Frauen direkt in der Ukraine kennenlernen

      MrMogilev schrieb:

      Alles Materielle gehört - zumindest auf dem Papier - meiner Frau... Ich bin nur zum Geld anschaffen da, und für die täglichen Reparaturen überall.

      Du bist also auch so ein armes Schwein wie ich, wobei ich es in einem Punkt besser habe: Für die täglichen Reparaturen reicht es bei mir auch, nur Geld abzuliefern. Anfangs hat sie das aber nicht eingesehen und meinte immer, dass ein richtiger Mann das doch können müsste. Können manchmal schon, aber wollen? Da sie Ökonomin ist, konnte ich sie dann ganz einfach überzeugen: Es ist effektiver, wenn ich das tue, was ich wirklich gut kann, statt zu versuchen etwas zu reparieren, was dann einen Arbeitsausfall von vielen Stunden im Hauptberuf bedeutet. Gibt es keinen Arbeitsausfall bei mir, kann man den Handwerker zahlen und es bleibt noch etwas übrig und vor allem: Ich bin vieeel zufriedener!

      Gruß
      Siggi

      DerWiener schrieb:

      Ukrainer dürfen sich seit dem Vorjahr innerhalb 6 Monaten 90 Tage visumfrei in der EU aufhalten

      Zweifelsohne ist das eine Verbesserung. Aber auf Dauer nutzt es nichts. Ich kenne keine Frau, die es toll findet, auf Jahre hin ihren Partner nur alle 90 Tage für 90 Tage zu sehen. Fernbeziehungen haben ihre eigenen Herausforderungen, die man meist anfangs noch nicht sieht.

      Genauso könnte man anführen, dass es einfacher ist, in UA zu leben, als in Westeuropa. Aber bis auf Spezialfälle ist das auch keine Lösung.

      Gruß
      Siggi
      1. Da hast Du wohl recht, aber wenn ich hier die falsche Frau heirate, wirds auch ganz schön teuer! Da nehm ich doch lieber die Ukrainerin ;)


      2. Ich glaube für mich stehen die emotionalen Gewinne klar im Vordergrund. Sonst würd ich das vielleicht gar nicht machen.[/quote]

      zu 1: Kannst du mir bitte DIESE Logik erklären?? Ich meine Ärger ist Ärger, und wenn dann noch Sprachbarriere, Entfernung etc. dazu kommt. Der Unterhlt für die zukünftige Ex-Frau ist NICHT von deren Nationalität abhängig... da machen deutsche Familiengerichte keine Zugeständnisse! Und wenn sie keinen anerkannten Abschluss und keine Sprachkenntnisse hat, wirst du sie auch schlechter auf dem deutschen Arbeitsmarkt unterbringen..zumal, wenn sie mal rafft, dass sie eigentlich gar nicht MUSS... Im Scheidungsfall hast du auch höhere Sonderkosten, weil sie das recht hat, mit euren Kindern ihre Verwandten zu besuschen...

      zu 2. welche emotionalen gewinne bitte????

      Siggi schrieb:

      MrMogilev schrieb:

      Alles Materielle gehört - zumindest auf dem Papier - meiner Frau... Ich bin nur zum Geld anschaffen da, und für die täglichen Reparaturen überall.

      Du bist also auch so ein armes Schwein wie ich, wobei ich es in einem Punkt besser habe: Für die täglichen Reparaturen reicht es bei mir auch, nur Geld abzuliefern. Anfangs hat sie das aber nicht eingesehen und meinte immer, dass ein richtiger Mann das doch können müsste. Können manchmal schon, aber wollen? Da sie Ökonomin ist, konnte ich sie dann ganz einfach überzeugen: Es ist effektiver, wenn ich das tue, was ich wirklich gut kann, statt zu versuchen etwas zu reparieren, was dann einen Arbeitsausfall von vielen Stunden im Hauptberuf bedeutet. Gibt es keinen Arbeitsausfall bei mir, kann man den Handwerker zahlen und es bleibt noch etwas übrig und vor allem: Ich bin vieeel zufriedener!

      Gruß
      Siggi


      Ist bei mir genauso, nur umgekehrt... alles gehört entweder meinem Mann oder der Bank und ich darf nur Geld ranschaffen.....
      Aber ich habe ihn auch davon überzeugt, dass ich Putzen, bügeln und gärtnern outsource.....

