Posts by alexander.newski

    Heute wieder mit Stschastliwzewo gevibert.

    Alle Pensionate auf dem Arbatskaja Strelka sind mit Flüchtlingen aus Cherson besetzt.

    Auch gibt es keine leeren Häuser mehr(gab viele davon, weil viele Einwohner haben sich nach der EU auf die Socken gemacht).Schule ist jetzt fast überfüllt, der Unterricht geht flott voran.Neue Lehrkräfte sind eingetroffen(aus Cherson).

    Benzin kostet 57 Rubel/Liter.

    Diesel,keine Ahnung.

    In den Geschäften gibt es alles zu kaufen, die Preise sind hoch,Hauptzahlungsmittel ist der Rubel, Griwna werden vereinzelt noch genommen.

    Teile der Verwaltung aus Cherson sind in Genitschesk angesiedelt worden.

    Strom und Gas gibt es weiterhin umsonst.

    Von 21 Uhr bis 07 Uhr nach wie vor Ausgangssperre. Diese wird in Stschastliwzewo kaum überwacht,in Genitschesk ist es schärfer.

    Temperaturen tagsüber um die 20 Grad,die Leute gehen vereinzelt noch im Asowschen Meer baden,Tomaten Ernte ist noch nicht ganz beendet. :)

    Neuigkeiten vom Arbatskaja Strelka:Die Preise in den Geschäften sind hoch,nur noch vereinzelt nehmen Händler den Griwna. Die Leute brauchen für Gas und Strom nichts bezahlen. (Wie lange,keine Ahnung).Die Nummern Schilder an den Autos, russische jetzt.Die Fahrerlaubnisse Russisch.Der Pass auch schon russisch.Also die Integration der besetzten oder befreiten Gebiete scheint voran zu gehen.20%Prozent der Häuser in Stschastliwzewo waren verlassen (Eigentümer gingen nach EU),jetzt wohnen in einigen der Häuser Flüchtlinge aus dem Kampf Gebieten.

    Die Alteigentümer versuchen die Häuser zu verkaufen (wie,ist mir unklar?).

    Die Preise für die Häuser richtig runter.

    Vor dem Krieg/Spezial Operation kosteten die Häuser 50-100 000 Dollar. Jetzt rund 10 000.

    Wie die Käufe abgewickelt werden sollen ,das weiß niemand. Kinder gehen wieder in die Schule.

    Einige wenige schimpfen über die Ereignisse, die meisten sind wohl zufrieden. Den Meckerern wird gesagt,Schemondan,Woksal,Europa.

    Na ja,alle werden das wohl den Unzufriedenen auch nicht an den Kopf werfen,halt einige.

    Bekannter war Verwandte auf der Krim besuchen,die Krim war seinen Aussagen zu folgen dieses Jahr mit Touristen überfüllt.Sind selbst jetzt im Oktober noch sehr viele dort.

    Dafür hatten Sie auf dem Arbatskaja Strelka fast keine Touristen. Er jedenfalls nicht einen.

    Eben gerade wieder mit dem Arbatskaja Strelka Viber gemacht. Bekannter arbeitet noch immer einen Tag/Woche.Preise ziehen weiter an.

    Tochter hat Ferien, bis erstmal 28 September.

    Hat mit dem Referendum zu tun.Sicherheitsbedenken.Tochter ist froh,Vater genervt.Er selbst hilft hin und wieder den einheimischen Fischern.Diese bezahlen mit Fisch,was aber eigentlich Quatsch ist,weil frischer Fisch kostet auf dem Arbatskaja Strelka fast nichts.Benzin kostet ein Euro oder 60 Rubel.

    Ab 20 Uhr ist Sperrstunde.Jetzt kamen auch noch Flüchtlinge aus Nowa Kachowka und Umgebung im Ort an(dort Kämpfe).Sie wohnen jetzt in den Häusern welche von den Ukrainern verlassen wurden,welche in den Westen gegangen sind.

    Auf ihre Anfrage:Was wird mit uns wenn die Alteingesessenen wieder zurück kommen?

    Antwort des Verantwortlichen Offiziers:Wird nicht passieren.Das Verrätergesindel kommt gar nicht oder nur Tot wieder.Die Zukunft wird es zeigen.

