Neue direkte Zugverbindung Wien - Lviv - Kiev

  • Pendle derzeit nur mit Bus nach Lviv, mit Rucksack und Trolley. Pass was zu futtern und eine größere Menge Bargeld (€&$).

    Wenn es vor Ort echt unsicher werden sollte und Busse nicht mehr fahren, komme ich für einen entsprechenden Betrag die 80 km bis zu PL Grenze.

    ...auch eine Möglichkeit, aber im Notfall mus man erst jemanden finden, der einen bis zur Grenze bringt... Alternative: 80 km kann man in zwei Tagen auch laufen... Dies werde ich auch als Plan B bereithalten, wenn wir nächstes Mal ( wahrscheinlich März/April) nach Chernivtsi fahren. Bis zur rumänischen Grenze sind's 50 km...

  • Und wenn der Krieg auch hinter der Grenze weiter geht?

    Damit kann man Heutzutage wohl durchaus rechnen.

    Ich würd mich nicht immer so auf "Grenze" fixieren.

    Ausserdem muss man auch mit Ausgangssperren rechnen, oder Verbot privater Fahrzeugnutzung.

    Oder z.B. Fluchtbewegungen von Militär. Das kann echt gefährlich sein, wenn man auf derselben Strasse ist.

    Ich halte das durchaus für möglich, dass man von Lemberg nicht mehr zur Grenze kommt, egal wie.

    Wenn die Russen da tatsächlich mal angreifen dürften dass die gefährlichsten 80 Km Europas sein.

    Ich meine Karpaten sind unter allen denkbaren Aspekten immer gut.


    Es kommt bei der Gepäckzusammenstellung ausserdem ja auch ein bischen darauf an, was man eigendlich in der Ukraine will.

    Arbeite ich da?

    Brauche ich Computer, Bürotechnik, Werkzeug, treffe ich Leute usw.

    Will ich bei grösseren Problemen einfach irgendwo hin ausreisen, oder trotzdem im Land bleiben?

  • Brauche ich Computer, Bürotechnik, Werkzeug,

    ...ob man dies braucht oder nicht, ist meiner Meinung nach nicht entscheidend. Ein modernes Tablet oder gutes Werkzeug kann man im Notfall auch gegen Nahrung, Transportgelegenheit oder ähnliches tauschen...

    Will ich bei grösseren Problemen einfach irgendwo hin ausreisen, oder trotzdem im Land bleiben?

    ...eigentlich die wichtigste Frage, nach der sich dann auch die Ausrüstung richtet!

  • Wie hier schon mehrfach erwähnt wurde, ist das Bargeld wohl im extrem Fall, das wichtigste.

    War schon immer so, dass man fast jede Leistung für eine entsprechende Summe bekommt. Die kann dann zwar unverschämt hoch sein, löst aber das Problem.

    Ein Plan B, ist auch gut. Bei mir wäre dass, ein auch längerer Aufenthalt tief in den Karpaten, bei einem sehr guten Freund, der dort eine Ferienanlage besitzt.

    Gepäck, brauche ich nicht viel, da meine Wohnung in Lviv, voll ausgestattet ist, auch mit Klamotten jeglicher Art. Gewisse Notfalldinge, wie Powerbank, Top Taschenlampe zwei Smartphones und diverse Dokumente habe ich aber schon dabei.

  • Fahre jetzt am Samstag wieder nach Lviv und habe nur den Bus gebucht. Keine größeren Vorbereitungen notwendig. Bus ist nicht übervoll (war schon anders) und es ist eine Nachtfahrt. Kleine Flasche Konjak rein, ein Nickerchen und Früh um sieben in Lviv. Taxi zur Wohnung und alles easy.

  • ...nun ja, dies und verschiedene Aussagen Deinerseits in anderen Themenbereichen lassen mich darauf schliessen, dass Du irgenwie als fliegendes Personal in der Luftfahrtbranche arbeitest.

