Ab 2016 ohne Visum in die EU

      Naja, dann müsste bei diesen Grössenordnungen der Visaanträge, aber wohl jeder Balte mindestens 6 ukrainische Verwandte haben, von denen er permanent besucht wird....:)))
      Und diese Entschlüsse zum Besuch müssten alle erst vor etwa 1,5 Jahren zum tragen gekommen sein.
      Vorher gabs das nämlich nicht.
      Vorher wurden ausschliesslich die Verwandten in Ungarn, ebenfalls in derselben Grössenordnung besucht.
      Danach dann nicht mehr. Für Ungarn interessiert sich jetzt keiner mehr. Die Ostsee ist schlagartig beliebter geworden.:)))

      Klar gibt es Beziehungen ins Baltikum.
      Aber das sind nicht solche Grössenordnungen, das jeder 4. europareisende aus der Ukraine nun in diese Länder fährt und das mithin das Hauptreiseziel von Ukrainern in Europa ist...
      Die Busse hoch ins Baltikum sind schon immer sehr voll. ;)

      65 % der in 2016 vergebenen Schengen-Visa wurde für die neuen EU-Länder Polen, Ungarn, Litauen, Tschechien, Slowakei, Lettland, Estland und Slowenien erteilt, 35% für die alten. Polen ist mit 41 Prozent schon das größte Stück vom Kuchen. Ungarn liegt da mit 8 % auf ähnlichem Niveau wie z.B. Litauen. UkraineAnalysen184.pdf

      Peipus schrieb:

      Ahrens schrieb:

      Die reine Qantität dieser baltischen Visaausstellungen spricht eigentlich für sich.
      Wenn diese 3 Zwergstaaten über 20% aller Schengenvisa ausstellen ist das eigendlich eine Farce.



      Viel Ukrainer haben im Baltikum allerings auch Verwandschaft, die dort seit Sowjetzeiten lebt.


      und das muss gut versteckt werden , darf dort ja keiner wissen
      Ich weiß, dass ich nichts weiß.

      Sokrates (470-399 v.Chr.)

      Erfahrung ist eine nützliche Sache. Leider macht man sie immer erst kurz nachdem man sie brauchte.
      Johann Wolfgang von Goethe (1749-1832)

      Bestätigung holt man sich dort, wo man annimmt sie auch zu finden.
      ok
      Im Prinzip steht doch da alles.
      Was denn noch?
      Alles andere was hier rauf und runter diskutiert wurde ist eben abwegig.
      Das kann man mal ganz ehrlich sagen...
      Hallo,
      meine Schwägerin in der Ukraine reservierte ihre Busfahrt nach Deutschland und dort sagte
      man ihr, dass sie eine " Гостевая " braucht. Was ist das genau und woher bekomme
      ich das ? Auf der Seite der Deutschen Botschaft finde ich auch nicht, ob sie nun bei
      privaten Besuch bei uns eine VE braucht.
      Mit besten dank und freundliche Grüsse !

      Baranowka schrieb:

      Hallo,
      meine Schwägerin in der Ukraine reservierte ihre Busfahrt nach Deutschland und dort sagte
      man ihr, dass sie eine " Гостевая " braucht. Was ist das genau und woher bekomme
      ich das ? Auf der Seite der Deutschen Botschaft finde ich auch nicht, ob sie nun bei
      privaten Besuch bei uns eine VE braucht.
      Mit besten dank und freundliche Grüsse !


      Bitte übersetzen!
      Gruß
      MaBo
      Morgen,
      die Frage würde ich der Schwägerin, der Busfirma oder Sonstwem stellen, dem das eingefallen ist.
      Das kann man nicht sinnvoll beantworten.
      Mit der Einreise nach Deutschland oder dem Schengenraum hat das jedenfalls kaum irgendwas zu tun.
      Auch vollkommen unverständlich was das nun bedeuten soll....
      Ungefähr dasselbe, wenn ich hier jetzt "Gast" oder "Besuch" schreibe, dass dann in Verbindung mit "Reise" und "Bus" bringe.
      Also was weiter?
      Darum habe ich meine Frage hier eingestellt.
      Die EU meinte, die Ukraine habe alle Auflagen erfüllt, aber bestimmt nicht
      die, wo eine konkrtete Wissensvermittlung der reisenden Bevölkerung gemeint
      ist. Bestimmt hat jemand hier hilfreiche Informationen von betroffenen
      Ukrainern, die bald nach Deutschland reisen möchten.
      Ich werde nochmal meine Schwägerin konkret befragen.

