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  • Die Frage ist, was kommt auf Europa zu, wenn die Ukrainer gewinnen? Nicht, dass ich die Russen liebe, aber mir schwant, die Ukrainer drehen dann vollkommen durch und sind nur noch am Fordern für den Aufbau und Lobhudelei von wegen Rettung Europas und der Melnyk wird König von Deutschland...

  • Die Frage ist, was kommt auf Europa zu, wenn die Ukrainer gewinnen?

    Ja, die Frage habe ich mir auch schon gestellt :

    Was passiert, wenn die Ukraine den Donbass wieder zurück bekommt?

    Dann wird komplett gesäubert von allem, was nur einen Hauch von Russisch aussieht oder spricht.

    Pogrome wie vor dem 2. Weltkrieg.

    Geht aber um eine "gute Sache", die dürfen es dann.

    Bandera wird der neue Volksheld.

    Werden sicher bunte (blutige), Zeiten, mit viel Toleranz.

  • Was passiert, wenn die Ukraine den Donbass wieder zurück bekommt?

    Gehe einmal in aller Ruhe davon aus, dass eine solche Situation die Passage aus der russischen Militärdoktrin bezüglich Einsatz von Atomwaffen bei „Existenzgefährdung Russlands“ zur Anwendung bringen wird. Ich halte nichts von den in diesem Forum stattfindenden Spielchen „hätte – würde – könnte“ bezüglich eines Atomkriegs. Bezüglich des Einsatzes von taktischen Atomwaffen. Aber die Rückeroberung des Donbass würde meiner Meinung nach mit absoluter Sicherheit einen Atomkrieg auslösen.

  • Auch beim Donbass. Kein russischer Präsident/Führer würde es überleben, hunderttausende russische Menschen im Stich gelassen zu haben. Du weißt mit Sicherheit viel besser, dass die (unterschwellige) Kritik der Menschen im Bereich Donezk/Lugansk an der russischen Führung seit 2014 immer vorhanden war. Die dort lebenden Menschen haben sich von Russland im Stich gelassen gefühlt – acht Jahre lang wurden sie angegriffen. Und Russland hat zugesehen.
    Ich will mich jetzt nicht mit der ukrainischen Fraktion anlegen – ich schildere nur das Empfinden der Menschen, die dort leben bzw. dort Angehörige hatten/haben. Meine Sätze sind keine Wertung – ich gebe nur die Gefühle der mir bekannten Menschen aus dieser Region wieder.

  • Ja, die Frage habe ich mir auch schon gestellt: Was passiert, wenn die Ukraine den Donbass wieder zurück bekommt?

    Dann wird komplett gesäubert von allem, was nur einen Hauch von Russisch aussieht oder spricht. Pogrome wie vor dem 2. Weltkrieg.

    Geht aber um eine "gute Sache", die dürfen es dann. Bandera wird der neue Volksheld. Werden sicher bunte (blutige), Zeiten, mit viel Toleranz.

    Alle brauchen ihren Platz zum Leben, die Nationalisten im Westen und die Russenfreundlichen im Osten. Leider ist die Ukraine als ausgeschiedenes Konstrukt der untergegangenen Sowjetunion so wie sie ist. Aber historische Fehler kann man jederzeit bereinigen.

  • Leider ist die Ukraine als ausgeschiedenes Konstrukt der untergegangenen Sowjetunion so wie sie ist.

    Was tut denn so weh wenn ein Konstrukt aus einem anderen Konstrukt austritt und ein neues Konstrukt bildet?


    Die UdSSR irgendwie als "organisch" zu betrachten ist einen guten Zacken bloesinniger als die Ergebnisse ihres Auseinanderfallens.

    Nur weil aktuell oft Treffer mit Luftbildern gemeldet werden, belegt ein Luftbild keinen Treffer. Insbesondere dann nicht, wenn darauf nichts zu sehen ist, was auf einen Treffer deutet.

