Ukrainisches Präsidenteneinkommen

      Ukrainisches Präsidenteneinkommen

      Доходы президента Украины в 2012 году составили более $2,5 млн
      КИЕВ, 1 апр — РИА Новости, Виктор Авдеенко. Президент Украины Виктор Янукович в 2012 году получил 20 миллионов 388 тысяч 314 гривен (2,55 миллиона долларов) дохода, из этой суммы зарплата главы государства составила 774,877 тысячи гривен (97 тысяч долларов). Такие данные содержатся в его декларации о доходах, размещенной в понедельник на президентском сайте.


      Президент в прошлом году получил в виде процентов по банковскому вкладу 4 миллиона 62 тысячи 437 гривен (508 тысяч долларов). Также в 2012 году президенту Украины было выплачено авторское вознаграждение в сумме 15,551 миллионов гривен (1,94 миллиона долларов).

      Из полученной суммы в бюджет было уплачено 2 миллиона 643 тысячи 674 гривны (330 тысяч долларов) налогов. В 2012 году президент Украины перечислил 7 миллионов 432 тысячи 400 гривен (930 тысяч долларов) на благотворительность.

      Из недвижимого имущества Януковичу принадлежат земельный участок площадью 1,7688 гектара в Киевской области с расположенным на нем жилым домом площадью 619,6 квадратных метра, квартира в Киеве площадью 239,4 квадратных метра и два машиноместа общей площадью 39,9 квадратных метра. На конец 2012 года остаток средств на банковских счетах главы государства составлял 23 миллиона 881 тысячу 320 гривен (3 миллиона долларов). Янукович владеет ценными бумагами на общую сумму 6 тысяч 772 гривны (850 долларов).

      Супруга президента в прошлом году получила 19,219 тысяч гривен (2,4 тысячи долларов) пенсии и 5,281 тысячи гривен (660 долларов) в виде процентов по банковскому вкладу. В собственности первой леди государства находятся дом площадью 303,8 квадратных метра и земельные участки общей площадью 0,93 гектара, расположенные в Донецкой области. Также жене Януковича принадлежат автомобили Honda Odissey 2009 года выпуска и Тоуоtа Sienna 2011 выпуска.

      news.mail.ru/politics/12567682/?frommail=1
      Ich habe noch nie verstanden, wie man beim Biathlon Zweiter werden kann.
      Man hat doch ein Gewehr...
      Genau, und die Nachbarin meiner zukünftigen Schwiegerletern, die ihr Leben lang in einem Laden Näharbeiten erledigt hat, bekommt jetzt gerade mal 800 und paar zerquetschte an rente... !happy!
      Nothing In This World Worth Having Comes Easy!
      Aus gegebener Veranlassung weise ich mal darauf hin, selbst in der RF beträgt die Pension eines Stabsoffiziers, trotz der angeblichen Verdoppelung, nur zwischen 200 und 300 €, die Pensionen der einfachen Leute heben sich nicht Positiv von denen in der Ukraine ab.

      Was ich damit sagen will, beide Länder bauen auf die Eigeninitiative ihrer Pensionäre, sich weiterhin in ein Arbeitsleben einbetten zu lassen, was in der Regel auch als sogenannte "Schattenwirtschaft" von uns mehr oder weniger akzeptiert wird, jedenfalls hier östlich des "Bug" ausserhalb der EU.

      In extremen Situationen bedient man sich der Gesetze, dort wo sie Nutzen bringen könnten, zB. das Familiengesetz in der Ukraine! Ansonsten kann man (muss man) sich mehr oder weniger auf seine Familie, manchmal auch auf die weitere Verwandtschaft verlassen, selbst über Grenzen hinweg.

      So habe ich es jetzt schon zum wiederholten Mal hier erlebt und es funktioniert. Dagegen wird kaum einer angehen wollen oder es schlagartig beenden, am wenigsten die tatsächlich bitter armen auf Hilfe seitens der Familie oder Nachbarschaft angewiesenen "Alten".

