bin wieder unter den Lebenden

  • Es klappen die ganzen Abläufe nicht, Personal begreift mich nicht, was ich nötig habe, denken ich hab nen Schuss. Sogar das Zweitbett belegen die momentan nicht, weil ich ein 'schwieriger' Patient sei. Der letzte hat sich fluchtartig verlegen lassen.
    Wenn hier Bettenbedarf besteht, bin ich geliefert.
    Man füllt mir Stuhlverdünner ein, hab dann Blähungen gelegentlich mit Zugabe. Setze ich morgen selbst ab....
    Es ist unmenschlich......

  • Ja. Mal sehn was morgen wird.
    Wen könnte man anrufen ?
    Was offizielles, Stadt, Gesundheitsamt ... Ich weiss es nicht. Möchte einer von Euch mir ne PN schreiben dazu ? Vielleicht mal einen Anruf machen ob die überhaupt wissen, was da los ist.
    Gern auch im Krankenhaus.
    Ohne Namensnennung erstmal, sonst laufe ich hier Spiessruten ...
    Meine Frau kann das leider nicht mangels Muttersprache, und meine Dorffreunde mental wohl auch nicht
    Nur mit Taten und weniger Rat
    Morgen lass ich mir ein Telefon anschliessen am Bett, das Handysignal ist zu schlecht. Jedes Gespräch klingt abgehackt.
    Nur die Internetverbindung schickt die Daten aller Sekunden raus...

  • Das sind ja 3 verschiedene Baustellen. Trenn das ein bisschen.
    Versuch doch erstmal hinzubekommen das deine Familie betreut wird.
    Entweder rufst du bei der Diakonie an und schilderst die Situation, oder ein Kumpel.
    Das ist sicherlich das erste das erledigt werden musst, damit du ruhig im Krankenhaus liegen kannst


    Im Krankenhaus das kann ich nicht beurteilen. Ich habe mich meistens zurück gelegt und die Ärzte Und Schwestern machen lassen. Ich mache meinen Job, die machen ihren Job. Wenn etwas unangenehm war, haben wir Alternativen gesucht.


    Und das was dir an Hilfsmitteln fehlt kannst du aus der Reha raus organisieren. Im Krankenhaus und Reha kannst du alles von denen nutzen.


    Es ist jetzt einfach so. Dich hat's erwischt, aber du hast schon viel geschafft. Und alles andere kommt mit der Zeit.

  • Meine Familie wird von Freunden betreut. Das ist gesichert. 100%ig.
    Das war Ziel meiner ersten Handlungen.
    Es geht nun um meinen befristeten Fortbestand.
    Es ist wie geschildert so, das hier A nicht weiss, was B macht.
    Wäre schön, wenn das Klappen würde mit dem Zurücklehnen...
    Passiert nichts spürbares und man muss jedes Wort aus der Nase ziehen beim Arzt. Ja wir wissen zu wenig zu Covid...
    Zur Visite kommt man während des Frühstücks, und so schnell wie die da sind, sind se wieder weg.
    Habe ich zigfach erlebt...


    Ich berichte morgen.
    Wünsch euch was gutes und passt auf euch auf.
    Es kann übelst enden.

  • Sorry Alexander - aber ich schreibe das mal in aller Brutalität. Du hast dich hier ja schon am Anfang der Geschichte klar positioniert. Dein Ding!


    Die Krankenhäuser laufen über, die pflegenden Kräfte sind am oder übers Limit heraus in Anspruch genommen worden. Wer da alles Schuld hat, das Gesundheitssystem, die Chinesen, die Geimpften oder die Ungeimpften, das spielt hier keine Rolle.


    Nimm das einfach mal so an. Frage dich selber wie du die Situation für alle Beteiligten erleichtern kannst und spiele mit. In dem Sinne hat Klempner völlig recht, jeder macht wohl in der Pflege seinen Job so gut er kann, keiner will dich ärgern. Du soltest aber auch mal akzeptieren, das vielleicht ein nicht geringer Teil der Pflegenden die Ausgangssituation deiner gesundheitlichen Verfassung mal völlig anders als du selber beurteilt - und dir trotzdem hilft!


    Ich wünsche dir alles Gute, eine Genesung und eine Stabilisierung der Verhältnisse.

  • Und der industrielle Saufrass, alles kleine Konserven früh und abend mit Butter und Brot.
    Nur Mittag so halbwegs.....


