Geldwechsel - Zahlung mit Kreditkarte, Bankomat: Was ist am günstigsten?

      Also ehrlich gesagt, würd ich mit unter 500.- Euro nicht ins Ausland fahren oder fliegen.
      Schon gar keine 2000 Km.
      Da käm ich mir nackt vor...
      Für ein Wochenende in Kiew inkl. Hotel und Begleitung wird man den Betrag dort auch +/-ausgeben.

      Ahrens schrieb:

      Also ehrlich gesagt, würd ich mit unter 500.- Euro nicht ins Ausland fahren oder fliegen.

      Was man mitnimmt ist eine Sache. Was man ausgibt eine andere. In DE verlasse ich mich öfter mal auf Karten, in UA würde ich das nicht mehr so machen, da ich schlechte einschlägige Erfahrungen in den diversen Krisen gemacht habe.

      Gruß
      Siggi

      Ahrens schrieb:

      Also ehrlich gesagt, würd ich mit unter 500.- Euro nicht ins Ausland fahren oder fliegen.
      Schon gar keine 2000 Km.
      Da käm ich mir nackt vor...
      Für ein Wochenende in Kiew inkl. Hotel und Begleitung wird man den Betrag dort auch +/-ausgeben.

      Ich ebenso. Auch wenn ich immer Kreditkarten etc dabei habe, Bargeld braucht man immer für den Notfall.
      In der Ukraine ist man mit Kreditkarten und Bankkarten regelmässig aufgeschmissen, wenns drauf ankommt.
      Aber auch sonst ist das vollkommen nervig, wenn man mal eben einen halben Tag damit vertrödelt sich Bargeld zu beschaffen.
      Selbst wenn es Bagatellbeträge sind.
      Mir passiert das hier regelmässig und ich bin hier nicht nur ein paar Tage, oder ein paarmal zu Besuch.
      Also ohne Geld geh ich nicht mehr aus dem Haus.
      Wenn ich hier Besuch aus dem Ausland habe, dann bringe ich schon gleich immer genug Geld mit, weil ich keinen Bock hab mich den ganzen Abend mit diesem Kartensenf und Geldbeschaffungsmassnahmen rumzuschlagen.
      Also wenn ich Tourist wär, wäre das mit Sicherheit das letzte was ich im Urlaub bräuchte.
      Für einen Wochenend-Trip halte ich es so:
      • EUR 300 sind zirka in der Geldbörse, EUR 100 werden bei der Wechselstube in Griwna gewechselt, wenn sie sich zu Ende neigen, dann die nächsten EUR 100
      • Hotel wird mit Kreditkarte bezahlt. Mittlere bis Größere Ausgaben in Restaurants, etc. ebenfalls. Mit der Kreditkarte hatte ich noch nie ein Problem.
      • Taxi fahre ich fast immer mit UBER, auch mit automatischer Kreditkarten-Verrechnung.
      • Geld aus dem Bankomat ziehen vermeide ich, machte ich nur in Ausnahmefällen.

      DerWiener schrieb:

      Für einen Wochenend-Trip halte ich es so:
      • EUR 300 sind zirka in der Geldbörse, EUR 100 werden bei der Wechselstube in Griwna gewechselt, wenn sie sich zu Ende neigen, dann die nächsten EUR 100
      • Hotel wird mit Kreditkarte bezahlt. Mittlere bis Größere Ausgaben in Restaurants, etc. ebenfalls. Mit der Kreditkarte hatte ich noch nie ein Problem.
      • Taxi fahre ich fast immer mit UBER, auch mit automatischer Kreditkarten-Verrechnung.
      • Geld aus dem Bankomat ziehen vermeide ich, machte ich nur in Ausnahmefällen.


      Das mit dem Bargeld ist okay. So ähnlich mache ich das auch. Allerdings kommt bei mir das Bargeld nicht in die Geldbörse, sondern wird an verschiedenen Stellen in der Kleidung verteilt.

      Hotels oder Apartments zahle ich nur noch über Drittanbieter. Also z.B. Expedia oder Paypal. Die Kreditkartendaten gebe ich in der Ukraine nicht mehr aus der Hand. Mit Kreditkarten hatte ich schon öfter Probleme. Da ich bestimmte Karten nur in der Ukraine verwende ist das "Datenleck" ganz klar auszumachen.

      Uber hat im letzten Jahr noch viele Werbezuschüsse verteilt. Da waren die Preise okay und die Fahrer zuverlässig. Inzwischen nehmen die deutlich mehr Prozente vom Fahrpreis als die Konkurrenz. Außerdem sind die Fahrpreise oft klein. So das die Fahrer vermehrt Tricks versuchen. Also Umwege fahren oder die Ankunft erst deutlich später anzeigen. So das der zu zahlende Betrag höher ist als vorher angekündigt. Zuletzt habe ich Uber nur noch mit Bargeld gezahlt (UAH). So kann man diverse Trickversuche direkt vor Ort diskutieren und unterbinden. Zur "Peak-Time" kann Uber schon mal richtig reinhauen. Vor ein paar Monaten wollte man von KBP bis in die City knappe 800 UAH kassieren. Die Preise sind ja flexibel und nicht immer gleich. Da sind wir trotz einer Menge Gepäck lieber in den Sky-Bus gesprungen...

      Mit Bankomaten hatte ich schon mehrfach Probleme. Beispielsweise das Geld vom Konto abgebucht wurde, aber kein Geld aus dem Automaten kam. Darum verlasse ich mich in keiner Weise mehr auf irgendwelche Geldkarten...
      Uklon geht auch schon langsam in den Arsch.
      Ist mir auch schon ein paarmal passiert, dass kein Taxi kommt.
      Also auf manche Sachen ist dahingehend in der Ukraine Verlass.
      Wegen der Vorbehalte UBER Taxi :, @christianskas
      Hier haben wahrscheinlich drei Faktoren mitgespielt : 1) viel Gepäck, das heißt kein kleines UberX Taxi, sondern eher ein Van, der nicht so oft dort vertreten ist.
      2) zu dieser Zeit genug Auslastung, Stoßzeit
      3) längere Fahrt Boryspil :
      Beim Uber Fahrer ist es wie bei den meisten Männer beim Sex : Schnell rein, beenden, schnell raus und dem nächsten zuwenden.
      Diese Kurzfahrten bringen in Summe viel mehr als eine lange Fahrt.
      Beliebt sind wahrscheinlich auch die Nicht Fahrten, wo der Besteller nicht innerhalb der Minute erscheint.

      Siggi schrieb:

      Was man mitnimmt ist eine Sache. Was man ausgibt eine andere. In DE verlasse ich mich öfter mal auf Karten, in UA würde ich das nicht mehr so machen, da ich schlechte einschlägige Erfahrungen in den diversen Krisen gemacht habe.


      Der Tipp ist wirklich gut. Ich war schon öfter allein im Ausland (mit Moped) und hatte immer nur EINE Karte dabei.
      Bisher habe ich mir nie etwas dabei gedacht, aber von nun an wird es immer eine Zweite geben.
      Zwar hatte ich auch immer ausreichend Bargeld mit dabei, aber was heißt schon "ausreichend" in einem Notfall.