      Ich glaube, ich hätte mal bei ein paar Ukrainerinnen in die Lehre gehen sollen.. bevor das so gründlich schief lief :dash:

      Siggi schrieb:

      Es ist effektiver, wenn ich das tue, was ich wirklich gut kann, statt zu versuchen etwas zu reparieren


      Ja diese Rechnung hatte ich zu Beginn auch gemacht...
      Bis ich die "Qualitäten" der weißrussischen Handwerker erleben durfte.
      Letztendlich kam alles durch sofortige oder später auftretende Schäden immer sehr viel teurer...

      So mache ich heute das, was ich prinzipiell alleine schaffen kann, auch lieber selber.
      Das ist zugleich auch mein persönlicher Ausgleich, sonst käme ich gar nicht mehr vom Computer los.

      MrMogilev schrieb:

      Die weiteren, ständigen kleinen und großen Geldbeträge machen das Gros aus.
      Auch noch Jahre später...


      Welche Kosten meinst Du damit?

      Alabaimom schrieb:

      zu 1: Kannst du mir bitte DIESE Logik erklären?? Ich meine Ärger ist Ärger, und wenn dann noch Sprachbarriere, Entfernung etc. dazu kommt. Der Unterhlt für die zukünftige Ex-Frau ist NICHT von deren Nationalität abhängig... da machen deutsche Familiengerichte keine Zugeständnisse! Und wenn sie keinen anerkannten Abschluss und keine Sprachkenntnisse hat, wirst du sie auch schlechter auf dem deutschen Arbeitsmarkt unterbringen..zumal, wenn sie mal rafft, dass sie eigentlich gar nicht MUSS... Im Scheidungsfall hast du auch höhere Sonderkosten, weil sie das recht hat, mit euren Kindern ihre Verwandten zu besuschen...


      Wie gesagt, bitte die (unüberlegte) Aussage nicht zu ernst nehmen. War eher als Joke gemeint - siehe Zwinkersmiley.

      Alabaimom schrieb:

      zu 2. welche emotionalen gewinne bitte????


      Den emotionalen Gewinn eine Freundin mit Aussicht auf gemeinsamer Zukunft zu haben. Habe ich hier bis jetzt leider nicht dauerhaft geschafft.

      DerWiener schrieb:

      Ukrainer dürfen sich seit dem Vorjahr innerhalb 6 Monaten 90 Tage visumfrei in der EU aufhalten. Das ist eine große Verbesserung zu früher.
      Darüber hinaus ist nur eine Heirat zweckmäßig, um die Frau nach Deutschland zu bekommen.


      Genau das meinte ich. In 90 Tagen kannst du zwar auch nicht definitiv sagen obs passt, aber es ist ein Anfang.
      Und wisst Ihr was das Beste ist: Über Tinder lernst du auch Frauen kennen, die deine einfach deine Fotos toll fanden und ohne Hintergedanken gelikt haben. Die sind einfach nur neugierig und mit denen schreibst du ganz locker und lernst dich ein wenig kennen.
      Bei denen, die bereits im Profil stehen haben "looking for husband for seriously relationship" ist es schon schwieriger, weils ziemlich verkrampft abläuft.

      Armin schrieb:

      Welche Kosten meinst Du damit?


      Erstmal die Reisekosten... zu Beginn sowieso, und später ebenso... wegen irgendwelchen behördlichen Sachen oder einfach Besuche etc.
      (und Schwiegermutter/Vater will ja auch mal vorbei konmen)

      Diverse Dokumente beiderseitig werden immer wieder mal benötigt und müssen übersetzt werden.
      Pässe müssen auch mal neu gemacht werden.
      Wenn Kinder kommen, geht der ganze Dokumentenwahnsinn wieder los... zur Botschaft rennen, oder gleich ins Heimatland der Frau reisen...
      Übersetzen, Apostillen...

      Für die Frau muss u.a. Führerschein gemacht werden.
      Dann kannst Du Dir z.B. aussuchen, ob Du von der Frau (ge-/er-) schlagen werden willst, wenn die Wohnung im Winter nur typisch deutsche 20Grad haben soll,
      oder später von der Heizkostenabrechnung wenn es dann doch die gewünschte 25Grad Wohlfühltemperatur hatte...