      Hier kann nur eine wirkliche "Revolution in den Köpfen" etwas ändern, aber keine dieser üblichen Revolutionen von denen die Geschichte so gerne berichtet und die in unserer modernen Zeit so einfach vor der "Glotze" zu betrachten sind mit Chips auf dem Tisch und der Pulle in der Hand!

      Danke Oldtrotter

      oldtrotter schrieb:

      Was ich damit sagen will, beide Länder bauen auf die Eigeninitiative ihrer Pensionäre, sich weiterhin in ein Arbeitsleben einbetten zu lassen, was in der Regel auch als sogenannte "Schattenwirtschaft" von uns mehr oder weniger akzeptiert wird, jedenfalls hier östlich des "Bug" ausserhalb der EU.
      Nur mal ne Frage am Rande, Wieviel Millionen Rentner arbeiten in Deutschland so nebenbei, da die fürstliche Rente oder Pension nicht reicht?
      Ach ja, ich hab vergessen jeder kriegt Minimum 2.000 €. So wird es hier von den Westbesuchern kolportiert.
      "Im Land der Schatten ist die Wahrheit eine Lüge"
      Tom Drake
      Thialfi, so direkt wollte ich es nicht ausdrücken, aber mancher von den jüngeren Schreibern weiss noch nicht, was alles auf ihn zukommen wird, wenn er nicht im eigenen Haus für die Beteiligung der Generationen Sorge tragen würde. Da scheint nämlich langsam auch mal eine "Revolution" angebracht, die wir dann gerne an unsere Nachbarn hier in der Ukraine weitergeben werden. Der derzeitige Verfall eines sozialen Systems, wie momentan in der BRD, das sollten wir nicht zur Nachahmung empfehlen, da sollten wir von den jungen Deutschen etwas erwarten, so etwas wie ein Richtung weisendes Vorbild. Lassen wir das, sorgen wir lieber für uns selber, sie sind halt resistent gegen Beratung und Erfahrungen im eigenen Land,
      die Deutschen des neuen Jahrtausends.
      Danke Oldtrotter
      Werter Oldtrotter,Deine Worte sind von großer Bitternis, welche ich nicht nachvollziehen kann.
      Der Untergang des Sozialsystems Deutschlands - wenn man solche Worte hört denkt man - es handelt sich um ein 3 Welt Land.
      Es gibt änderungen und es hat immer änderungen gegeben.
      Aber - wird gerne vergessen - in D hast jeder die Möglichkeit sich politisch einzubringen und Änderungen an zustoßen.
      Statt darüber zu klagen, mache doch von deiner Lebenserfahrung gebrauch und gehe in Schulen und erzähle der "Jugend"(gibt es die Jugend?) von deiner Erfahrung.


      Es ist nicht alles perfekt in D, mit Verlaub aber um einiges besser als jenseits von Oder und Neiße oder noch weiter östlich.

      Vielleicht aber versuchen wir nur mit alten Denkmustern eine sich rapide ändernde Welt zu erklären. Das hilft jedenfall nicht weiter.

      Nochmals, statt zu verbittern - teile Deine Ansicht mit den Menschen des 21'zigsten Jahrhundert.
      Alles klar Aruba, ich habe meinen Kindern in Deutschland alles ermöglicht,. bin politisch stets eindeutig in Erscheinung getreten, und stelle jetzt mit Erstaunen fest, man muss für Bildung wieder in die eigene Tasche greifen. Ich bin nicht verbittert, warum auch, jeder ist seines Glückes Schmied. Mir geht es blendend und ich bin auch nicht auf Almosen angewiesen, aber der jungen Generation in D darf ich wohl mal den Spiegel vorhalten, insbesondere den Generationen, die nach 1965 geboren wurden. Mir daraus jetzt einen Vorwurf machen zu wollen, ich weiss nicht ob dieses der korrekte Weg ist. Euren Kindern müsst Ihr selber auf die Sprünge helfen, vielleicht sogar als Vorbilder. Ich konzentriere mich auf meine Enkel in der Ukraine und auf mein Restleben unter Freunden.
      Ich kann nur daran erinnern, "Revolutionen" haben im Kopf stattzufinden und nicht auf der Strasse in "Blut und Asche".
      Keine Angst, ich bin sehr freizügig mit meinen Erfahrungen und teile sie auch jederzeit mit, dieses aber nur noch in der Ukraine, nach Deutschland werde ich kaum noch einmal für längere Zeit fahren. Dieses aber eher aus altersbedingten Gründen und nicht weil ich verbittert bin, so ein Ekel bin ich nun auch wieder nicht.
      Danke Oldtrotter

