Mythos Made in Germany

      Mythos Made in Germany

      Leute, hallo!

      da bin ich wieder.., mit einer neuen erfreulichen Nachricht für euch: Made in Germany ist ein Mythos!

      Vielleicht habt ihr eure eigenen Erfahrungen in dem Bezug?

      ich schon - sogar mehrere...! Und darüber will ich euch erzählen... - Mangelware Made in Germany - und wie! und das - ganz ernst.., also, ich melde mich noch...!

      Duundich schrieb:


      Was mich am meisten Wundert, warum sie keine russischen Züge genommen haben.
      Naja, Russland kauft neue deutsche Züge, Vinnitsa/Ukraine lässt sich ausrangierte Zürcher Trams schenken ... Transport bezahlt von der Schweizer Entwicklungshilfe.

      tagesanzeiger.ch/zuerich/stadt…ie-Ukraine/story/26361346

      In vier Woche nach Vinnitsa
      Vinnitsa bekommt die blauen Trams umsonst. Die VBZ verschenken sie lieber, statt sie zu verkaufen, denn dafür müssten sie die alten Trams erst revidieren und mit einem Kaufvertrag Haftung dafür übernehmen. Für die Kosten für Transport, Revision und Personalschulung kommt das Staatssekretariat für Wirtschaft (Seco) auf, das die wirtschaftliche Unterstützung von Entwicklungsländern zur Aufgabe hat. Der VBZ entstanden keine Kosten.

      Duundich schrieb:

      Habe dieser Tage Made in Germany im Fersehen gesehen. Die Sendung hat so geheißen.
      Da hat Russland für Sotschy 38 Züge bei Siemens gekauft. Da haben sie den Transport
      bis Sankt Petersburg gezeigt.
      Was mich am meisten Wundert, warum sie keine russischen Züge genommen haben.
      Klar doch, weil bei den Siemenszügen die Klimaanlage im Winter läuft und im Sommer die Heizung geht.
      Wer Vielfahrer bei der bahn ist kann das auch nicht nachvollziehen.

      Aruba schrieb:

      Klar doch, weil bei den Siemenszügen die Klimaanlage im Winter läuft und im Sommer die Heizung geht.
      Wer Vielfahrer bei der bahn ist kann das auch nicht nachvollziehen.


      Nanana...
      Das mit der Heizung im Sommer ist wohl etwas weit hergeholt...
      Bestätigen kann ich allerdings, dass hin und wieder mal eine Klimaanlage ausfällt. Und wer dann in unterschiedlichen Zügen unterwegs ist, hat die Arschkarte...
      Beim ersten ICE ab Kassel war die Klimaanlage kaputt. Also erstmal 2 Stunden ohne Klima im überfüllten ICE Richtung Süden.
      Völlig nassgeschwitzt geht es dann in den nächsten ICE, wo schon fast die Eiszapfen von der Decke hängen.
      Es hat genau 2 Stunden gedauert, bis ich mit 40° Fieber und Schüttelfrost wieder zurück gefahren bin.
      Ich hatte immer wieder das Handy in der Hand und wollte mir einen Notarzt zur Erstversorgung zum nächsten Bahnhof holen, aber ich war mir sicher, dass die mich in meinem Zustand nicht hätten weiterfahren lassen, zumal ich ab Kassel noch 70 Kilometer mit dem Auto vor mir hatte. Also Zähne zusammengebissen und durch.
      Im Auto dann die Heizung voll aufgedreht (Es war Juli) und ab nach Hause.
      Löwin wusste nicht, wer da vor ihr gelegen hat. Ich konnte es nicht sein, denn ich habe ja erst einige Stunden zuvor das Haus ganz normal verlassen...
      Ich habe noch nie verstanden, wie man beim Biathlon Zweiter werden kann.
      Man hat doch ein Gewehr...
      Mangelhaft funktionierende Klimaanlagen oder Heizungen
      bei der DB, ist nicht dem Mythos -Made in Germany- zu zuschreiben, sondern schlampige Wartung und Pflege, durch Einsparungen
      an jeder Ecke und das nicht nur bei der Bahn.


      Ich bin aber der Meinung, -Made in Germany- ist schon
      lange nicht mehr das was es einmal war. OK die Verarbeitung von Materialien in
      einigen Bereichen ist immer noch Top. Doch das Geräte auch in D mittlerweile eine
      "Sollbruchstelle" haben, finde ich einfach nur noch zum
      :puke:

      Moebelkosmetiker schrieb:

      Mangelhaft funktionierende Klimaanlagen oder Heizungen
      bei der DB, ist nicht dem Mythos -Made in Germany- zu zuschreiben, sondern schlampige Wartung und Pflege, durch Einsparungen
      an jeder Ecke und das nicht nur bei der Bahn.