    Wenn dies denn so wäre, sind die 17 verschiedenen bereisten Länder eigentlich eher unter dem Aspekt " betreutes Reisen" zu verstehen... organisierter Transfer zum/vom reservierten Hotel, Kollegen immer dabei, mehr oder minder VIP-Behandlung auf Airports und im Notfall ein Grosskonzern im Rücken, der jede erdenkliche Hilfestellung bereitstellt...

    Das ist dann mit einem Privattrip in ein Kriesengebiet wie die Ukraine eher nicht zu vergleichen. Man braucht dann keine modische, angesagte Prepperausrüstung, sondern was pragmatisches, einfaches, zuverlässiges und erprobtes. Da geht's dann im Notfall anders zu, da habe ich keine Hilfe von irgendjemandem zu erwarten und um die Weiterreise und den Rücktransfer muss ich mich auch selbst kümmern.

    Wo ich Dir allerdings Recht gebe: Man muss immer damit rechnen, auch das eigene Fahrzeug aufgeben zu müssen (Unfall, technischer Defekt, Raubüberfall...) und da ist Dein Notfallrucksack sicher sinnvoll! Oder noch besser (so mache ich es, wenn ich z.B. in der Wüste fahre) mit mindestens zwei Autos im Konvoi fahren.

    Nein. Ich bin nicht betreutes, fliegendes Personal. Und auf "Pauschalurlaube" kann ich getrost verzichten. Im Sommer war ich auch auf Frontbesuch. Die diesbezüglichen Informationen wurden vielleich "versehentlich" von der Forenleitung gelöscht.

  • Fahre jetzt am Samstag wieder nach Lviv und habe nur den Bus gebucht. Keine größeren Vorbereitungen notwendig. Bus ist nicht übervoll (war schon anders) und es ist eine Nachtfahrt. Kleine Flasche Konjak rein, ein Nickerchen und Früh um sieben in Lviv. Taxi zur Wohnung und alles easy.

    Im Moment fahren deutlich mehr Busse und Züge als noch vor ein paar Monaten. An der Grenze muss man inzwischen mit Verspätungen rechnen.

  • Bin in Lviv, Bus war doch voll, aber relativ pünktlich.

    Es gibt trotz des Raketentreffers vom Samstag Strom, Heizung und Warmwasser. Für Strom, gibt es eine offizielle Tabelle, wo Zeiten der Rationierung ersichtlich ist.

    Preise, sind extrem gestiegen. Z.B. Eier 10er 70 UAH.

    Der Kurs € zur Hrywnia, heute 1€ = 42,70 UAH.

    Für die Leute vor Ort, uninteressant, sei denn man verfügt über €.

    Es gibt aber absolut alles und die Leute untereinander super drauf, trotz der extremen Situation. Bin zwei Tage hier und hatte schon sehr viele herzliche Momente, auch Danke an Deutschland für die sehr große Hilfe, wurde bekundet.

    Auch das man als Deutscher in dieser Situation hierher kommt, wird sehr geschätzt.

  • Du kannst auch unter 051717 anrufen, dann musst du nicht extra zum Bahnhof fahren.

    Hab ich mittlerweile mal gemacht. Momentan gibt es wohl Probleme mit dem Ticketverkauf Kiev - Wien - Kiev. online und am Schalter sind keine Tickets verfügbar. Es gibt irgendwelche Probleme im Verkaufssystem an denen aber gearbeitet wird. Tip war direkt am Zug nach Tickets zu fragen. Das einzige was sie machen können, ist 2 - 3 Tage vorher gucken, ob noch Plätze verfügbar sind. Verkauf ist aber laut Aussage der Hotline momentan nicht möglich. 😳

  • Es hieß doch, wer nicht unbedingt in der Ukraine leben muss, soll wegbleiben, da Wasser, Gas und Strom für die Einheimischen gebraucht wird... war zumindest im Herbst empfohlen worden. Unnötige Touristen und Besuche sollten unterbleiben.

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