Erfahrungen mit Visazentrum (VAC) in Kiew?

      Erfahrungen mit Visazentrum (VAC) in Kiew?

      Hallo zusammen,
      hat jemand von Euch, bzw. Eure Frau, Freundin, sonstige Verwandten/Bekannten Erfahrungen mit dem Visazentrum (VAC) in Kiew gemacht?
      Es gibt schon einen Thread mit ähnlichem Titel leider ist der Thread aber eher in Grundsatzdiskussionen geendet.
      Kann jemand etwas dazu sagen ob der Passversand gut funktionieriert hat? Funktioniert der Versand auch Ukraine weit?
      Danke für das Teilen Eurer Erfahrungen!
      Barton
      meine Frau hat den Pass lieber selbst abgeholt ... sicher ist sicher
      Ich weiß, dass ich nichts weiß.

      Sokrates (470-399 v.Chr.)

      Erfahrung ist eine nützliche Sache. Leider macht man sie immer erst kurz nachdem man sie brauchte.
      Johann Wolfgang von Goethe (1749-1832)

      Bestätigung holt man sich dort, wo man annimmt sie auch zu finden.
      ok

      romeomustdie11 wrote:

      meine Frau hat den Pass lieber selbst abgeholt ... sicher ist sicher

      Das mach ich selbst in Deutschland bei den Agenturen.

      Schließe mich noch mit einer weiteren Frage an:
      Erfahrungen mit dem Zentrum in Lviv?
      Und muss eine Verpflichtungserklärung und Einladung immer amtlich beglaubigt sein (Ausländeramt). Würde eine Einladung mit enthaltener Verpflichtung und Einkommensnachweis im Original ausreichen? Z.B. als Beamter. Unsere Freundin hat solche Auskunft in Lviv erhalten.
      Morgen,
      die Visazentren fungieren mehr oder weniger lediglich als Antragsannahmestellen und leiten dann alles an die Botschaft weiter.
      Bearbeitet werden die eigendlichen Anträge nach wie vor einzig bei der Botschaft. Die Antragsannahmestellen haben damit rein gar nichts zu tun.
      Von daher dürfte es also keine wesentlichen Unterschiede bei der Antragsannahme, auf jeden Fall aber nicht bei der Bearbeitung geben. Ist mir auf alle Fälle nicht bekannt.
      Jedenfalls hat die Annahmestelle keinerlei Einfluss auf die Visaerteilung.
      Theoretisch und praktisch kann man auch jede beliebige andere Person, Reisebüro, etc., beauftragen Visaanträge in der Botschaft abzugeben und nicht nur VFS-Global. Diesen Eindruck erweckt die Botschaft lediglich, aus welchem Grund auch immer.

      im Prinzip ist eine Verpflichtungserklärung überhaupt nicht nötig, wenn selbst Eigenmittel durch den Antragsteller zur Abdeckung der Kosten für den Besuch nachgewiesen werden können.
      Die förmliche Verpflichtungserklärung muss amtlich oder notariell beglaubigt sein. (Zumindest bei Gastreisen zu natürlichen Personen)
      Bei Geschäftseinladungen reicht ggf. eine Verpflichtungserklärung mit Firmenbriefkopf Stempel und Unterschrift der bevollmächtigten Person aus.
      (In Verbindung mit Handelsregisterauszug, etc.)
      Die eigendliche Einladung ist ein einfaches Schreiben in dem man den Reisezweck darstellt. Das muss nicht beglaubigt sein.
      Das führt oft zu Verwirungen, weil viele die Verpflichtungserklärung als Einladung bezeichnen. Ist aber eigendlich was anderes.
      Bei Geschäftseinladungen macht man das in der Regel auf einem Blatt.

      Also für deinen Zweck würde ich auf alle Fälle eine Verpflichtungserklärung beim Ausländeramt abgeben, wenn es sich um eine Gastreise handelt.
      Alles andere ist eher ungewöhnlich und führt oft im Zweifel zur Ablehnung.

      Grüsse.

      freqtrav wrote:

      Und muss eine Verpflichtungserklärung und Einladung immer amtlich beglaubigt sein (Ausländeramt).

