26.11.2018 Auswaertiges Amt "Aktuelle Lage"

      donlord schrieb:

      Patrick Christmann schrieb:

      Mein Fazit. Für dich eine absolut ungefährliche Reise. ABSOLUTESTE (Superlativ) Übertreibung hier.


      ... und sind die Blockposten in Zapo wieder besetzt? Der Unterschied besteht im wesentlichen darin, dass das Auswärtige Amt keine Reisewarnung ausgesprochen hat. Bis jetzt.
      Von daher würde ich sagen wer eine Reise gebucht hat muss diese nicht unbedingt absagen ... und wer eine plant, kann auch noch 26 Tage warten. Soll jeder selbst entscheiden !


      So seh ich das auch

      KannNix schrieb:

      kurze Frage an die Kenner.
      da ich für die Einreise eine Krankenversicherung benötige, meien Frage.
      Derzeit will keine Versicherung eine Versicherung anbieten, da in der Ukraine Kriegsrecht ausgesprochen wurde.
      Ist eine Einreise trotzdem möglich?


      Hallo Leute,
      ich habe einen Flug gebucht in die Ukraine um Sylvester zu feiern mit Freunden. 28.12 - 03.01
      Bin aufgrund der aktuellen Lage unschlüssig ob ich absagen soll.
      @Kannix ich habe eine Reiseversicherung mitgebucht bei "Europäische Reiseversicherung". Ich habe extra nachgefragt ob ich jetzt versichert bin oder nicht! Antwort:
      "bei Ländern, für die es eine partielle Reisewarnung gibt, besteht keine Schutz für jenen Teil des Landes, für den diese Reisewarnung gilt. In Landesteilen ohne Reisewarnung ist der Versicherungsschutz aber gegeben."

      Ich werde mich hier jetzt etwas einlesen und dann entscheiden ob ich hinfliege oder nicht!

      LG,

      maexx
      An sich spricht nichts dagegen.
      Die Mainstreampresse ist sowieso nicht geeignet, um sich Informationen über das Land zu beschaffen.
      Fast alle Journalisten und Redaktionen sitzen in Moskau, oder noch weiter weg.
      Die Berichte basieren meist auf Hörensagen und sind in der Regel politisch motiviert.
      So ist das schon immer gewesen, seit ich das Land kenne.
      Eine Krankenversicherung sollte den Rücktransport absichern. Den Rest kann man selber zahlen.
      Im Zweifel hilft eh nur Bargeld.
      @maexx - Überstürze es nicht mit irgendeiner Absage. So lange Du nicht unbedingt in Donetsk oder Lughansk feiern wills, sehe auch ICH keinen Grund, die Reise zu stornieren. Ist ja noch genügend Zeit, um die Lage zu beobachten und ggf. zeitnah zu reagieren, falls sich etwas anschickt, aus dem Ruder zu laufen.
      Tue nie altruistisch etwas Gutes, denn es wird doppelt und dreifach im Üblen vergolten.
      Ich bin heute morgen an der Grenze angekommen. Habe den kleinen Umweg über Budomierz/Hrushiv gemacht. Kurz vor 8 war ich da, kurz nach 9 ukrainische Zeit war ich weg. Ich war der einzigste. Als ich mit den Polen fertig war, kam noch ein zweites Auto. Ich war in 10 Minuten durch. Die Ukrainer haben sich nicht mal bemüht, einen kurzen Blick ins Auto zu werfen. und auch sonst ist alles entspannt. Bin durch Lviv gefahren. ...es war wie immer. In Luzk angekommen und erst mal ne Stunde durch die Stadt gebummelt. Auch hier geht alles seinen normalen Gang.

      DerWiener schrieb:

      Warum bist du von Budomierz wieder runter nach Lviv gefahren und dann rauf nach Luzk?
      Die Strecke nördlich nach Rawa Ruska hätte die Reise nochmals verkürzt.

      Ich habe das im März dieses Jahres auf dem Heimweg versucht. ...also entgegengesetzte Richtung. Es war aber noch alles verschneit, dass ich komplett den Überblick verloren habe. Was ist Feldweg oder was gilt noch als Straße egal wie, wenn ich heute über die Provinz ein-oder ausreise, dann nur mit dem etwas weiteren Weg. Da weiss ich, dass ich nur 20 km Katastrophe vor mir habe. Wie ist Deine Erfahrung mit deiner vorgeschlagenen Strecke?
      Die Strecke von Schowkwa nach Rawa Ruska ist wirklich perfekt, super asphaltiert, breit, da kann man auch ohne Gefahr von einem Schlagloch mit 140 kmh dahingleiten.
      Insofern könnte man auch den Übergang Hrebenne versuchen, laut der polnischen Granica App ist aber dort immer die Wartezeit länger als in Budomierz.
      Von Rawa Ruska nach Hrushiw ist der erste Teil normaler ukrainischer Standard, da und dort ein Schlagloch dann wieder besser befahrbar, mit Wechsel auf die linke Straßenseite.
      Richtig unterirdisch sind nur die paar Km vor und in Hrushiw. Dort brauchst du nur den ersten Gang.

