EU ermittelt gegen Deutschland wegen Sprachtests für Ausländer

      TSR1959 schrieb:

      Jedes Land sollte frei entscheiden können, wie es das handhabt!

      das sehe ich absolut anders, es ist ja nur nicht dieses Beispiel, womit D eine Ausnahme macht. Es gibt nun mal ein EU Recht und dieses muss dann bitte schön auch für alle Länder gelten. Die deutschen Politiker regen sich massenweise auf wie die Boosflüchtlinge in Italien behandelt werden, aber wenn ich teilweise sehe, wie schikanös die sogenannten Hinterlandkontrollen der Bundespolizei bei Übertritt nach Deutschland ist, könnte ich nur noch :puke: , da werden komischer Weise nur die Busse welche aus UA, R, kommen kontrolliert. Diese wurden wahrhaft schon durch die Polen genau kontrolliert, aber die deutschen versuchen teilweise auf Schikanöse Art und Weise dieses noch auf die Spitze zu treiben. Habe dies auch schon selbst erlebt.



      youtube.com/watch?v=7vjfV3Pt10w
      » Es ist ein großer Vorteil im Leben, die Fehler, aus denen man lernen kann, früh zu begehen. «

      Winston Churchill


      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „Dnepr.34.07.2707“ ()

      Potentiell geht es um den Zuzug zum !Deutschen! Ehepartner...da ist die Prüfung der deutschen Vorgehensweise aus meiner Sicht schon angebracht. Denn die Ehe ist bekanntlich in D besonders geschützt. Ich empfinde die Vorraussetzung des A1 zum Zuzug als falsch, den Integrationskurs nach Zuzug allerdings halte ich für richtig.

      Dnepr.34.07.2707 schrieb:

      Es gibt nun mal ein EU Recht und dieses muss dann bitte schön auch für alle Länder gelten.
      Und genau viele Gesetze und Verordnungen dieses EU-Rechts sind für mich nicht akzeptabel und ich bin froh über jede Auflehnung einzelner Mitgliedsstaaten!

      Dnepr.34.07.2707 schrieb:

      aber wenn ich teilweise sehe, wie schikanös die sogenannten Hinterlandkontrollen der Bundespolizei bei Übertritt nach Deutschland ist
      In AT wird das auch sehr rigoros gehandhabt! GSD!

      Und dabei jede Menge "Schrott-Schleudern" aus dem Osten aus dem Verkehr gezogen. Genauso wenig wie unsere Exekutive den Kontrollen in CZ, SK, HU und SLO vertraut, scheint es eure Polizei mit jenen in PL zu handhaben. Warum wohl? :hmm:
      Hallo Aruba und Dnepr, die Kontrolle der Busse hat einen weitaus tiefer sitzenden Hintergrund, es geht um Drogen speziell aus Richtung Tschechien!

      Dazu kommen noch die einen oder anderen Delikte. Die innereuropäischen Regelungen verhindern leider solche Verstösse in der EU nicht. Die Ergebnisse der Kontrollen bestätigen leider die Beibehaltung dieser Vorgehensweisen. Die Bundespolizei und der Zoll würden sich lieber auf andere Art und Weise nützlich machen!

      Danke Oldtrotter

      oldtrotter schrieb:

      es geht um Drogen speziell aus Richtung Tschechien!
      sorry Peter, dies kann ich "so" nicht stehen lassen, wenn sie denn Drogen suchen würden, würden sie doch sicher das Gepäck der Menschen kontrollieren. Dies habe ich aber noch nicht einmal erlebt. Das einzige was sie kontrollieren, die Pässe damit Ihnen ja auch keiner entgeht welcher eventuell doch durch die polnischen Kontrollen ohne Visa geschlüpft ist. Auch bei der Ausreise aus D nur die Pässe sind von Interesse, vielleicht war ja doch eine(r) doch einen Tag zu lange in Deutschland. Was CZ betrifft wegen Drogen, weiss ich nicht und will es im Prinzip auch nicht wissen, aber CZ ist ja EU.
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      Ok, ich gebe Dir hier im Nachhinein Recht, aus Richtung Tschechien geht es aber generell um Drogen, das Gepäck braucht da nicht unbedingt durchsucht zu werden, aber die Personen und Pässe sind von immenser Bedeutung. Der Verlass auf Kontrollen in Polen oder Tschechien rechtfertigt aber nicht in Deutschland von Kontrollen abzusehen, hier steht die Bundespolizei in der Pflicht!