      Nein, muss nicht.
      Dumm ist nur, dass eine solche Verpflichtungserklärung nicht akzeptiert wird, und du deine formlose Verpflichtungserklörung durchklagen müsstest, und das ginge nur, wenn der Inhalt einwandfrei wäre. Der Weg ist also nur theoretisch.
      Die AV erkennen nur die amtlichen VEs der Ausländerbehörden an, da hier auch die Bonität geprüft wurde und eines von drei Kreuzchen darüber Aufschluss gibt -- "nachgewiesen", "glaubhaft", "nicht nachgewiesen". Mit Kreuz bei "nicht nachgewiesen" ist die VE zwar da, aber wertlos.

      freqtrav wrote:

      Würde eine Einladung mit enthaltener Verpflichtung und Einkommensnachweis im Original ausreichen?

      Wei gesagt: theoretisch ja, muss man gegebenenfalls druchklagen.
      In der Praxis wird es mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit nicht funktionieren.
      Sicherer ist es, zur Behörde zu gehen und sich den Wisch zu holen.


      Ahrens wrote:

      Die förmliche Verpflichtungserklärung muss amtlich oder notariell beglaubigt sein.

      sie ist "amtlich", muss aber nicht notariell beglaubigt sein.
      Wozu auch, sie ist ja "amtlich"
      Klang alles so einfach und ist nun kompliziert :(
      Unsere Freunde wollten eine Einladung mit Bankbescheinung im Original. Angeblich würde das ausreichen. Das Ausländeramt ist hier grundsätzlich nur geöffnet, wenn auch meine Frau im Dienst ist :(
      Und scheinbar will man Buchungen und Krankenversicherungen auch schon im Vorfeld. Das ist mir ein zu hohes Risiko bei 3 Personen.
      Also deine Freunde brauchen keine Bankbescheinigung. Jedenfalls nicht von Dir.
      Sowas interessiert zumindest in der Botschaft keinen.
      Die VE im Original benötigen sie in der Regel schon. (Jedenfalls erleichtert das die Sache)
      Weiter brauchst du aber auch nichts machen.
      Die Flüge können sie sich selbst buchen (ist in der Regel auch nicht erforderlich, manchmal verlangt die Botschaft das nachträglich)
      und die Versicherung auch selbst vor Ort in der Ukraine abschliessen. Das dauert 2 Minuten.
      Dein Part ist normalerweise mit der Abgabe der VE und ggf. noch der Verfassung eines Einladungsschreibens erledigt.

      Ahrens wrote:

      die Visazentren fungieren mehr oder weniger lediglich als Antragsannahmestellen und leiten dann alles an die Botschaft weiter.
      Bearbeitet werden die eigendlichen Anträge nach wie vor einzig bei der Botschaft. Die Antragsannahmestellen haben damit rein gar nichts zu tun.

      ...Wenn die Visazentren "nur" als Annahmestellen fungieren, heisst das dann auch dass das berühmt berüchtigte Interview für den Antragssteller/in entfällt oder wird das durch den Mitarbeiter im VAC übernommen?
      Grüße
      Das Interview entfällt.
      Jedenfalls wird davon nichts an die Botschaft weitergeleitet.
      Das hat natürlich Vor-und Nachteile.
      Einerseits findet keine "peinliche Befragung" wie in einem mittelalterlichen Hexenprozess mehr statt.
      Der subjektive Faktor ist wohl auch etwas ausgeschaltet.
      Andererseits kann man nichts mehr persönlich erklären.
      Mit manchen selten vorkommenden Reisezwecken (z.B. Prüfungen fürs Studienkolleg, Sprachkurse, Krankenbehandlung, etc.) würde ich also durchaus weiter persönlich zur Botschaft gehen.
      Bei standartmässigen Besuchs- oder Geschäftsreisen kann man sich die Mühe in der Regel schenken.
      Vorteil ist also das entspanntere Gesprächsklima und die Nichtnotwendigkeit eines Botschafts-, oder sonstigen Besuchs.
      Der Nachteil ist für mich die mangelnde Entscheidungsflexibilität und individuelle Bearbeitung.
      Hallo,

