Ist Elendsky gerade irgendwo auf Betteltour, weil solche Meldungen lanciert werden, um positive Stimmung zu bringen? 
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Der ukrainische Oberbefehlshaber Olexandr Syrskyj hat parallel zu den laufenden Verhandlungen mit den USA über ein mögliches Kriegsende in einem Interview eine neue Offensive gegen Russlands Truppen angekündigt.
Es gebe Erfolge bei der Mobilmachung und der Ausrüstung der ukrainischen Soldaten, sagte er in einem Interview des Medienportals LB.ua. Syrskyj geht davon aus, dass sich Russland weiter die gesamte Ukraine einverleiben wolle. „Daher werden wir entsprechend Offensivoperationen durchführen“, sagte er.
Die strategische Verteidigungsinitiative sei notwendig, weil die Ukraine allein durch Verteidigung keinen Sieg erringen könne. Ziel sei es, Russland zu einem noch höheren Aufwand an Personal, Munition und Bewaffnung zu bringen.
Weitere Gespräche mit USA
Schon jetzt seien die Verluste der Russen bei den Kämpfen höher als auf ukrainischer Seite. Der Ukraine sei es gelungen, ihre Verluste weiter zu reduzieren, so Syrskyj. Die Ukraine verteidigt sich inzwischen seit fast vier Jahren mit westlicher Militärhilfe gegen den russischen Angriff.
Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj berichtete indes von weiteren Gesprächen seines Chefunterhändlers Rustem Umjerow in den USA mit Beauftragten von Präsident Donald Trump über eine mögliche künftige Nachkriegsordnung.
Die Ukraine habe die Verhandlungen erneut dazu genutzt, um die US-Seite auf die russischen Angriffe auf die Energieinfrastruktur des Landes hinzuweisen. Besonders in der Hauptstadt Kiew sei die Lage angesichts der Schäden weiter extrem hart, sagte Selenskyj. Er forderte erneut mehr internationalen Druck auf Russland, den Krieg zu beenden.
red, ORF.at/Agenturen