auf der durch überfrorene Nässe eisglatten üblen Schlaglochpiste vielleicht 1h gedauert hat (schneller fahren und jeweils kurz vor den Schlaglöchern mal eben runterbremsen ging bei der Glätte nicht). Da hab ich dann auch noch vielleicht 2-3h vor dem Schlagbaum angestanden, es hat sich aber kein Ukrainer mehr an der Schlange vorbeigedrängelt. Ich hätte dann sicher noch ein paar Stunden mehr stehen müssen wenn mich nicht der junge ukrainische Grenzer am Schlagbaum ohne dafür irgendwelche Geld- und Sachleistungen zu verlangen auf die leere Diplomatenspur geschickt hätte.

      Ich habs erst nicht geglaubt und hab mich weiter hinter die vielen Ukrainer mit PL-Kennzeichen auf die EU-Spur eingereiht. Nach ein paar Minuten kam er nochmal zu mir und sagte, ich habe doch einen deutschen Pass, damit kann ich doch ruhig auf die Diplomatenspur und muss nicht hinter den Ukrainern warten, ich soll es aber niemandem sagen...

      Die Ukrainer haben mich dann recht zügig abgefertigt, das Gepäck nicht geöffnet aber dafür die Karosseriehohlräume abgeklopft, ob sie noch schön hohl klingen oder vielleicht mit Zigaretten vollgestopft sind. Die Polen haben mir dann noch jedes Gepäckstück gründlich durchwühlen müssen bis sie mich dann so gegen halb 7 früh morgens endlich ziehen lassen haben. Auf meiner veralteten Navisoftware ist die neue Autobahn natürlich nicht drauf deshalb bin ich dann noch mehr als 50km bis Jaroslaw über die Polenlandstraße gegurkt, wie zur guten alten Zeit bevor die A4 fertig war, bis endlich die Zufahrt zur A4 ausgeschildert war. Zeitverlust durch die verfluchte Grenze diesmal also insgesamt 6-7h. Ich war deshalb erst um 22.00 am Montag zuhause nachdem ich Sonntag um 20.00 in Zhytomyr losgefahren bin, also 27h nonstop auf dem Fahrersitz des Opels ist schon eher zum abgewöhnen. Vielleicht probier ich nächstes mal doch wieder den evroclub. Die wollen von Stuttgart bis Zhytomyr 72€ und fahren mit dem Neoplan, nicht mehr mit dem elenden erbärmlich engen Benz aus China-Produktion wo man mit den Knien am Vordersitz anstößt wenn die Tante vor einem die Lehne zurückstellt, und man selbst seine Lehne dauernd aufrecht lassen muss weil sonst die hinter einem sofort den Aufstand machen.

      Ich hoffe nur, dass ich meine Frau sehr bald aus diesem Land rausholen kann in die Slowakei oder in die brd und mir damit diese Grenze in Zukunft erspart bleibt.
      Besten Dank für Deinen aktuellen Lagebericht @Opelfan!

      Die ganze Geschichte kommt mir doch sehr bekannt vor - mit Ausnahme der Diplomaten-Spur. Das die Polen in Budomierz/Hrushiv unanständig penibel kontrollieren, ist mir bislang dort auch immer untergekommen. Bei meiner letzten Fahrt haben sie einen Kleinbus komplett ausräumen lassen und jedes einzelne Gepäckstück inspiziert. Entsprechend gestalten sich die Wartezeiten. Direkt nach dem Kleinbus waren wir dran. Doch brachten die unzähligen Wasser-Pfandpflaschen, die wir im Kofferraum zurück nach Deutschland nahmen, derart aus dem Konzept, daß er danach keine weiteren Überraschungen brauchte und sämtliches nicht legale Zeugs im Fahrzeug nicht mehr kontrollierte. :thumbsup: Der war derart damit ausgelastet, mir zu erklären, daß die Rückführung der deutschen Pfandpflaschen ein Import von Müll sei. Als er danach das Chaos in der Fahrgastzelle sah, ging er lieber gleich ab... !tanz1! ... bevor noch irgendwas auf seine schöne Straße fällt und sich der Streß für ihn in eine gefühlte Unendlichkeit steigert. ;)

      Opelfan wrote:

      Auf meiner veralteten Navisoftware ist die neue Autobahn natürlich nicht drauf deshalb bin ich dann noch mehr als 50km bis Jaroslaw über die Polenlandstraße gegurkt, wie zur guten alten Zeit bevor die A4 fertig war, bis endlich die Zufahrt zur A4 ausgeschildert war.

      Hast dennoch alles richtig gemacht, da von Budomierz aus die günstigsten Autobahnauffahrten für die Rückfahrt Jaroslaw Ost und Mirocin sind. Die Strecke zieht sich aber... :(
      Tue nie altruistisch etwas Gutes, denn es wird doppelt und dreifach im Üblen vergolten.