      Aruba schrieb:

      Der Untergang des Sozialsystems Deutschlands - wenn man solche Worte hört denkt man - es handelt sich um ein 3 Welt Land.
      Es gibt änderungen und es hat immer änderungen gegeben.


      Hallo,

      wenn der Sozialabbau, bzw. die "Reformen" mit derzeitiger Geschwindigkeit weitergehen, werden die meisten Leute bald viele Länder bewundern, von denen wir das vor wenigen Jahren nicht für möglich gehalten hätten.
      Ohnehin hat der vermeintliche Glaube an unseren Sozialstaat und die Aufstiegsmöglichkeiten in vielen Bereichen mit der Realität nichts mehr zu tun und ist nur noch reines Wunschdenken, bzw. Suggestion.

      Klar hat es Änderungen immer gegeben, aber die soziale Entwicklung einer Gesellschafft kann gesammt und individuell wohl nur nach oben (nach vorne) gehen. So war das jedenfalls immer, das nennt man Fortschritt. Ansonsten befindet sich unser Gesellschaftsmodell in einer schweren Legitimationskrise. Wie will man den Leuten denn einreden, das unser Land Heute doppelt soviel produziert wie 1980, aber die sozialen Sicherungssysteme angeblich nicht mehr Finanzierbar seien??
      Deutschland ist doch heute viel reicher als vor 20 Jahren. Wo bleibt denn dieser ganze riesige Produktivitäts- und Sozialproduktszuwachs??

      Sagen wirs doch mal ganz deutlich. Die Verteilungsfrage war doch lange nicht mehr so aktuell wie Heute.
      Aber genau das ist nach meiner Meinung der falsche Ansatz.
      Es wird versucht mit Modellen aus dem letzten Jahrhundert auf die Fragen von Morgen Antworten zu geben.
      Die Gesellschaft ändert sich rasant und schneller als jeder es für möglich hält.
      Die sogenannten Werte ändern sich mit.
      Familien werden in Zukunft mehr einer Patchworkfamily ähneln.
      Ausbildung und lebenslanges lernen werden sich dramatisch umstellen müssen.
      Doch allzeit wird über den Untergang der Buntenrepublik Deutschland geklagt.
      Abbau Sozialstandards etc.

      Doch wem nützen die Sozialstandards und wem schaden sie.

      Kann ich einem 20'zig jährigen erklären warum er für Beamtenpensionen seine Steuern zahlt.
      Warum subventioniert man Universitätsstudien und nicht Hauptschulen in grösserem Umfang.

      Warum muss mit 65.67 oder 70 aufgehört werden zu arbeiten.

      Das sind unzählige Fragen aber stets wird der Sozialneid aufgeführt.
      "Dem Unternehmer geht es zu gut oder dieser priviligierten Truppe".
      Warum mischt sich keiner in die Politik ein?
      Ist nicht das eher das Versagen der Bevölkerung nicht mündig genug zu sein umd aufzustehen und Mißstände kundtun.

      Soll ich etwa Länder bewundern in denen alle gleich arm sind und es mir übel genommen wird mehr zu erreichen.

