Fähre Odessa - Batumi / Poti - Georgien

      Fähre Odessa - Batumi / Poti - Georgien

      Hallo, an alle, die es interessiert. Habe mal aus Jux + Dollerei + aus Langeweile eine Preisanfrage an UKRFERRY Odessa gerichtet, wegen meines Wohnmobils, da das nicht in der Preisliste steht.-

      Also der Basispreis f+r bis zu 8 meter # bis zu 5 Tonnen ist 18.850 Griven + Bunkerzuschlag von 6 $ pro angefangenem Meter = 48 US$

      = 20.242,00 Griven - eine Strecke wohlgemerkt.

      Ob da der Fahrer # ggf der Beifahrer schon includiert ist . . . ??? K.A. - muß ich nochmals nachfragen. Letztes Jahr bin ich von Mitteleuropa kommend via Türkei nach Georgien, dann weiter nach Ossetien, Inguschetien, Tschetschenien und Dagestan - war einfach nur toll ... !
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      Mark Twain: Das schönste aller Geheimnisse ist, ein Genie zu sein und es als Einziger zu wissen.

      OBM100 wrote:

      Für 21000 Griwnas kannst du aber eine Menge tanken. Andererseits ist die Fahrt wahrscheinlich mühsam nach Georgien.

      Nö, mühsam keineswegs, habe ja Zeit u. die Straßen in der TR sind ausgezeichnet.

      Meine Route war voriges Jahr, beginnend 5.4.18: Prag - SK - H - RO - BG - TR, hier zur Abwechslung mal die Schwarzmeerküste, vorher hatte ich immer Mittelmeer - dann GEO - erste Stadt Batumi, ein Leckerbissen für's Auge, hier mein Parkplatz mitten in der Stadt:





      Und natürlich wie es so meine Gewohnheit ist, in jedem Land einen typischen Hut gekauft:



      Nach paar Wo. in GEO weiter nach Aserbaidshan usw. etc pp. Etwas Besseres kann ich mir nicht vorstellen, die Freiheit auf 4 Rädern...

      Noch etwas zu der Fähre: Wenn ich eine Anfrage starte, heißt das noch lange nicht, daß ich es in die Praxis umsetze - meist mache ich das aus Jux + Dollerei + Langeweile . . .

      Und ja, mit den 21000 Griwen ist es nicht getan, da kommen ja evtll noch 2 Pers. in einer Kabine = 300 $ dazu = 8000 Griven incl. Verpflegung, also dann sind wir schon bei 30.000 Griven - möchte nicht wissen, wie lange ein Ukrainer für das Geld arbeiten muß.

      Mal ganz interessant, solche Sachen sich schicken zu lassen.
      Mark Twain: Das schönste aller Geheimnisse ist, ein Genie zu sein und es als Einziger zu wissen.
      Klasse! Ist die Türkei nicht gefährlich, wenn man als älteres Ehepaar (alleine?) unterwegs ist auf den Straßen?
      Aber ansonsten glaube ich, dass es dort schön ist zu fahren. Ich war vor anderthalb Jahren auch in Georgien und die Straßen waren gut. Konnte es kaum glauben, dass in Tiflis schon ein Kilometerschild stand mit Teheran: 1280 km....irgendwie irre, wie klein die Welt doch ist.
      Grüße!

      Der Sachse wrote:

      Hallo Vorkuta, welche Gebiete sind in Inguschetien gesperrt ?
      Kann man sich dort die Wehrtürme aus dem 15. Jahrhundert anschauen ?
      Kommt man ohne Sondergenehmigung die E 50 bis Machatschkala aus Richtung Westen ? Kann man Nasra und Magas besuchen ?