      Extras sind dann auch z.B. Kosten für diverse Reparaturen der Wohnung der Schwiegereltern.
      + Zusätzlich, je nach den Erwartungen der Frau:

      DerWiener schrieb:

      1. Integration hier, Arbeit: Will sie arbeiten? Wie lange wird es dauern, bis sie mit ihrer Ausbildung hier arbeiten gehen kann?
      2. Eure Freizeitgestaltung
      3. Ihr Luxus-Anspruch: Wenn Du darauf die Frauen direkt ansprichst, dann sagen sie meist, was sie erwarten. Das reicht von "Es genügt, wenn Du Wohnung und Essen bezahlen kannst" bis zu "Ich erwarte ein eigenes Auto, teure Geschenke und Luxuskleidung und EUR 2.000,- monatlich zu meiner Verfügung."
      [list=1]
      [/list]Freizeitgestaltung: Ganz gefährlich sind die Reiterinnen (nicht im Bett, auf dem Rücken der Pferde): Das kostet ein Vermögen.
      Luxus-Anspruch: Frag mal ein paar von deinen jetzigen Ukraine-Kontakten. Und berichte von den Antworten.

      Armin schrieb:



      Den emotionalen Gewinn eine Freundin mit Aussicht auf gemeinsamer Zukunft zu haben. Habe ich hier bis jetzt leider nicht dauerhaft geschafft.


      Das ist jetzt nur MEINE Erfahrung... aber: gemeinsame Zukunft..bis dass der Tod euch scheidet,.. ewige Liebe.. das hat für mich so was von lebenslänglich...
      Die Gefahr, dass du das in 10- 20 Jahren völlig anders siehst, ist groß.... wie sagen die alten Chinesen: sei vorsichtig, mit dem, was du dir wünschst... du könntest es bekommen...

      Alabaimom schrieb:

      Das ist jetzt nur MEINE Erfahrung... aber: gemeinsame Zukunft..bis dass der Tod euch scheidet,.. ewige Liebe.. das hat für mich so was von lebenslänglich...
      Die Gefahr, dass du das in 10- 20 Jahren völlig anders siehst, ist groß


      Das ist allerdings dann eine Frage wie du generell zur Heirat oder Partnerschaft stehst. Das hat mit Ukrainerinen nichts zu tun. Wenn jemand nicht an die ewige Liebe glaubt, wird er auch kein Fan vom Heiraten sein.
      Wie es in 10-20 Jahren aussieht: keine Ahnung. Aber immer nur auf Sicherheit gehen und vernünftig sein? Ich weiss nicht..
      Viele können sogar froh sein wenn es nur ein Jahr hält...:)
      Es gibt schon Besonderheiten bei binationalen Ehen welche durchaus kardinal anders sind als bei Ehen mit Beteiligten gleicher Nationalität.
      Das liegt an vor allem an Mentalitätsunterschieden und fehlendem Kennenlernen vor der Heirat und führt zu exorbitanten Scheidungsraten. Man kann eigentlich angesichts der Grössenordnung sagen dass eine Scheidung die Regel und nicht die Ausnahme ist.

      Armin schrieb:

      Alabaimom schrieb:



      Das ist allerdings dann eine Frage wie du generell zur Heirat oder Partnerschaft stehst. Wenn jemand nicht an die ewige Liebe glaubt, wird er auch kein Fan vom Heiraten sein.


      Ich BIN verheiratet... ich kann also mitreden..Ich würde heute nicht mehr heiraten.. aber aufgrund diverser verknüpfter Verpflichtungen kann ich es auch nicht beenden (und es gibt keinerlei binationale Themen bei uns... ausser vielleicht, dass mein Mann ein 100% Schwoab ist.. während ich schon überall mal war..)

      und an die ewige Liebe glauben.. das schlimme an ihr ist, es gibt sie vermutlich wirklich... aber halt so selten wie Albinos... jeder meint, dass er/sie zu den 0.0x% gehört, bei denen es funktioniert, weil auch fast jeder jemanden kennt, der jemanden kennt, bei dem es funktioniert hat... Deshalb kommt man/frau sich immer vor, wie der absolute Versager, wenn es nicht klappt....Dabei geht es den meisten so.... leider
      Leute, man sollte Anderen nix vormachen. Die 90 Tage Regel bringt genau nichts.

      Warum? Wer kann schon 90 Tage (am Stück oder in Häppchen) pro Halbjahr Urlaub nehmen?
      Die Frauen, die es könnten, haben einen scheiß Job, verzichten gerne drauf und wollen "unter sein". Sprich geheiratet werden.

      Und dann die Ungewissheit, was ist, klappt es nicht? Der Job ist mal weg und weiter dann in der UA?

      Ganz zu schweigen, lebt die Frau alleine zur Miete in der UA. Kündigt sie, ist auch die Whg weg. Kündigt sie nicht.... zahlt der deutsche Kavalier die Miete, als Rückversicherung, sollte es nach 2, 3 Monaten nicht klappen?