      Opelfan wrote:

      nachdem ich Sonntag um 20.00 in Zhytomyr losgefahren bin

      um die Zeit haben die alle auf die app geschaut ("prima, lass' uns gegen 2 Uhr nachts an der Grenze sein") und sind zeitgleich losgefahren :D

      Opelfan wrote:

      Die hatten für Sonntagabend 23.00h 1h Wartezeit angekündigt und später in der Nacht um 2.00h dann keine Wartezeit mehr. Ich bin kurz nach 2 Uhr nachts angekommen und es stand etwa 1km Schlange.

      ...und die Kolonne ist auch zeitgleich mit dir angekommen :whistling:

      Opelfan wrote:

      wobei sich in der Zeit genau 2 Ukrainer hinter mich eingereiht haben, alle anderen haben sich einfach zwischen Pkw- und Lkw-Schlange vorbeigedrängelt

      kenn' ich und könnte jedesmal ins Lenkrad beissen X( (ich muss im Sommer wieder los, fahre aber bestimmt - auch deswegen - über Belarus)

      Das in der Nacht von Sonntag (WE) auf Montag (kein WE) die Grenze in Richtung PL voll sein wird, ganz unabhängig was die app sagt, war doch aber zu erwarten. ?
      Frage bei der Gelegenheit, - gilt immer noch diese "Regelung" das man mit Kleinkind vorfahren kann; hat das jemand in letzter Zeit probiert ?
      "wer mich beleidigt, bestimme ich" K.Kinski

      egonolsen wrote:

      Frage bei der Gelegenheit, - gilt immer noch diese "Regelung" das man mit Kleinkind vorfahren kann; hat das jemand in letzter Zeit probiert ?


      Generell nicht automatisch an der Schlange vorbei fahren. Hinten anstellen und zum ersten Kontrollposten marschieren. Ihm sagen, dass ein Kleinkind im Auto ist. Dann telefoniert er kurz und sagt dir für gewöhnlich, dass Du vorfahren kannst.
      Wenn er es verweigert, bittest Du ihn um die Telefonnummer von der Beschwerdestelle in Kiew. Dann telefoniert er nochmal und dann darfst Du vorfahren.
      Ich habe noch nie verstanden, wie man beim Biathlon Zweiter werden kann.
      Man hat doch ein Gewehr...

      RumboReload wrote:

      egonolsen wrote:

      Frage bei der Gelegenheit, - gilt immer noch diese "Regelung" das man mit Kleinkind vorfahren kann; hat das jemand in letzter Zeit probiert ?


      Generell nicht automatisch an der Schlange vorbei fahren. Hinten anstellen und zum ersten Kontrollposten marschieren. Ihm sagen, dass ein Kleinkind im Auto ist. Dann telefoniert er kurz und sagt dir für gewöhnlich, dass Du vorfahren kannst.
      Wenn er es verweigert, bittest Du ihn um die Telefonnummer von der Beschwerdestelle in Kiew. Dann telefoniert er nochmal und dann darfst Du vorfahren.




      Der Service wird auch immer schlechter....
      Letztes Jahr sind sie selbsttätig von Auto zu Auto gegangen und haben gefragt ob man für 400.- Grn an der Schlange vorbei will....
      Wenn keiner kommt frag doch selbst wo Du nun bezahlen sollst....:)))
      Ich werd´s morgen mal wieder versuchen Richtung UA. Im Moment stehen auf der webcam sichtbar fiese Schlangen auf der A4, aber auch hier gibt es Spezialisten, die einfach rechts auf dem Standstreifen vorbeifahren. Die Landstraße daneben, eigentlich als Warteraum für LKW vorgesehen, ist dagegen leer, da könnte man eigentlich auch mit dem PKW durch wenn man rechtzeitig von der A4 runterfährt. In der Nacht sollen sich laut der website die Warteschlangen aber auflösen und morgen soll es dann OK sein.
      Heute früh um 5 Uhr in Korczowa an der Grenze gewesen, und war absolut nix los, wie die granicia-website versprochen hatte. Polen und Ukrainer zusammen hat vielleicht 10 Minuten gedauert, neuer Rekord. Auch in Richtung Polen sind diesmal lange nicht so viele gestanden wie bei den letzten Malen.
      Hallo Zusammen,

      bislang habe ich hier nur mitgelesen. Ich komme aus Ostwestfalen und bin seit 9 Monaten mit meiner Frau aus Kiew verheiratet und wir wohnen in Deutschland. Das nur kurz zu den aktuellen Gegebenheiten :)

      Der eigentliche Grund ist unsere Reise von Kiew nach Ostwestfalen am letzten Wochenende. Wir sind nach längeren Überlegungen dazu gekommen, den gleichen Weg wie auf der Hinfahrt (OWL-Frankfurt/Oder-Radom-Dorohusk-Kovel-Kiew) zu wählen. Der Hinweg mit Grenzübertritt am 4.4.2017 morgens um 08.15 Uhr gestaltete sich ohne Probleme und wir waren in rund 50 Minuten Gesamtzeit an der Grenze in der Ukraine an der ersten Tankstelle.

