Der Gedanke an einen Notfall erfüllt mich mit Angst

      Ahrens schrieb:

      Das war nicht der Prater, sondern dieses hochkant aufgestellte Karusell vor der Domaschnja Kuchnia am Kontraktova Ploshad.....:)))


      Ich glaub, da hast du recht
      В Україні ввели нові обмеження, які торкнуться кожного водія | Drive-news.net


      Ahrens schrieb:

      Schätze darüber freuen sich deine Kinder oder Enkel, wenn es dazu kommt. Also Immobilienpreise von 2008 meine ich.
      Das wirst Du wohl nicht mehr erleben.
      Es sei denn Du hast nur Parkplätze gekauft....:))


      Das sind die Fische auf dem Boden :)) oder sind die jetzt am Abschlepphaken
      • Residenten sollten sich nicht in Sicherheit wiegen. I.a. leisten die RKV nicht, wenn man im Land den Wohnsitz angemeldet hat.
      • Transportfähig muss man sein, sonst gibt es keine Rückholung.
      • Zudem muss die KV die Notwendigkeit der Rückholung einsehen, sonst gibt es keine Kostenübernahme. Ist also eine Erkrankung nach Meinung der KV genauso gut in UA behandelbar, ist man auf die Möglichkeiten in UA beschränkt, wenn man nicht selbst zahlen will/kann.

      Gruß
      Siggi
      Klar, wenn eine RKV nicht für Residenten zu zahlen bereit ist. Ist ja irgendwie schon lange keine Reise mehr bei Leuten mit diesem Status.

      Auch der zweite Punkt ist klar und leuchtet ein, auch wenn er nicht direkt etwas mit der RKV zu tun hat, sondern zuerst auf einer grundlegenden Entscheidung eines Arztes beruhen dürfte.

      Und auch Punkt drei bedarf keiner weiteren Erklärungen. Dennoch gibt es Fälle, die zum einen nicht im Aufenthaltsland behoben werden können. Zum anderen muß die RKV zwischen der Zahlung der Rückholung und einer Zahlung für eine komplizierte Behandung abwägen, wo sich aus wirtschaftlichen Gründen die Rückholung und Weitergabe an die hiesige KV eher anbieten könnte.

      Alles in allem wünsche ICH niemanden je in eine solche Situation zu kommen. Denn die "Hilfe" des Staates mit der "Willkommenskultur" in Vertretung durch die deutsche Botschaft beschränkt sich auf warme Worte wie: "Da können wir Ihnen leider nicht helfen..."!
      Tue nie altruistisch etwas Gutes, denn es wird doppelt und dreifach im Üblen vergolten.
      Ich habe mir angewöhnt, beim Buchen der Flugtickets (bei Ukraine Airlines und bei Wizzair nur ein Klick) die angebotene Reisekrankenversicherung mitzunehmen. Kostet je nach Dauer nur ein paar Euronen. Fluggepäcksversicherung und Stornoversicherung wähle ich wenn möglich ab. Das bringt mich finanziell nicht um, eine Rückholung wie @ICH erwähnt aber schon, da können noch vorangegange kompliziertere Spitalsbehandlungen (Herzinfarkt wegen den Frauen könnte ja im Bereich des Möglichen sein ...) dazukommen.
      Ich gestehe aber, schon öfters ohne Krankenversicherung in der Ukraine gewesen zu sein, mit dem Auto eigentlich immer.

      Ich kläre nochmals auf, wie die Regelung bei österreichischen Versicherten ist:
      - innerhalb der EU ist die "allgemeine Klasse" durch die eigene Krankenversicherung abgedeckt, auch direkte Kostenübernahme ist möglich. Zitiere die Wiener Gebietskrankenkasse:
      Für diese Länder gilt die Europäische Krankenversicherungskarte
      (EKVK), die auf der Rückseite der e-card angebracht ist. Steht Ihnen
      keine gültige EKVK zur Verfügung oder wurde diese wegen Verlust
      gesperrt, stellt die WGKK eine Ersatzbescheinigung in Papierform
      („Bescheinigung als provisorischer Ersatz für die Europäische
      Krankenversicherungskarte“) über Antrag in einer
      Außenstelle aus.

