Deutsche und ukrainische Familien - was ist der Unterschied

      visitor schrieb:

      Ich hoffe das all die sogenannten Nutzniesser der Eltern auf die Nase fallen aber Richtig.
      Und dann auch noch Kinder vorschieben für ein Auto.
      Mir platzt der kragen,, das ist der falsche Ansatz für Kindergeld.
      Riegel vorschieben :. Nachweis muss erbracht werden.
      Bin ich eigentlich der Einzige, dem in diesem Thread vom schieren Augenverdrehen schwindlig wird?

      yogel schrieb:

      Das wären (sind) dann staatliche Beihilfen für 21 Kinder in Höhe von 2.303.640,00 UA


      Ich will die die mathematische Leistung nicht schmälern, nur wurden diese "üppigen" Kindergelder erst unter Juschtschenko beschlossen und eingeführt. Also ist das Ergebnis leider falsch aber für Deutsche durchaus bezeichnend!

      Gruß Herr Mayer, der mit dem "machen" von so vielen Kindern keine Probleme hätte....
      "Liebe deinen Nächsten wie dich selbst."
      Kurt Cobain

      Optimist schrieb:

      Nun, deutsche Familien bestanden früher auch aus mehr als zwei Kindern. Besser das Geld in ein Haus stecken als es zu verprassen oder zu versaufen.


      Meine Eltern hatten 4 Kinder ... wir 4 haben zusammen 12 Kinder
      aber wie sich die Zeiten Ändern ... von meinen 3 Söhnen 37 - 35 - 34 ... sagt nur einer Villeicht !
      die andern beiden - nee danke und Absolut nicht !!!

      oldtrotter schrieb:

      die Geschichte mit dem "Moped" streichen wir ganz schnell mal auis dem Kopf, obwohl auch hier diese "Kinderprämien" den Lebensstandart anheben können. Wehe dem, der Schlechtes dabei denkt!

      na, na, an den Pranger stelle ich niemanden. Es gibt aber eben zwischen Himmel und Erde dies und das. Mutter und Vater sind so etwas wie erwachsen. Aber ich erlaube mir schon, Gedanken über den körperl. Zustand der Mutter zu machen. Gut auch das muss nicht diskutiert werden, können ja sowieso nicht nachfragen.

      Und außerdem - der Staat kann und soll auch gar nicht alles reglementieren - schon gar nicht auf diesem Gebiet ;)
      Mit "den" Ausländern ist schon sehr bedenkenswert. Aber es gibt sie schon, die wegen Kindergeld da sind. Ich kenne da so einige türkische Familien...

      Hat jemand die Statistik parat, ob durch das Kindergled von Janukowitsch sich die Geburtensituation wirklich verbessert hat? Das wäre doch interessant, statt einer Neiddiskussion über Mammon.

      Eigentlich müssten die UA-Kinder und Eltern noch viel mehr Geld erhalten, da sonst die Ukraine irgendwie noch schneller ausstirbt als D. wenn man die Auswanderung, die Krankheiten, Drogen und Selbtmorde aller Art zusammen nimmt.
      и нечистые духи, выйдя из человека, вошли в свиней ... тут же ринулось с обрыва в озеро и утонуло в нём. 8o
      i кинулося стадо з кручi в озеро та й потонуло. :thumbsup:
      Der erste Trunk aus dem Becher der Naturwissenschaft macht atheistisch. Aber auf dem Grund des Bechers wartet Gott. (Werner Heisenberg, Atomphysiker)

      Vedmedyk Medojidovytsch schrieb:

      Hat jemand die Statistik parat, ob durch das Kindergled von Janukowitsch sich die Geburtensituation wirklich verbessert hat? Das wäre doch interessant, statt einer Neiddiskussion über Mammon.