      Ahrens schrieb:

      Im Prinzip steht doch da alles.
      Was denn noch?
      Alles andere was hier rauf und runter diskutiert wurde ist eben abwegig.
      Das kann man mal ganz ehrlich sagen...



      :)))))
      Deutsche Botschaft Kiew - Schengenreisen ohne Visum, was heißt das?

      Da steht wirklich alles....
      Dazu wird keine Äusserung von Busfahrern, keine Verwandschaft und kein Erfahrungsbericht aussagekräftiger sein.

      Wenn da irgendwas nicht steht, würde ich daraus folgern, dass es nicht gebraucht wird und nicht dass die Anleitung nicht stimmt und es irgendeine Busfirma aus Kleinklekkersdorf besser weiss.
      Zumal mit dem Begriff in diesem Zusammenhang ohnehin keiner was anfangen kann.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „Ahrens“ ()

      Baranowka schrieb:

      Hallo,
      meine Schwägerin in der Ukraine reservierte ihre Busfahrt nach Deutschland und dort sagte
      man ihr, dass sie eine " Гостевая " braucht. Was ist das genau und woher bekomme
      ich das ? Auf der Seite der Deutschen Botschaft finde ich auch nicht, ob sie nun bei
      privaten Besuch bei uns eine VE braucht.
      Mit besten dank und freundliche Grüsse !

      Aus dem brdbotschaftsbehördenblabla lässt sich für diesen Fall folgendes vermuten:
      Sie werden die genaue Adresse der Gastgeber haben wollen (ein Einladungsschreiben wäre auch noch ratsam), außerdem unbedingt ein Rückfahrticket (aber das kauft man eh zusammen in der Ukraine weil es dann günstiger wird, die beliebte Option des offenen Rückfahrdatums halte ich hier für hochgefährlich). Aus dem Datum des Ticket können sie dann die Aufenthaltsdauer in Tagen berechnen. Diese Zahl werden sie mit dem für die brd geltenden Tagessatz multiplizieren (für die brd wohl so um 60€, irgendwo wird wohl auch die genaue Summe im Netz zu finden sein). Diese Summe wird sie dann wohl als Bargeld präsentieren müssen. Kann sie das nicht könnte eine Kreditkarte die Rettung sein, aber nur wenn nachweisbar ist, dass das Limit hoch genug ist. Ansonsten gäbe es dann noch die Möglichkeit über eine Verpflichtungserklärung der Gastgeber.
      Danke für die freundlichen Antworten.
      Wenn sie nun die erlaubten 90 Tage bei uns bleibt a`60 Euro, soviel Knete möchte ich nicht in Bar
      bei mir tragen. Wird dann jeder im Bus seine Kreditkarte vorzeigen müssen und haben die einen
      Scanner ( Bankomaten ) dabei, um die Höhe vom Kreditrahmen zu erkennen ?

      Baranowka schrieb:

      Wenn sie nun die erlaubten 90 Tage bei uns bleibt a`60 Euro, soviel Knete möchte ich nicht in Bar
      bei mir tragen. Wird dann jeder im Bus seine Kreditkarte vorzeigen müssen und haben die einen
      Scanner ( Bankomaten ) dabei, um die Höhe vom Kreditrahmen zu erkennen ?


      Ich meine, es machen sich hier einige Forum einen zu großen Kopf. @Ahrens hat von der Thematik die meiste Ahnung und im Wesentlichen dazu schon alles geschrieben.

