Über Weihnachten mit Auto fahren

      Über Weihnachten mit Auto fahren

      Hallo Foristen. Ich überlege eventuell Weihnachten mit dem Auto in die UA zu fahren. Abgesehen davon das es mein erstes mal in die UA mit dem Auto wäre. Die Straßenverhältnisse in baulicher Hinsicht sind mir soweit aus dem Sommer heraus halbwegs bewusst. Wie ist den Eure Meinung zu
      einer Autofahrt in der winterlichen Jahreszeit? Ratet Ihr eher davon ab?

      Grüße, Kitkat
      Hi KitKat,

      wie genau soll Deine Route aussehen - sprich plast Du über Polen oder Ungarn oder Rumänien zu fahren? In der Ukraine
      kommte es ganz darauf an wohin Du fährst und nicht auf welcher Straße; der Standard ist immer unterschiedlich, wieviel sich
      eben die Lokalpolitiker vom Straßen-Asphalt selbst unter den Nagel reißen...

      BG
      Ivanhoe
      Laotse soll gesagt haben: Alle Dinge haben drei Seiten, eine Seite, die du siehst, eine Seite die ich sehe, und eine Seite, die wir beide nicht sehen.
      Strecke ware:

      BRD-Polen-Ukraine. Straßen wären A4 Deutschland - Autostrada A4 Polen – Grenzübergang wäre dann bei Korczowa. – dann m10 bis Lemberg und von da die M06 bis Kiew – dann die M05 Richtung Süden und auf der Hälfte grob rüber auf die P06. Alternativ wäre die Tour dann die M06 – auf die M12 (Termopil, Winiza) bis Uman und dann auf die P06.

      Von Sommer her hab ich die Strecke schon mal via Termopil, Winiza bis Uman in Aigenschein nehmen können. Mir ging es speziell um persönliche Erfahrung im Winter für die Ukraine...obige Strecke natürlich.
      Hallo kitkat,

      wir sind diese Strecke bis Nowograd-Wolinskij letztes Jahr in den Weihnachtsferien gefahren. Hin hatten wir offenes und trockenes Wetter. Da die Straßen auf diesem Abschnitt relativ gut sind, gab es außer dass wir die damals noch existierende Umleitung in Lwiw nicht gefunden haben, keine Probleme.

      Auf der Rückfahrt fing es kurz vor unserem Aufbruch an. heftig zu schneien. Da die Strecke über Rivne bis Lemberg teilweise sehr frei liegt, war die vierspurige Straße bald so zugeweht, dass auf der Überholspur fast nur noch große Allradler fahren konnten. Später haben wir von meinen Schwiegereltern gehört, dass es bereits wenige Stunden später kaum noch ein Druchkommen gab. Wir sind zum Glück noch ganz gut bis zur Grenze gekommen, in Polen war die A4 frei von Schnee. Es war aber mit einem normalen PKW teilweise schon recht unangenehm, durch die ukrainischen Schneeverwehungen zu fahren. Wir haben damals beschlossen, zukünftig im Winter doch lieber den Flieger zu nehmen.

      Je nach Witterung solltest Du Dich auf starke Behinderungen und evtl. völligen Stillstand einrichten.

      Gute Fahrt wünscht
      Reinhard
      =!..
      Hallo Zusammen,

      also ich bin gestern von Kropivnizki (Kirovograd) nach Deutschland gefahren über Ungarn. Ich habe bei der Rückreise nun die Strecke über Lviv nach Styrj genommen, aber leider wird die Strecke an vielen Stellen erneuert, so dass es länger gedauert hat, als direkt von Ternopil nach Styrj. Allerdings sind die Straßen trotz Reparaturarbeiten wirklich besser als von Ternopil nach Styrj. In den Karpaten hat es dann mächtig geschneit, und etliche LKWs sind an den Bergen hängen geblieben. Ich werde diesen Winter nicht mehr mit dem Auto in die Ukraine fahren. Es kostet bei Sonnenschein schon genug nerven und man kann so gut wie nichts von der Landschaft aufschnappen, wenn man Kilometer machen will. Jede Sekunde muss man auf die Straße achten, ob irgenwas herumliegt oder wie tief das nächste Loch sein wird. Im Winter wird es schwer sein, die Lochtiefe zu analysieren. Ansonsten ist es eine Art Spaß auf Ukrainischen Straßen zu fahren. Jedenfalls wird es nicht langweilig.

      Aber sonst ist die Grenze über Ungarn sehr zu empfehlen. Nachts kaum Verkehr und die Zöllner sogar freundlich. Die Ungarische Autobahn ist ein Traum.