      Den Rückweg starteten wir am Samstag, 22.04.2017 um 07.20 Uhr in Kiew. Über die gut zu fahrende M07 (okay, die ersten 60-70 km waren mit zur Datscha fahrenden Kievern recht voll...) waren wir um 13.40 Uhr ukrainische Zeit an der Grenze Dorohusk. Nachdem wir ca. 6 km wartende LKW überholt hatten, standen wir vor einer ca. 1 km langen zweispurigen PKW-Warteschlange. Ich habe mal angetestet, wie die Reaktionen
      ausfallen, wenn wir links daran vorbeifahren (übrigens nicht nur wir, sondern auch noch 4 weitere Fahrzeuge). Als wir dann etwa an 5. Stelle in der 3. Reihe standen, sah ein Kiever Ehepaar mich mit den beiden Kindern meiner Frau und winkte mich vor.
      Natürlich eine super Sache, aber ich muss auch sagen, mit etwas "Wachsamkeit" geht da eine Menge, denn auch in der Reihe, in die ich mich dann einreihte, hat wieder einer geschlafen und war nicht im Wagen. So wäre ich auch ohne das freundliche Ehepaar aus Kiev ganz nach vorne gekommen :)

      Nun ja, durch die erste Schranke und dann 2 (zwei) Stunden nur in der Reihe vor der ukrainischen Kontrolle gestanden. Hier war dann Wachwechsel und entsprechend keine Bewegung. Zudem wurde im Block abgefertigt, erst wenn alle ca. 32 Autos, die unter dem Dach standen,
      komplett abgefertigt waren, wurden die Schranken geöffnet. Als wir dann endlich an der Reihe waren, wurde ein kurzer Blick in den Kofferraum, aber nichtmal in die Dachbox geworfen und dann konnten wir zur Passkontrolle und zum Zoll vorfahren. Unsere Papiere (u.a. auch eine notarielle Erklärung meiner Frau, dass ich mit dem Kindern fahren darf - (diese hatten wir noch am Freitag Abend bei einer Notarin in Kiew für 300 UAH erhalten!!!) wurden gelesen und recht zügig bearbeitet. Dann durften wir sogar ohne Blockabfertigung rausfahren, was mich ein wenig wunderte.
      Als ich dann jedoch die Schlange auf der Brücke nach Polen rüber sah, war mir klar, dass das kein Vorteil war....Nach rund 40 Minuten warten- ja, und wir sind in der Zeit auch 3 Wagenlängen nach vorne gekommen - fuhren nur LKW auf der rechten Spur an uns vorbei. Als dann ein deutscher Wagen ebenfalls durchfuhr, habe ich die Kindern mit den Ausweisen losgeschickt, an der ersten Schranke den Zöllner zu fragen, ob wir nicht auch diese Spur nutzen können. Siehe da, gar kein Problem. So bin ich aus der Schlange raus, Kinder eingepackt, an den ganzen wartenden Fahrzeugen vorbei an die Kontrolle für Bürger mit EU-Pass, wo wir alleine(!) waren. Der polnische Zöllner warf einen kurzen Blick in den Kofferraum und in die Dachbox, nahm die Ausweise (die nortarielle Erklärung war nicht interessant) und nach noch nicht mal 8 Minnuten waren wir in Polen und auf dem Weg nach Chelm. Von dort sind wir nich bis Poznan gefahren, dort übernachtet und am gestrigen Sonntag dann zurück nach OWL.
      Ich habe natürlich die Grenzprognosen, Kameras und alles weitere in den letzten Wochen gelesen und notiert, aber ein Muster läßt sich nicht erkennen für die Fahrten von der Ukraine nach Polen. Ich habe von meinen "Vorschreibern" gelesen, das die Zeiten an den Grenzen, die in den Prognosen genannt werden, vervielfacht werden müssen. Dem kann ich nur zustimmen, den ich habe jetzt ca. 3,5 Stunden gebraucht, ohne die
      "Vorteile" an dem Tag wären 9 Stunden noch sehr optimistisch gewesen. Zu der Zeit wurde die Abfertigung auf der polnischen webSeite mit 2 Stunden angegeben, die Prognose war bei 0 Stunden.
      Ich muss allerdings sagen, der Samstagnachmittag war jetzt nur aus der Not geboren, ich wäre lieber schon früh am Samstag morgen dort gewesen, das liess sich aber aus verschiedenen Gründen nicht machen.