    Gerade eben mal wieder mit Stschastliwzewo, also Arbatskaja Strelka Viber gemacht.

    Schule hat wieder begonnen.

    Also richtige Schule und nicht wie das letzte Jahr fast nur Online Unterricht. Vater freuts,weil Er machte sich im letzten Jahr(fast nur Online Unterricht) schon Sorgen um dem Alphabetisierungsgrad der Tochter.

    Er selber arbeitet nur einen Tag pro Woche,sein Verdienst 300 Euro im Monat.

    Mutter bekommt jetzt 10 000 Rubel Rente im Monat,Tochter bekam 10 000 Rubel Unterstützung zum Schulanfang. Also Er,nicht die Tochter.Ende September geben Sie ihre Dokumente für die russische Staatsbürgerschaft ab.Und hoffen das wird noch dieses Jahr klappen.

    Touristen bei ihnen dieses Jahr,absolut Null ;( .

    Bei den Nachbarn sieht es genauso aus.Die Saison ist gelaufen.

    Ansonsten hat die Einschüchterungsindustrie Aus der West und Zentralukraine ihre Strategie gewechselt (sehr erfolgreich).

    Die Bekannten aus West und Zentralukraine,welche bisher sehr fleißig ihren Verwandten und Bekannten am Telefon klarmachen was ihnen blühen tut wenn Sie die russische Staatsbürgerschaft annehmen, erzählen den Leuten jetzt wie schön es im Westen ist.Zum Beispiel haben die Alle schon einen Mercedes :pillepalle:.

    Wird durch Fotos (wo die Bekannten vor einen teuren Mercedes stehen,Porsche etc geht auch)untermauert. Kommt dort sogar an.Glauben viele =O .

    Bekannter sagte mir das ca 30%der Häuser in Stschastliwzewo leer sind.Also,die Leute sind weg.Die dortgebliebenen freuts,Sie ernten aus den Gärten ,einige machen auch schon Reparaturen an ihren Häusern, weil Baumaterialien, wenn auch gebraucht,jetzt vorhanden.Auch hat so mancher dortgebliebenener jetzt 20 oder 30 Kaninchen oder Truthäne plötzlich mehr im Stall :hail:.

    Weiter hoffen die Zurückgebliebenen das der Krieg nicht zu ihnen kommt.

    Die Zurückgebliebenen bilden immer mehr eine verschworene Zweck oder Schicksalsgemeinschaft.

    Die Preise in den Geschäften steigen,wer mit Griwna bezahlen will bekommt so langsam Probleme. Der Rubel verdrängt den Griwna langsam.Die Händler nehmen den Griwna teilweise noch,weil Sie damit ihre Verwandten in der Restukraine unterstützen.Sagen Sie zumindest :lol:

    Sie vermieten diese Wohnungen Christiankas.

    Und der Vietnam Urlaub bezieht sich auf die Zeit vor Corona. Vor allem jüngere Russen haben von den Wohnungsgeschenken der Regierung in der Nach Sowjet Zeit nämlich nichts abbekommen.

    Waren zu jung bzw noch nicht geboren.

    Aber auch ältere Russen mieten sich eine Wohnung in Irkutsk, wenn auch nur zeitweise, um näher bei ihren Kindern, Enkelkinder zu sein.

    Nur ist nicht jeder Russe Millionär und Facharbeiter. In den Ballungsgebieten sind die Einkommensverhältnisse natürlich sehr gut. Aber Russland ist groß und der überwiegende Teil der Bevölkerung führt dort ein karges Leben. Auch diese Leute können von 60.000 Rubel im Monat nur träumen.

    Stimmt total Christiankas.Das ist in Deutschland oder anderen Ländern aber nicht anders.

    In München wird auch mehr verdient als in Mecklenburg Vorpommern. Und die Löhne in manchen Bereichen in Sibirien sind sogar sehr hoch.Die Arbeitsbedingungen aber auch sehr hart.Von meiner burjatischen Bekannten ein alter Schulfreund,ist in Irkutsk selbstständig Handwerker (Küchen,Fliesen,etc).