      ich möchte zu diesem Thema auch meinen Beitrag abgeben. Im Moment bin ich in Kiev. Vorab ersteinmal zu den Visazentren. Ich war in Lviv und muss sagen das die Abwicklung funktioniert. Ihr könnt dort bedenkenlos alle Unterlagen abgeben. Die Möglichkeit Kopien anzufertigen und Passbilder zu machen ist ebenfalls vorhanden. Damit wäre ich aber auch schon am Ende der positiven Eindrücke.
      Wenn eure Unterlagen nicht 100% in Ordnung sind spart euch den Gang zur deutschen Botschaft. Bisher dachte ich immer in einem Rechtsstaat zu leben, dass hat sich nun aber geändert. Nun zur Vorgeschichte:
      Meine langjährige Freundin lebt auf der Krim und aufgrund der aktuellen Situation hatten wir beschlossen unser Leben in Zukunft gemeinsam in Deutschland zu verbringen. Die Freigabe vom OLG ist bereits erteilt worden. Muss also noch A1 her. Sie spricht zwar etwas deutsch aber ich bin mir nicht sicher ob das für den A1 Test ausreicht. So entschlossen wir uns ein Schengen Visa zu beantragen, denn wo kann Sie schneller und besser die Sprache optimieren als in dem Land wo Sie in Zukunft leben wird. Also erstmal Kontakt zum auswärtigen Amt in Berlin und zur deutschen Botschaft on Kiev aufgenommen, die Sachlage exakt erklärt um Verfahrensfehler zu vermeiden. Dann alle Unterlagen zusammengetragen und uns in Lviv getroffen. Unterlagen im Visa Zentrum eingereicht und 5 Tage gewartet. Absage! Angeblich nicht ausreichend familiäre und berufliche Verwurzelung in der Ukraine. Nach unzähligen Gesprächen mit all bereits zuvor genannten Behörden wurde mir geraten von einem Widerspruch abzusehen und einen Neuantrag zu stellen. Also noch ein paar Dokumente (Melderegister Tochter und deren Geburtsurkunde) angefordert und voller Euphorie Antrag gestellt. Wieder 5 Tage gewartet, Absage! Exakt mit der gleichen Begründung. Ich war am Pumpen. Visa Stelle in Kiev angerufen und nach einer Person verlangt die Entscheidungen treffen kann. Ich wurde an Herrn Schoppa weitergeleitet. Wenigstens war er freundlich und erreichbar und riet mir Widerspruch via Fax einzureichen. Das tat ich am nächsten Tag. Ach ja, mittlerweile sind bereits 3 Wochen vergangen!!!!! Am nächsten Tag angerufen um sicherzustellen das alles angekommen ist und mir wurde mitgeteilt das kein Fax eingegangen ist. Ich war einer Explosion nah und teilte mit das ich den Wisch am nächsten Tag persönlich auf den Tisch knallen werde. Flug nicht mehr moglich, also Nachtzug Lvov-Kiev. Direkt am Morgen des nächsten Tages wurde ich von der Botschaft zum Visa Zentrum geschickt. Vielen Dank nochmal an den unfreundlichen Herren der vermutlich die Strecke bisher nur mit dem Auto bewältigt hat. Das war mehr als ein Kilometer und ich hundemüde. Endlich angekommen um meine Unterlagen einzureichen wurde ich am Eingang vom nächsten unfreundlichen Herren abgefangen. Vielleicht sollte die Botschaft bei der Vergabe ihrer externen Arbeitsstellen mal etwas genauer hinsehen. Wenn ich an der Tür einer bundesdeutschen Behörde vorspreche möchte ich mich nicht fühlen wie am Hintereingang eines drittklassigen Bordells in Frankfurt. OK, ich schweife ab. An dem Typ war kein vorbeikommen und so saß och geschlagene 2h direkt neben der Visastelle und habe ununterbrochen versucht jemanden telefonisch zu erreichen. Das ist keine Übertreibung!!!! UNUNTERBROCHEN!!!!!!!!! Als dann noch ein Bauarbeiter 2m neben mir anfing mit einer Asphaltsäge den Teer zu schneiden hatte ich endgültig die Schnauze voll und ging! Wenigstens war das Apartment top und wir konnten relaxen. Für Member die es interessiert, Kievinn, direkt neben dem Maidan. Erstklassig!!!!!! Wieder vergingen Tage voller Gespräche mit Hinhalteparolen und Phrasen. Heute habe ich einen letzten Anruf getätigt um ein klares ja oder nein zu hören. Wieder nur geblubber. Das wars für mich!! Es gibt wahrlich bessere Möglichkeiten als mit diesen Ignoranten vom deutschen Visa Zentrum in Kiev die Zeit zu vergeuden!!! Nebenbei, meine Verlobte und ich sind sicherlich keine komplizierten und unehrlichen Menschen und zu jeder Zeit haben wir ehrlich und aufrichtig gehandelt. Wozu? Im letzten Gespräch wurde mir dann endlich in etwa das mitgeteilt was man mir in meinem ersten Gespräch lange vor Reiseantritt hätte mitteilen können, nämlich das man kein Visa bekommt wenn man nicht 10 minderjährige Kinder und ein paar Immobilien zurück lässt. Dafür habe ich nun über 4 Wochen gewartet. Jetzt kaufen wir ein polnisches Visa and Ruhe ist. Hätte ich gleich manchen sollen und weil in ihrem Reisepass zwei Ablehnungsstempel vermerkt sind dürfen wir zum Dank auch noch einen neuen Reisepass anfordern. Für alle die glauben 400 Euro für ein polnisches Visa zu bezahlen sei teuer - ist es nicht und ihr schont eure Nerven!!!!!! Viele Grüße aus dem friedlichen Kiev