      Nach dem was hier schon in Statistiken stand - wanderten ca 200.000 Ukrainer nach D aus
      davon 120.000, überwiegend Jüngere Frauen - das war das Ding mit den Heiraten

      demnach Lt. Statistik 120.000 Frauen x 1,5 Kinder = 180.000 fehlender Nachwuchs (Kinder) mit den Müttern sind das 300.000 aus Einem Jahrgang - die In UA Fehlen

      Ob diese mit besser Lebensqualität oder Wohlstand ? in D. auch noch auf den Kinder durchschnitt kommen ??????

      Vedmedyk Medojidovytsch schrieb:

      Hat jemand die Statistik parat, ob durch das Kindergled von Janukowitsch sich die Geburtensituation wirklich verbessert hat?

      Die Kinderheim haben sich geleert, so sagte mir eine Leiterin. Es scheint also wirklich so zu sein, als das die finanzielle Förderung einige Familien zur "Anschaffung" von Kindern motiviert. Ob das immer im Sinne der Kinder ist, mag dahingestellt sein.

      Gruß
      Siggi

      Siggi schrieb:

      Die Kinderheim haben sich geleert, so sagte mir eine Leiterin. Es scheint also wirklich so zu sein, als das die finanzielle Förderung einige Familien zur "Anschaffung" von Kindern motiviert. Ob das immer im Sinne der Kinder ist, mag dahingestellt sein.

      Das finde ich weit hergeholt und möchte ich so nicht stehen lassen. Es ist nicht so, dass man einfach in ein Kinderheim gehen kann und sich ein Kind holt. Da wird auch in der Ukraine ganz schön nachgeforscht, nicht jeder kann ein Kind adoptieren! Es werden dann auch regelmäßig Kontrollen durchgeführt. Wenn die Kinderheime jetzt leerer sind, ist das zuerst einmal sehr zu begrüßen! Als Grund sehe ich eher, dass die Menge an Kindern, die in den "wilden 90ern" auf der Straße landeten nun langsam erwachsen werden. Weiterhin wird Problemfamilien mit Kindern geholfen. Bei uns im Dorf gibt es eine Schulspeisung, einmal im Monat können Bedürftige beim Roten Kreuz Kleidung abholen. Die Lehrer achten sehr auf das Wohlbefinden der Kinder, machen jedes Jahr auch Hausbesuche und schauen, wie die Familien leben, wo die Kinder ihre Hausaufgaben machen können, usw.

      Eine unserer Freundinnen hat ein Kind adoptiert, daher weiß ich, wie das abläuft. Und eine Cousine meiner Frau ist Lehrerin hier im Dorf. Ihr glaubt gar nicht, was Letztere für einen Haufen Extraarbeit deswegen hat und wie genau man das nimmt!

      LG,
      Jens

      Jensinski schrieb:

      Das finde ich weit hergeholt und möchte ich so nicht stehen lassen.

      Ich hatte lediglich wiedergegeben, was uns die Heimleitung bei Übergabe einer Sachspende mitgeteilt hat. Es war diese Aktion.
      Kinderheim, Behindertenheim?
      Ich habe noch Fotos von damals. Das Heim war ordentlich ausgestattet - besser als ich erwartet hatte. Da sehen viele öffentliche Einrichtungen in UA schlechter aus.

      Sie sagte uns, dass die existenten Kinder das Heim nicht verlassen möchten oder echte Problemfälle mit massiven psychischen Störungen seinen. Ich habe auch diese Aussage nicht überprüft.

      Gruß
      Siggi
      Es ist schon so, dass viele, gerade behinderte Kinder, in der Familie verbleiben, eben wegen dieser finanziellen staatlichen Zuwendungen. Es war vorher gar nicht möglich, ein behindertes Kind im Haus zu versorgen, weil die früher übliche berufliche Auszeit der Mütter irgendwann endete und die Kinder alle im Kindergarten und der Vorschule landeten (was ja auch ein Vorteil ist), die behinderten Kinder landeten dann in Heimen, die meistens auch noch einer Schule für eben behinderte Menschen angegliedert sind, wie auch so einer Art Wohnheim für solche Kinder aus der Rajon!

