Züge, Busse, Marschrutka oder zu Fuß nach Polen, Ungarn oder Rumänien

  • Es ist schwierig, sowas auf die Minute zu planen.

    Klar halten viele Reiseanbieter das Zeitfenster klein, weil jeder so schnell wie möglich am Ziel sein will.

    Der Fahrer kann da nur begrenzt jonglieren, wenn er die 30 Minuten Pausen auf 20 Minuten verkürzt. Macht er das 10 Mal, hat er wieder ne Stunde gewonnen. Kommt er auf der Warschauer Allee in einen Stau, ist die gewonnene Stunde schnell wieder verpufft.

    Zielführend wäre da ein größeres Zeitfenster, welches der Fahrer durch langsamere Reisegeschwindigkeit oder längere Pausen regulieren kann.

    Dann sind zwar die Fahrpläne 2 Stunden länger, aber man kann von einer Ankuftzeit +/- 15 Minuten rechnen.

    Wenn der Busfahrer um 14:00 in Hannover sein will, muss er um 12:50 in Braunschweig sein. Soweit die Theorie.

    Wenn sich aber mal wieder ein polnischer Sprinter wegen Übermüdung überschlagen hat, wird das nichts.

  • Bei den Zügen sieht es nicht viel besser aus. Der Nachtzug Przemysl-Lviv-Kiew hätte heute pünktlich abfahren können. Muss aber auf den Sonderzug von Boris Johnson warten. Der war gerade in Kiew um einen alten Freund zu besuchen. Also sitzen jetzt hunderte Reisende erst einmal für ein paar Stunden in Przemysl fest.

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