Schneckenzucht in der Ukraine

      Schneckenzucht in der Ukraine

      Hallo,
      Der Bruder meiner ukrainischen Ehefrau hat sich vor etwa 6 Monaten auf das Thema Schneckenzucht eingelassen und dafür auch einige tausend Dollar investiert.
      Er ist nach wie vor überzeugt, dass sich damit Geld verdienen lässt.

      Meiner Meinung nach ist das nicht mehr als ein riskantes (finanzielles) Abenteuer, mit ungewissem Ausgang. Die Ukrainer essen doch überhaupt keine Schnecken. :popcorn:
      Ich befürchte, er hat sich da von irgendwelchen Leuten was aufschwatzen lassen ;(
      Hier in Deutschland kann man auch genug Geschichten zu dem Thema im Internet finden.
      Bis auf ganz wenige Ausnahmen hat doch noch kaum jemand mit Schnecken Geld verdient...
      FRAGE:
      Wie schätzt ihr das ein?
      Gruß von Primulus
      Er hätte mal lieber Speisepilze gezüchtet.Die kann man in UA wenigstens auf dem Basar oder in Hotels und Restaurants verkaufen. Da kam mal ein Bericht über einen Deutschen in Mallorca. Der hat da klein damit angefangen und macht jetzt Big Business .Inzwischen kann er gar nicht soviel produzieren um der Nachfrage gerecht zu werden ;)
      Das Leben als Rentner ist nicht das Schlechteste :D
      Na ja , eins stört schon , als Rentner bekommt man keinen Urlaub mehr
      :hmm:
      Jedem Tierchen sein Plaisierchen! Aber dafür muß ich kaum investieren-ein bißchen Drahtgeflecht bzw. geschlossenen Zaun damit die Schleimer nicht stiften gehen reicht vollkommen.Grünzeug zum mästen gibts überall und vermehren tun die sich von ganz allein bzw. zu zweit.Schnecken sind Zwitter.Wenn er einige Tausend $ investiert hat so dürfte sich damit jemand ein "Zuchtkontrollzentrum" eingerichtet haben.Dies ist meist mit erheblichen Folgeinvestitionen verbunden-wie z. Bspl. ein "Schneckenuntersuchungszentrum" oder eine Schneckenzubereitungszentrale-aber das wird Ihm noch früh genug bekannt gegeben!

      Gruß von

      Martini
      Auf dem Gelände unserer Datscha hat ein Handwerker die Viecher in großen Säcken abtransportiert. Die hatten sich ganz von allein dort vermehrt. Vielleicht sollte ich das Häuschen als Schneckenzuchtstation anbieten und damit dann einen durchschlagenden Erfolg erzielen!

      Die Schnecken rechtfertigen dann den Preis, die Hütte gibt es als Zugabe!

      Gruß
      Siggi, der immer wieder den wahren Wert des Forum sieht
      Danke für eure Antworten!
      Zumindest scheint das Thema auch in der Ukraine ziemlich exotisch und neu zu sein...
      Bin mal gespannt, ob er den versprochenen Preis bekommt, wenn nun im Sommer die ersten Schnecken "schlachtreif" sind...
      @Primulus
      Vielleicht funktioniert es beim Schwager auch ähnlich: Die Vermarktung muss passen, dann kann man auch damit Geld verdienen:
      Gewagt gefragt: „Schnecken entschleunigen“ | kurier.at

      Vielleicht macht er Schnecken-Schaschlik-Spieße?

      PS, passt auch zum Thema:
      Ukrainische Besucherin wollte ich eine Sachertorte kosten lassen, es war aber gerade Zeit für eine Kaffeejause zuhause. Ich war im Einkaufzentrum, habe verzweifelt eine Sachertorte gesucht. Nur dann beim großen Supermarkt "Merkur" (REWE-Gruppe, größter Markt mit umfangreichsten Angebot) eine Sacherkuchen gefunden:
      WEIZENFREI.
      Das STÜCK Sacherkuchen hat sage und schreibe EUR 6,90 gekostet. Im Supermarkt!!!!
      Da ist die Original Sachertorte im Hotel Sacher günstiger.
      Ja, weiß ich, gibt es auch beim österreichischen Pendant "Hofer".
      Ist wahrscheinlich eh von Coppenrath & Wiese.
      Aber mit einer kompletten Tiefkühltorte für die Kaffeejause aufzutauchen, hätte wenig Sinn gehabt. Wäre frühestens zum Abendessen aufgetaut.
      Und die Lady wäre da wahrscheinlich eiskalt statt heiß gewesen....