      Ich kenne persönlich eine Lehrerin und eine Psychologin, die an der Sonderschule hier im Ort arbeiten und auch für die Kinder im angeschlossenen Wohnheim mitverantwortlich sind. Heute werden viele der Kinder zum Unterricht von den Eltern gebracht, leben aber durchgehend in der Familie. Es befindet sich auch ein Wohnheim für Waisen oder Halbwaisen im Bereich dieser Anlage, diese Kinder besuchen die diversen Schulen hier im Ort.

      Diese Heime und Sonderschule erfuhr früher staatliche Förderung zu Zeiten der UdSSR, wurde nach dem Zerfall der Union aber von den Bürgern einigermassen weiter am Leben erhalten und läuft jetzt dank staatlicher Förderung und privater Spendenzuwendungen einigermassen korrekt, auch für "deutsche Verhältnisse!"

      Gruss Oldtrotter

      Erwin55 schrieb:

      Nach dem was hier schon in Statistiken stand - wanderten ca 200.000 Ukrainer

      Vedmedyk Medojidovytsch schrieb:

      Eigentlich müssten die UA-Kinder und Eltern noch viel mehr Geld erhalten, da sonst die Ukraine irgendwie noch schneller ausstirbt als D. wenn man die Auswanderung, die Krankheiten, Drogen und Selbtmorde aller Art zusammen nimmt.

      He, dann kommen die Kinder eben in D zur Welt, dann wohnen eben zukünftig die Ukrainer in Deutschland und wen stört es, wenn ein Land - lt. Diskussion zukünftig die UA - keine Bewohner mehr hat?

      Und wenn die "Deutschen" dann keinen Platz mehr haben in Deutschland, dann ziehen die Deutschen dorthin um und machen dort ihr Remmidemmi - tauschen Ostsee gegen Schwarzes Meer! !lamp!

      Ute schrieb:

      Und wenn die "Deutschen" dann keinen Platz mehr haben in Deutschland, dann ziehen die Deutschen dorthin um und machen dort ihr Remmidemmi - tauschen Ostsee gegen Schwarzes Meer!

      :nono:
      Nee, nee, nee so geht dat nich. Dann muss ick ja
      schonwieder diese schöne rosarote Brille abnehmen.
      Hallo!!!

      Ich habe ja nun nicht alles gelesen (is mir zu ville) aber ein ganz großer Unterschied ist die Sprache. Nicht nur das Gesprochene Wort sondern auch Mimik und Gestik. Aja das Abräumen des Tisches nach einer Mahlzeit wenn Gäste zu besuch sind ist unhöflich.
      Aktuelle Themen aus: wolga-forum-deutschland.de

      coke2001 schrieb:

      Hallo!!!

      Ich habe ja nun nicht alles gelesen (is mir zu ville) aber ein ganz großer Unterschied ist die Sprache. Nicht nur das Gesprochene Wort sondern auch Mimik und Gestik. Aja das Abräumen des Tisches nach einer Mahlzeit wenn Gäste zu besuch sind ist unhöflich.


      Das spielt natürlich auch alles eine Rolle, aber der grösste Unterschied ist doch wohl der, dass hier nicht Eltern ihre Kinder unterstützen, sondern (Aufgrund fehlendem Sozial und Rentensystem) Kinder auch ihre Eltern. Also alles umgekehrt wie in Düsseldorf. Das ist sozusagen die Hauptmotivation für eine Zweitehe.
      Da sollte man als Westdeutscher seine Oma fragen, (Falls vorhanden) wie das in den 20 er Jahren war. Dann kommt man der Sache schon recht nahe. Ansonsten kann man sich darauf gefasst machen, dass die Kinder aus Vorehen und die Mutter erstmal vor dem neuen Auto rangieren und der Spass an zweiter Stelle kommt.
      Wenn du damit einverstanden bist und das deutlich zum Ausdruck gebracht hast, kannst du getrost die Füsse auf den Tisch legen und dich benehmen wie du willst....
      :)
      Welcome to Ukraine.....

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