Polen leitete Beschlagnahme-Prozess an Grund und Eigentum in Westukraine ein

  • Glaubwürdig. Die Polen haben den Prozess der Beschlagnahme von Grundstücken und Eigentum in der Westukraine eingeleitet


    von Oleg Matwetschew, Livejournal, 31. Oktober 2015 - 20:01 Uhr


    Die polnische Organisation "Powiernictwo Kresowe», mit 150.000 Mitgliedern, die infolge der Übergabe eines Teils des Territoriums Polens an die Ukrainischen Sowjetische Sozialistische Republik Verluste ihres Grunds und Bodens erlitten, leitete den Prozess der gerichtlichen Rückführung der Grundstücke und des Eigentums ein.


    Auf die schriftliche Anfrage der Redaktion der Föderalen Nachrichtenagentur RIAFAN antwortend erklärte die Organisation auch wie folgt:
    "Ukrainer leben in unseren Häusern, und ihre Dörfer und die Städte stehen auf unserem Boden. Die Ukraine will nach Europäischen Gesetzen leben — aber ohne auch die europäischen Pflichten zu übernehmen, kann sie nicht von der weiteren internationalen Hilfe träumen."


    Für den Oktober wird der Klagen-Umfang auf $5 Mrd. beziffert. Dabei wird die Gesamtmenge der aus der Westukraine nach Polen Umgesiedelten von "Powiernictwo Kresowe" mit 1, 2 Mio. Menschen angegeben.


    Quelle: Достоверно. Поляки приступили к процессу изъятия земель и имущества Западной Украины: matveychev_oleg


    Jens

  • Warum schreibt man immer wieder gleich "Polen"? Es ist eine kleine polnische Organisation. Welche auch erst in diesem Jahr gegründet wurde.
    Und sie haben keine 150.000 Mitglieder. Da hast du was verwechselt. Die Organisation spricht davon, dass 150.000 Polen von der Sache betroffen wären. Ihre Facebook Seite hat sogar nur 673 Mitglieder. Offizielle Mitgliederzahlen habe ich nicht gefunden.


    https://www.facebook.com/powiernictwo


    Hier kann man noch ein wenig mehr nachlesen, woher diese Organisation auf einmal kommt:


    http://sprotyv.info/ru/news/po…putina-v-rechi-pospolitoy


    Das Thema an sich ist interessant. Aber es wird sich dort so oder so nichts ändern.

  • Moin @kingkoch,


    ich habe das nur übersetzt. Lies mal den anderen von mir übersetzten Text zur Restitution von vor einigen Monaten. Dort war die Rede davon, dass ab Jahresende Dinge aus dem Assoziierungsabkommen der Ukraine mit der EU einklagbar werden. Weshalb mich die Klage jener Organisation von "Alteigentümern" (um mal einen einstigen DDR-Bürgern wohlvertrauten Begriff zu verwenden) nicht verwundert. Und egal, wieviele Mitglieder auf Facebook oder tatsächlich jene polnische Revanchistenorganisation (sie wollen ja ein Ergebnis des 2. Weltkriegs revidieren) nun gerade mal hat, - ein Urteil gibt immer eine Grundlage für weitere Leute ab, sich darauf zu stützen und Ansprüche daraus für sich abzuleiten.


    Ich würde diese Dinge daher im Unterschied zu Dir nicht kleinreden und unterschätzen. Auch wenn ich uns gerne unsere kleinen Meinungsunterschiede sehr gönne, denn ohne dies wäre die Welt viel zu langweilig - und der Widerspruch ist nun mal die Triebkraft der Entwicklung (alte Schulweisheit derer, die mit mir zur Schule gingen).


    ;)


    Jens

  • Das die Sache interessant ist, ist keine Frage und habe ich auch schon in meinem ersten Posting geschrieben.


    Das jemand wirklich seine Länderei wieder bekommt, mag ich aber sehr bezweifeln und auch wird man die Grenzen Polens nicht nach Osten verschieben auf Grundlage einer Klage einer Organisation. Dies wird einfach nicht passieren.
    Wenn überhaupt, werden vielleicht einige Leute eine finanzielle Entschädigung bekommen.


    Die Sache ist aber an sich einfach super kompliziert und ich glaube nicht dran. Dafür wurden in der ganzen Zeit zu viele Verträge und Dokumente unterschrieben, in denen die Grenzen und Reparaturzahlungen usw. festgelegt sind. Da kann man Klagen bis zum Tod.... ;)

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