      Aber um auf das eigentliche Thema zurückzukommen, in den Niederlanden wurde ein solcher Prozess bereits gewonnen. Nur sind die Urteile vom Europäischen Gerichtshof keine Grundsatzurteile, also muss stets wieder neu geklagt werden. Endlich kommt Deutschland auch mal an die Reihe.
      Ich glaube, ich habe da mal vor nicht allzu langer Zeit mal etwas zu hier im Forum geschriebern!

      Danke Oldtrotter
      Ich habe guten Kontakt zur Grenzschutzstelle hier an der Autobahn zwischen Deutschland und Holland, weil die auch für unseren Flugplatz zuständig sind.
      Der Flugplatz ist im Gegensatz zur Autobahn EU Außengrenze und hat daher auch einen Schengenstempel.

      Die Bundespolizeibeamten hatten nach der Einführung von Schengen zuerst Angst das sie versetzt werden weil es nichts mehr zu tun gibt.
      Mitlerweile sind sie aber aufgestockt worden weil sie bei Kontrollen jede Menge Illegale, Drogen oder per Haftbefehl gesuchte finden.

      Unterscheiden muss man aber zwische Zoll und Bundespolizei.
      Der Zoll ist für Güter und Schwarzgeld zuständig.
      Die Bundespolizei für Menschen.

      Hier wird es so gehandhabt, das wenn z.b. die Bundespolizei Drgen findet, der Zoll benachrichtigt wird und umgekehrt.

      Da ich selber ein Autokennzeichen vom Zollgrenzbezirk habe werde ich selten kontrolliert.
      Auch das Alter, die Zusammensetzung der Insassen und der Autotyp spielt eine Rolle.

      Also eine bunt angemalte Citroen Ente mit 2 jungen Langhaarigen Insassen und Berliner Kennzeichen kann zu 100% damit rechnen bei der Einreise aus Holland angehalten zu werden.

      Manchmal werden Großkontrollen gemacht. Dann werden alle Einreisenden auf der Autobahn kontrolliert. Zusätzlich sind Hubschrauber und kleinere Teams unterwegs um Einreisende zu finden die die Großkontrolle zu umgehen versuchen.
      Was da an einem Tag alles gefunden wird ist unglaublich.
      Daher denke ich die Kontrollen sind schon sinnvoll.

      noz.de/lokales/72195982/polize…n-im-wert-von-100000-euro

      Grüße
      Holger

      marco schrieb:

      Potentiell geht es um den Zuzug zum !Deutschen! Ehepartner...da ist die Prüfung der deutschen Vorgehensweise aus meiner Sicht schon angebracht. Denn die Ehe ist bekanntlich in D besonders geschützt. Ich empfinde die Vorraussetzung des A1 zum Zuzug als falsch, den Integrationskurs nach Zuzug allerdings halte ich für richtig.

      Ich kann nur sagen das ich sehr dankbar für diese Regelung war/bin.
      Meine Frau hätte nicht schon nach drei Monaten einen so erfolgreichen beruflichen Einstieg hier in Deutschland gehabt wenn Sie nicht im Vorfeld schon etwas Deutsch gesprochen hätte.
      Nach dem Zuzug wäre es sicherlich auch für uns einfacher gewesen. Das war für Sie schon ein Riesen Aufwand und viel Stress die Deutschkurse mit Prüfung im Vorfeld zu machen.
      Aber im nach hinein gesehen hat sich dadurch unsere Lebenssituation in Qualität und finanzieller Hinsicht erheblich verbessert. Ich denke das wollen wir beide nicht mehr missen wollen.
      Der A1 Zwang habe ich zuerst völlig übertrieben gefunden.
      Stress fyr meine Frau etc.
      Im Nachhinein sehe ich es wie andere Vorredner positiv.
      Es hat meine Frau vorbereitet in ein anderes Land zu gehen.
      Inzwischen hat sie B2.
      B2 haben wir selbst bezahlt.
      Integrationskurs und B2 Kurs hat sie als Schneellernkurs bei der Abendakademie in Mannheim gemacht (VHS).
      Sie war zufrieden damit und hat auch internationale Berkanntschaften gemacht.
      Im Schnelllernkurs waren hauptsächlich junge Akademiker oder angehende Studenten.

      Was mich aber aufregt ist die Ungleichbehandlung.
      Gewisse Länder ja, andere Nein
      Gut dieses kann man so sehen und auch positiv bewerten. Wir haben auch keine Probleme gehabt, meine Frau sprach besser deutsch als der Angestellte auf dem Ausländeramt, besser russisch übrigens auch, als der aus Kasachstan stammende "Deutsche". ABH in einem Landkreis im Land Brandenburg, südlich von Berlin.