    Wenn Du da wieder rausgekommen bist, kommt ihr mal auf nen Wochenende zu Rumbo und esst euch mal wieder richtig satt. :thumbup:

  • Wenn du einen wirklichen Freund hättest... hätte der dir bei ebay kleinanzeigen schon längst einen gebrauchten Rollstuhl für 80 Euro geschossen und ins Krankenhaus gestellt... damit wäre diese Problem schon mal vom Tisch.. dazu einen WLAN verstärker vorbei gebracht und angeschlossen...
    DAS ist wahre Freundschaft... etwas, das ich von meinen Freunden erwarte und auch selbst leiste....
    Aber ich gehe mal davon aus, dass dein Familienleben in den letzten Jahren so viel Platz einnahm.... dass du außerhalb einiges vernachlässigt hast
    Ich spekulieren jetzt auch einfach mal, dass deine Frau nicht nur sprachprobleme ... und das nach 10 Jahren... sondern auch keinen Führerschein hat ..
    Ich könnte dir maximal einen Rollator organisieren... und eventuell am Donnerstag 100 km umweg fahren, um dir den vorbei zu bringen....
    Trotzdem solltest du dir für die Zukunft überlegen, dich besser zu vernetzten...
    Freunde sind Gottes Entschuldigung für Familie....


  • ...ja, korrekt, das gleiche hatte ich auch vor Augen, aber vergessen den Link zu setzen,....es könnte (morgen) in 2 h erledigt sein...
    Trotzdem ist es eine Sauerei (sofern dort wirklich die Ignoranz herrscht) solche Lapalien zu verweigern....passende Dienstleister sind ja nun wirklich nur einen Anruf entfernt...

  • Da gebe ich dir recht... aber bevor ich endlos bettle und mich ärgere, gehe ich den pragmatischen Weg mit möglichst geringen Kosten ...
    Habe ich schon immer so gemacht...
    Behaupten nicht gerade die neubundesbürger... sie wären schon immer gewohnt, sich selbst zu helfen und wären Meister der Organisation????

  • ...stimmt soweit (immer noch, für die meisten die ich kenne),...in Ausnahme Situationen funktioniert aber leider ALLES nur eingeschränkt....




    ...unwichtig hier, bei mir war es mein Netzwerk das 36 h von Kenntnis bis zur richtigen Aktion brauchte (über Ländergrenzen...)...was deine Position zu "Familie+Freunde" bestätigt

  • Ich habe auch schon im Keller geguckt, ob der Rollstuhl von meiner Mutter noch da ist. Aber den haben sie nach ihrem Tod gleich wieder eingesackt. Nur die Krücken sind noch da.

  • Vielleicht wollen sie ihn wieder langsam an die Belastung gewöhnen, und ein Rollstuhl wäre da kontraproduktiv.


    Dafür ist ja die Reha gedacht. Wer einmal mit kaputten Fahrgestell im Krankenhaus lag, weiß, wie wertvoll so ein Rollstuhl ist, wenn man sich mal eben das neue Tittenheft vom Kiosk holen will und der Bettnachbar gesagt hat, dass nur noch eins da liegt.

  • Als ich am Knie Operiert würde, da dürfte ich mich nur am ersten Tag nach der OP im Rollstuhl waschen.
    Danach hat die Physiotherapie im Krankenhaus begonnen. Und die beobachten das. Nicht nur die 30 Minuten Physiotherapie zählen, auch das ganze Verhalten in der sonstigen Zeit.
    Wenn er jetzt nur im Krankenhaus liegt und nicht selber aktiv wird, schieben die eine Reha und Entlassung ganz weit nach hinten.
    Scheintote die wieder bei 0 anfangen will keine Rehaklinik haben.
    War aber bei allen anderen die ich kenne im Krankenhaus auch so. Oma Opa Vater, egal wer. Die mussten alle im Krankenhaus schon was tun.
    Bei mir auch. Erst im Zimmer, dann Zimmer und Flur. Später Treppenhaus. Danach 30 Minuten in der Physiotherapie vom Krankenhaus nach der Entlassung. Und dann erst privat Physiotherapie.
    Die Muskeln bauen ja auch ab vom liegen.
    Ich weiss wie unangenehm das ist. Aber wenn man sich verweigert dann dauerts nur länger.

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