    Der hat manchmal mehr als 100 000 Rubel im Monat.Er ist 50 Jahre,seit 20 Jahren selbstständig und inzwischen Eigentümer von 8 Wohnungen. Alle sind bezahlt. 2-3 mal Urlaub im Jahr in Vietnam sind natürlich eine Selbstverständlichkeit für ihm samt Familie. Alle 3 Jahre ein neuer Toyota muss schon sein.Und Töchterchen studiert privat in Moskau. Kostet ne Stange Geld(Wohnung,Studium, Essen,Klamotten etc).

    Übrigens hat er viele Kollegen welche aus der Ukraine stammen.Ich glaube nicht das die zurück wollen,also zu Selensky und Co.

    Ich hatte letzte Woche Besuch aus Genitschesk.

    Inzwischen Besuch weiter nach Düsseldorf, hat eine alte Schulkameradin dort.

    Auch in Genitschesk wollen viele den russischen Pass,haben aber Angst vor den lieben Landsleuten. Dort ,in der Noch oder Restukraine scheint es eine reine Einschüchterungsindustrie zu geben, welche ihren unter der russischen Besatzung leidenden Landsleute am Telefon zu verstehen geben was Verrätern nach der :pleasantry: Befreiung :pleasantry: so alles passieren kann.Scheint aber nicht mehr richtig zu ziehen.

    Neuigkeiten vom Arbatskaja Strelka.

    Leute können die russische Staatsbürgerschaft beantragen (Und machen es auch viel).Im Dorf Stschastliwzewo haben es viele gemacht und inzwischen ein Schreiben bekommen das Sie wahrscheinlich ab 01.01.2023 dann echte Russen sind.Rente aus der Ukraine gibt es auch auf dem Arbatskaja Strelka nicht mehr.

    Leider auch keine Rente aus Russland, bis jetzt.

    Ansonsten, keine Touristen, In den Geschäften keine Defizite, alles okay.

    Die Leute harren der Dinge die kommen.

    Mal wieder was Neues vom Arbatskaja Strelka.

    Also aus Stschastliwzewo. Eben gerade Viber.

    Mein Bekannter dort arbeitet seit 1.Juli wieder(er war den ganzen Juni zu Hause, freigestellt zum halben Lohn).In den Geschäften und auch Apotheken keine Defizite. Bezahlt wird mit Griwna und Rubel. Seine Mutter soll jetzt ihre Rente aus Russland bekommen, hat auch schon ein Schreiben von der russischen Rentenversicherung, Rente hat Sie noch nicht bekommen. Sie wartet weiter sehnsucht.

    Auch haben sich schon einige Touristen auf dem Arbatskaja Strelka verirrt. Sind aus Russland, Weissrussland.Sind allerdings Stammtouristen welche jedes Jahr ihre Verwandten dort besuchen. Sind nur einige.Vom normalen Tourismus, keine Spur.Bekannter dort hat Zimmer auf dem Hof,Er hatte bis jetzt nicht einen Touristen ;( .Das Wetter dort bis zu 40 Grad,das Asowschen Meer hat 30 Grad.Er,Tochter und seine Mutter haben den Superschönen Strand dort fast alleine.Die Tochter freut sich.In Stschastliwzewo keine Soldaten, alles ruhig.Hin und wieder fällt das Internet aus.Die Weizen Ernte ist dort fast abgeschlossen, die Ernte wird von den Russen gekauft, sofort bezahlt.

    Und auf die Krim gebracht.

    Mein Bekannter ist froh das dort Frieden herrscht, die Berichte von Einwohnern welche Verwandte in Kriegsgebieten haben sind Haarsträubend. Aber vielleicht auch übertrieben.

    Jedenfalls ist die Tourismus Saison halb zu Ende und seine Einnahmen daraus sind Null.Die anderen Jahre war er immer zu fast 100% ausgebucht.

    Mal was Neues aus Genitschesk:

    Gestern Abend gab es in Genitschesk eine Bomben Explosion. Aber keine Opfer.

    Wer die Bombe legte und wieso weshalb warum konnte meine Bekannte mir nicht sagen.

    Es gibt in Genitschesk seit 24.Februar keine Polzei mehr :/ .(Die Polizisten haben sich schon am 23.Februar samt ihren Familien abgesetzt :D ,Wer denen wohl was gesteckt hat?)

