Kultur: Chronist des sowjetischen Alltags geehrt

      Kultur: Chronist des sowjetischen Alltags geehrt

      Der Bericht kam gerade auf NDR.

      Der KGB verfolgte ihn, seinen Beruf als Ingenieur hat er wegen seiner
      Akt-Fotos verloren. Der Ukrainer Boris Mikhailov hat nun den
      Spectrum-Fotopreis für sein Lebenswerk bekommen.

      Seit Jahrzehnten bannt Boris Mikhailov seine Eindrücke aus der
      ukrainischen Heimat auf Fotos. Mit der Zeit ist der heute 74-jährige
      Fotograf so nicht nur zu einem herausragenden Vertreter seiner Zunft,
      sondern auch zu einem Chronisten der sowjetischen und postsowjetischen
      Gesellschaft geworden. Anlässlich der Verleihung des internationalen
      Fotografie-Preises Spectrum ist am Sonntag im Sprengel Museum eine
      Ausstellung zu seinem Lebenswerk eröffnet worden. In der umfassenden
      Retrospektive sind bis zum 20. Mai rund 20 Fotografie-Zyklen aus den
      Jahren 1986 bis 2012 zu sehen.

      NDR Video und Bericht: Chronist des sowjetischen Alltags geehrt