      Ahrens schrieb:

      Das liegt an vor allem an Mentalitätsunterschieden und fehlendem Kennenlernen vor der Heirat und führt zu exorbitanten Scheidungsraten. Man kann eigentlich angesichts der Grössenordnung sagen dass eine Scheidung die Regel und nicht die Ausnahme ist.


      Das die Scheidungsrate wegen den Mentalitätsunterschieden so krass ist, hätte ich nicht geglaubt. Es gibt auch sicher Fälle wo die Frau auf die deutsche Staatsbürgerschaft für sich und ihr (wenn bereits vorhandenes) Kind aus ist. Ich kenne die Gesetze nicht, aber sie bekommt die Staatsbürgerschaft mit der Heirat nehme ich an?

      Alabaimom schrieb:

      Ich BIN verheiratet... ich kann also mitreden..Ich würde heute nicht mehr heiraten.. aber aufgrund diverser verknüpfter Verpflichtungen kann ich es auch nicht beenden (und es gibt keinerlei binationale Themen bei uns... ausser vielleicht, dass mein Mann ein 100% Schwoab ist.. während ich schon überall mal war..)

      und an die ewige Liebe glauben.. das schlimme an ihr ist, es gibt sie vermutlich wirklich... aber halt so selten wie Albinos... jeder meint, dass er/sie zu den 0.0x% gehört, bei denen es funktioniert, weil auch fast jeder jemanden kennt, der jemanden kennt, bei dem es funktioniert hat... Deshalb kommt man/frau sich immer vor, wie der absolute Versager, wenn es nicht klappt....Dabei geht es den meisten so.... leider


      Du hast sicher nicht ganz unrecht, wenn auch ein bisschen krass ausgedrückt.
      Stell Dir aber bitte mal meine Lage vor: ich bin 36, meine Freunde sind alle in einer Beziehung, einige verheiratet, andere haben Kinder. Sie können also kaum jedes WE mit mir um die Häuser ziehen. Ich wohne auf dem Land, also selten was los, Frauen sowieso Mangelware und die Guten sind weg vom Markt. Bei der Arbeit lerne ich selten und nie jemanden kennen, weil ich in der Landwirtschaft tätig bin.
      Soll ich mich mit meinem Schicksal abfinden und sagen: "Ok hat nicht geklappt, die meisten lassen sich eh wieder scheiden. Bleib ich halt alleine." ??
      Solange ich noch halbwegs frisch bin möcht ich halt probieren was möglich ist, auch wenn dieser UA-Weg schon ziemlich krass ist, geb ich ja zu.
      Armin, lass deine Zweifel

      Scheidungen gibt es auch bei Deutsch - Deutschen Ehen zuhauf.
      Du möchtest ja eine Frau und nicht einen halben Mann, also bist Du in der Ukraine schon richtig.
      Landwirtschaft : Das Luxuspüppchen aus Kiew wird dir da nicht einsteigen. Aber es gibt genug tolle Frauen, die auch mit einem rustikalen Leben einverstanden sind.
      Du bist 36, möchtest Familie gründen und Kinder haben :
      Da liegt dir die Frauenwelt zu Füßen.
      Aber : Vergiss Tinder dafür. Du brauchst eine bodenständige aus der Provinz. Heisst aber nicht, dass sie nicht optisch ein Brüller ist.
      @DerWiener Danke für die Aufmunterung :)

      DerWiener schrieb:

      Landwirtschaft : Das Luxuspüppchen aus Kiew wird dir da nicht einsteigen. Aber es gibt genug tolle Frauen, die auch mit einem rustikalen Leben einverstanden sind.


      Die Arbeit ist nicht das Problem. Ich bin gut organisiert, die Frau muss nicht mitarbeiten wenn sie nicht will. Eher könnte das Landleben zum Problem werden wenn die aus der Großstadt kommt, da hast du recht.

      MrMogilev schrieb:

      Dann kannst Du Dir z.B. aussuchen, ob Du von der Frau (ge-/er-) schlagen werden willst, wenn die Wohnung im Winter nur typisch deutsche 20Grad haben soll,
      oder später von der Heizkostenabrechnung wenn es dann doch die gewünschte 25Grad Wohlfühltemperatur hatte...

      So ist es! Was habe ich mir anhören müssen: Ich komme aus einem armen Land, aber wir konnten es uns immer leisten in allen Räumen dieselbe Temperatur zu haben. Da musste ich noch einen Heizkörper im Treppenhaus montieren lassen.

