Reisen mit dem Auto aktuell

  • Der gestrige Zug um 23:10 von Przemysl nach Lviv/Kiew hatte 10 Stunden Verspätung.

    Wenn ich die ukrainische Bahn waere, wuerde ich keinen Zug mehr nach Plan fahren lassen.


    Frueher konnte man nach der ukrainischen Bahn die Uhr stellen, langsam aber puenktlich.


    Heute ist man froh wenn der Zug nicht da ist, wo die Rakete reinballert.


    Russland hat lt. Wikipedia >3000 CH22 Raketen, die Dinger die heute in Krementschug das Einkaufszentrum erwischt haben.

    Und ich hoffe nur dass es kein Test der Abwehr war, fuer die Rakete gibt es deutlich mehr nukleare als konventionelle Sprengkoepfe :(

    Zum Glueck gibt es nicht so viele der Flieger (Stueckzahl) die das Ding abschiessen koennen.

  • Die Schlange, ist doch auf polnischer Seite und die Polen, sind nach meinen Erfahrungen kaum bestechbar. Haben uns sogar zurück geschickt ans Ende der Schlange, als meine Schwiegermutter im Sterben lag. Die Aussage war, jeder hat so seine Gründe in der Schlange. Das war in Koczowa, sind dann nach Medyka gefahren und hatten Glück, keine Schlange dort.

    Wir hatten uns mit jemanden in der Schlange geeinigt dass er uns seinen Platz überlässt. Mit den Polen lässt sich nicht diskutieren…

    Beim Zugverkehr am Grenzübergang hakt es momentan wieder gewaltig. Der gestrige Zug um 23:10 von Przemysl nach Lviv/Kiew hatte 10 Stunden Verspätung.

    Ich war am Sonntag auch in dem Zug. Wir sollten kurz nach 13 Uhr in Prömsel sein, aber gegen 11.30 wurden wir am Bahnhof von Mostiska von ukrainischen Grenzbeamten überprüft, aber der Zug fuhr nicht weiter. Es standen schon zwei weitere Züge im Bahnhof die nicht weiterfahren durften. Am Abend wurden die Passagiere der anderen Züge mit Busse über die Grenze bei Medika gebracht. Wir wurden gegen 23 Uhr von einer Diesellock nach Prömsel geschleppt. Deshalb vermute ich dass die Oberleitungen beschädigt waren. Natürlich hatten wir aufgrund der Wartezeit die Anschlussverbindung verpasst. Alle Hostels & Hotels waren völlig ausgebucht. Erst um 2.30 fand ich in einem schäbigen Hostel, wenn man es so überhaupt nennen kann, für 200zln einen Schlafplatz.

    Ich könnte ja mal ein paar Bilder vom Khreschatik, oder der Strandpromenade hier einstellen.

    Wenn das die Leute in Deutschland sehen, war es das wohl mit der Hilfe.

    In der Westukraine ist abgesehen von der Sirene und vermehrt sichtbaren Armeeangehörigen nicht erkennbar dass das Land sich im Krieg befindet.

    Ich habe für meine Freunde in DE natürlich ein paar Videos aufgenommen :)

    Wir haben da besser gelebt und gefeiert als in DE gerade.

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