      Das Problem liegt aber etwas anders, es gibt Menschen, die die deutsche oder eine andere europäische Sprache erst nach vielen Jahren in den Griff bekommen. Durch das Verhindern des Zuzuges werden sie wohl nie in die Lage versetzt in Deutschland die deutsche Sprache zu erlernen.

      Ich drehe mal den Spiess um, es ist der Rinok/Bazar, die Menschen auf der Strasse und in den Geschäften, sowie die Verkehrsschilder und Ortstafeln, die mich gezwungen haben, die kyrillischen Buchstaben, ukrainisch und russisch etwas abweichend, zu erlernen. Hier in der Stadt in der ich lebe, werde ich noch einige Jahre verbringen müssen bevor ich ukrainisch und russisch überhaupt in den Griff bekomme. Zugegeben, ich spreche mehrere Sprachen perfekt, aber leider keine slavische. Wäre die Ukraine genauso strukturiert wie Deutschland, dann würde ich niemals den Bug für immer überqueren dürfen, in Richtung Don und weiter.

      Einige betrachten das als Vorteil, einige als Nachteil, aber im Interesse an einer der kleinsten intakten Zellen in einem Staatsgebilde muss ich da ganz deutlich sagen, so geht es nicht, man darf nicht einfach aussperren, besonders dann nicht, wenn so das "Tafelsilber" sichtbar zerschlagen wird!

      Danke Oldtrotter

      confusion schrieb:

      Ich kann nur sagen das ich sehr dankbar für diese Regelung war/bin.
      Meine Frau hätte nicht schon nach drei Monaten einen so erfolgreichen beruflichen Einstieg hier in Deutschland gehabt wenn Sie nicht im Vorfeld schon etwas Deutsch gesprochen hätte.

      Hi confusion,

      hat Deine Frau seiner Zeit nun deutsch gelernt, weil sie es WOLLTE oder weil sie es Visa bedingt MUSSTE?

      Gruß
      За Украинy!

      Aruba schrieb:

      Der A1 Zwang habe ich zuerst völlig übertrieben gefunden.
      Stress fyr meine Frau etc.
      Im Nachhinein sehe ich es wie andere Vorredner positiv.
      Es hat meine Frau vorbereitet in ein anderes Land zu gehen.
      Inzwischen hat sie B2.
      B2 haben wir selbst bezahlt.
      Integrationskurs und B2 Kurs hat sie als Schneellernkurs bei der Abendakademie in Mannheim gemacht (VHS).
      Sie war zufrieden damit und hat auch internationale Berkanntschaften gemacht.
      Im Schnelllernkurs waren hauptsächlich junge Akademiker oder angehende Studenten.

      Was mich aber aufregt ist die Ungleichbehandlung.
      Gewisse Länder ja, andere Nein

      Zwischenfrage : bekommen die Frauen das nicht teils bezahlt, wenn Sie verheiratet sind in Deutschland leben ?
      Ich weiß, dass ich nichts weiß.

      Sokrates (470-399 v.Chr.)

      Erfahrung ist eine nützliche Sache. Leider macht man sie immer erst kurz nachdem man sie brauchte.
      Johann Wolfgang von Goethe (1749-1832)

      Bestätigung holt man sich dort, wo man annimmt sie auch zu finden.
      ok

      Olivenbäumchen schrieb:

      hat Deine Frau seiner Zeit nun deutsch gelernt, weil sie es WOLLTE oder weil sie es Visa bedingt MUSSTE?

      Also zu Anfang definitiv weil Sie es Visa bedingt musste. Wir konnten uns auch in Englisch sehr gut verständigen. Sie hätte also genug Zeit gehabt nach der Einreise Deutsch in aller Ruhe zu lernen.
      Sie hatte aber auch schnell gemerkt wie wichtig es ist Deutsch zu lernen um einen Job zu bekommen. Von der ABH wurde sie sowieso verpflichtet den B1 Kurs zu machen. Mit diesen Kenntnissen hat sie sich dann beworben.
      Natürlich hat Sie den Job nicht nur bekommen weil Sie schon etwas Deutsch konnte. Aber als Lehrerin mit in erster Linie deutschen Schülern war das nicht unwichtig. Sie hatte anfangs große Angst weil das B1 Niveau natürlich noch nicht ausgereicht hatte um gut zu sprechen. Aber es wurde von Woche zu Woche immer besser. Aus dem Muss wurde jedenfalls ganz schnell ein "WOLLTE" weil sie gemerkt hatte, um weiter zu kommen ist es sehr wichtig die Sprache zu lernen. Sie hat inzwischen den B2, C1, und DSH gemacht. Allerdings ohne Prüfung.