      Keine Ahnung, gesperrte Gebiete hab' ich nicht gesehen. Wir sind die GEORGISCHE HEERSTRAßE gefahren, an Südossetien stramm vorbei, da ist kein Zutritt, dann waren wir in der Hauptstadt Nord-Ossetien's, da habe ich "meine" neue Stammkneipe in Vladikavkas gefunden:





      Und mein Feund war auch schon da + wartete:



      Irgendwann von da weiter nach Inguschetien, an der "Grenze" Pass kontrolliert + registriert, Slalom im Schritttempo fahren müssen, das war alles, dann kamen wir irgndwann in Grosny an, auch alles nur mit geringen, nicht nennenswerten Kontrollen - war immer ziemlich lustig, die Jungs da zu beobachten.

      In Dagestan waren wir mit Bekannten in einem KURGEBIET - typisch sowjetisch-sozialistisch, ein Gericht gab's im "Restaurant" zu essen, auch gut, war alles total locker, lustig + ich war sehr glücklich, russisch sprechen zu dürfen.-

      Ein Nachteil hatte das Ganze, Tschetschenien hat strenges Alk.-Verbot + Weiber waren auch keine da, in Dagestan konnte man den Ärger über fehlende Weiber wenigstens mit Alk wegspülen . . .

      Hier unser Kur-Lager in Dagestan:







      Die Straßen waren nicht so prickelnd, nach einem Regen fast unpassierbar, sogar die Kühe hatten Angst:





      Mit hat's gefallen - gerne wieder - ist so ungefähr das Gegenteil der Idioten vom Ballermann, die ihren Sangria in Malle mit Straohhalmen aus 10-Ltr-Eimern saufen . . .
      Mark Twain: Das schönste aller Geheimnisse ist, ein Genie zu sein und es als Einziger zu wissen.

      OBM100 wrote:

      Klasse! Ist die Türkei nicht gefährlich, wenn man als älteres Ehepaar (alleine?) unterwegs ist auf den Straßen?
      Aber ansonsten glaube ich, dass es dort schön ist zu fahren. . .

      Türkei ist nix gefährlich, alles tolle Menschen dort, treffe auch ständig alte Türken, die früher in DE waren, die leben jetzt mit ihrer DE-Rente in der TR wie Gott in Frankreich, alle schwärmen + lachen + singen.

      In Istanbul fanden wie [ ach ja, was heißt " älteres Ehepaar" ] - ich reise fast immer alleine, das letzte Mal war eine Bekannte dabei. In Istanbul standen wir auf diesem bewachten Parkpl:





      Der Parkplatz kostete 6 € / 24 Std, durch den LIRA-Verfall war es sehr billig für uns, aber Istanbul muß ich nicht noch mal haben, alles auf Touri-Nepp aufgebaut, war nicht so doll . . .
      Und jeden Morgen kam der lustige Bäcker vorbei, brachte das Frühstück, hab' immer schön mit ihm geschwatzt:





      Das dazu . . .
      Mark Twain: Das schönste aller Geheimnisse ist, ein Genie zu sein und es als Einziger zu wissen.
      Cool! Das erinnert mich an eine Begebenheit in Griechenland vor 32 Jahren. Eine damalige Freundin von mir hat sich im Meer eine Schnittwunde zugefügt und wir fuhren im damals menschenleeren Kalkidiki nach Polygiros, 80 km zum Krankenhaus. Natürlich ohne Navi damals. Ich stand dann im Zentrum der Kleinstadt und sah mich hilflos um, plötzlich sprach mich eine Stimme aus dem nichts in astreinem Schwäbisch an, was ich denn suchen würde. Ich sah nur einen alten Griechen auf der Haustreppe sitzen, wie sich herausstellte, arbeitete er bei Osram Lampenhersteller , nur 15 Kilometer von meinem Heimatort weg. Ich war verdattert und stotterte was von Krankenhaus und wo das zu finden sei. Er stieg zu uns ins Auto und dirigierte mich zum Krankenhaus in Polygiros.
      Wartete bis meine Freundin genäht war und wir zurück fahren konnten. Alles in Allem vier Stunden oder so. Er sagte dann einfach Ade! Das wars. Ohne ihn würde ich wahrscheinlich heute noch in Griechenland rumgeistern.
      Das hat dann auch sehr stark zu meinem positiven Glauben an ein vereintes Europa geführt, das ich nach wie vor gut finde.