      Gegen Vorlage der gültigen EKVK bzw. der provisorischen
      Ersatzbescheinigung können Sie alle Sachleistungen wie Arztbesuche oder
      Spitalsaufenthalte in Anspruch nehmen, die sich während eines
      vorübergehenden Aufenthaltes in einem anderen EU-/EWR-Mitgliedstaat und
      der Schweiz, unter Berücksichtigung der Art der Leistung und der
      voraussichtlichen Aufenthaltsdauer, als medizinisch notwendig erweisen.
      Voraussetzung dabei ist allerdings, dass die in Anspruch genommene
      Behandlungseinrichtung Vertragspartner/in des Krankenversicherungssystems des Aufenthaltsstaates ist.

      Für Serbien, Bosnien, Montenegro und die Türkei gelten eigene Regelungen

      - andere Staaten außerhalb der EU: Njet:
      Wenn Sie in einem Land erkranken, welches oben nicht angeführt ist (z.B.
      USA, Thailand), müssen Sie die Kosten für eine notwendige
      Krankenbehandlung (ärztliche Hilfe, Anstaltspflege etc.) in jedem Fall
      zur Gänze dort selbst bezahlen.

      Nach Ihrer Rückkehr können Sie jedoch bei der WGKK, gegen Vorlage der detaillierten und bezahlten
      Rechnungen, einen Kostenersatz beantragen.

      Soll ich für die Reise eine private Versicherung abschließen?
      Damit verbleibende und oftmals sehr hohe Restkosten nicht zu Ihren Lasten
      gehen, empfiehlt es sich, rechtzeitig vor Antritt des Auslandsaufenthaltes den Abschluss einer privaten Krankenversicherung in Erwägung zu ziehen.
      Ja, schon, Mastercard Gold.

      Aber ich weiß nicht, ob sich die dann nicht in der Praxis winden. Habe auch noch nicht die genauen Bedingungen gelesen. Sollte eigentlich genügen, wenn ich den Flug mit der Kreditkarte bezahle (was ich immer mache), das ich versichert bin.
      Danke für den Hinweis.
      Werde ich das nächste Mal checken.

      donlord schrieb:

      es reicht auch , wenn du tanken gehst oder im Supermarkt was kaufst oder im Dutyfreeshop


      Dies so pauschal zu behaupten halte ich für unvorsichtig! Das hängt immer von den genauen Vertragsbedingungen ab... Als besser das Kleingedruckte lesen !

      Meine Auslandskrankenversicherung (als Zusatz zur PKV) kostet mit weltweitem Versicherungsschutz jähr,ich 10,00 €... und ich habe die ggf. notwendigen Ansprechpartner immer greifbar und muss nicht mit Telefoncomputern 'kämpfen'!
      - Meine Statements werden nach bestem Wissen und Gewissen abgegeben. Lasse mich gerne überzeugen... mit Argumenten ! - :pardon:

      Stuttgarter schrieb:

      Meine Auslandskrankenversicherung (als Zusatz zur PKV) kostet mit weltweitem Versicherungsschutz jähr,ich 10,00 €... und ich habe die ggf. notwendigen Ansprechpartner immer greifbar und muss nicht mit Telefoncomputern 'kämpfen'!


      Eine Doppelversicherung kann auch Probleme bereiten .... Ich muss mich nicht mit einem Sprachcomputer unterhalten. Ich kenne die Unterschiede von den Versicherungsbedingungen nicht.
      Ich einem Punkt geb ich dir allerdings Recht, dass es auch abhängig ist von der Aufenthaltslänge und da zahlt deine 10,00 € PKV 100%-ig nicht mehr.

      donlord schrieb:


      Eine Doppelversicherung kann auch Probleme bereiten .... Ich muss mich nicht mit einem Sprachcomputer unterhalten. Ich kenne die Unterschiede von den Versicherungsbedingungen nicht.
      Ich einem Punkt geb ich dir allerdings Recht, dass es auch abhängig ist von der Aufenthaltslänge und da zahlt deine 10,00 € PKV 100%-ig nicht mehr.


