Der Gedanke an einen Notfall erfüllt mich mit Angst

      siluan schrieb:

      wie stehts um ukrainische Krankenversicherungen ?

      Die Kosten in UA sind so niedrig, das zahlt man doch aus der Portokasse - zumindest waren die Beträge in Sumy oder auf der Krim immer lächerlich für westeuropäische Maßstäbe.

      Für Kiew sollte das jemand anders beantworten. Da habe ich gehört, dass man Versicherungen abschließen kann, die dann aber an gewisse Kliniken gebunden sind.

      Gruß
      Siggi
      Ich war schon öfter mal wegen Kleinigkeiten beim Arzt in der Polyklinik. Beim Pförtner muss man sich anmelden und wir sagten was von meiner ukrainischen Krankenversicherung. Kennen sie nicht und keiner will irgendwas ausfüllen, geschweige denn eine Rechnung stellen für die Behandlung. Allerdings zahlte ich nie mehr als 400 UAH...Röntgen der Hand: 45 UAH, Untersuchung der Prostata inklusive Blutbild : 250 UAH
      Denke mal, da wäre das Papier für die Rechnung schon zu teuer. Allerdings wird die Krankenversicherung von staatlicher Seite gefordert bei Residenten. Meine Krankenversicherung kostet 1040 UAH für ein Jahr !




      und wie stehts um Medikamente ? Eine simple Erkältung mit der Gabe von Antibiotika kann meiner Erfahrung nach (für ukrainische Verhältnisse) richtig teuer werden. Die ärztliche Leistungen sind kostenlos, ob die Qualtität mitteleuropäischen Ansprüchen genügt sei dahingestellt.
      Von der Axa erhielt ich eine äusserst unbefriedigende Anwort. Ich wurde an einen Mitarbeiter hier in der Kleinstadt verwiesen. :((
      Der Vergleich hinkt ja.
      Jedem Ukrainer ist klar, dass er seine Medikamente selbst bezahlt, wenn er in die Apotheke kommt.
      Dafür zahlt er eben Steuern und Sozialbeiträge, welche gegen Null tendieren.
      Ganz offiziell.
      Wer soll das auch sonst bezahlen bei solchen Off-Shore Steuersätzen? Die Kirche oder die EU?
      Steuersätze die eine kostenlose Gesundheitsversorgung und dann noch kostenlose Medikamente ermöglichen, wie bei uns würde kein Ukrainer akzeptieren.
      Mit der Rente ist es dasselbe.
      Also von daher kann man keine Äpfel mit Birnen vergleichen.
      Ukrainer können sich auch selbst privat oder/oder über den Arbeitgeber versichern, aber das ist erheblich teurer, ähnlich wie bei uns.
      Deshalb macht es keiner.
      Naja und wenn du willst dass Du eine Versorgung hast dann bezahl sie. Du kannst ukr. Versicherungen abschliessen, die kosten zwischen 3-500$ und da ist dann alles drin.
      Aber doch kein Axa für 50.- Euro.
      Da kriegst Du genau das, was Du bezahlst.....:)))
      @'Ahrens
      Mit Verlaub, dein Beitrag ist leider wenig hilfreich.
      Ich möchte eine Krankenversicherung für eine junge Frau und ihr Kind abschließen. Die Frau zahlt keine Steuern und insofern gehen deine Anmerkungen ins Leere. Ich jedenfalls habe nichts gefunden und deine Aussage , das es Versicherungen gibt, wo alles drin ist interessant, aber wenig hilfreich. Ich habe jedenfalls nichts derartiges finden können.
      Wenn also jemand etwas konkrets zu sagen hat, immer vor. Ich wäre dankbar für jede Hilfe.
      Die "junge Frau' ist über die Situation genauso im Bilde wie ich.
      Also dass es in der Regel nicht vorkommt dass andere die Medikamente zahlen...:))

      siluan schrieb:

      Wenn also jemand etwas konkrets zu sagen hat, immer vor.

      Ein Vorschlag: Du gehst mit der jungen Frau gemeinsam zu einem Büro von TAS und dort wird man Euch sicher gern eine KV verkaufen.
      Страхование здоровья на случай заболевания - СГ ТАС
      (Die Webseite kann man auf Englisch umstellen.)

      Für Dich als Expat wäre ggf. Expat Retired eine Variante.

      Ich persönlich habe immer die Barzahlung ohne KV vorgezogen.

      Gruß
      Siggi