      Die M07 läßt sich aus meiner Sicht sehr angenehm fahren und ist der kürzeste Weg für mich nach Kiew.

      So, das sind erstmal die erstenv Eindrücke meiner 2. Fahrt mit dem PKW nach und von Kiev.

      So long, Markus
      Hallo, Es ist wieder so weit! Unser Auto wird uns wieder nach Kropywnyzkyj ehem. Kirowograd bringen.
      Ja dieses Jahr fahren wir wieder. Das erste mal ohne Sohn. Ja die Kleinen werden groß :)

      Hat jemand ein paar neue Tipps für die Fahrt? Welcher Wochentag und Uhrzeit ist gut für die Grenze?
      Die letzten Jahre war es immer besser über Kiew zu fahren. Weiter aber bessere Straßen.

      Geplant ist der Start am 29.08. und Übernachtung an der Grenze. Evt. am 30.08 früh drüber und dann weiter bis Kropywnyzkyj. (an den Namen muss ich mich noch gewöhnen)

      Übergang Korcowa? Letztes Jahr sind wir Samstags über die Grenze. Das war nicht gut. 10 Stunden Wartezeit und kein Bett in Polen nur Hochzeiten.

      Also an alle Vielfahrer. Wer öfters in letzter Zeit die Strecke fährt hat bestimmt was zu empfehlen.

      Danke Xante
      Mit dem Herzen sehen, mit den Händen tun, nach den Sternen greifen und niemals aufhören zu träumen.
      Danke hab ich schon gelesen. Kommt man da auch mit einem normalen PKW durch? Ich habe keinen SUV.

      Wie sind eigentlich die Straßen Lwiw, Ternopil, Chmelnyzkyi, Winnyzja, Uman, Kropyvnytskyi? Immernoch so schlecht das sich der Umweg über Kiew lohnt?

      Danke Xante
      Mit dem Herzen sehen, mit den Händen tun, nach den Sternen greifen und niemals aufhören zu träumen.

      Xantorix wrote:

      Danke hab ich schon gelesen. Kommt man da auch mit einem normalen PKW durch? Ich habe keinen SUV.


      Ja sicher, Wenn Du nach der Grenze so fährst, dann hast Du wirklich nur ein paar km schlechte Straße, aber dann eine hervorragende Straße:
      Beim Kreisverkehr NICHT die erste Abfahrt südlich Richtung Jaworiw, sondern nördlich Richtung Nemyriw in das Dorf Hrushiv (dort gibt es viele Schlaglöcher)In Nemyriw auf die P40 nördlich Richtung Rava-RuskaIn Rava-Ruska rechts auf die M09/E372 Richtung Lviv: Wunderbare Straße, wie es sie selten in der Ukraine gibt
      Wir fahren schon 10 Jahre immer Yagodin - Kovel - Kiew.
      Hin und zurück.

      Wir hatten schon null Wartezeit, aber auch schon 8 Stunden.
      Es ist einfach nicht vorhersehbar, wie es wird.

      Letzten Sonnabend waren wir 22h an der Grenze UA und zwei Stunden später in Polen.
      Hätten wir noch paar Feinheiten gewußt, wäre das bestimmt noch mit 30-45min weniger geworden...

      Wir hatten im Hänger 4 Plastefenster und im T4 noch 5.
      Bissel dumm gelabert haben die ukrainischen Erst-Kontrolleure zwar, aber im Häuschen hat es die Zolldame dann nicht interessiert.
      Warum auch - wir haben Geld in UA dafür gelassen.

      Die polnische Pass-Kontrolleurin hat dann den Kollegen vom Zoll dazugerufen, seine erste Frage war nach den Rechnungen, die ich natürlich dabei hatte.
      Kurz die Preise nach Zloty umgerechnet, "Nemez" hörte ich ihn noch nach mir mit dem Kopf nickend fragen und das wars. Weiteres in meinem recht dicht bepackten Kofferraum hat ihn nicht interessiert.

      Wieder ein Jahr gute ukrainische Kartoffeln ...

      Herr Mayer wrote:

      einfach weil es seit langem keinen Bericht über die Strecke gegeben hat. :lol:
      an dem Namen Kirowograd schlecht gewesen ist


      Aussprechen konnte man den gut aber die Person dahinter ...Sergei Mironowitsch Kirow naja.

      Das mit der Strecke überlege ich noch.

      Gruß Xante
      Mit dem Herzen sehen, mit den Händen tun, nach den Sternen greifen und niemals aufhören zu träumen.