Fußball - EM: Klitschko wirft Ukraine Korruption bei EM vor ‎

      oldtrotter schrieb:

      Wir werden auf die Generation warten müssen, die zur Zeit noch am studieren und lernen ist, die sich noch in der Berufsausbildung befindet. Da habe ich Hoffnung und ich vertraue meinen Kindern und Enkeln hier in der Ukraine.

      oldtrotter schrieb:

      Wir werden auf die Generation warten müssen, die zur Zeit noch am studieren und lernen ist, die sich noch in der Berufsausbildung befindet. Da habe ich Hoffnung und ich vertraue meinen Kindern und Enkeln hier in der Ukraine.

      Auch diese Generation wird nicht helfen...leider. Um in der Ukraine etwas zu ändern, muss man als erstens die Mentalität von Menschen ändern. Es gibt ein Begriff bei uns, den diese mentale verdorbene Seite bezeichnet - "Ragul"(ragulizm).
      Außerdem, es fehlen nicht das Mittel zur Lösung von Problemen. Es fehlen klare, geistig reine Köpfe.

      Maxima schrieb:

      Auch diese Generation wird nicht helfen...leider. Um in der Ukraine etwas zu ändern, muss man als erstens die Mentalität von Menschen ändern.
      So pessimistisch würde ich das aber nicht sehen.
      Im letzten Vierteljahrhundert hat sich gerade in Mittel- und Osteuropa sehr viel getan. Die politischen Umwälzungen haben ihre Spuren hinterlassen, auch in den Köpfen der betroffenen Menschen.
      Einige Länder haben diese Wende erstaunlich gut geschafft -- auch in den Köpfen der Menschen.
      In anderen Ländern dominiert noch der alte Geist, teilweise mit veränderten Zielen. Da wurde quasi der Teufel mit Beelzebub ausgetrieben. Da müssen erst einmal die Reformen wieder reformiert werden. Das scheitert oft an der Profitgier der Begünstigten.
      Natürlich gibt es auch so etwas, wie den Volkscharakter. Den zu ändern wird schwierig sein. Aber ist es auch sinnvoll? Bestimmte Eigenschaften sind doch durchaus liebenswert, vielleicht aus unserer Sicht exotisch und abenteuerlich. Andere Eigenschaften betrachten wir aus unserem engen Blickwinkel und wir erlauben uns unangemessene Kritik.
      Letztendlich liegt es an den Völkern selbst, ob sie sich individuell darstellen wollen oder lieber in eine größere Volksgemeinschaft einfügen. Es ist die Frage, wieviel Isolation man ertragen will.
      So jetzt habe ich noch einmal alles durchgelesen und auch noch einmal meine Enkel befragt, beide Studenten in Kiew sowie meine Töchter und deren Ehemänner. Fazit der Geschichte, man will eine Änderung herbeiführen ohne die gewachsenen Familienstrukturen außer Kraft zu setzen, so wie es im Westen schon bereits nach ende des 1. Weltkrieges der Fall ist. Die schlimmsten Ereignisse in der Geschichte der Ukraine wurden nur durch den Zusammenhalt der Familie überstanden, deswegen gibt es auch keine politische Entscheidung gegen den Zusammenhalt der Familie. Frei nach R. Buckminster Fuller: Du wirst niemals etwas verändern, wenn Du die Realität bekämpfst! Um etwas zu ändern musst Du ein neues Modell schaffen, dass das bestehende Modell überflüssig werden lässt! Nun noch mein Spruch: Wo nichts ist, da ist nichts! Um was zu Erschaffen muss man der Zeit Zeit lassen! So und jetzt traut einfach mal der Jugend der Ukraine, sie werden es schon richten! Danke Oldtrotter
      Ich habe hier etwas geschludert, ich meine es in Bezug auf den Zerfall der Familien! Jetzt einen Weg zu beschreiten der Änderungen herbeiführt wird die Aufgabe der jungen Ukrainer sein, ja etwas Neues schaffen ohne die Familie einer Zerreißprobe zu unterziehen, denn sie ist die einzige Möglichkeit um in der Ukraine als Junior und Senior zu überleben (Stipendien und Pensionen nicht ausreichend zum Überleben, also teilt man das in der Familie auf so gut es geht). Vielleicht kommt ja auch mal jemand auf den Gedanken, dass man etwas Geld erhalten muss (Verdienst), um auch etwas zu erwerben. Ich bin da guter Hoffnung, schließlich studiert die angebliche Oberschicht Betriebswirtschaft und Jura und will Manager werden. Wenn das ganze Volk dann nur noch aus Häuptlingen besteht muss man eben ohne Indianer als Großer Generalstab alles alleine machen!
      Danke Oldtrotter

      oldtrotter schrieb:

      ich meine es in Bezug auf den Zerfall der Familien
      Da glaube ich ist der 1. Weltkrieg zu früh angesetzt. In der Not des beginnenden 19. Jh. hielten die Familien noch recht gut zusammen. Die Nachkriegsumstände, Weltwirtschaftskriese zwangen einfach dazu. dann kamen die Nazis, die Familie und Volksgemeinschaft lautstark propagiert haben und auch förderten. Das brachte ja auch viele Stimmen. Im Krieg wurden die Familien z.T. zerstreut, Väter blieben auf dem Feld und groß angelegte Vertreibungen bzw. Flucht aus dem Osten zwang auch zum Zusammenhalt der übrig gebliebenen Familien. Das hielt sich, bis das Wirtschaftswunder in Westdeutschland hereinbrach.
      Immerhin waren Löhne, Gehälter, Renten, Pensionen und die Ausbildung gesichert.
      Ok, hier hat vermutlich jede Familie ihre eigene Geschichte und ich habe das nicht nur auf Deutschland bezogen, sondern auf den Beginn der Zusammenführung von Arbeitern und Werksanlagen in den englischen und deutschen Industriegebieten!
      Danke Oldtrotter