      Post was edited 3 times, last by “Babbel” ().

      ziemlich viel schief gelaufen. warum? Weil man falsch vorgegangen ist


      Babbel wrote:

      Sie spricht zwar etwas deutsch aber ich bin mir nicht sicher ob das für den A1 Test ausreicht.

      sollte reichen. Ca. 1 Woche vor dem Prüfungstermin intensiv lernen und A1 dürfte kein Problem sein
      goethe.de/ins/de/prf/sd1/mat/deindex.htm


      Babbel wrote:

      Widerspruch via Fax einzureichen. Das tat ich am nächsten Tag.

      du meinst eine Remonstration.
      Aber wenn DU das getan hast, dann passiert gar nichts. Denn was hast DU beantragt? nichts.
      SIE ist die Antragstellerin, nur ihre Remonstration wird bearbeitet.

      Babbel wrote:

      An dem Typ war kein vorbeikommen und so saß och geschlagene 2h direkt neben der Visastelle

      Klar ... du bist Deutscher, du brauchst kein Visum für Deutschland ... ergo: du musst und brauchst nicht rein, also wird man dich nicht reinlasse (gibt Ausnahmen, wenn man Glück hat)

      Babbel wrote:

      Jetzt kaufen wir ein polnisches Visa and Ruhe ist.

      Dir ist schon klar, dass es sich um Visamissbrauch handelt.
      wenn sie "erwischt" wird ist die Folge:Ausreisen und Einreisesperre (und kein VVisum auch in Polen für Polen möglich)


      Richitg wäre, wenn Ihr heiraten wollt:
      A1 machen (Was keine Problem wäre), Eheschliessung anmelden und mit Eheschliessungvisum einreisen oder in UA heiraten und dann als Ehefrau FZF Visa beantragen.
      Das alles wäre kein Problem.

      Wenn sie ein Schengenvisum will, bekommt sie es nur, wenn sie Rückkehrbereitschaft glaubhaft macht. Hat sie dazu nichts geschrieben, dann hat die Botschaft auch nichts an der Hand und sie kann kein Visum geben.
      Das war wirklich ein bischen blöd angestellt.
      Hättest du, bzw. deine Bekannte was anderes gemacht hätte sie aber wahrscheinlich auch kein Visum erhalten...

      Das man Leute nicht in die Behörde lässt ist tatsächlich seit Ewigkeiten gängige Praxis, solange ich diese Behörde kenne und schon ein starkes Stück.
      Früher wurde das seitens des Amtes immer bestritten, wenn man sich darüber in Berlin beschwert hat. In der Tat ist das auch nicht so einfach zu beweisen. Es wurde dann meistens argumentiert, es hätte sich dort nicht um Botschaftspersonal gehandelt, welches einem den Zutritt verweigert hätte, sondern die ukrainische Miliz oder irgendwelche Leute die dort ihre Leistungen anbieten. Das ging soweit, dass sich die Botschaft dann über die ukrainische Miliz beschwert hatte, welche die Botschaft früher bewachte. Das war wirklich unglaublicher Zirkus. Heute sind sie ganz offen dazu übergegangen zu behaupten man hätte dort nichts zu suchen. :))))
      Als ich das in einer eigenen Angelegenheit vor über 10 Jahren das erste mal erlebt habe, hätte das fast zu einer handfesten Schlägerei mit dem Sicherheitspersonal geführt. :)))

      Mal abgesehen, von der Visavergabepraxis, ist die arbeitsweise und Organisation dieser Chaosbehörde wirklich einmalig. Etwas vergleichbares habe ich weder in Deutschland noch in der Ukraine gesehen. Das ist unikal. Dort erledigen sozusagen 80 Leute, was auch 20 schaffen würden wenn die Hälfte krank ist und 3 im Urlaub sind.
      Man sollte sich wirklich mal die Arbeit machen die Arbeitsweise der Visa- oder Rechtsabteilung mit einem durchschnittlichen Arbeitsamt in Kleinkleckersdorf zu vergleichen.