      Ich kenne ein Pärchen, da schlief er immer bei offenen Fenster. Diese Gewohnheit war ihm lieb. Seit über einem Jahrzehnt haben sie getrennte Schlafzimmer.

      Armin schrieb:

      Ich kenne die Gesetze nicht, aber sie bekommt die Staatsbürgerschaft mit der Heirat nehme ich an?

      Nein. 3 Jahre eheliche Lebensgemeinschaft in DE, Deutschprüfung und Einbürgerungstest, dann Entlassung aus der UA Staatsbürgerschaft. Das ganze dauert nochmals 1 bis 2 Jahre. Wenn sie noch Immobilien in UA hat, sollte man sich die Abgabe der Staatsbürgerschaft gut überlegen, da im Verkaufsfall Nachteile entstehen.

      Armin schrieb:

      Stell Dir aber bitte mal meine Lage vor: ich bin 36, meine

      Das kann ich nachvollziehen. Aber Du solltest realistisch an die Sache rangehen. Du findest vermutlich in der Provinz viele Frauen, die passen würden. Nur ob die mittlerweile im Netz zu finden sind, ist in der Tat die Frage. (Ich weiß es nicht, da ich vor 18 Jahren gesucht habe, ist meine Erfahrung veraltet.)

      Ich arbeitete zwar nicht in der Landwirtschaft, aber wohnte auf dem Dorf. Meine Frau mochte das nie. Beschwerte sich über fehlende kulturellen Angebote und fühlte sich dort nie daheim. Wir sind dann in die Ukraine gezogen. Aber das ist für die allermeisten keine Lösung.

      Was ich sagen will: Du musst gezielt für Deine Situation suchen. Eine Großstädterin lehnt vielleicht das Landleben anfangs noch niemals ab, aber ob es ihr auf Dauer taugt? Nimmst Du jemanden, der im ländlichen Umfeld aufgewachsen ist und dies mag, gibt es viel weniger Reibungspunkte.

      Armin schrieb:

      Ich bin gut organisiert, die Frau muss nicht mitarbeiten wenn sie nicht will

      Das ist zwar schön, aber trotzdem braucht jeder Mensch Beschäftigung. Ob das eine formale Arbeit ist, Mithilfe im eigenen Betrieb oder Kinder plus Haushalt, ist zunächst einmal irrelevant. Wichtig ist IMHO, dass der Tag nicht leer ist. Rede mit Kandidatinnen darüber, wie sie sich den Alltag vorstellen. Das ist wirklich wichtig!

      An jeder Ecke wirst Du in UA eine hübsche Frau finden, die mit Dir gern die Freizeit und den Urlaub verbringt und während dieser Zeit alles sehr harmonisch ist. Aber der Alltag ist die Herausforderung. Da trennt sich Spreu von Weizen. (Ich würde daher nie eine Frau in urlaubsähnlichen Situationen kennen lernen wollen.)

      Gruß
      Siggi

      Armin schrieb:

      Ahrens schrieb:



      Du hast sicher nicht ganz unrecht, wenn auch ein bisschen krass ausgedrückt.
      Stell Dir aber bitte mal meine Lage vor: ich bin 36, meine Freunde sind alle in einer Beziehung, einige verheiratet, andere haben Kinder. Sie können also kaum jedes WE mit mir um die Häuser ziehen. Ich wohne auf dem Land, also selten was los, Frauen sowieso Mangelware und die Guten sind weg vom Markt. Bei der Arbeit lerne ich selten und nie jemanden kennen, weil ich in der Landwirtschaft tätig bin.
      Soll ich mich mit meinem Schicksal abfinden und sagen: "Ok hat nicht geklappt, die meisten lassen sich eh wieder scheiden. Bleib ich halt alleine." ??
      Solange ich noch halbwegs frisch bin möcht ich halt probieren was möglich ist, auch wenn dieser UA-Weg schon ziemlich krass ist, geb ich ja zu.


      Gibt es bei euch in der Nähe ein Tierheim? dann guck mal, wann die Sommerfest, Tierheimfest/Tombola oder sonst eine Veranstaltung machen... dann nimmst du einfach einen Ballen Stroh mit und spendest den den Kleintieren und mischst dich dort unter die Menge. Da sind immer viele Frauen da.. auch einige Single-Frauen.. und wer zu sowas geht, mag zumindest schon mal Tiere.. und da ist eine gute Voraussetzung für ein Landleben.....
      Highheels und Lippenstift wirst du da zwar weniger finden, aber Herz und Mitgefühl...
      Viel Glück!