    Dann sagte Sie mir noch das sich die Einwohner Zahl fast halbiert hat.Allerdings gibt es auch Rückkehrer die von den Verhältnissen in den Flüchtlingslagern einfach nur die Schnauze voll haben.Die Bankenautomaten arbeiten immer noch nicht.Auch haben noch nicht alle Geschäfte wieder geöffnet. Auch die Kindergärten sind geschlossen. Viele Menschen haben keine Arbeit mehr und auch das Geld ist bei vielen Knapp.

    Touristen sind fast keine in Genitschesk.

    Und vom Tourismus lebten dort viele.Auch das Internet fällt sehr oft aus.

    Mal wieder etwas Neues vom Arbatskaja Strelka.

    In den Geschäften kann/wird jetzt mit Griwna und Rubel bezahlt. Nach seiner Aussage 50/50.Die Waren aus der Ukraine werden weniger.

    Die Pensionäre bekamen im Juni keine Rente aus der Ukraine. Demnächst bekommen Sie ihre Rente aus Russland. Sagte zumindest der Bürgermeister von Stschastliwzewo.

    Die Frage:wann genau?konnte Er auch nicht beantworten :rolleyes: .

    Benzin und Diesel an den Tankstellen ist vorhanden.

    Touristen auf dem Arbatskaja Strelka 0.0.Mein Bekannter

    Er ist freigesetzt, bekommt halbes Gehalt, geht jeden Tag Schwimmen im Asowschen Meer.

    Auch seine Tochter genießt den leeren Strand .

    Nur die Einwohner vom Arbatskaja Strelka und einige Tagesgäste aus Genitschesk sind am Strand.Die Preise in den Geschäften sind hoch,aber die Leute helfen/tauschen sich gegenseitig. Mein Bekannter z.b ,bekommt von einen anderen Einwohnern Milch und Butter(der hat 2 Kühe),Er bezahlt mit Speck und Fleisch(hat 3 Schweine und sehr viele Kaninchen).

    Und so hilft sich der Ort gegenseitig. Auch Ortsansässige Fischer verkaufen ihren Fang sehr preisgünstig. Nächste Woche soll das Internet wieder einmal abgeschaltet werden.Nicht wer WLAN hat,aber wer nur Internet auf der Straße hat,guckt wieder in die Röhre.

    Was Neues vom Arbatskaja Strelka.

    Eben gerade Viber.Bekannter dort hat auf dem Hof seines Grundstücks in den letzten Jahren 18 Zimmer für Sommer Gäste gebaut. Bis jetzt nicht einen Gast.Da ist er aber nicht alleine.Seinen Nachbarn geht es genauso. Einige Pensionate auf dem Arbatskaja Strelka machen erst gar nicht auf.Sein Arbeitgeber hat ihm den ganzen Juni auf eine Art Kurzarbeit gesetzt. Er bekommt halbes Gehalt,bleibt zu Hause(er muss erreichbar sein),er darf nicht verreisen.Die Geschäfte haben jetzt fast alle wieder geöffnet, kein Mangel an Produkten in den Geschäften. Die russischen Produkte verdrängen die ukrainischen Produkte langsam.Tankstellen verkaufen Benzin wieder ohne Literbegrenzung.

    Der Ort Stschastliwzewo hat einen neuen Bürgermeister (Russe),was mit dem alten ist,keine Ahnung.

    Gehalt und Rente geht auf Karte,dann zur Bank,Geld abheben. Klappt aber nicht immer.

    Bankautomaten arbeiten noch nicht.

    Diese Woche arbeitete das Internet nicht.

    Tochter hat Ferien,geht jeden Tag im Asowschen Meer baden(25 Grad).

    Braucht sich den langen Strand nur mit Schulfreunde und deren Eltern teilen.

    Vater blickt etwas nervös in die Zukunft (weil keine Touristen und nur halbes Gehalt).

    Bekannte aus Genitschesk antwortet nicht,ist wohl schon auf dem Weg nach Russland oder Europa, oder,oder,oder.

    So eben verspätete Herrentag Grüße aus Genitschesk erhalten.Also Viber.

    Bekannte:Bekommt seit 2 Monaten kein Geld mehr von der Ukraine. Sie soll jetzt aber auf 25% vom Gehalt zugunsten der Armee verzichten.