  • Auch beim Donbass. Kein russischer Präsident/Führer würde es überleben, hunderttausende russische Menschen im Stich gelassen zu haben. Du weißt mit Sicherheit viel besser, dass die (unterschwellige) Kritik der Menschen im Bereich Donezk/Lugansk an der russischen Führung seit 2014 immer vorhanden war. Die dort lebenden Menschen haben sich von Russland im Stich gelassen gefühlt – acht Jahre lang wurden sie angegriffen. Und Russland hat zugesehen.
    Ich will mich jetzt nicht mit der ukrainischen Fraktion anlegen – ich schildere nur das Empfinden der Menschen, die dort leben bzw. dort Angehörige hatten/haben. Meine Sätze sind keine Wertung – ich gebe nur die Gefühle der mir bekannten Menschen aus dieser Region wieder.

    Wie kommt es dann, dass meine Bekannten aus Donezk zu dem Schluss kommen, dass der Putsch/Referendum im Donbass auch durch eine Minderheit, die sehr russlandtreu ist, wenn nicht gar von Putin gesteuert/finanziert, diese Unruhen ausgelöst haben und im Grunde niemand zu oder nach Russland gehören wollte? Sie sprechen russisch im Alltag und wollen aber Ukrainer sein, bzw. sind Ukrainer. Sie wurden nirgendwo gefoltert wegen ihrer Herkunft oder Sprache.

    Und wie solche Referenden durchgeführt werden und unter welchen Bedingungen, weiß man ja nicht erst seit der Krim.

    Wenn sich diese Russischen Menschen nicht wohl fühlen in der seit nach 1992 unabhängigen Ukraine, sollten sie doch einfach 50km weiter nach Osten ziehen. Mal sehen, wieviel das machen würden...

  • Die Frage ist, was kommt auf Europa zu, wenn die Ukrainer gewinnen? Nicht, dass ich die Russen liebe, aber mir schwant, die Ukrainer drehen dann vollkommen durch und sind nur noch am Fordern für den Aufbau und Lobhudelei von wegen Rettung Europas und der Melnyk wird König von Deutschland...

    Da würde ich mir keinen Kopf machen. Man kann solchen Leuten schnell die Kummunikationsplattform entziehen, dann hörst du überhaupt nichts mehr. Natürlich wird das irgendwann von allein aufhören, wenn er nicht mehr in Talkshows eingeladen wird. Hier entscheiden auch nur die Einschaltquoten.

    Die Lösung kann auch nicht sein, dass die UA ein Abziehbild von Israel wird, aufgrund des Glaubens des Präsidenten. Es gibt auch noch andere Glaubensrichtungen. Die größte Gefahr besteht, wenn 80-90% das Land entgültig verlassen wollen. Letztendlich besteht die größte Übereinstimmung bei der Landwirtschaft. Das bedarf aber keiner hochausgebildeten Bevölkerung.

    Die denke schon, die drohenden Hungersnöte werden noch ein entscheidenes Thema werden. Dieses Thema konnte zig Jahre nicht gelöst werden. Vielleicht gibt es nur die ganz harte Lösung, indem man der Evolution seinen freien lauf läßt?

    Moskau, Kiev, Paris ... das sind eigentlich Stadt-Staaten, wie sie unterschiedlicher nicht sein könnten. Und Berlin entwickelt sich eh nur noch zu einer Lach- und Verteilnummer, die schneller abgewählt wird, wie sie denken können.

  • Es gibt ja sogar Aussagen von den Russen das sie das im Donbass erstmal anschieben mussten weil von den Russischstämmigen dort niemand es in die Hand nehmen wollte.


    Es gibt ja auch noch genug Leute die immer wieder das Gegenteil behaupten, aber die nimmt ja niemand mehr für voll. Der Lawrow hat es bei der UN ja auch nochmal versucht.


    Die ganzen Russischen Begründungen und Rechtfertigungen waren von Anfang an Quatsch oder haben sich gerade selbst widerlegt.

  • Wie kommt es dann, dass meine Bekannten aus Donezk zu dem Schluss kommen, dass der Putsch/Referendum im Donbass auch durch eine Minderheit, die sehr russlandtreu ist, wenn nicht gar von Putin gesteuert/finanziert, diese Unruhen ausgelöst haben und im Grunde niemand zu oder nach Russland gehören wollte?