      Meine persönliche Meinung: Die ersten Tage/Wochen wird es ein ziemliches Durcheinander an der Grenze geben. Es werden stichprobenartige Kontrollen stattfinden, wo einzelne Personen näher "durchleuchtet" werden. Danach wird sich das alles einspielen.
      Ich werde jetzt die nächsten Tage mal das Experiment starten. Versuche am Montag mit dem Opel(aber nicht mit den Felgen vom avtar, die hab ich heute wieder gegen die weniger anfälligen 5,5/14" mit höher aufgebauter 195/60er Bereifung getauscht, weil es soll ja über Gruschiw gehen, über das was man eigentlich nicht Straße nennen kann) in die Ukraine zu fahren und dann wenn mein Visumsrest von 11 Tagen abgelaufen ist, zusammen mit meiner Frau wieder über Budomierz(PL) zurück.

      Ohne viel Gepäck und ohne die Katze. Ohne viel Bargeld aber mit ec, visa und mastercard. Angeben werde ich eine Aufenthaltsdauer in der brd von ca. 7 Tagen, damit ich im Konsulat in München ein FZF-Visum beantragen kann, und nach dessen Erhalt zusammen mit meiner Frau wieder in die UA fahre. Wenn da überhaupt jemand Russisch, Englisch oder Ukrainisch versteht, bisher verstanden die in Budomierz immer nur polnisch. Diese Angaben werden tatsächlich der Wahrheit entsprechen, weil die Katze dort auch nicht länger alleine bleiben soll.

      Mal sehen ob die Polen mir das glauben und uns durchlassen. Budomierz ist hier auch worst-case, weil dort sind sie am härtesten drauf von allen die ich bisher erlebt habe. Wenn es schief geht muss meine Frau dann eben wieder alleine mit irgend jemand nach Lviv kommen und dann mit dem Bus zurück nach Zhytomyr. Ich glaube das können wir riskieren.

      Ich hatte vor 2 Jahren auch eine ähnliche Situation, als ich mit dem user S8V10 hier ausm forum mitgefahren bin und die Ukrainer den nicht rein gelassen haben. Ich hab dann einfach den nächstbesten Schmuggler aus Lviv mit einem leeren MB-W124 und guten Russischkenntnissen gefragt ob er mich für 200UAH zum Bahnhof in Lviv fährt. Der hat sich gefreut. Der beteiligte UA-Grenzsoldat hat den dann noch eindringlich gewarnt, dass er dran sei, wenn mir irgendwas passiert, weil sie hätten jetzt seine und meine Daten zusammen. Der meinte nur dass es OK ist und dann hat ihn noch ein anderer Grenzsoldat, dessen Schicht wohl zu Ende war gefragt ob er ihn aufm Rücksitz bis Javoriv mitnimmt, was natürlich OK war.

      An diesem gottverlassenen Grenzübergang Budomierz/Gruschiw irgendwo im Nirgendwo sieht das natürlich etwas anders aus, aber meine Frau wird das schon lösen können, da hab ich keine Befürchtungen.

      Ahrens schrieb:

      Deutsche Botschaft Kiew - Schengenreisen ohne Visum, was heißt das?

      Da steht wirklich alles....
      Dazu wird keine Äusserung von Busfahrern, keine Verwandschaft und kein Erfahrungsbericht aussagekräftiger sein.

      Wenn da irgendwas nicht steht, würde ich daraus folgern, dass es nicht gebraucht wird und nicht dass die Anleitung nicht stimmt und es irgendeine Busfirma aus Kleinklekkersdorf besser weiss.
      Zumal mit dem Begriff in diesem Zusammenhang ohnehin keiner was anfangen kann.


      Genau so ist es. Ergänzend würde ICH jedoch auch empfehlen, die Reise-Bedingungen des Landes zu studieren, über das in den Schengenraum eingereist wird. Die Grenzer des Einreiselandes dürfte es nämlich herzlich wenig interessieren, was z.B. deutsche Behörden für die Einreise voraussetzen. Vielfach auch deshalb, weil sie Voraussetzungen und etwaige Dokumente (wie z.B. die Verpflichtungserklärung einer ABH) aller möglichen Reisezielländer gar nicht kennen (können).
      Tue nie altruistisch etwas Gutes, denn es wird doppelt und dreifach im Üblen vergolten.