      DerWiener schrieb:

      Die Strecke von Schowkwa nach Rawa Ruska ist wirklich perfekt, super asphaltiert, breit, da kann man auch ohne Gefahr von einem Schlagloch mit 140 kmh dahingleiten.
      Insofern könnte man auch den Übergang Hrebenne versuchen, laut der polnischen Granica App ist aber dort immer die Wartezeit länger als in Budomierz.
      Von Rawa Ruska nach Hrushiw ist der erste Teil normaler ukrainischer Standard, da und dort ein Schlagloch dann wieder besser befahrbar, mit Wechsel auf die linke Straßenseite.
      Richtig unterirdisch sind nur die paar Km vor und in Hrushiw. Dort brauchst du nur den ersten Gang.

      Ja, das kenne ich. Richtige Kraterlandschaft..War gestern falsch gelegen. Als ich im Winter Lviv meiden wollte, bin ich in Kamianka- Buska Richtung Hrushiv. Das ist absolut nicht zu empfehlen, darum der Schlenker über Lviv und Yavoriv.
      Deine Route werde ich aber auf jeden Fall mal testen))))

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      So Ihr Lieben.
      Ich bin wieder zurück und es war alles wie die Fahrten davor. Meiner Meinung nach braucht sich momentan niemand Sorgen zu machen, um die Ukraine zu besuchen. Wir waren auch in Lviv auf dem Weihnachtsmarkt. Auch in Lviv alles wie bei der Anreise nach Lutsʼk . Nicht mehr Militär, keine verstärkten Kontrollen der Polizei. Auch Ausreise Hrushiw problemlos. 45 Minuten

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      donlord schrieb:

      In dieser Oblast ist auch kein Kriegszustand verhängt. Denken hilft
      Es wird kontrolliert an den Außengrenzen und die Reservisten sind auch eingezogen. D.h. es wurde militärisch die Außengrenze verstärkt.

      Meine Aussage bezieht sich auf meine Erfahrungen, um Personen, die einen ersten Besuch der Ukraine in Betracht ziehen, etwas Skepsis zu nehmen.
      Von daher kannst du dir solche Kommentare : DENKEN HILFT sparen. Ich war sehr wohl informiert und kann denken.
      Trotz guter Kommentare und hilfreichen Aussagen, scheint so etwas hier bei manchen normal zu sein

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      Als ich am 15. Oktober Lviv durchfuhr waren gefühlte 10.000 Soldaten dort auf dem Hauptplatz. Aber nachdem ich schon mit dem Schlimmsten gerechnet hatte, stellte sich heraus, dass der Tag der Helden war. Mir fiel ein Stein vom Herzen. 10.000 hört sich vielleicht nicht viel an, aber wenn man denen auf einem Haufen gegenüber steht, bekommt man ein mulmiges Gefühl. Vor allem, wenn 18 Jährige mit automatischen Waffen herumlaufen, die sich zudem noch extrem cool fühlen....

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      Schwabe schrieb:

      Meine Aussage bezieht sich auf meine Erfahrungen, um Personen, die einen ersten Besuch der Ukraine in Betracht ziehen, etwas Skepsis zu nehmen.
      Von daher kannst du dir solche Kommentare : DENKEN HILFT sparen. Ich war sehr wohl informiert und kann denken.

      Ich geb dir für deine Anmerkung 10 likies, aber ich schreib trotzdem was ich denke. Es war an der Grenze zu PL sehr kritisch, aber das hat andere Gründe. Und wäre es sehr unangenehm wenn man bei dem Thema an der Grenze festsitzt))).

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      Krieg hin oder her ...privat oder als Soldat ! ich geh nicht hin :lol:


      Der 2 Weltkrieg ist angeblich am 1. September ausgebrochen.
      Wurde mehrfach verschoben .

      Einige Kommando Unternehmen hatten bereits vorher Tunnels , Brücken ect. eingenommen .

      Aber man fährt ja nun auch nach tschernobyl in den Urlaub.

      KZ Urlaub im Baltikum soll ja auch nett sein.

      Egal ich warte zuhause auf den Erstschlag ..

      ich wünsche einen friedlichen 3. Advent
      :blackeye:

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      Ich denke, man sollte ich mal relaxed nach hinten lehnen und den 26.12. abwarten. Wenn dann keiner die Nerven verloren hat, kann das Normale wieder einkehren. Die Ukraine werden ihre Neuwahlen haben und trotzdem wird sich nicht viel ändern...
      Also es kann niemand in die Glaskugel schauen... Vor 2 Jahren hatte die UA die Diskussion was besser ist eine EU oder GUS Anlehnung. Jetzt ist klar dass ein eigener Weg gefunden werden muss.
      Niemand will wirklich Krieg, aber Spannungen sind vorhanden und eine Lösung liegt nicht auf dem Tisch. Der erste große Schritt Blauhelme lässt auf sich warten... Leider