      Ich habe seit über 10 Jahren beruflich mit dieser Behörde zu tun.
      Früher habe ich mich darüber auch jahrelang aufgeregt, heute kann ich mich darüber ehrlich gesagt nur noch totlachen und besuche den Laden nicht mehr selbst. Die Leute, welche das müssen tun mir aber Leid.

      Seit jahren plane ich schon ein Buch mit Beispielen aus meiner jahrelangen Erfahrung (Oder besser Abentheuern) mit dieser Behörde zu schreiben. Leider habe ich das aus Zeitgründen bis jetzt nicht geschaft. Früher oder später wird es aber dazu kommen. :))))

      Ahrens wrote:


      Seit jahren plane ich schon ein Buch mit Beispielen aus meiner jahrelangen Erfahrung (Oder besser Abentheuern) mit dieser Behörde zu schreiben. Leider habe ich das aus Zeitgründen bis jetzt nicht geschaft. Früher oder später wird es aber dazu kommen. :))))

      Na da möchte ich mich doch schon mal vorab auf ein persönliches, handsigniertes Exemplar anmelden. :phatgrin:
      war bei uns ähnlich , wir kauften auch ein Polnisches Visum und alles Paletti . Es ist nicht illegal , man muss nur den Grossteil der Zeit im austellenden Schengenland verweilen und kontrolieren kann und tut keiner dies . Wir heirateten in D und mussten nur zur Botschaft zwecks FZV , da waren die Mitarbeiter superfreundlich und hilfsbereit
      Ich weiß, dass ich nichts weiß.

      Sokrates (470-399 v.Chr.)

      Erfahrung ist eine nützliche Sache. Leider macht man sie immer erst kurz nachdem man sie brauchte.
      Johann Wolfgang von Goethe (1749-1832)

      Bestätigung holt man sich dort, wo man annimmt sie auch zu finden.
      ok

      Ahrens wrote:

      lässt ist tatsächlich seit Ewigkeiten gängige Praxis, solange ich diese Behörde kenne und schon ein starkes Stück.
      Früher wurde das seitens des Amtes immer bestritten,

      2008 durfte ich noch rein, 2009 nicht mehr.
      wenn "früher" also vor 2009 war, dann stimmt es, man konnte mit rein.

      Ahrens wrote:

      Das ging soweit, dass sich die Botschaft dann über die ukrainische Miliz beschwert hatte, welche die Botschaft früher bewachte. Das war wirklich unglaublicher Zirkus. Heute sind sie ganz offen dazu übergegangen zu behaupten man hätte dort nichts zu suchen.

      der wahre Grund sind eher Sicherheitsbedenken.
      Wenn alle mit rein dürfen, sind zu viele Leute in einem Raum, schwer zu überwachen.
      Also versucht man, Risiken zu minimieren (und jetzt komme mir keiner, dass das wo anders möglich ist. Klar ist das möglich, aber Risiken minimieren bedeutet nicht, alles möglich zu machen)

      Ahrens wrote:

      Etwas vergleichbares habe ich weder in Deutschland noch in der Ukraine gesehen.

      Ich schon. Kennst du UA Konsulate in D?
      aber da wir von dt. Behörden sprechen: in anderen Ländern gibt es schlimmere Zustände bei den deutschen Botschaften.
      Ist dann eben "landesüblich" ... und so wie es in UA ist, ist es eben auch eher an UA als an D angepasst.

      romeomustdie11 wrote:

      . Es ist nicht illegal , man muss nur den Grossteil der Zeit im austellenden Schengenland verweilen

      richtig, dann ist es nicht illegal.
      Im Gegenteiligen Falle aber schon (es gibt natürlich auch hier Ausnahmen)

      romeomustdie11 wrote:

      und kontrolieren kann und tut keiner dies .

      was aber nichts an der Strafbarkeit und der Illegalen Einreise und Aufenthalt ändert.