      Das hatte mir die Bahn geschrieben:

      Bitte entschuldigen Sie den Ausfall der Klimaanlage während Ihrer Bahnfahrt am 7. Juli.



      Wir haben in Zusammenarbeit mit den Herstellern eine Vielzahl technischer Maßnahmen ergriffen, um die Funktionstüchtigkeit der Klimaanlagen in unseren Zügen zu stabilisieren. Beispielsweise haben wir robustere Komponenten in die Klimaanlagen eingebaut, die Steuerungssoftware angepasst, kürzere Wartungsintervalle eingeführt und unsere Mitarbeiter eingehend geschult.



      Trotz des umfangreichen Maßnahmenpakets muss bei insgesamt rund 3.300 Klimaanlagen in den Fernverkehrszügen der Deutschen Bahn auch in diesem Sommer damit gerechnet werden, dass bis zu zwei Prozent der Anlagen kurzfristig ausfallen können. Dies ist im Übrigen ein normaler statistischer Wert, der bei der DB wie auch bei anderen Unternehmen über viele Jahre kontinuierlich verzeichnet wird.



      Für solche Fälle haben wir detaillierte Vorsorgemaßnahmen entwickelt, um Ihre Gesundheit zu schützen und die Beeinträchtigungen für Sie so gering wie möglich zu halten. Ihre Gesundheit steht dabei an erster Stelle.
      Ich habe noch nie verstanden, wie man beim Biathlon Zweiter werden kann.
      Man hat doch ein Gewehr...
      Am 5- 6.12 war ich auf dem Deutschen Verpackungskongress.
      Unter anderem gab es auch Vorträge von Bosch Rexroth. Diese Firma ist eine der führenden in Bezug auf technik und Qualität im Maschinenbau für Verpackungsmaschinen.

      Interessant ist die These dass der Vorteil des Deutschen Maschinenbaus auch sein Nachteil ist.
      Die Qualität, die Maschinen halten einfach zu lange.
      Die lebensdauer ist zig mal höher als bei den chinesischen, aber auch zig mal teurer.
      Für Standardaufwendungen werden deshalb international keine deutschen Maschinen gekauft.
      Da durch immere schnellere Produktwechsel, immer schneller Maschinen neu konfiguriert oder neu gekauft werden müssen.

      Eine interessante These.

      Aruba schrieb:

      Interessant ist die These dass der Vorteil des Deutschen Maschinenbaus auch sein Nachteil ist.
      Die Qualität, die Maschinen halten einfach zu lange.
      Die lebensdauer ist zig mal höher als bei den chinesischen, aber auch zig mal teurer.
      Für Standardaufwendungen werden deshalb international keine deutschen Maschinen gekauft.

      Diesen "Vorteil" hatte früher auch der Autohersteller Mazda, was dazu geführt hat, dass die Firma massive finanzielle Probleme bekam.
      Wer noch etwas älter ist, kann sich vielleicht noch an die Baureihen 323 und besonders 626 erinnern. Die Inspektionsintervalle waren sehr lang und die Haltbarkeit legendär.
      Letztlich betrifft das "Problem" der gehobenen Qualität nicht nur "Made in Germany".

      Gruß Parsifal

      RumboReload schrieb:

      Damit kann ein Glühbirnenhersteller natürlich nicht reich werden
      Genau das ist der Betrug an uns. Es geht nicht um Kundenzufriedenheit. Der Gewinn steht im Vordergrund.
      Nur die allerdümmsten Kälber , wählen ihre Metzger selber :patsch:

      Aruba schrieb:

      Für Testzwecke habe ich 10 verschiedene Laserdrucker bestellt von verschiedenen bekannten Marken.
      Nach 5 Monaten ging einer kaputt. Nachkauf nicht möglich, alle 6 Monate gibt es neue Varianten.
      Laserdrucker gibt es heute ab 80 Euro oder weniger.
      Irgendwie verrückt


      Als ich das letzte mal krank war, musste ich dem Doc auch erstmal Marktwirtschaft erklären.
      Er hat mich untersucht, und dann kam wie immer der Spruch: "Junge, hör mit der Schmökerei auf... Das wird jedes Mal schlimmer und die Abstände werden immer kürzer..."
      Ich: "Doktor, dass solche Sprüche geschäftsschädigend sind, weißte... So kannste nie reich werden..." :thumbsup:
      Ich habe noch nie verstanden, wie man beim Biathlon Zweiter werden kann.
      Man hat doch ein Gewehr...