    Ich haette noch eine andere Theorie:

    Donezk/ Lugansk waren vor 2014 die Oblaste mit den hoechsten Einkommen, das dreifache von denen mit dem geringesten Einkommen (aus der blassen Erinnerung war die Relation 9000/3000 UAH).

    Da waren ein Teil der Leute (diejenigen die das trifft sind natuerlich die mit Geld) nicht damit einverstanden, dass sie fuer andere Gegenden in UA zahlen (kann man ein bisschen mit dem Zirkus um den Laenderfinanzausgleich in DE vergleichen).


    Horcht mal unter euren Leuten aus der Gegend zu dem Aspekt herum, ich finde den recht plausibel um gewissen Kreisen eine Abspaltung sympathisch zu machen.


    Dass Russland diese Abspaltung nicht unsympathisch war, liegt auf der Hand, dass die Kreise mit Geld nicht unbedingt unter der Fuchtel von putins Mafia landen wollten spricht dagegen.

    Vielleicht entstand gerade daraus die Gemengelage hinter LNR/ DNR, bissel Russland damit sie von UA los kommen, aber bitte nicht so viel um Prozente nach Moskau ueberweisen zu muessen.

    Nur weil aktuell oft Treffer mit Luftbildern gemeldet werden, belegt ein Luftbild keinen Treffer. Insbesondere dann nicht, wenn darauf nichts zu sehen ist, was auf einen Treffer deutet.

  • OBM, über 1 Million Passukrainer sind zwischen 2014 und Februar 2022 vom Donbass über die Grenze nach Russland gegangen, jetzt kommen nochmal hunderttausende auch aus den anderen Gebieten hinzu.

    RSL Zustimmung, der Donbass war immer die einkommensstärkste und nach der Westukraine die zweitstolzeste Gegend des 1991 notgegründeten Staates. Der Bergarbeiter im Schacht war über Jahrzehnte einer der angesehensten Berufe und konnte auch unter Oligarchenhand gut leben. Als jedoch Identität und Sprache von Kiew nach 2014 dummerweise beschnitten wurden und Odessa das deutliche Brandsignal war, kam es zur Separation. Klar auch, daß Moskau hier mit geholfen hat.

  • Als jedoch Identität und Sprache von Kiew nach 2014 dummerweise beschnitten wurden

    Identitaet kann ich nicht einschaetzen, Sprache stimme ich zu.


    Das war aus meiner Sicht ein Fehler der Poroschenko Regierung.


    Sehr unueberlegt, Sprache Volk und Staat in einen Topf zu werfen.


    Immerhin hat die Ukraine die EMRK 1997 ratifiziert, speziell: https://dejure.org/gesetze/MRK/14.html


    Spaetestens wenn das EU Thema auf dem Tisch liegt, muss das vollumfaenglich in ukrainische Gesetze bzw. muessen diskriminierende Regelungen entfernt werden.

    Nur weil aktuell oft Treffer mit Luftbildern gemeldet werden, belegt ein Luftbild keinen Treffer. Insbesondere dann nicht, wenn darauf nichts zu sehen ist, was auf einen Treffer deutet.

  • Dass Russland diese Abspaltung nicht unsympathisch war, liegt auf der Hand, dass die Kreise mit Geld nicht unbedingt unter der Fuchtel von putins Mafia landen wollten spricht dagegen.

    Vielleicht entstand gerade daraus die Gemengelage hinter LNR/ DNR, bissel Russland damit sie von UA los kommen, aber bitte nicht so viel um Prozente nach Moskau ueberweisen zu muessen.

    Dazu kommt, dass aus dieser Gegend die wirtschaftlichen Verbindungen nach Russland stärker waren als in den Westen

  • Das Gebiet von Charkow bis Odessa heißt ja nicht ohne Grund seit Katharinas Zeiten Kleinrussland.

    Lenin, der Geburtshelfer der Ukraine, hatte 1921 weite Teile an die ukrainische sozialistische Sowjetrepublik abgegeben, um den dortigen Kommunisten unter die Arme zu greifen.

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