Grenzübergänge mit bzw. ohne EU-Spur

      Grenzübergänge mit bzw. ohne EU-Spur

      Ich versuche, hier einen Thread mit echten Mehrwert zu schaffen, für die Autofahrer unter uns:
      In den Grenzübergängen gibt es meist eine EU-Spur. Aber die große Differenz bei der Grenzwartezeit ist oft der Weg bis zum Schlagbaum: Hier gibt es Übergänge, wo eine eigene EU-Spur die Vorfahrt möglich macht. Bei anderen wiederum muss man sich in die Reihe der Polen-Kennzeichen mit den ukrainischen Insassen anstellen.
      Wobei die EU-Spur nach meinen öfteren Beobachtungen auch mit EU-Auto + EU-Autobesitzer + ukrainischer Frau von den Grenzern akzeptiert wird.

      Ich bitte um Vervollständigung und reger Beteiligung!
      Grenzübergang Budomierz - Hrushiv / Grushiv:
      Einreise in die Ukraine: links an den Polen/Ukrainischen Autos vorbeifahren, bis zum Schlagbaum/grüner Ampel, EU-Pass gezeigt, gleich auf die EU-Spur verwiesen.

      Grenzübergang Dolhobyczow-Ukrynow:
      Ausreise aus der Ukraine: Bis zum Schlagbaum vorgefahren, zum Grenzer gegangen und EU-Pass gezeigt, KEINE Sonderbehandlung, hat mich zurück ans Ende der Schlange geschickt. Als ich im Grenzgebiet drinnen war, hat er mich auf die EU-Spur geschickt.
      Grenzübergang Korczowa - Krakowez:
      Ich zitiere hier mal aus dem Beitrag von @Semsudin:
      Einreise in die Ukraine:

      Auf der A4 werden die Warteschlangen sortiert von links: Busse, Touristen Pkw, TaxFree Pkw, und Lkw (welche ca 1-2km vor der Grenze auf die parallele Landstraße müssen). Nach der Ampel macht es eine Rechtskurve und dann wieder eine Linkskurve. Nach der Linkskurve gibt es wieder jede Menge Wartespuren, wobei ganz lnks neben der Busspur eine Diplomatenspur und die EU-Spur ist.

      Jedesmal als ich in den vergangenen 7 Jahren an die Grenze gekommen bin, war diese EU-Spur praktisch frei bis maximal 3-4 Kfz, während auf den vielen nicht-EU-Spuren lange Warteschlangen waren, welche sich kaum bewegt haben. Als EU-ler hat man also nach der Ampel ein gewisses Privileg schnellerer Abfertigung (weil EU-ler an der GÜST zwischen den vielen UA-lern eher eine Seltenheit sind, auch wenn die vielen PL-Kfz-Kennzeichen einen ganz anderen Eindruck vermitteln), was einem in der oft km-langen Schlange auf der Touristenspur vor der Ampel aber nichts bringt. Wobei es viele EU-ler aber auch verpennen, sich auf die EU-Spur zu stellen, ist mir selbst in Gruschiw auch schon passiert, und hat mir 2h Extrawartezeit hinter den Ukrainern eingebracht.

      Bis zur Ampel ist oft die TaxFree-Schlange deutlich kürzer und schneller, was sich heute Nachmittag aber auch umgekehrt hat, vermutlich wegen den vielen vollbeladenen Transportern, welche die Polen nicht so schnell abfertigen können/wollen. Diese können aber nur diejenigen benutzen, die zur Erstattung der Merkelsteuer berechtigt sind und Warenrechnungen in Höhe von mind. 200 Zlotys pro Passagier mitführen.
      Ich sehe keine Berechtigung fuer die "EU Spuren" und suche die auch nicht. Die Bummelabfertigung der "Ameisenschmuggler" mag deren Geschaeft zwar behindern, kann sie aber nicht verhindern. Wer das Recht hat, die Grenze zu passieren, sollte das Recht in der kuerzest moeglichen Abfertigungszeit wahrnehmen koennen, alles andere ist entwuerdigend. Da liefert weder der Schegen Raum noch die Ukraine in irgendeiner Weise ein brauchbares Bild ab.