    Auf meine Frage:Russische oder Ukrainische Armee sagte Sie Ukraine. Toll,bekommen kein Lohn,aber 25%werden abgezogen.

    Verstehe ich nicht,Sie aber auch nicht.

    Auf meine Frage wie es in Genitschesk möglich ist das dort in den Verwaltungen immer noch Bescheide aus der Ukraine durchgestellt werden(seit 24.2 von den Russen besetzt/befreit),zuckte Sie mit den Schultern.

    Also,die Russen müssen da wohl voll pennen.

    Sie kann kündigen, bekommt jetzt aber keine neue Arbeit, oder Sie arbeitet umsonst weiter.

    Auf meine Frage ob Sie vielleicht auf die Krim zum arbeiten will ,sagte Sie,auf die Krim unmöglich jetzt.

    In den Geschäften werden allmählich Bank und Kreditkarten wieder akzeptiert. Aber nicht in allen Geschäften.

    Ich vermute in der Ukraine habe ich demnächst eine Bekannte weniger.Ich glaube Sie ist dort bald weg.Kann ich aber auch irgendwie verstehen.

    Das Angebot in den Geschäften und Apotheken wird besser,sagte Sie.

    Aber die Preise nach wie vor sehr hoch.

    Ebend gerade ne halbe Stunde mit Arbatskaja Strelka Viber gehabt.Also,Bekannter ist seine Zahnschmerzen in der Poliklinik losgeworden, hat 1000 Griwna gekostet. Seine Mutter bekommt ihre Rente weiterhin aus der Ukraine, Sie bekommen einen Scheck(also die Post muss noch arbeiten),mit diesen Scheck dann nach Genitschesk zur Bank und einlösen. Bankautomaten arbeiten nicht,in den Geschäften, Apotheken und Tankstellen nur Bares Geld(keine Kreditkarte).Er selbst bekommt seinen Lohn auch als Scheck,danach sofort zur Bank und in Bargeld ummünzen. Benzin kostet 37 Griwna der Liter.Bis 70 Liter keine Probleme beim Einkauf. Weiß er genau,weil er hat getankt.

    In den Geschäften keine Defizite, aber ukrainische Marken werden weniger(durch russische ersetzt).

    Seine Tochter ist aber noch glücklich weil ihre heißgeliebten Süßigkeiten von Roshen gibt es weiter.In den Apotheken bei manchen Medikamenten noch ein Defizit. Ansonsten dort auf dem Arbatskaja Strelka alles ruhig.Leute dort hoffen das es so auch bleibt.

    Nein,ich lebe nicht dort.Ich war auf dem Arbatskaja Strelka von 2010 bis 2013 ungefähr 5x pro Jahr.

    Hätte damals dort fast eingeheiratet !lamp!.

    2014 war ich auch noch 2 mal dort,obwohl meine Bekannten dort mich vorher warnten(Donezk, Lugansk),hätte überschwappen können.

    2016 und 2017 und 2018 war ich im Urlaub immer in Russland. (Baikal,Sachalin,Kamschatka,Sankt.Petersburg,

    Moskau,Stalingrad,Kaukasus).Und in der Mongolei. Also nicht Arbatskaja Strelka.2019 und 2020 wieder Arbatskaja Strelka(Stschastliwzewo). :sekt: .Der Strand dort ist schon super!Die gesamte Gegend dort gefällt mir wirklich sehr.2021 war Urlaub in der Ukraine oder anderswo für mich leider nicht möglich. Betriebliche und persönliche Entwicklungen, leider ;(.

    Außerdem kam eine Bekannte aus Burjatien zu mir zum Gegenbesuch. Ihr wollte ich München,Prag,Rom etc zeigen.Einen Vorschlag in die Ukraine zusammen zu reisen,hätte Sie wahrscheinlich mit sofortiger Abreise ihrerseits quittiert. 2022 war eigentlich der Arbatskaja Strelka wieder auf dem Reiseplan,aber das habe ich inzwischen abgeschrieben. Ich habe aber zu einigen Leuten in Genitschesk und auf dem Arbatskaja Strelka regen Viber,Skype Kontakt.