      Meiner Meinung ist Deutschland zu einem Jammerland verkommen. Alles wird negativ gesehen und die anderen Ländern machen alles besser.

      Ich möchte nicht mit Ua oder Griechenland tauschen.
      Hier in den Niederlanden wird sehr heiß über 6% Arbeitslosigkeit gestritten und man beneidet Deutschland insgeheim warum es dort besser geht.

      Und nun ein frohes :sniper:
      Das haben wir alles schon gehabt, und die Probleme denen wir uns heute gegenüberstehen wurden schon mal vor fast hundert Jahren mit den gleichen Methoden und Argumenten wie heute zu lösen versucht.
      Einsicht in wirtschaftl. Zusammenhänge wurden zum Vorteil weniger durch Ideologie ersetzt.
      Herr Heinrich Brünning lässt grüssen....
      Die Folgen sind oder waren zumindest bis vor wenigen Jahren bekannt.
      Aus dieser Erfahrung heraus wurde der sog. Sozialstaat geschaffen.

      Ahrens schrieb:

      ...
      Herr Heinrich Brünning lässt grüssen....
      Die Folgen sind oder waren zumindest bis vor wenigen Jahren bekannt.
      Aus dieser Erfahrung heraus wurde der sog. Sozialstaat geschaffen.
      Aber das ist schon etwas ganz anderes. Aus der aktuellen Situation gleich wieder das Szenario der Braunen rauszulesen , dass finde ich schon von zu weit hergeholt.
      Das ist nicht das Szenario der Braunen, sondern der Liberalen.... :)
      Die "Braunen" kamen etwas später, vor ihnen kam die Zertrümmerung der Renten- und Arbeitslosenversicherung, sowie allgemeine Lohnsenkung. Diese Rezepte haben schon damals nicht zur wirtschaftlichen Besserung oder mehr Wohlstand geführt, sondern zu Massenelend und einer unregierbaren Gesellschaft, durch totalen wirtschaftlichen Zusammenbruch.
      Auch nicht das Szenario der Liberalen, sondern der Konservativen.

      de.wikipedia.org/wiki/Heinrich_Br%C3%BCning

      Heinrich Brüning war Politiker der Zentrumspartei, der - wenn man so will - "Vorgängerpartei" der CDU - und Reichskanzler VOR der Machtübernahme der Braunen Soße um Adolf H.

      ChristophVIE schrieb:

      Auch nicht das Szenario der Liberalen, sondern der Konservativen.

      de.wikipedia.org/wiki/Heinrich_Br%C3%BCning

      Heinrich Brüning war Politiker der Zentrumspartei, der - wenn man so will - "Vorgängerpartei" der CDU - und Reichskanzler VOR der Machtübernahme der Braunen Soße um Adolf H.
      Danke dafür, wollte auch sagen, dass er einer der Vorbereiter war - nicht dass er ein brauner war

      ChristophVIE schrieb:

      Auch nicht das Szenario der Liberalen, sondern der Konservativen.


      Aber die konservative Vorgängerpartei der CDU der er angehörte, hat auch damals schon das gleiche liberal- marktradikale Programm vertreten wie heute....
      Wie übrigens alle sog. demokratischen Parteien seiner Koalitionsregierung. Die SPD, spielte auch die gleiche Rolle wie heute und betrieb keine ernsthafte Opposition gegen diese "alternativlose" Politik der Vernunft.

      Aber die deutlichen Parallelen, bis hin zur teilweise wortgleichen Argumentation der damaligen Akteure mit unseren heutigen Politvertretern sind wirklich ein Hammer.
      So hätte man vor 20-30 Jahren nicht argumentieren können, denn damals lebte die Masse der Leute noch, denen der gleiche Unsinn mit den bekannten Folgen schon mal aufgetischt wurde.

      Wie gesagt bei den Braunen sind wir dabei noch nicht. Die argumentierten damals unter anderem lediglich damit, sie würden gerade diese diese Politik beseitigen.