      Sowohl die Ukraine als auch die EU Staaten sollten entweder akzeptieren dass die Freimengen genutzt werden, oder aber diese entsprechend anpassen. Es ist genau so schwachsinnig, den Ukrainern zu erlauben taeglich einen gebrauchten Kuehlschrank zollfrei einzufuehren, wie mit einer Limitierung auf 1 l Schnaps den Suff zu begrenzen oder die Alkoholsteuereinnahmen zu beschuetzen.

      So ganz nebenbei haben die Grenzwartezeiten auch andere eklige Effekte, Unfaelle wegen uebermuedeter Fahrer, Luftverpestung wegen absolut uneffektiver Warteschlange und jede Menge sinnlos verbrannte Lebenszeit.
      Mahlzeit.
      Bin gestern über Beregove/Ungarn gefahren.
      Diesmal ohne geblitzt zu werden.
      Dafür aber zu Hause fast ein Reh übergemangelt.
      Wartezeit ca. 1 Stunde für alles.
      Ukr. Begleitung musste wieder nicht aussteigen...:)))
      Die Ukrainer wollten wissen ob ich ihren Vatersnamen kenne, das müsste ich wohl zumindest wissen, wenn sie schon zu faul zum aussteigen ist....:)))
      Ansonsten keinerlei Fragen, ausser nach Zigaretten und Alkohol....
      Kofferaum oberflächlich durgesucht und das wars.

      Ich hab mich in die EU Spur gestellt und hab das mal genau beobachtet.
      Es dauerte genauso lange wie in den anderen Spuren.
      Da stehen auch genau die selben Leute mit ukr. Autos, ukr. Pässen usw.
      Kurz ich sehe ausser dem Schild EU keine Unterschieder.
      Weder bei den Reisenden noch bei den Kontrollen.
      Nabend,
      keine Ahnung.
      Ich hab Sie nicht alle gezählt und gefragt.
      Aber wie es aussieht, sitzt da alles mögliche in allen möglichen Autos und die stehen auch in allen möglichen Spuren.
      Irgendein System oder Ordnungskriterium sehe ich da in diesen Warteschlangen nicht.
      Würde auch nicht den geringsten Sinn machen.
      Wahrscheinlich sind diese Schilder vor den Spuren irgend so ein Relikt aus uralten Zeiten,...
      Schnellabfertigungen erwischt:
      Einreise Ukraine Freitag, 10:00 vormittag, Korczowa: links, EU-Spur, nach den 3-er-Block Autos, die abgefertigt wurden, kam ich schon dran. Am längsten dauerte die Wartezeit, bis man mich hineinwinkte. Komplettdauer Abfertigung: 30 Minuten.

      Ausreise Ukraine Sonntag 13:00 Hrushiw - Budomierz: Habe bei der Fahrt nach Budomierz verflucht, dass ich doch nicht die "Nordroute" über Rawa-Ruska genommen habe bzw. nicht Jaworiw als Zwischenstopp in Google Maps eingegeben habe. Google Maps hat mich früher von der M10 abfahren lassen und wollte mich durch ein Militärsperrgebiet (bei Starychi?) durchfahren lassen, was aber die Kontrolle verhindert hat.
      Als ich endlich in Hrushiw ankam, war der Ärger verflogen:

      Kein Auto bei der Erstkontrolle-Zettelausgabe:
      Habe EU-Spur dem Mann im Militärgewand dazugesagt. Er deutete darauf, dass ich zurückfahren soll und ganz links reinfahren soll (gekennzeichnet als Diplomatenspur). Das war definitiv die schnellste Spur. Normale Reisepass- und Zollkontrolle zweimal, in 20 Minuten alles erledigt.

      DerWiener schrieb:

      Google Maps hat mich früher von der M10 abfahren lassen und wollte mich durch ein Militärsperrgebiet (bei Starychi?) durchfahren lassen, was aber die Kontrolle verhindert hat.


      Den Fehler macht Here (ex Nokia Navi) auch, die Jungs sind das schon gewohnt da :)

      Vermutlich arbeiten sowohl Google als auch Here mit Strassendaten, die ihnen die Ukraine zur Verfuegung gestellt hat.