    Sie halten mich über das was jetzt da "abgeht"

    Auf dem Laufenden. Wenn die Verhältnisse dort wieder normal sind fahre ich auf jeden Fall dort wieder hin.Wie schon geschrieben, 2014 hätte ich dort in Stschastliwzewo "fast" ein Haus gekauft.Ist schon ne tolle Gegend dort

    In Genitschesk:In den Läden wird das Angebot besser.Bezahlt wird jetzt wieder mehr mit Griwna.

    Aber Rubel, Euro etc werden auch akzeptiert.

    Meine Bekannte bekommt immer noch kein Gehalt.Die Preise in Griwna sind ca 200 % höher als vor dem Krieg/Sonder Operation.

    Die Banken beginnen langsam wieder zu arbeiten, sagt Bekannte,die Automaten noch nicht.Bekannte sagt:Das Leben normalisiert sich so langsam.In Genitschesk fast keine Bewaffneten, in der Umgebung sind aber Bewaffnete (Russen).Keine Kontrollpunkte in der Stadt.Busse auf die Krim fahren.Von Touristen keine Spur ?( .Viele in Genitschesk lebten von den Sommer Touristen, bzw hatten durch Sie eine Zuverdienst.

    Geht am besten über die Krim(sagt Genitschesk).

    Kann man zumindest aus Genitschesk ohne Probleme erreichen. Dann vielleicht weiter nach Wolgograd oder andere Stadt.Mit ukrainischen Pass kein Problem, sagt Genitschesk. Hat eine Kollegin schon gemacht. Ist jetzt bei ihren Lover in Prag.Sie ist Genitschesk-Sotschi,dann weiter Sotschi - Moskau.Von Moskau nach Belgrad(Air Serbia ).Belgrad wurde Sie abgeholt.Wie ohne Reisepass????

    Das wird schwierig.

    Sie sollten sich einen Reisepass machen.

    Allerdings dieses jetzt in Berdjansk hinzubekommen :/ .????.

    Einfach nach Kiew fahren ist nicht möglich, sagt Genitschesk.

    Was anderes oder sogar besseres weiß Bekannte aus Genitschesk auch nicht.

    Kruschtschow schenkte der Ukrainischen SSR die Halbinsel Krim in den 50er Jahren.

    Na ja,ein Geschenk war die Krim nicht.Eigentlich war es ein Gebietsaustausch.Belgorod und Taganarog wechselten dafür von der Ukrainischen SSR in die Russische SSR.

    Nicht nur die Städte, natürlich auch die Gebiete drum rum.Habe mal gelesen die beiden gesamten Oblaste gingen an Russland.

    Mal wieder was Neues vom Arbatskaja Strelka.

    In den Apotheken gibt es bei manchen Medikamenten noch ein gewisses Defizit (also in Genitschesk).Die Poliklinik arbeitet(mein Bekannter hat sich dort am Donnerstag wegen Zahnschmerzen behandeln lassen).Morgen muss Er wieder hin || .Die Preise kommen so langsam wieder auf ein erträgliches Niveau.

    Nur der von meinen Bekannten über alles geliebte Frische Fisch ist teuerer geworden, weil die Fischer Wege gefunden haben ihren Fang auf die Krim zu verkaufen. Ukrainische Kanäle im Fernsehen (Kabel Empfang) nicht mehr möglich, nur über Satellit.

    Benzin und Diesel werden jetzt ohne Probleme verkauft, aber wenn jemand z.b 500 Liter kaufen will,das wird verweigert.Also handelsübliche Mengen.

    In den Geschäften im Angebot keine Defizite.

    Nur manche ukrainischen Marken wurden gegen russische ausgetauscht.

    Das der Oblast Cherson demnächst über Umwege oder nicht zu Russland gehören soll oder wird ,hat sich inzwischen auch bei den Bewohnern auf den Arbatskaja Strelja rumgesprochen. Vor 2 Wochen war das dort noch unbekannt.Die Tochter vom Bekannten immer noch Online Unterricht. Er sagte mir das die Tochter seit 1.Januar 2022 nur 3 Tage in der Schule war.Er hofft jetzt auf das Neue Schuljahr welches allerdings erst am 1.September beginnt.

    Sonst dort alles ruhig und friedlich.