Die Ukraine wird 2013 eine Finanzpolizei gründen

      Die Ukraine wird 2013 eine Finanzpolizei gründen

      В Украине хотят создать финансовую полицию
      В Украине уже в 2013 году может быть создана финансовая полиция по
      примеру ряда европейских стран, где данная структура подчинена
      Министерству финансов.



      Как сообщает "КоммерсантЪ-Украина", правительство разработало
      законопроект, которым предусматривается сокращение полномочий Службы
      безопасности Украины, Министерства внутренних дел и Генеральной
      прокуратуры по расследованию преступлений в экономической сфере. Функции
      налоговой милиции, финансовой разведки и оперативно-розыскной
      деятельности планируется объединить в новом ведомстве, компетенцией
      которого и станет выявление и расследование налогово-таможенных
      нарушений, фактов отмывания денег, преступлений в банковской и бюджетной
      сферах.
      telegrafua.com/news/256350/
      » Es ist ein großer Vorteil im Leben, die Fehler, aus denen man lernen kann, früh zu begehen. «

      Winston Churchill


      Und natürlich auch die früheren Regierungen gleichermaßen in Haft behalten und zusätzlich die bisher übersehenen ebenfalls!
      Ich finde es gut, dass man endlich einen Anfang macht. Er wird schwierig sein und nicht ohne Lernprozesse ablaufen. Wichtig wäre natürlich ein gezieltes Bekämpfen der Schattenwirtschaften ohne aber auch die unangemessene Bereicherung der wenigen "unanständig" Wohlhabenden in diesem Land außer acht zu lassen. Und da wird es weiter wohl ein Hauen und Stechen geben.
      Danke Oldtrotter

      costabrava wrote:

      Der Flop ist vorprogrammiert... wie unter Wiktor Juschtschenko die Bekämpfung der Korruption von Polizei und Zoll....

      Wann warst Du das letzte Mal in der Ukraine? Bei meinen letzten beiden Touren bin ich jeweils einmal angehalten worden, und die Polizisten verlangten kein Bakschisch.

      An der Grenze sah es jedoch ein wenig anders aus. Da gab es vermutlich sowas wie eine, öhm, Cafeteria, wo der eine oder andere Grenzer mit dem einen oder anderen Kunden verschwunden ist. Und da wird sicherlich reichlich "Kaffee" geflossen ein :D
      Um Dir direkt zu antworten... ich war vor 2 Wochen das letzte mal in der Ukraine... in Rivne – Ternopol und Ivano Frankovsk...

      Und mit dem anhalten hast Du wahrscheinlich nur Glück gehabt... alles andere ist ja so wie von mir befürchtet.. hat sich also nichts geändert...

      Andreas und Lena wrote:

      Bei meinen letzten beiden Touren bin ich jeweils einmal angehalten worden

      Das stimmt. Das viel besser geworden. Die Präsenz der DAI ist auf einem ganz anderen Niveau als noch vor einigen Jahren. Im wesentlichen stehen sie nur in den Städten und bei ihren Posten. Schauen wir mal, ob diese Direktive die EM überlebt.

      Aber die Verkehrspolizei einzuschränken oder die hohen Tiere im eigenen Land zu verfolgen, das doch ganz verschiedene Dinge. Warum sollte sich die Mehrzahl der Politiker selbst einem Risiko einer Verfolgung aussetzen?

      Gruß
      Siggi
      Sicher sind das ganz verschiedene Dinge, aber es sind beides versuche in die richtige Richtung. Ich habe mittlerweile das Gefühl, dass die Mehrzahl der Politiker bereits ausreichend mit allen Vorteilen bedacht wurde, bzw. dieses Bärenfell schon unter sich aufgeteilt haben. Die aufstrebende Minderheit der Politiker, die langsam aber sicher zur Mehrheit werden könnte, kann nur noch durch die Schaffung der Finanzpolizei etwas erreichen, die bereits ausreichend bedachten gegen geringfügige Abgabe eines Strafgeldes ihre Pfründe erhalten. Ist doch bereits innerhalb Europas ein gängiges Geschäftsmodell, eine Krähe hackt selten einer anderen Krähe das Auge aus. Danke Oldtrotter

      Siggi wrote:

      Das stimmt. Das viel besser geworden. Die Präsenz der DAI ist auf einem ganz anderen Niveau als noch vor einigen Jahren. Im wesentlichen stehen sie nur in den Städten und bei ihren Posten. Schauen wir mal, ob diese Direktive die EM überlebt.
      Aber die Verkehrspolizei einzuschränken oder die hohen Tiere im eigenen Land zu verfolgen, das doch ganz verschiedene Dinge. Warum sollte sich die Mehrzahl der Politiker selbst einem Risiko einer Verfolgung aussetzen?

      Das läuft doch in Deutschland auch nicht wesentlich anders. Schlimmstenfalls lassen sich die hohen Damen und Herren auf so eine Art Ablasshandel ein, oder berufen sich auf ihre Immunität, oder können sich vor Gericht mit den fadenscheinigsten Argumenten durchsetzen, und die Sache ist ausgestanden. Mit will sich nicht erschliessen, warum das ausgerechnet in der Ukraine anders sein soll.

      Dort werden zur Verteidigung allenfalls noch ganz andere Geschütze aufgefahren. Sprich, der engagierte Korruptionsjäger wird wegen irgendwelcher Delikte selber eingebuchtet oder, wenn alles andere keinen Sinn macht, womöglich gar umgelegt.
      Dafür muß man doch keinen umlegen:

      Korruptionsjäger kooperativ=Beförderung plus Dienstwagen mit Stern

      Korruptionsjäger unkooperativ=Drogenfund in seiner Datscha+plus Berichte über Sexpartys mit Minderjährigen mit Zeugen

      Für was würdet Ihr Euch entscheiden als Korruptionsjäger in UA? ;)

      Gruß

      Martini