      1. Ruf mal bei ner Versicherung ("Dienstleistungswüste Deutschland") an, da unterhältst Du Dich zuerst mal mit Computern ("wollen Sie... drücken Sie die 1, ...). Ich rufe meinen Vertreter an und er kommt zu mir!
      2. Erkenne ich nicht, wo Du ne Doppelversicherung siehst?
      2. Es ist nicht die PKV, sondern eine Zusartversicherung zur PKV, und diese leistet für jede Auslandsreise (solange ich Bewohner von D bin). Ich wurde bisher (o.k., es waren bislang glücklicherweise nur kleinere Rechnungen) noch nie nach der Gesamtauslandsaufenthaltsdauer innerhalb des Jahres gefragt, sondern (höchstens) nur nach der Dauer des aktuellen Aufenthalts.
      - Meine Statements werden nach bestem Wissen und Gewissen abgegeben. Lasse mich gerne überzeugen... mit Argumenten ! - :pardon:

      AlexanderUA schrieb:

      Stuttgarter schrieb:

      Ich rufe meinen Vertreter an und er kommt zu mir!

      Bequemlichkeit hat natürlich ihren Preis.


      Wenn der Preis dafür eine Auslandskrankenversicherung für 10 € und eine der günstigsten PKVs ist, dann zahle ich diesen gerne :D
      - Meine Statements werden nach bestem Wissen und Gewissen abgegeben. Lasse mich gerne überzeugen... mit Argumenten ! - :pardon:

      Stuttgarter schrieb:

      Wenn der Preis dafür eine Auslandskrankenversicherung für 10 € und eine der günstigsten PKVs ist, dann zahle ich diesen gerne


      Auch bei der Allianz oder anderen hat ein General-Vertreter nur gewisse Spielräume. Ab dem Zeitpunkt wenn die Schachabteilung involviert ist, geht es bei einer PKV, um die medizinische Notwendigkeit. und wenn der auf Stur stellt, dann kommt man ohne Rechtsanwalt nicht weiter. Und hier brauchst dann einen medizinischen Bericht. Versicherungen können Doppelversicherungen anhand einer Datenbank abgleichen.
      Ich verstehe leider immer noch nicht, wo Du eine Doppelversicherung siehst! Die Zusatzauslandskrankenversicherung übernimmt die Kosten, die die PKV im Nicht-EU-Ausland nicht zahlt.

      Und: die Leistungen der PKV sind (wie auch bei allen anderen Versicherungen) in den Versicherungsbedingungen geregelt. Ich hatte da bislang, trotz einiger Operationen - im Inland - keinerlei Probleme.
      - Meine Statements werden nach bestem Wissen und Gewissen abgegeben. Lasse mich gerne überzeugen... mit Argumenten ! - :pardon:
      Bei mir war es eben diese Versicherungsgesellschaft, bei der ICH eine RKV für 10 €UR p.a. habe. Hatte meinen Fall telefonisch geschildert und es gab keinerlei Diskussion. Die haben umgehend alles organisiert und auch ermöglicht, daß meine Holde spontan gratis mitfliegt. Nur die depperten Ukrainer haben die Dringlichkeit nicht kapiert. Rief doch prompt der Ambulanzfahrer an und versuchte zu erklären, daß er erst drei Stunden später kommt... :dash: Da bin ICH an die Decke gegangen! Der Depp kam dann doch wie ursprünglich durch die KV organisiert. ICH gehe stark davon aus, daß die KV seiner Firma klarmachte, wem bei Nichterfüllung die Kosten für den eigens eingeflogenen Jet in Rechnung gestellt werden...
      Tue nie altruistisch etwas Gutes, denn es wird doppelt und dreifach im Üblen vergolten.